Sammelstrang zur Elektromobilität

Diskutiere Sammelstrang zur Elektromobilität im sonstige Autothemen Forum im Bereich Skoda Forum; Ich tippe auf Bundestagswahl Longo

jens_w.

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BTW, Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft oder
Bundestagswahlen 😉
Mist, zu langsam…
 

RS-Skoda

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...und die relative Einfachheit eines Elektroantriebs lässt auch viel Gestaltungsfreiraum in Bezug auf den Innenraum. Kein Tunnel für Abgasanlage und/oder Kardanwelle oder zusätzlicher Stauraum im Motorraum. Einfache Vorklimatisierung, kein Schaltgetriebe, um nur ein paar Dinge zu nennen. Für mich persönlich wäre die verzugslose und leise Beschleunigung auch ein emotionaler Anreiz...

Longo
Das stimmt, gerade im urbanen Bereich ist das angenehm, aber auf der Autobahn verliert das für mich dann schnell seinen Reiz. Ganz zu schweigen von der Reichweite, bei meinem Fahrprofil, das ich unverändert vom Verbrenner angewendet habe. Da sind die ca. 83 kWh (netto) großen Akkus nach rund 150 km leider leer gefahren, wo ich beim Verbrenner noch rund 300 km weiter fahren kann. Kostentechnisch ist das natürlich nicht vergleichbar, aber das muss/darf aktuell noch jeder für sich selbst entscheiden 😊
 

Laser-Weiß

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Ein Armutszeugnis das seinesgleichen sucht, was übrigens auch auf ein weiteres Thema der BTW zutrifft, um den Kreis mal nicht zu groß abzustecken...
Richtig. Die FDP ist leider die Umfaller-Partei par excellence. Und natürlich fällt denen wahltechnisch auch sowas wieder auf die Füße, wenn dann die Wähler im Nachhinein frustriert sind. Aber in der Politik braucht es eben Rückgrad und nicht ein ängstliches Hinterherlaufen hinter dem aktuellen grünen Zeitgeist. Während einige Träumer in der EU und in der deutschen Politik noch glauben, man könnte verkehrstechnisch einen radikalen "großen Sprung" machen, wird anderswo in der Welt mehrgeleisig gefahren, was logisch und vernünftig ist. Aber wer jetzt schon den Sirenen glaubt alles wäre endgültig entschieden, dem sei gesagt: Eine politische Kursänderung kann manchmal schneller und unerwarteter kommen, als der ein oder andere glaubt. Endgültig ist noch lange nichts.
 

Laser-Weiß

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...und die relative Einfachheit eines Elektroantriebs lässt auch viel Gestaltungsfreiraum in Bezug auf den Innenraum. Kein Tunnel für Abgasanlage und/oder Kardanwelle oder zusätzlicher Stauraum im Motorraum. Einfache Vorklimatisierung, kein Schaltgetriebe, um nur ein paar Dinge zu nennen. Für mich persönlich wäre die verzugslose und leise Beschleunigung auch ein emotionaler Anreiz...

Longo
Ich mag an Autos einfach die Zuschneidung des Cockpits auf den Fahrer. Das war schon immer so. Dieser lieblose und emotionslose Seilbahn-Gondel Charakter eines Model 3, oder anderer E-Fahrzeuge ist so ziemlich das Gegenteil von dem, was mich schon als Kind an Autos fasziniert hat.

Als Fahrer möchte ich im Mittelpunkt des Geschehens sein und nicht vorne die Optik einer Seilbahn-Gondel haben, die mit einem 40 Zoll Bildschirm in der Mitte ausgestattet ist und in der als einiziges das verloren wirkende Lenkrad noch an ein Auto erinnert. Aber das würde ja der ach so tolle Herr Musk am liebsten gleich auch noch wegrationalisieren. Wenn man sich mit seinen diesbezüglichen Aussagen mal befasst, merkt man, dass dieser Mann noch nie ein Autofan war. Was dann mal von dem "Freude am Fahren", das BMW mal mit seinem auf den Fahrer hin orienterierten Cockpit geprägt hat übrig bleiben soll, kann jeder für sich selbst überlegen. Nein diese Philosophie eines Elon Musk und der ganzen "grünen" politischen Erfüllungsgehilfen, wonach ein Auto nicht mehr ist, als eine x-beliebige autonome Gondel für die Fortbewegung von A nach B, war und ist mir zutiefst zuwider.

Auch das Thema Vorklimatisierung bzw Wärmepumpe, was immer als großer revolutionärer Sprung behauptet wird, ist doch in Wirklichkeit kein großer. Zum einen ist eine Wärmepumpe nicht mal in jedem E-Fahrzeug vorhanden, obwohl das angesichts der bauartbedingten Nachteile und der ohnehin schon geringen Reichweite eines E-Fahrzeugs eigentlich das Mindeste ist, und zum anderen gibt es doch z.B. die Standheizung schon seit Ewigkeiten. Wenn mir im Winter kalt ist, mach ich zusätzlich noch die Sitzheizung an und der Wagen wird ohnehin ratsfatz warm. Im Sommer hab ich die Klimaanlage. In beiden Fällen erreiche ich Reichweiten deutlich über 700 km...
 
TheSmurf

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Da kannst noch genügend Autos mit ganz viel Cockpit und ganz viel Tasten bekommen. Auch also Elektroauto… ob du allerdings weiterhin dein altes Nokia Tastentelefon dort am neumodischen USB-Anschluss laden kannst weiß ich nicht.

Aber ja, ich sehe ein, Technik die nicht kompliziert konstruiert ist kann nicht gut sein.

Und Emotionen… Beheizt du dein Heim auch ausschließlich mit einem offenen Kamin? Ich meine, das hat Emotionen… die Flammen die direkte Wärme.. das hat schon was! Besser als schnödes warmes Wasser in einem Metallquader.
 

andi62

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Die FDP ist leider die Umfaller-Partei par excellence.

Vorweg: Ich habe bei der FDP keine Karten im Spiel. Aber was macht die mehr zur Umfaller-Partei als andere?

und nicht ein ängstliches Hinterherlaufen hinter dem aktuellen grünen Zeitgeist.

Hältst Du das wirklich für einen Zeitgeist? Ich bin auch kein Grüner - aber mit Zeitgeistigkeit hat das, egal auf welcher Ebene, nichts zu tun.
Und mit Träumen nur insoweit, dass einige noch im Tiefschlaf sind und aus ihren Träumen, dass alles so bliebe und bleiben könne, noch nicht erwacht sind.

wird anderswo in der Welt mehrgeleisig gefahren,

Wie, wo konkret was? Die einzige Frage, die noch offen sein dürfte, ist die, wann endgültig der Abschied vom Verbrenner kommt. Aber dass der kommen wird, das ist unausweichlich. Und zwar weltweit. Zuerst in den Industrie- und Schwellenländern - schon um nicht technisch und ökonomisch den Anschluss zu verlieren.

Und noch als Anmerkung: Nein, ich fahre auch kein E-Auto, sondern nach wie vor Verbrenner.

was logisch und vernünftig ist.

Erklärung?

Eine politische Kursänderung kann manchmal schneller und unerwarteter kommen, als der ein oder andere glaubt. Endgültig ist noch lange nichts.

Nur, wenn irgendwelche Rechten, Putschisten und Faschisten an die Macht kommen - die haben nämlich den "Zeitgeist" noch nicht erkannt. Andere sprechen auch davon, sie hätten die Schuss nicht gehört.

Mal anders formuliert: Das Bekenntnis von Wissing war in dieser Form und zu diesem Zeitpunkt unerwartet und wahrscheinlich auch ungeschickt.



Aber was würdest Du Dir erwarten, was mittel- und langfristig passieren soll?

Es ist doch - jenseits aller Ökologie - schon geopolitisch geboten, sich bei der Energieversorgung weniger abhängig von Autokraten wie Putin oder den OPEC-Staaten zu machen.


Als Fahrer möchte ich im Mittelpunkt des Geschehens sein

Dafür gibt es doch Autos - bevorzugt aus der Zeit kurz nach dem Krieg bis in die 60er. Nichts mit Servolenkung für die Verweichlichten, Getriebe nur teilsynchronisiert - da zeigt sich, wer fahren kann -, ohne ABS - Stotterbremse ist doch besser, muss man halt können -, kein ESP - der gute Fahrer weiß, wie er sein Auto abfängt, Airbags - sorry, man kann sich locker mit den Armen abfangen...

Da bist Du sehr unmittelbar im Geschehen. Ja, früher war alles anders - aber nicht besser...

Nein diese Philosophie eines Elon Musk und der ganzen "grünen" politischen Erfüllungsgehilfen,

Jetzt wird es sachlich und besonders tiefgehend. Die Frage war ernstgemeint - was schlägst Du vor?
 
Enyaqer

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Egal, wer sich was wie wünscht. Ob ihr wollt oder nicht. Die Welt ändert sich. Dafür sorgt der Markt und das drängen nach Profitabilität.
Wenn etwas nicht profitabel ist, werden entweder die Preise erhöht oder es wird abgeschafft. Frage: Was also passiert in Zukunft mit dem normalen Tankstellen-/Kraftstoff-Geschäfft?

Ladesäulen für BP bald profitabler als Tankstellen

PS: Eine weitere Ergänzung zu der Diskussion um E-Fuels: E-Fuels-Produktion in der Praxis Kurzgesagt: Es gibt gar nicht genügend Produktionskapazitäten um grüne E-Fuels für das PKW-Segment kurz- und mittelfristig anbieten zu können.
 
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Jason_V.

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Ich mag an Autos einfach die Zuschneidung des Cockpits auf den Fahrer. Das war schon immer so. Dieser lieblose und emotionslose Seilbahn-Gondel Charakter eines Model 3, oder anderer E-Fahrzeuge ist so ziemlich das Gegenteil von dem, was mich schon als Kind an Autos fasziniert hat.

Als Fahrer möchte ich im Mittelpunkt des Geschehens sein und nicht vorne die Optik einer Seilbahn-Gondel haben, die mit einem 40 Zoll Bildschirm in der Mitte ausgestattet ist und in der als einiziges das verloren wirkende Lenkrad noch an ein Auto erinnert. Aber das würde ja der ach so tolle Herr Musk am liebsten gleich auch noch wegrationalisieren. Wenn man sich mit seinen diesbezüglichen Aussagen mal befasst, merkt man, dass dieser Mann noch nie ein Autofan war. Was dann mal von dem "Freude am Fahren", das BMW mal mit seinem auf den Fahrer hin orienterierten Cockpit geprägt hat übrig bleiben soll, kann jeder für sich selbst überlegen. Nein diese Philosophie eines Elon Musk und der ganzen "grünen" politischen Erfüllungsgehilfen, wonach ein Auto nicht mehr ist, als eine x-beliebige autonome Gondel für die Fortbewegung von A nach B, war und ist mir zutiefst zuwider.

Auch das Thema Vorklimatisierung bzw Wärmepumpe, was immer als großer revolutionärer Sprung behauptet wird, ist doch in Wirklichkeit kein großer. Zum einen ist eine Wärmepumpe nicht mal in jedem E-Fahrzeug vorhanden, obwohl das angesichts der bauartbedingten Nachteile und der ohnehin schon geringen Reichweite eines E-Fahrzeugs eigentlich das Mindeste ist, und zum anderen gibt es doch z.B. die Standheizung schon seit Ewigkeiten. Wenn mir im Winter kalt ist, mach ich zusätzlich noch die Sitzheizung an und der Wagen wird ohnehin ratsfatz warm. Im Sommer hab ich die Klimaanlage. In beiden Fällen erreiche ich Reichweiten deutlich über 700 km...

Den ersten Punkt sehe ich wie du. Ich brauche keine Flut an Knöpfen im Auto, möchte aber schon sehen, wofür ich mein Geld ausgebe ;) ist sicher eine rein psychische (und vielleicht auch überholte) Ansicht der Dinge, aber im Innenraum ist Audi für mich das Maß der Dinge. Ich möchte im Auto auch nicht in Menüs wühlen müssen für Grundfunktionen.

Wärmepumpe sehe ich genauso! Sollte absolut Pflicht sein, genauso wie eine gute Dämmung. Mein Golf mit WP hat im Winter kaum Effizienzdifferenzen im Vergleich zum Sommer, das find ich schon gut. Man sieht aber halt leider dass das bei neueren Fahrzeugen mit Akkukonditionierung komplett unter geht, weil dafür so viel Energie verbraten wird.

Standklimatisierung im Vergleich zur bisher bekannten finde ich aber absolut besser. Zum einen kann ich nun im Sommer auch aktiv kühlen statt nur zu lüften und zum anderen kann ich die Klimatisierung jetzt auch in der Garage laufen lassen und muss nicht extra das Tor dafür öffnen.
 
michnus

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Egal, wer sich was wie wünscht. Ob ihr wollt oder nicht. Die Welt ändert sich.

Das ist unstrittig und auch gut so. Sonst würden wir alle noch in Höhlen hausen.

Dafür sorgt der Markt und das drängen nach Profitabilität.

Naja... Hierzulande sorgt die Politik und das drängen nach (Pseudo-)Umweltfreundlichkeit dafür. In weiten Teilen der Welt sieht man das Thema E-Mobilität (noch) völlig anders.
Ein gesunder Markt regelt über Angebot und Nachfrage, was sich durchsetzt. Das ist beim Thema E-Mobilität nicht so. Hier regelt es die Politik mit Verboten, teilweise nicht erreichbaren Grenzwerten und gigantischen Subventionen.
Das ist völlig ohne Wertung geschrieben. Vielleicht ist das ja auch der richtige Weg. Aber unreguliert hätte sich das E-Auto noch lange nicht durchgesetzt. Der Markt (der Verbraucher) wollte es doch in der breiten Masse gar nicht und ist auch nicht bereit für ein klein wenig Umweltschutz viel mehr zu bezahlen.

Wenn etwas nicht profitabel ist, werden entweder die Preise erhöht oder es wird abgeschafft. Frage: Was also passiert in Zukunft mit dem normalen Tankstellen-/Kraftstoff-Geschäfft?

Das stimmt. Und um die Ladesäulen profitabel betreiben zu können, wird es - so wie in letzter Zeit schon gesehen - auch in Zukunft kräftige Strompreiserhöhungen geben. Vor allem an den Schnellladesäulen. Hat ja Tesla - völlig nachvollziehbar - in den letzten Jahren auch schon erfolgreich umgesetzt.
Für BP und Co. ist dieser erzwungene Wechsel von Öl- auf Elektroantrieb nichts schlimmes. Je mehr Menschen mit ihren E-Autos an die Säulen müssen, umso mehr Säulen werden gebaut und um so mehr wird man die Preise anpassen.

Für uns Verbraucher ist es aber auch nicht schlimm. Ob man uns mit horrenden Sprit- oder Strompreisen die Kohle aus der Tasche zieht, ist Wurscht :D
 
Longo

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Vielleicht ist das ja auch der richtige Weg. Aber unreguliert hätte sich das E-Auto noch lange nicht durchgesetzt. Der Markt (der Verbraucher) wollte es doch in der breiten Masse gar nicht und ist auch nicht bereit für ein klein wenig Umweltschutz viel mehr zu bezahlen.

Das war bei der Einführung des Katalysators nicht viel anders!

Longo
 
AMenge

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Ein gesunder Markt regelt über Angebot und Nachfrage, was sich durchsetzt.
Hier liegt meines Erachtens ein fataler Denkfehler. Ja, ein Markt kann regeln, was sich durchsetzt. Aber was sich durchsetzt, muss keineswegs gut für die Allgemeinheit bzw. die Umwelt sein. Und genau daher kommt der Politik die Aufgabe zu, hier steuernd einzugreifen.
Wenn man den Markt allein machen lassen würde, dann wäre Umweltschutz in den nächsten 100 Jahren kein Thema. Dann hätten wir auch keinerlei Arbeitnehmerrechte.

Der Glaube, dass "der Markt" alles am besten allein und ohne Regulierung ganz toll lösen könnte ist ein Irrglaube.
 
michnus

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Hier liegt meines Erachtens ein fataler Denkfehler. Ja, ein Markt kann regeln, was sich durchsetzt. Aber was sich durchsetzt, muss keineswegs gut für die Allgemeinheit bzw. die Umwelt sein. Und genau daher kommt der Politik die Aufgabe zu, hier steuernd einzugreifen.

seh ich auch so und wurde auch nicht in Frage gestellt. Siehe hier:

Das ist völlig ohne Wertung geschrieben. Vielleicht ist das ja auch der richtige Weg

Ich bin nur auf diese Aussage eingegangen, die ich so eben nicht für richtig halte.

Dafür sorgt der Markt und das drängen nach Profitabilität.
 
TheSmurf

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Es wird so vieles reguliert und wenn es in den eigenen Kram passt finden wir das gut!

Elektroautoprämie...
Arbeitnehmerrechte... (da möchte ich mal den gesunden Markt sehen, der das allein regelt)
Zusatzstoffe in Lebensmittel...
Umweltschutz, erneuerbare Energien...
Mieterrechte...

Aber wehe es betrifft einen, weil was teurer wird, das Windrad zu dicht am eigenen Wohnort oder das hergestellte Produkt ist nicht mehr gewollt...
 

andi62

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Naja... Hierzulande sorgt die Politik und das drängen nach (Pseudo-)Umweltfreundlichkeit dafür. In weiten Teilen der Welt sieht man das Thema E-Mobilität (noch) völlig anders.
Ein gesunder Markt regelt über Angebot und Nachfrage, was sich durchsetzt.

Aus meiner Sicht wird anders herum ein Schuh daraus...

Dass Mobilitäts- und die Energiewende notwendig sind, ergibt sich aus vielerlei Gründen, der Umweltschutz ist nur einer davon, die Verfügbarkeit von Ressourcen der zweite wesentliche.

Nun kann man da sitzen und warten und plötzlich feststellen (tun wir ja alle gerade...), dass der Gaspreis explodiert, Öl immer teurer wird (und ebenso wie Gas auch zum politischen Gut) - und dann reagieren.
Das ist aber immer einschlechter Ansatz, weil es dann keinen Gestaltungsspielraum gibt. Gerade ein industriestarkes und exportorientiertes Land wie Deutschland muss hier Vorreiter und nicht Nachzügler sein. Die deutsche Autoindustrie stellt sich doch nun nicht zunehmend wegen der paar Autos auf dem deutschen Markt um. Das ist ein globales Thema und dort ist der Weg vorgezeichnet.

Was @TheSmurf schon schrieb: Regularien werden immer dann als gut empfunden, wenn man selbst profitiert. Wenn man gegen Kaufprämien ist, dann muss man auch gegen steuerliche Sonderregelungen bei Firmenwagen sein - um nur ein Beispiel zu nehmen.

Dass ein paar Hinterwäldler glauben, Klimawandel gäbe es nicht, Öl stünde ohnehin bis in alle Ewigkeit zur Verfügung und Putin sei einen lupenreiner Demokrat, der Gas nie zum Politikum machen würde - das zeigt allenfalls eine gewisse Realitätsverweigerung.
 
michnus

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Warum wird mir von jedem unterstellt, dass ich diese Regulierung irgendwie schlecht finde? Habe ich nirgends geschrieben. Hier ein letztes mal mein Zusatz von vorhin, weil ich schon befürchtet habe, dass entweder unbewusst oder auch bewusst wieder etwas unterstellt wird:

Das ist völlig ohne Wertung geschrieben. Vielleicht ist das ja auch der richtige Weg.

Ich hatte lediglich andeuten wollen, dass die Aussage von @Enyaqer , dass der Markt es alleine regelt, so nicht ganz richtig ist. Der Markt wird in dem Fall sehr stark in eine Richtung gelenkt.
Wer das anders sieht, okay. Aber legt mir bitte nicht Wörter in den Mund, die ich nicht gesagt habe.
 

andi62

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Ich hatte lediglich andeuten wollen, dass die Aussage von @Enyaqer , dass der Markt es alleine regelt, so nicht ganz richtig ist. Der Markt wird in dem Fall sehr stark in eine Richtung gelenkt.
Wer das anders sieht, okay. Aber legt mir bitte nicht Wörter in den Mund, die ich nicht gesagt habe.

Ja, Du hast völlig recht, dass Du das neutral gesagt hast. Es war aber auch nicht als Angriff gemeint.
 
Enyaqer

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Ich mag die Diskussion bis hierhin. Allerdings hatte ich mich (und der Artikel) nur auf einen Ladesäulen- und Kraftstoffbetreiber bezogen. Und die Frage stellt sich weiterhin ... was passiert, wenn für einen Tankstellenunternehmen oder auch Pächter, der Verkauf von Kraftstoffen nicht mehr lohnt? Was ist, wenn ganz schnell (in 10 Jahren) kein Pächter mehr Kraftstoffe verkaufen will, weil "Strom-Kunden" attraktiver sind?

Worauf ich hinaus will sind Aussagen wie "ich fahre meinen Verbrenner bis er auseinander fällt" sehr schnell hinfällig sein könnten.
 

jens_w.

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Das wird in der Tat interessant werden, ob das kurzum passiert ist eher unwahrscheinlich, aber ich denke auch, dass Tankstellen zukünftig mehr und mehr für LKW und Gewerbebetriebe existieren…
Vor einiger Zeit hatte ich ein Video rund um Batterieentwicklung etc. des Helmholtz-Instituts verlinkt. Der Dozent sprach von einem sog. Kippmoment, ab dem es für die Hersteller keinen Sinn mehr macht in die herkömmlichen Antriebe zu investieren. Dieser Moment ist ja durch die Abkehr fast aller Hersteller, keine weiteren Mittel in Entwicklungen beim Verbrennungsmotor zu investieren, vermutlich garnicht mehr so weit weg.
Dann werden natürlich die klassischen Mineralölkonzerne auch umschwenken, die ersten machen das ja bereits.
Da wird sich in garnicht all zu langer Zeit einiges ändern. Spannend…
Gruß Jens
 
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