Sammelstrang zur Elektromobilität

Diskutiere Sammelstrang zur Elektromobilität im sonstige Autothemen Forum im Bereich Skoda Forum; Wie schon geschrieben: Ein E-Fahrzeug mit einigermaßen akzeptabler Akkugröße (also z.B. 75kwh aufwärts) ist immer relativ schwer, weil der Akku...

fredolf

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Das ist doch jetzt Quatsch oder Polemik.
Ich mag eigentlich keine SUV weil ich die Idee dahinter schon völlig bescheuert finde. Also ein Geländewagen ist ein Geländewagen und sollte dann auch keine Plastestoßfänger haben und nur Frontantrieb oder jetzt bei den elektrischen nur Heckantrieb. Da sollte es ordentlich Bodenfreiheit geben und Allrad mit Sperren usw. Dann kann man damit auch mal ins Gelände und nicht nur in der Vorstadt auf befestigten Straßen rumgurken mit an Geländewagen angelehnte Optik. Die SUV sind für mich deswegen einfach nur Spinnerei die aber wohl von vielen gewollt ist. Darum schlagen die Hersteller da auch ordentlich zu (Preis). Wenn ich schon dieses sinnlosen Räder anschaue. Dimensionen die kein Mensch braucht und einfach nur teuer sind. Aber was solls... alle Welt braucht ja neuerdings einen SUV.
Das mit der Sitzposition finde ich jetzt bei dieser Klasse mal als sehr angenehm und das hat weniger nur etwas mit der Übersicht zu tun, die natürlich besser ist, sondern vielmehr auch mit einem bequemen sitzen und vorallen Aussteigen. Einsteigen kann man auch in eine Flunder ganz gut, aber wieder raus kommen ist dann schon schwieriger. Und vielleicht noch mit nur 2 riesigen Türen und in einer engen Parklücke. Unbequemer dürfte es dann schon kaum noch gehen.
Aber wieder zurück zur Sinnlosigkeit ... das hohe Fahrzeuggewicht und der damit auch hohe Verbrauch macht auch das wieder zunichte. Windgeräusche haben alle Autos und sind nicht der "bösen" SUV- Karosserieform geschuldet. Die kann man durch geschickte Konstruktion gut in den Griff kriegen und reduzieren.

Wie schon geschrieben:
Ein E-Fahrzeug mit einigermaßen akzeptabler Akkugröße (also z.B. 75kwh aufwärts) ist immer relativ schwer, weil der Akku 400 - 500kg auf die Waage bringt.
Von daher wären nach deiner Aussage alle diese E-Fz sinnlos.
SUIV haben einen größeren Luftwiderstand.
Das ist der Hauptgrund für ihren erhöhten Energiebedarf, außerhalb der Stadt.

Meinst du, dass die Reifen des "SUV" Ennyaq größer sind, als z.B. die des normal hohen Autos "Tesla S"?

Über SUV kann man ja streiten.
Wenn man bequemer Sitzen will, besser ins Auto hineinkommen will und mehr Platz braucht, ist es nun mal zwangsläufig so, dass die Autos größer sein müssen.
Dazu braucht man keine SUV.
Vans tun es auch, z.B. VW Sharan und Seat Alhambra. bei denen wäre dann auch dein Radprobblem gelöst.
Diese Fz sind aber aktuell nicht angesagt.
Skoda hat z.B. keinen einzigen dieser Gattung.

Auch ein VW Sharan wäre in elektrifizierter Form recht schwer und der Luftwiderstand wäre wohl kaum geringer, als der des Enyaq.
 

Erzi

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Mein ich ja auch, das man keinen SUV braucht um bequemer zu sitzen usw.
Auch das Autos größer werden wenn man mehr Platz braucht ist unstrittig. Genauso das die Elektroautos eben von Haus aus wegen der schweren Akkus keine Leichtgewichte sind.

Ich hab auch nix gegen den Enyaq. Aber ich finde SUV von Haus aus völlig bescheuert. Kein Mensch braucht einen Elektro-SUV. SUV sind eben gefragt und gehen eben weg wie warme Semmeln. Wirklich sinnvoll sind sie allerdings nicht. Und bei den ganzen Einschränkungen (Geschwindigkeit zum Beispiel) würde ja bald ein VW Buzz mehr Sinn ergeben als so ein SUV.
 

Octavian62

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ich finde SUV von Haus aus völlig bescheuert

Kein Mensch braucht einen Elektro-SUV.
Das ist Dein gutes Recht einen SUV völlig bescheuert zu finden.
Deine zweite Aussage ist eine Pauschalierung - der Markt wird es zeigen, welches Auto der Kunde kaufen möchte.
Es wird schon Gründe geben, warum Firmen wie Škoda, VW, Hyundai, Mercepedes, Tesla usw. auch elektrische SUV anbieten. Und würde die keiner kaufen, wären sie nicht im Angebot, da es ja durchaus auch Alternativen gibt von BMW, VW, Tesla, Hyundai usw.
 

Erzi

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Weil ich schreibe kein Mensch?
Ja ich pauschalisiere. Aber genauso pauschal behaupte ich das die Meisten verstanden haben was ich meinte.
 

Cappuccinonox

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Fabia III 1.0 TSI 110 PS - Combi
Ich lese hier nur aus Interesse gelegentlich mit und stecke nicht in der Batteriethematik drin. Aber der Satz, dass für E- Autos gebrauchte Batterien mit einer Kapazität von (weniger als) 80 % nicht mehr zu gebrauchen sind, erschüttert mich bzw. potenz. Kaufabsichten doch sehr.
 

Oberleinsiedler

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Ich lese hier nur aus Interesse gelegentlich mit und stecke nicht in der Batteriethematik drin. Aber der Satz, dass für E- Autos gebrauchte Batterien mit einer Kapazität von (weniger als) 80 % nicht mehr zu gebrauchen sind, erschüttert mich bzw. potenz. Kaufabsichten doch sehr.

Du kannst Dein Auto auch mit 70% noch fahren, hast halt nicht mehr die Reichweite.
Die Batterie selbst, kann dem second live Zyklus zugeführt werden.
So eine 80er Batterie mit sagen wir mal 70% hat dann immer noch eine Kapazität von 56 kWh.
Das ist mehr als viele Batteriespeicher die es heute für zu Hause zu kaufen gibt.
Und: Ich könnte auf allen 3 Phasen kochen, die Wärmepumpe könnte laufen, ... so ein ausgedienter Auto-Akku könnte einiges ab.

Danach beginnt dann das Recycling. Vermutlich >15 Jahre
 

fredolf

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Ich lese hier nur aus Interesse gelegentlich mit und stecke nicht in der Batteriethematik drin. Aber der Satz, dass für E- Autos gebrauchte Batterien mit einer Kapazität von (weniger als) 80 % nicht mehr zu gebrauchen sind, erschüttert mich bzw. potenz. Kaufabsichten doch sehr.
Bei unter 80% SOH nicht mehr zu gebrauchen, würde ich ja nicht mal sagen....

sind halt 20% weniger Kapazität und 20% weniger Reichweite, als das, was ursprünglich mal im Katalog stand..Dafür hat man dann den Vorteil, dass abgenudelte Zellen nicht so leicht brennen....das nützt dir beim Fahren mit dem faktisch verkleinerten Akku zwar eher wenig, aber dafür fährst du beruhigter und außerdem kann der Akku dann, laut dem Link, später noch für die Haustechnik benutzt werden.

Weil es dazu gerade genau passt, noch einmal zur Erinnerung:
Laut Hersteller tritt ein Garantiefall für die Batterie erst ab Unterschreitung von 70% SOH ein.
Für die Autohersteller ist so ein Akku im Auto also auch dann noch voll gebrauchsfähig, wenn die Reichweite schon um knapp 30% gesunken ist.
 
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TheSmurf

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Das mit den 80% ist so eine Sache. Ob es wirklich so eintrifft ist noch längst nicht gesagt, aber wenn wir es einfach mal hypothetisch annehmen und als Beispiel einen Citigo iV nehmen.
Dieser hat in netto 32,7kWh zur Verfügung. Wenn nach Jahren nur noch 80% effektiv verfügbar sind wären das 26,16kWh. Im Vergleich mit meinem aktuellem e-up! der 1. Generation sind das immer noch fast 10kWh mehr. Sicher ist mein Kleiner mit 16,4kWh Akku nicht unbedingt übermäßig bestückt, aber es genügt mir im Alltag locker. Anfangs bin ich ca. 17.500km pa damit gefahren. Aber das war BC, nun ist es doch etwas weniger.
Btw, Toll ist es natürlich nicht, wenn die Reichweite sinkt... unbrauchbar wird es dadurch aber sicher nicht!
 

Longo

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aber dafür fährst du beruhigter
Was die Brandgefahr angeht würde ich im BEV beruhigte sein als in jedem Verbrenner. Die lassen sich vielleicht etwas schwerer löschen aber entzünden sich im Fall der Fälle nicht so spontan und heftig so dass mehr Zeit zum Verlassen des Fahrzeuges bleibt.

Longo
 

fredolf

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Das mit den 80% ist so eine Sache. Ob es wirklich so eintrifft ist noch längst nicht gesagt, aber wenn wir es einfach mal hypothetisch annehmen und als Beispiel einen Citigo iV nehmen.
Dieser hat in netto 32,7kWh zur Verfügung. Wenn nach Jahren nur noch 80% effektiv verfügbar sind wären das 26,16kWh. Im Vergleich mit meinem aktuellem e-up! der 1. Generation sind das immer noch fast 10kWh mehr.
und u.a. deswegen würde ich jetzt noch kein E-Auto kaufen.
Als Besitzer eines älteren E-Up würde ich mir in den H... beißen.....

Wenn der Citigo iV nur noch angenommen 26kwh Netto-Energieinhalt (SOH 80%) hätte, wieviel Netto-Energieinhalt hätte dann der Akku eines älteren E-Up bei gleichem Alterungszustand?

Da bleiben bei 80% SOH netto keine 14kwh mehr übrig. Das ist schon, auch wenn es sich nur um einen Kleinstwagen handelt, bitter wenig, denn diese 14kwh stünden ja nur dann zur Verfügung wenn der Akku vorher 100% voll geladen war und bis auf 0% entladen werden würde.

Real geht man deshalb ja meist von einer praktischen Nutzung des Nettoenergieinhaltes von 80% aus, so dass wir in dem Fall bei gut 11kwh praktisch nutzbarer Energie angelangt sind.
Das ist lächerlich und nicht mal ein Kleinstwagen kommt damit 100km weit.
Das ist bereits ca der Wert, der für aktuellere Plugin-Hybride infrage kommt....
Wer würde einen älteren VW-E-up mit einem SOH-80%-igen Akku wohl jetzt oder in Zukunft noch (und wenn ja, für welchen Preis) kaufen wollen?

Die Batterien werden vermutlich besser und günstiger (hoffentlich auch kleiner und langlebiger...), so dass die Akkus heutiger Autos in z.B. 3 Jahren in Relation zu den Akkus von dann aktuellen E-Autos kleiner und vermutlich teurer sind.

Alle Akkus werden mit der Zeit quasi "schlechter". Das wird sich auch in absehbarer Zeit nicht ändern.
Dieser grundsätzlichen Tatsache muss man sich bei reinen E-Autos nun mal stellen. Zudem kann man davon ausgehen, dass zukünftige Akkus weniger schnell "schlechter" werden.

Damit dieser Prozess möglichst geringe Auswirkung auf die praktisch genutzte Reichweite (und manchmal auch die Leistung) hat, sollten die Akkus möglichst von Anfang an nicht zu knapp bemessen sein.
Daher werde ich mit einem Wechsel auf ein E-Auto oder PHEV noch 3-4 Jahre (bis zum Ende der Prämienphase...) mit meinem Verbrenner-Yeti durchhalten.
 
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Erzi

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Brandgefahr im Verbrenner? Was stellst du dir da gerade vor? Wie oft geht denn so ein Auto in Flammen auf? Und so ein Verbrenner geht auch nicht wie in den Filmen gleich in die Luft. Im Fall eines Unfalls können beide Fahrzeuge in Brand geraten und da ist es dann wurscht ob Verbrenner oder Eauto. Vorallen wenn man darin eingeklemmt ist oder ohnmächtig. Bei den Verbrennern kommt es ja auch oft zu Bränden die auf die elektrische Anlage im Fahrzeug zurück zu führen sind. Weniger wegen der Antriebsart oder dem mitgeführten Kraftstoff.
 

Longo

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Ich meine im Fall eines Unfalls. Wenn das Kraftstoffsystem dabei beschädigt wird, kann!
sich ein Brand recht schnell ausbreiten. Habe ich selbst schon oft genug gesehen, diese Gefahr ist bei einem Batteriebrand nicht so stark als dass man sich da wie @fredolf mehr Sorgen machen müsste. Wie Du schon bemerkt hast, brennen ja meist auch andere Sachen. So wie die Klimaanlage bei dem von den BEV-Zweiflern oft zitierten Unfall des Tesla am Achensee...

Longo
 

TheSmurf

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Mein e-up! war gerade beim Händler (HU nach 3 Jahren) und hat einen SoH von 98% bei 46.000km. Ich hatte bei den SoH vor 2 Jahren selbst auch schon mal ausgelesen und damals lag er bei 1%.
Ich habe natürlich eine AC-Rate die extrem hoch liegt und oft auch noch unter 3,6kW durch die PV-Anlage, dafür lade ich vor allem im Winter aber regelmäßig auf 100%.
wieviel Netto-Energieinhalt hätte dann der Akku eines älteren E-Up bei gleichem Alterungszustand?
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Das ist lächerlich und nicht mal ein Kleinstwagen kommt damit 100km weit.
Ich komme wenn ich es kuschelig warm haben will auch jetzt im Winter keine 100km weit! Ich fahre aber auch im Alltag nur knapp 50km am Tag mit dem Auto.
Ich und vor allem meine Frau freut sich durchaus darauf, daß ihr nächster 37kWh netto zur Verfügung hat. Mehr ist immer besser... haben ist besser als brauchen! Aber ehrlich, vor allem beim Zweitwagen, ist das oft eine sehr hypothetische Diskussion.
 

Jason_V.

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Ich lese hier nur aus Interesse gelegentlich mit und stecke nicht in der Batteriethematik drin. Aber der Satz, dass für E- Autos gebrauchte Batterien mit einer Kapazität von (weniger als) 80 % nicht mehr zu gebrauchen sind, erschüttert mich bzw. potenz. Kaufabsichten doch sehr.
Mich erschüttert das nicht. Ich hab einen eGolf mit 35(?)kWh Batterie mit dem ich 160-180km weit komme. Wenn ich in 4 Jahren mit der Karre fertig bin, taugt das Ding noch locker für z.B. meine Eltern die bisdahin in Rente sind.
Der gebrauchte eGolf eines Freundes packt 90km, das reicht ihm 1-2 Wochen.

Früher hätten meine Eltern einen gebrauchten Diesel (weil günstig, da viele auf dem Markt verfügbar) gekauft und eine nie benötigte Reichweite von 800km gehabt - für Kurzstreckenbetrieb.

Bei den aktuellen Fahrzeugen sind die Akkus doch sowieso um xx% überdimensioniert! Was machen da 20% weniger Kapazität aus? Eher nichts.
 

Cappuccinonox

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Bei den aktuellen Fahrzeugen sind die Akkus doch sowieso um xx% überdimensioniert! Was machen da 20% weniger Kapazität aus? Eher nichts.
Nun, ich habe da "nur" den Projektleiter der TU Graz bzw. dessen Aussage zitiert..
Und in einen Wagen, dessen Batterierestkapazität mir noch deutlich weniger als 200 km zur Verfügung stellt, würde ich mich im Winter nur ungerne weiter als in den Nachbarort bewegen wollen.
 

fredolf

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Mich erschüttert das nicht. Ich hab einen eGolf mit 35(?)kWh Batterie mit dem ich 160-180km weit komme. Wenn ich in 4 Jahren mit der Karre fertig bin, taugt das Ding noch locker für z.B. meine Eltern die bisdahin in Rente sind.
Der gebrauchte eGolf eines Freundes packt 90km, das reicht ihm 1-2 Wochen.

Früher hätten meine Eltern einen gebrauchten Diesel (weil günstig, da viele auf dem Markt verfügbar) gekauft und eine nie benötigte Reichweite von 800km gehabt - für Kurzstreckenbetrieb.

Bei den aktuellen Fahrzeugen sind die Akkus doch sowieso um xx% überdimensioniert! Was machen da 20% weniger Kapazität aus? Eher nichts.
ja klar.
Heutige E-Autos sind Akkumäßig überdimensioniert.
Das ist auch meine Meinung, zumindest, was deren Gewicht und deren Platzbedarf angeht....

Ansonsten kann ich bei Autos, die flexibel genutzt werden, also neben dem Kurzstreckenbetrieb, auch für Langstrecke und z.B. ab und zu mal einen Anhänger ziehen, was die transportable Energiemenge betrifft, keine Überdimensionierung feststellen.

Ein heutiges, bereits relativ teures E-Auto (wenn man mal einen flexibel nutzbaren Verbrenner-Kompaktwagen, wie z.B. den Octavia als Maßstab nimmt) mit netto rund 75kwh (im Neuzustand, also SOH 100%...), hat, umgerechnet, ca 19L Diesel an Bord, von denen man quasi 15L (80%) praktisch nutzen kann.
Ein heutiges, flexibel einsetzbares Dieselkauto, wie z.B. ein Octavia, wäre mit ca 20L-Tank nahezu unverkäuflich und das, obwohl das Nachtanken dieser Menge Diesel netto keine Minute in Anspruch nimmt und man den Tank in dieser Zeit sogar vollständig gefüllt bekommt.

15L Diesel ist für Kurzstrecke solo völlig ausreichend und auch wenn der Akku nur noch 80% Allgemeinzustand (SOH) hätte, könnte man mit den verbleibenden, umgerechnet, 12L-Diesel leben. Zumindest dann, wenn man eine Möglichkeit hat, ständig über Nacht laden zu können. Wenn nicht, wäre das dann häufigere Laden und Warten an öffentlichen Ladesäulen m.E. schon nervig.

Für Langstrecke, eventuell sogar mit hoher Durchschnittsgeschwindigkeit oder z.B. für die Urlaubstour mit WoWa ist das eher nicht viel.
Dafür halte ich den Energieinhalt von rund 75kwh definitiv für zu knapp.
Von den bezahlbareren E-Autos mit um die 50kwh und weniger, will ich gar nicht erst anfangen.
Bei denen hat der Hesteller dann ohnehin oftmals ein Einsehen, indem er diese Autos gar nicht erst mit Anhänglast oder nur mit einer geringen Anhängelast anbietet, die z.B. für WoWa eher ungeeignet ist.
In der Höchstgeschwindigkeit sind die meisten bezahlbareren E-Autos, aus ca dem gleichen Grund, beschränkt.
 
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michnus

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Bei den aktuellen Fahrzeugen sind die Akkus doch sowieso um xx% überdimensioniert! Was machen da 20% weniger Kapazität aus? Eher nichts.

Na es gibt auch recht viele Familien, die nur ein Auto haben. Für den Alltag, für den Urlaub, für alles.
Und ein 58kWh Akku soll da überdimensioniert sein? Das sehe ich absolut nicht so. Für den Alltag okay, für jede längere Strecke eher zu klein. Lädt man den - wie so oft empfohlen - an der Autobahnraststätte auf 80-85% und fährt man dann bei 10% Rest an die nächste Säule, dann kann man rund 41kWh nutzen. Das sind bei ruhigem Autobahntempo ca. 180km. Dann die nächsten 40min Pause.... Ich würde das als klar unterdimensioniert empfinden.

Als Zweitwagen für die Arbeit oder zum Einkaufen immer ausreichend. Als Auto für alle Fälle für viele einfach nicht optimal.
Mein e-up! war gerade beim Händler (HU nach 3 Jahren) und hat einen SoH von 98% bei 46.000km. Ich hatte bei den SoH vor 2 Jahren selbst auch schon mal ausgelesen und damals lag er bei 1%.
Genau. Das ergibt dann wahrscheinlich nach 160.000km noch rund 94% Kapazität. Deswegen lockt man die Kunden auch mit dem Versprechen, dass dann noch mindestens 70% Kapazität vorhanden sind. Tiefstapeln um Kunden zu locken :rolleyes: :D
 
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fredolf

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Genau. Das ergibt dann wahrscheinlich nach 160.000km noch rund 94% Kapazität. Deswegen lockt man die Kunden auch mit dem Versprechen, dass dann noch mindestens 70% Kapazität vorhanden sind. Tiefstapeln um Kunden zu locken
Hatte ich ja schon weiter oben beschrieben:
Bei so "tollen" Akkus ergibt sich absolut keine Notwendigkeit, den Kunden im Zweifel mit einer derartig schlechten Garantie sitzen zu lassen.
Zumindest für die ersten vier, der insgesamt meist 8 Jahre Garantie, wäre es dann doch wohl eine Selbstverständlichkeit, eine Unterschreitung von mindestens 90% als Garantiefall an zu erkennen.
Das Risiko wäre für den Hersteller doch nahezu Null....

Ich hätte allerdings schon mal gerne durchschnittliche Ergebnisse von echten, genormten Kapazitätstest gesehen, die sich an den Bedingungen beim Fz-Betrieb orientieren (also inkl. unterschiedlicher Lade und Entladebedingungen, wie sie beim realen Fz vorkommen), anstatt der (wie auch immer) berechneten Angaben von Fz-Steuergeräten.....
 
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