Rost

Dieses Thema im Forum "Skoda Fabia II Forum" wurde erstellt von Earny, 29.06.2011.

  1. Earny

    Earny

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    Hallo,

    wie bereits in dem anderen Thread mitgeteilt habe ich einen Fabia2,
    Erstzulassung Ende 2009, 1,4 l, 16V, 86 PS). Das Fahrzeug ist ein Re-Import
    und fuhr vorher in Budapest bei rent a car.

    Da ich den ersten Ölwechsel selbst gemacht habe (verzichte auf die
    Garantie), habe ich den Fabia von unten gesehen und bin erschrocken.
    Im vorderen Bereich, da wo die kleine Kunststoffschürze nichts mehr
    abdeckt, kann man Rost ohne Ende finden.
    Die Schweißnähte der Fahrwerksteile und die Fahrwerksteile selbst, an
    denen die Vorderräder befestigt sind, sind erkennbar angerostet. Die
    Kanten sind schon am Aufblühen.
    Da kann man jetzt schon überall Rost sehen. Der Meister einer Skoda-
    Werkstatt hat sich die Sache angesehen und meinte, dass sei normal.
    Das hätte nichts zu bedeuten. Bei den neueren Skodas gäbe es kein
    Rostproblem.
    Vielleicht handelt es sich um eine optische Täuschung?

    Mir ist aufgefallen, dass Skoda scheinbar keinen Unterbodenschutz einsetzt.
    Man sieht von unten, im Bereich der Vorderräder nur blanken (ehemals
    schwarzen) Stahl. Ich kann mir nicht vorstellen, dass hier irgendein
    Unterbodenschutz vorhanden ist. Ich überlege, selbst einen Unterbodenschutz,
    vermutlich farbloses Wachs aus der Sprühflasche, aufzutragen.

    Kann es sein, dass Fahrzeuge für den ungarischen Markt keinen Unterboden-
    schutz bekommen, oder sieht es bei deutschen Fahrzeugen auch so aus?

    Hier eine weitere, sonderbare Sache: Nachdem der Kaufvertrag unterschrieben
    war, wollte das Autohaus (kein Skoda-Händler) das Fahrzeug selbst zulassen
    und vorher noch eine Check in einer Skoda-Werkstatt machen lassen. Bei der
    Übergabe des Fahrzeugs sagte der Verkäufer, dass die Bremsen vorne neu
    gemacht werden mussten, weil sie verrostet gewesen seien. Das habe ich
    natürlich nicht geglaubt und überlegt, was er mit dieser Aussage bezwecken wollte.
    Einige Tage später habe ich dann die beiden Vorderräder getauscht, weil der
    Wagen nach links zog (Nach dem Wechsel der Reifen war dieses Problem
    beseitigt.). Die hatten tatsächlich die Bremsscheiben und die Beläge erneuert!
    Gibt es auch Rostprobleme an der Bremse. Wer hat denn das erfunden?

    Möglicherweise wollten die aber nur die höhere Laufleistung kaschieren,
    weil die Bremsen schon nach 38400 km herunter gefahren waren.
    Auf dem Tacho stand beim Kauf 38400. Wenn ich nach den beiden
    vorausgegangenen Werkstattterminen (mit km-Angaben) gehe, die in
    Budapest gemacht wurden, dann komme ich auf ca. 55000 bis 60000 km.
    Ich schätze, da war ein Tachojustierer am Werk. An der Plastiktrennwand
    zwischen Motorraum und Inneraum (Fahrerseite) fehlten zwei Befestigungs-
    muttern. Auch die Tachojustierer arbeiten offensichtlich unter Zeitdruck
    und müssen sich auf ihre eigentliche Aufgabe beschränken.
    Ist Tachojustierer mittlerweile ein Ausbildungsberuf?

    Ich bräuchte also mal einen Tip: Macht es Sinn, selbst einen Unterbodenschutz
    aufzutragen (ich denke an farbloses Wachs aus der Sprühdose), oder ist es
    tatsächlich so, wie der Skoda-Meister meinte, dass dieser Rost kein Problem
    sei?

    Meinen TÜV-Sachverständigen kann ich erst in ca. 1,5 Jahren befragen.
    Zu diesem Menschen habe ich wirkliches Vertrauen. Der hat nämlich vor
    ungefähr 2 Wochen meinen 16 Jahre alten Corsa aus dem Verkehr gezogen.
    Der war an den Fahrwerksteilen zu stark angerostet, weil der Bitumen-
    Unterbodenschutz unterrostet war. Die erforderlichen Schweißarbeiten wollte
    ich nicht mehr machen lassen.
    Im Moment kann ich mir nicht vorstellen, dass der Fabia die Lebensdauer des
    Corsa erreichen wird. Vielleicht die Hälfte!?

    Gruß
    Earny
     
  2. AdMan

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  3. #2 MiRo1971, 30.06.2011
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    AH Gebr. Schmidt in Peine
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    142000
    Mal ehrlich, wenn ich mir einen Gebrauchtwagen kaufe und mitbekomme das der Tachostand manipuliert wurde, dann hätte ich kein Vertrauen mehr in das Auto und würde SOFORT vom Kaufvertrag zurück treten. Notfalls würde ich sogar einen Rechtsanwalt und Gutachter einschalten, um an mein Geld zu kommen. Ich verstehe deshalb im Moment deine Erwartungshaltung nicht. Oder war der Wagen so billig, dass man das in Kauf nehmen kann?
     
  4. #3 Naserot, 30.06.2011
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    75000
    a) mein Fahrzeug ist von Anfang 2009 und hat ca. 60.000Km runter und keinen Rost, nirgendwo. Der zweite Wagen ist von November 2008 und auch rostfrei.

    b) Wie kommst du auf Tachomanipulation "durch"die Plastiktrennwand? Es handelt sich um einen elektronischen Tacho, der, wenn überhaupt, mittels CAN-Bus oder aber nach Ausbau im Armaturenbrett (geht innerhalb von 3-5 Minuten) und ziehen des Steckers zu erledigen wäre. Durch die Trennwand kommt man nicht an relevante Dinge heran.

    c) Du meinst aber nicht das "Querblech" im vorderen Bereich in Höhe Achse? Dieses Blech zeigt nun wirklich bei einigen Fabia deutliche Rostspuren (Suchfunktion), die aber tatsächlich unerheblich sind. Ein Foto wäre hier nicht schlecht.

    d) Wie kommst du denn auf 55.000 - 60.000km? Was für Anhaltspunkte gibt es da? Warum sollte jemand den Tachostand um lächerliche (höchstens) 22.000km verändern?
     
  5. Earny

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    Hallo Michael,
    hallo Naserot,

    das mit dem Rost scheint wirklich harmlos zu sein. Ich ließ
    das gestern mal in einer Nicht-Skoda-Werkstatt inspizieren.
    Der Mechaniker meinte auch, diese Form von Rost sei harmlos.
    Es ist vermutlich das Querblech im vorderen Bereich. Der
    Mechaniker meinte, ich könne aber etwas Rostumwandler
    drauftun, das kann nicht schaden. Von Bitumen oder Wachs
    riet er ab, weil das wegen der Brandgefahr nicht in Frage käme.
    Das kann ich nachvollziehen. Das Querblech nähert sich dem
    Auspuffrohr an einer Stelle bis auf ca. 2 bis 3 cm.

    Das man das Tachojustiergerät direkt an den CAN-Bus anschließen
    kann, ist ja praktisch gemacht. Da hätte ich auch drauf kommen
    können. Das heißt die Tachojustierer dürften es dann eher nicht
    gewesen sein, die die beiden Muttern entfernt haben, die die obere
    Kunststofftrennwand zwischen Motorraum und Innenraum auf den
    Schrauben fixieren.
    Was könnte dann der Grund gewesen sein, das jemand die
    Kunststofftrennwand entfernt und dann nur unzureichend wieder
    festschraubt. Wie gesagt, es fehlen zwei Muttern (die zwei auf der
    linken Seite - wenn man von vorne in die Motorhaube schaut -
    sind noch da).
    Vielleicht ist auch alles ganz harmlos und irgendjemand hat nur bei der
    Überführung von Budapest nach Deutschland ein paar Kilo Drogen
    transportiert. Ich werd da mal nachschauen:-)

    Das mit dem Rechtsanwalt und dem Gutachter halte ich für keine
    gute Idee. Wie soll denn die Tachojustage gerichtsverwertbar
    nachgewiesen werden können? Vor deutschen Gerichten zählen
    nur belegbare Fakten, und die folgende Rechnung reicht nicht:

    Erstzulassung: Nov. 2009 - 0 km
    1. Service: April 2010 - 14772 km
    2. Service: September 2010 -30790 km

    gekauft Mitte Juni 2011 mit "38400 km"


    Das Auto hatte knapp 10000 Euro gekostet. Für einen 1,4 l,
    16V, 86 PS, Ambiente war der Preis günstig. Ehrlich gesagt,
    ich hatte mit einer "Tachojustage" gerechnet. Ich denke, dass
    muss man bei einem Importfahrzeug, dass durch viele Hände
    gegangen ist, realistischerweise annehmen. Für mich könnte
    sich das aber trotzdem rechnen, weil das Fahrzeug bei mir eher
    den Rost- und nicht den km-Tod sterben wird. Bei einer angenom-
    menen Fahrleistung von ca. 8000 bis 10000 km/Jahr dürfte
    irgendawann wieder der TÜV mich vom Fahrzeug trennen.
    So wars auch bei meinem Corsa - Baujahr 1995.

    Gruß
    Earny
     
  6. AdMan

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