Sammelstrang zur Elektromobilität

Diskutiere Sammelstrang zur Elektromobilität im sonstige Autothemen Forum im Bereich Skoda Forum; Verkürzt: das ergibt sich aus dem Verbrauch von 16kWh/100km und 11 Cent entgangener Einspeisevergütung. Ergibt 1,76€/100km. 2€ kann ich mir aber...
Enyaqer

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2 €/100 km….aha 🥴
Verkürzt: das ergibt sich aus dem Verbrauch von 16kWh/100km und 11 Cent entgangener Einspeisevergütung.
Ergibt 1,76€/100km. 2€ kann ich mir aber besser merken und lässt sich leichter rechnen.
Die Rechnung ist sehr individuell und nicht übertragbar.
 
Enyaqer

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und die PV hat natürlich nichts gekostet
Rechnerisch hat die Anlage nach etwa 12 Jahren nichts gekostet und wird danach Gewinn abwerfen.

Ist das Thema hier wirklich so neu, dass ich das erklären muss?

Es sind vereinfachte Rechnungen, die jedoch stimmig sind. Alles andere ist für den üblichen Smalltalk zu viel.
 
michnus

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Die 2 Euro in den Raum zu werfen war schon zu viel (Käse/Provokation... Wie auch immer)
 

jens_w.

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Ich finde das immer so drollig die Kosten der PV-Anlage immer als DEN Faktor zu bringen. Das stimmt natürlich, aber das gilt doch für alle Investitionen. Niemand hier echauffiert sich z.B. über die Kosten einer Wärmepumpe zum Beheizen eines Hauses. Diese muss auch investiert werden. Und was ist mit denen die bereits den ROI überschritten haben? Z.B. Meine beiden Nachbarn, mein Chef, alles „PV-Pioniere“ deren Anlagen noch fein Einspeisen und ganz nebenbei die Autos laden. Würde sagen: Allet juut soweit…
Man muss auch nicht immer alles über die Finanzen argumentieren. Weiter oben hatte ich und andere geschrieben, dass sich einfach gut anfühlt viele Monate im Jahr keinen zugekauften Strom umzuwandeln.
Unser EVU hat einige kostenfreie Lader in der näheren Umgebung. Diese nutzen wir gerne in der dunklen Jahreszeit. Diesen Luxus genießen natürlich nur wenige, aber da haben wir zumindest zur Zeit einfach Glück.
Gruß Jens
 
WegaZW

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Verkürzt: das ergibt sich aus dem Verbrauch von 16kWh/100km und 11 Cent entgangener Einspeisevergütung.
Ergibt 1,76€/100km. 2€ kann ich mir aber besser merken und lässt sich leichter rechnen.
Die Rechnung ist sehr individuell und nicht übertragbar.
Deinen Humor kann man auch mögen. 😂
Demnächst kommt der Nächste und sagt ihn kostet der Diesel nix.
Also bestes System….zahlt ja die Firma.

Ja, schlimm wie die Preise steigen…! 😜 Bisher konnte ich bei uns immer noch kostenfrei laden. So wie auch in Lübeck oder in Lauenburg/Elbe. Aber am 31.12.21 soll bei uns damit Schluss sein… zumindest an der Schnellladesäule.
Die Preise werden steigen. Oder denkt irgend jemand, der Staat kann sich die daraus folgend weniger Mineralölsteuer leisten.

Aktuell ist das natürlich verlockend mit kostenlos hier und da. Bei uns leider nirgends.
 

Jason_V.

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Bei uns hat das auch schlagartig aufgehört. Und die verbleibenden kostenlosen Säulen sind eigentlich fast immer defekt. Kostenlos und guter Service passen einfach nicht zusammen.
Ist für mich kein Problem. Für eine schnelle kWh zahle ich gerne die 49 Cent meines Anbieters. Wichtig wäre mir einfach die Verfügbarkeit.
 
TheSmurf

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Was die Kosten pro 100km angeht ist die aktuelle Bandbreite bei Elektroautos enorm. Die kosten können bei den aktuell üblicherweise aufgerufenen öffentlichen Ladepreisen und ca. 20kWh/100km mal eben von 0€ bis 15,80€ schwanken.

Das Thema heimische PV-Anlage und deren Kostenstruktur scheint leider für viele zu kompliziert zu sein.
Dennoch mal ein kurzer Gedankenanstoß... versucht mal das Konstrukt als Einzelpositionen zu betrachten.
  • Energieerzeuger
  • Haushaltsstromkunde
  • Energieeinkäufer in Form des Netzbetreibers
  • Fahrstromanbieter
  • Fahrstromkunde
Der Energieeinkäufer (Netzbetreiber) hat einen festen Einkaufspreis, mit den anderen Kunden kann ich quasi selbst verhandeln. Wie das aussieht ist schlicht eine Frage welches Ziel ich verfolge. Ich kann den Fahrstrom auch zu Hause für 80Cent verkaufen. Dann kostet mich das Fahren halt knapp 16,- auf 100km, dafür ist die PV-Anlage sehr schnell hochrentabel und ich verdiene Geld damit. Oder ich veranschlage 0Cent. Freue mich dann, daß ich "kostenfrei" Autofahren kann, muss aber damit leben, daß die PV-Anlage evtl auch nach 20Jahren defizitär ist.
Viele, so wie auch @Enyaqer oder ich haben mit sich den selben Preis "ausgehandelt", den auch der Einkäufer geboten hat. Ich habe für 5 Jahre beim Fahrstrom noch die Kosten der Infrastruktur (Wallbox) inkludiert. Somit ist davon auszugehen, daß der Fahrstrompreis bei mir in 5 Jahren sinkt! Dafür hat der Fahrstromanbieter in 5 Jahren eine abgeschriebene Ladeinfrastruktur.
Als Haushaltsstromkunden kann ich mich jetzt einmal als Eigenverbraucher betrachten oder als Stromkunde. Entweder nehme ich auch den Preis wie beim Einkäufer und Fahrstrom an oder ich "zahle" den selben Preis wie Netzbezug. Auch hier ist es ein rein buchtechnisches Rechenspiel, da logischerweise Kunde und Verkäufer identisch sind. Entweder erfreue ich mich an den gesparten Stromkosten oder am Gewinn durch die Erzeugung.

Braucht jemand noch ein Diagramm? Aber egal.... noch 3 Seiten weiter hier im Thread kommt dann aber wahrscheinlich dennoch wieder der Vermerkt... "Die Solaranlagen habt ihr geschenkt bekommen, oder?"
 
pelmenipeter

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Demnächst kommt der Nächste und sagt ihn kostet der Diesel nix.
Also bestes System….zahlt ja die Firma.
Meld :D
Habe eine Tankkarte und private Nutzung, also Benzin muss ich nicht löhnen.
Dazu habe ich eine Vereinbarung, dass der Strom, der über die pauschale Vergütung hinaus verbraucht wird, zu meinem EVU-Preis erstattet wird.
d.h. ich tanke meinen PV Strom und kriege dafür ca. 30 cent/kWh.

Aaaaaber ich muss leider 0,5% Steuern aufs Auto zahlen, also doch nicht kostenlos :D
 
michnus

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Braucht jemand noch ein Diagramm? Aber egal.... noch 3 Seiten weiter hier im Thread kommt dann aber wahrscheinlich dennoch wieder der Vermerkt... "Die Solaranlagen habt ihr geschenkt bekommen, oder?"

Das kommt spätestens dann, wenn wieder mal einer schreibt, dass ja der Strom nix kostet, weil ja PV auf dem Dach ist :rolleyes:

Natürlich lohnt es, wenn man eine PV-Anlage auf dem Dach hat und öfter so zu Hause ist, dass das Auto auch den Strom nutzen kann. Aber das ist halt sehr individuell.

Wir sind beide voll berufstätig und (wahrscheinlich Minderheit heutzutage) diese Arbeit ist mit Home-Office nicht vereinbar.
Da sieht so eine Rechnung gar nicht sooo gut aus. Klar kann man tagsüber relativ viel Strom einspeisen (verkaufen). Aber wann das E-Auto laden? Am WE, wenn dann auch viele Verbraucher zu Hause Strom benötigen? Was nützt es, wenn das E-Auto wieder schön gefüllt ist, aber die Wäsche mit gekauftem Strom sauber geworden ist?
Wahrscheinlich würde sich das Ganze trotzdem nach 15 oder mehr Jahren rechnen. Ganz sicher sogar. Aber so richtig sinnvoll betrachte ich eine PV-Anlage, wenn man eben auch so viel wie möglich Strom selber nutzt.

Alternative wäre halt - wie schon geschrieben - eine massive Förderung der Anlagen. Angenommen, ich bekomme so viel Förderung für eine PV-Anlage, wie es momentan für ein E-Auto gibt. Gern auch mit der Einschränkung, dass man für den eingespeisten Strom sehr wenig oder auch gar nichts bekommt (schließlich hat die Gemeinschaft meine Anlage dann ja auch zum Großteil finanziert. Also soll sie auch etwas davon haben), dann käme die aber ganz schnell aufs Dach. Selbst wenn wir nur an den Wochenenden den eigenen Strom so richtig nutzen können (vor allem im Winter), dann rentiert sich das trotzdem irgendwann und die Vorleistung ist erstmal deutlich geringer/nicht so abschreckend.
Auf jeden Fall würde von dieser Art der Förderung die Umwelt deutlich mehr profitieren als von der Förderung der E-Fahrzeuge oder schlimmer noch der Hybride.
 
Redfun

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Ist das britischer Humor oder was andere?
Nennt man Berichterstattung. Meine Kolleginnen kommen groesstenteils per Auto zur Arbeit, den Sprit dafuer kaufen sie an der Tankstelle. Mir selber geht es alles weniger nah, da ich mit dem Rad unterwegs bin, mein naechster Tankstop mit dem Auto erst im November oder so ansteht. Die sogenannten sozialen Medien helfen leider nicht: Kommt ein Tanklaster zu einer Tankstelle in der Gegend, wird das sofort veroeffentlicht. Wie damals beim Toilettenpapier gehts dann los, Sprit holen, ob man den braucht oder nicht. Vernunft ist da nicht mehr im Boot , leider.
 
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Der Betriebsrat der VAG, ewig Zauderer der Elektromobiltät, will jetzt schneller die Produktion auf E-Autos umstellen.

Ford steckt 7 Milliarden in den Umbau der Produktion zu Elektroautos.

Und trotzdem werden wir 2030 noch Verbrenner kaufen können. Aber ob wir das dann noch wollen?
 
Octavian62

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Und trotzdem werden wir 2030 noch Verbrenner kaufen können. Aber ob wir das dann noch wollen?
Meine Glaskugel sagt, dass es von vielen "Weichenstellungen" der Politik anhängig sein wird: Wie entwickelt sich der Kraftstoffpreis wenn immer mehr CO2-Abgabe draufgepackt wird? Wie wird man mit Strompreisen allgemein und fürs Laden von BEV im Speziellen umgehen? Wird man es schaffen genügend Ladeinfrastruktur aufzubauen? ..... Es bleibt m.E. spannend.
 
ungarnjoker

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Wenn immer mehr E-Autos zugelassen werden, wird man auf Strom für Autos eine Steuer erheben, die die Spritsteuer ersetzt. Ein Vorgeschmack ist die CO2-Abgabe.
 
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Wenn immer mehr E-Autos zugelassen werden, wird man auf Strom für Autos eine Steuer erheben, die die Spritsteuer ersetzt. Ein Vorgeschmack ist die CO2-Abgabe.
Damit könntest Du Recht haben. Müsste aber nicht sein, wenn alle Zahlungen mal auf den Prüfstand kämen wie z.B. Entwicklungshilfe für ein Land wie China, dass uns m.E. technologisch bereits überholt hat. Denn Geld scheint genug da zu sein.
 
ungarnjoker

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z.B. Entwicklungshilfe für ein Land wie China, dass uns m.E. technologisch bereits überholt hat.
Die wird man aus politischen Gründen leider nicht einstellen können. Das gäbe ganz schön Terz mit China und deren Gegenmaßnahmen würden vermutlich in der Wirkung teurer kommen, als die jetzigen rd. 600 Mio EUR jährlich. Da wägt man lieber ab.
 
Octavian62

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Die wird man aus politischen Gründen leider nicht einstellen können. Das gäbe ganz schön Terz mit China und deren Gegenmaßnahmen würden vermutlich in der Wirkung teurer kommen, als die jetzigen rd. 600 Mio EUR jährlich. Da wägt man lieber ab.
Es war ein Beispiel von vielen Ausgaben, die m.E. auf den Prüfstand gehören.
 
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