Sammelstrang zur Elektromobilität

Diskutiere Sammelstrang zur Elektromobilität im sonstige Autothemen Forum im Bereich Skoda Forum; Den Zeitraum solltest Du locker verdoppeln können. Der Sprit wird vielleicht teurer, aber immer noch erhältlich sein. Das Geschäft damit wird sich...
ungarnjoker

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was passiert, wenn für einen Tankstellenunternehmen oder auch Pächter, der Verkauf von Kraftstoffen nicht mehr lohnt? Was ist, wenn ganz schnell (in 10 Jahren) kein Pächter mehr Kraftstoffe verkaufen will, weil "Strom-Kunden" attraktiver sind?
Den Zeitraum solltest Du locker verdoppeln können. Der Sprit wird vielleicht teurer, aber immer noch erhältlich sein. Das Geschäft damit wird sich kein Tankwart entgehen lassen. mag auch sein, dass es dann mehr Lade-, als Zapfsäulen gibt. Vielleicht gibt es bis dahin auch eine völlig andere Technologie, mit der man Autos lädt, möglicherweise am Straßenrand und nicht mehr an einer 'Tankstelle'.
 
michnus

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was passiert, wenn für einen Tankstellenunternehmen oder auch Pächter, der Verkauf von Kraftstoffen nicht mehr lohnt? Was ist, wenn ganz schnell (in 10 Jahren) kein Pächter mehr Kraftstoffe verkaufen will, weil "Strom-Kunden" attraktiver sind?

Das ist eine sehr theoretische Betrachtungsweise. Aber okay. Möglich ist ja alles.
Hoffen wir nur, dass bis dahin alle LKWs mit Strom fahren. Sonst bekommen wir gar keine Lebensmittel mehr...
Hoffentlich fahren dann alle Bagger und Traktoren mit Strom. Sonst wird nichts mehr gebaut und/oder geerntet.

Ich denke, der ein oder andere wird auch in 20 oder mehr Jahren noch Diesel und Benzin anbieten. Vielleicht springen ein paar Anbieter ab. Möglich. Um so lukrativer wird es für die verbleibenden Betreiber.

Das der Fahrzeugbestand in 10 Jahren schon zu 50 Prozent aus elektronischen Fahrzeugen besteht, halte ich für sehr unwahrscheinlich. Und selbst wenn: an den anderen 50% wird man auch verdienen wollen.

In dem Artikel ging es ja um BP/Aral.
Das man bei den dort aufgerufenen Preisen eine hohe Lukrativität vor Augen hat, kann ich gut verstehen.
Aber ob das elektronische Fahren bei 69 Cent/kWh für den Bürger immer noch so eine günstige Alternative ist, für die man am liebsten sofort den Verbrenner abstößt?
Nicht vergessen: sehr viele Menschen sind auf solche öffentlichen Ladesäulen angewiesen. Zu Hause laden ist keine Selbstverständlichkeit.

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TheSmurf

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Aktuell ist das eine recht theoretische Diskussion!
Es werden mehr Lademöglichkeiten dazukommen und ich kann mir auch gut vorstellen, daß ein Ort mit jetzt 4 Tankstellen dann eben nur noch 2 haben wird. Auch kann ich mir vorstellen, daß der typische Tankstellenshop zum Ladesäulenshop mutiert und die Tankstelle zum personenlosen Tankort wird.
Aber ich mache mir keine Sorge, daß ich mit dem WoMo in 10Jahren Probleme habe Diesel zu bekommen. Beim Preis pro Liter oder Preis pro kWh spekuliere ich aber besser nicht…
 

andi62

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Ich sehe das auch so.

Die Situation ist doch m.E. derzeit so:

1. Derzeit ist E-Mobilität in erster Linie interessant für Leute, die ihr Auto steuerlich geltend machen können bzw. mit einem geringeren Steuersatz versteuern müssen. Dass das auch für den - aus meiner Sicht - Unsinn mit Hybrid gilt (viel Aufwand für wenig Nutzen), das steht auf einem anderen Papier.
Hinzu kommen die Early Adopter, die das Thema fasziniert und die sich auch unabhängig davon daraus einlassen.

2. Wie schon weiter oben geschrieben: Für E-Mobilität bedarf es derzeit einer Lademöglichkeit zu Hause, idealerweise Photovoltaik, dann rechnet sich das ohne Zweifel.

3. Außerhalb des eigenen Haushaltes, gerade unterwegs, ist das Laden deutlich teurer, an den Schnellladern verschwindet dann der Preisvorteil für den billigeren "Sprit" mehr oder minder bzw. kann sich umkehren. Auch das ist ein Problem, weil es bedeutet, dass für längere Fahrten Zeit oder Geld keine Rolle spielen. Was @michnus beispielhaft gepostet hat: 0,69 Euro/kWh, macht mal locker 17,25 Euro bei 25 kWh, dafür bekommt man auch immer noch einiges an Sprit und mit einem einigermaßen sparsamen Auto auch Reichweite.

4. Es fehlt an Autos zu vernünftigen Preisen mit alltagstauglicher Reichweite. Natürlich gibt es tolle Autos jenseits der 40.000 und 50.000 Euro-Grenze, für die meisten Leute außerhalb jeder Diskussion. Die bieten auch Reichweite (und weit mehr Leistung als notwendig).
Sehe ich dann - gerade den Vergleich gesehen, deshalb als Beispiel - Peugeot 2008 Benziner und E an, dann sieht man das Problem. Ja, der E ist nicht teurer, auf Dauer sogar vermutlich billiger. Nur: Die tatsächliche Reichweite liegt um 200 km, je nach Witterung. Das ist mit Verlaub ein Witz. Dann bekommt man entweder einen (viel zu teuren) Wagen für Stadt und Kurzstrecke, oder ein Auto, bei dem jede längere Fahrt die Geduld noch auf die Probe stellt.

5. Wie sich - unabhängig von Steuererhöhungen - das Benzin/Diesel-Angebot verändert, das wissen wir nicht. Wenn eine entsprechende Nachfrage ist, dann wird sie wohl bedient, vielleicht mit einer Ausdünnung des Netzes, vielleicht wegen der geringeren Umsätze mit höheren Preisen. Alles Spekulation.


Die E-Mobilität wird kommen - mit hoffentlich mehr Autos im Vernunftbereich (Preis, Leistung, Reichweite) und mehr Ladeinfrastruktur.
Aber für viele Leute wird das E-Auto lange Zeit noch keine Rolle spielen, wegen der Preise oder wegen der fehlenden Lademöglichkeiten, gerade im urbanen Umfeld.

Aus meiner Sicht sollten wir uns dessen bewusst sein, dass wir hier derzeit für die Masse der Bevölkerung (noch!) eine Luxusdiskussion führen.
 
TheSmurf

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Hinzu kommen die Early Adopter, die das Thema fasziniert und die sich auch unabhängig davon daraus einlassen.
Ich denke dieses Stadium ist vorbei. Ich treffe, an den Ladersäulen, immer wieder Eltern von " Early Adoptern" 😉
Spaß beiseite, es wird doch mittlerweile merklich "gesellschaftsfähiger" mit einem E-Auto zu fahren
 

andi62

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Gesellschaftsfähig mit Sicherheit, im Gegenteil. Es ist ja auch ein Statement.

Aber die wirklich breite Masse durch alle Gesellschaftsschichten, so vermute (!) ich, wird es noch nicht erreicht haben. Und das Phänomen mit den Eltern - das erklärt sich für mich auch wieder etwas: Ist erst mal ein E-Auto irgendwo in der Familie, lassen sich auch andere überzeugen.

Was macht eigentlich Dein Kaffeekonsum, seitdem Du dauernd irgendwo laden musst...?;)
 
TheSmurf

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Die Steigerung ist moderat... aber seit ich die Franzbrötchen am SuC in Braak entdeckt habe 😋

Letzten Sonntag war ich 500km unterwegs und habe mir keinen Kaffee geholt. Bei der Ladung am SuC habe ich diesen nur entsorgt und zuvor habe ich geladen während wir am Strand unterwegs waren.
Und genau das ist das schöne, wenn es so funktioniert. In den 2½h am Strand habe ich nebenbei gute 120km nebenbei geladen. Somit reichte die Pipipause am SuC, da ich dort auch nur noch 25kWh nachladen musste, aus um mit 8% wieder unter dem Carport zu landen.
Ansonsten bin ich ja kein Außendienstmitarbeiter und auf der Autobahn zu Hause.

Aber man merkt schon, daß da etwas Kalkulation dahintersteckt. Es musste nicht sein, geht auch ohne... aber ist halt so drin. Am SuC wollte der Wagen übrigens, daß ich noch 10min lade bevor ich losfahre. Kalkuliert bin ich mit 3% Rest am Ziel losgefahren...
 

andi62

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um mit 8% wieder unter dem Carport zu landen.

Kalkuliert bin ich mit 3% Rest am Ziel losgefahren...

Ich gestehe, dass ich da etwas nervös würde...
Wenn es so ist wie beim Handy, dann ist es plötzlich auch mal Null.

In den 2½h am Strand habe ich nebenbei gute 120km nebenbei geladen.

Wenn es dann in Relation zu E-Autos auch genügend Lader gibt, ist das sicherlich eine gute Variante. Es gibt vermutlich Kalkulationen dazu: Wie lange dauert das Tanken eines Verbrenners, wie lange brauch ein E-Mobil, um für eine vergleichbare Distanz geladen zu sein?

Wenn man das dann in Relation zur Zahl der Autos setzt, dann - auch das nur eine Vermutung - wird man wohl feststellen, dass es eine größere Zahl von Ladegeräten braucht. Also mal einfach formuliert: Wenn es in einer Stadt 10.000 E-Autos gibt, die - unterschiedliche Ladesysteme eingeschlossen - mal angenommen 6 h/d laden, dann bräuchte man 2.500 Lademöglichkeiten.

Und das unter der unrealistischen Annahme, dass das organisatorisch so funktioniert, dass die Lader immer genau passend besetzt sind.
 
Longo

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Wenn es in einer Stadt 10.000 E-Autos gibt, die - unterschiedliche Ladesysteme eingeschlossen - mal angenommen 6 h/d laden, dann bräuchte man 2.500 Lademöglichkeiten.

Der Durchschnittsautofahrer lädt/tankt aber auch nicht jeden Tag. Vielleicht 1x die Woche

Longo
 

andi62

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Bei einem Verbrenner ist das sicher so. Aber wird es bei einem E-Auto auch so sein? Aufgrund der geringeren Reichweite und der fehlenden Möglichkeit, sich mal eben 500 km Reichweite in 5 Minuten in den Tank zu kippen?

Ich weiß es nicht. Meine Neigung wäre, mein Auto abends soweit zu laden, dass ich am nächsten Morgen die volle (technisch sinnvoll nutzbare) Kapazität habe.
 

jens_w.

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Das ist glaube ich eine „E-Fahrzeug-Neuling“ - Neigung.
Auch ich habe anfangs immer voll geladen, ob nun nötig oder nicht. Mittlerweile lade ich wenn es sich ergibt, mal mehr, mal weniger. Man wird im Laufe der Zeit da ziemlich entspannt…
Gruß Jens
 
Longo

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Ich weiß es nicht. Meine Neigung wäre, mein Auto abends soweit zu laden, dass ich am nächsten Morgen die volle (technisch sinnvoll nutzbare) Kapazität habe.

Dann würdest Du aber auch keine 6h laden, eine Durchschnittstagesfahrleistung vorausgesetzt

Longo
 
TheSmurf

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Ich gestehe, dass ich da etwas nervös würde...
40km vorm Ziel sind mehrere 300kW Lader... das war meine Sicherheit!
Bei einem Verbrenner ist das sicher so. Aber wird es bei einem E-Auto auch so sein? Aufgrund der geringeren Reichweite und der fehlenden Möglichkeit, sich mal eben 500 km Reichweite in 5 Minuten in den Tank zu kippen?
Wenn ich zu Hause lade, dann schließe ich an und lasse ihn bis 80% laden! Immer wenn es geht... einfach weil es geht und ich dann immer vorbereitet bin.

Wenn ich öffentlich laden muss und das mit einer gewissen Mehrbelastung verbunden ist, dann lade ich halt wenn ich muss und nicht aus Spaß jeden tag 40min irgendwo und warte...
 

andi62

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Dann würdest Du aber auch keine 6h laden, eine Durchschnittstagesfahrleistung vorausgesetzt

Diese ganze Rechnung war als reine Modellrechnung gemeint. Sie funktioniert schon deshalb nicht, weil der Ladebedarf wohl kaum kontinuierlich über 24 Stunden verteilt ist. Mir ging es vor allem darum aufzuzeigen, dass im städtischen Bereich, gerade in großen Wohnsiedlungen, oftmals ohne eigenen Parkplatz, kaum eine ausreichende Ladeinfrastruktur herzustellen ist.

Wenn ich zu Hause lade, dann schließe ich an und lasse ihn bis 80% laden! Immer wenn es geht...

Das meinte ich damit, dass ich mein Auto schon über Nacht auf die technische nutzbare Kapazität laden würde, um morgen "frisch" starten zu können. Das ist beim Verbrenner anders.
 
Longo

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Das ist beim Verbrenner anders.

Nicht unbedingt. Da tanke ich auch ab etwa 1/2 Tank wenn ich gerade an einer Tankstelle vorbeifahre und der Literpreis gerade mal etwas tiefer ist. Die gibt es nämlich bei uns auf dem Dorf nicht

Longo
 

andi62

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Das ist ja kein Widerspruch, Longo. Den entscheidenden Unterschied sehe ich darin, dass ich einen Verbrenner eben nicht jeden Tag tanke, sondern erst, wenn eine gewisse Restweite unterschritten ist (mal abgesehen vom Schnäppchenpreis, den Du anführst).

Beim Elektro ist aber die Reichweite vielfach so gering, dass ich dort großes Interesse daran hätte, morgens "vollgetankt" loszufahren.

Aber ganz klar: Dieses Reichweitenproblem stellt sich in der Form vielleicht bald nicht mehr.

Mercedes hat eine Studie vorgestellt, habe ich in Auto-Bild gesehen, aerodynamisch hochoptimiert, um 200 PS, mit 1000 km Reichweite.
Das muss es wahrlich nicht sein. Aber wenn man mal zwischen realistischen 400 und 500 km landet, dann ist die Reichweite aus meiner Sicht überhaupt kein Argument mehr.
 
Longo

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Beim Elektro ist aber die Reichweite vielfach so gering, dass ich dort großes Interesse daran hätte, morgens "vollgetankt" loszufahren.

Das hängt ja auch stark von den eigenen Bedürfnissen ab. Ich bin nicht mehr ( voll ) berufstätig und da würde mich die geringe Reichweite überhaupt nicht stören. Selbst früher bestand mein Arbeitgeber für lange Dienstreisen auf einem Mietwagen statt Privat-Pkw.
Vorgestern zeigte mir übrigens Google in meinem Jahresrückblick dass ich 2021 mehr Zeit auf dem Fahrrad als im Auto ( auch teilweise als Beifahrer ) verbracht habe... Nur die fehlende Notwendigkeit für ein neues Auto hält mich/uns derzeit noch von einem E-Auto ab. Den Zweitwagen haben wir auch schon verkauft...

Longo
 
michnus

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@andi62 : Dein Beitrag #10.364 spricht mir voll und ganz aus der Seele. Das beschreibt die momentane Lage sehr sachlich und treffend.

4. Es fehlt an Autos zu vernünftigen Preisen mit alltagstauglicher Reichweite.

Das ist der alles entscheidende Knackpunkt. Es gibt schon sehr günstige E-Autos, die nach Abzug der Förderung günstiger sind als vergleichbare Verbrenner. Zumindest nicht teurer. Diese sind aber allesamt keine Familienautos mit vernünftigen Kofferraum und akzeptabler Reichweite.
Dann gibt es Autos, die vom praktischen Nutzen und der Größe her passen, aber einfach viel zu teuer sind. Förderung hin oder her.
Im direkten Vergleich zu einem voll ausgestatteten Octavia RS oder einem Superb mit größten Motor und allem Schnickschnack, mag ein Enyaq IV80 nicht zu teuer sein. Den Vergleich kann man ziehen.
Aber welche Familie vergleicht schon so? Wo sind die vergleichbaren Angebote in der bezahlbaren Klasse?
Schau ich bei Mobile nach Opel Astra ST oder Skoda Octavia Combi, dann finde ich sofort jede Menge Angebote von Neuwagen, die um die 25k kosten. Alle vernünftig ausgestattet und sie bieten Platz für 4 Personen nebst Kinderwagen und weiteres Gepäck im Kofferraum.
Hier exemplarisch ein Vorführer mit 5km für knapp über 20k. Astra

Da finde ich (leider) keine vergleichbaren Stromer mit sagen wir mal mindestens 350km praktischer Reichweite.

Beim Elektro ist aber die Reichweite vielfach so gering, dass ich dort großes Interesse daran hätte, morgens "vollgetankt" loszufahren.

Die Angst vor der Reichweite wird es wahrscheinlich gar nicht sein. Wenn man aber in der Großstadt nicht immer abends einen Parkplatz mit Lademöglichkeit findet, dann nutzt man wahrscheinlich jede sich bietende Gelegenheit. Dann wird auch angesteckt, wenn es von der Reichweite her noch gar nicht unbedingt notwendig wäre. Wie sagen die E-Mobilisten so gern: "Steht er, lädt er".
 
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Ich denke auch, das dieses Ladekabelzeug irgendwann bald Vergangenheit sein wird. Das wuerde mich stoeren. Denkbar waeren Induktivparkplaetze, sieht nicht so komisch aus mit evtl. hunderten Ladesaeulen.
 

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Ich weiß es nicht. Meine Neigung wäre, mein Auto abends soweit zu laden, dass ich am nächsten Morgen die volle (technisch sinnvoll nutzbare) Kapazität habe.
Da muss ich dir ausnahmsweise mal zustimmen und das habe ich bisher auch immer noch nicht ablegen können :whistling:
 
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