Reihenweiser Ausstieg mehrerer Bauteile

Diskutiere Reihenweiser Ausstieg mehrerer Bauteile im Skoda Octavia III Forum Forum im Bereich Skoda Forum; Hallo Freunde, die Verzweiflung treibt nun auch mich mal in das Forum. Vielleicht hat ja der ein oder andere waises Wissen, das mich erleuchten...

Dieselbär

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Hallo Freunde,

die Verzweiflung treibt nun auch mich mal in das Forum. Vielleicht hat ja der ein oder andere waises Wissen, das mich erleuchten kann.

Mein Fahrzeug ist ein Octavia 5E Kombi aus 12/2013, 2.0 TDI mit 150 PS, Notorcode CKFC, Schaltwagen, 220.000 km.

Ich hatte nun seit langen Zeiten Kühlwasserverlust. Zuerst ziemlich genau die Differenz zwischen min und max im Behälter auf 1000 km. In den letzten 2 Monaten verkürzte sich der Intervall auf etwa 500 km. Mehrere Befragungen in Werkstätten führten nie zu einer eindeutigen Diagnose. Am Ende beschränkte es sich auf zwei Vermutungen: Ladeluftkühler ( der bei diesem Motor wohl schon mit Kühlwasser läuft) und der Zylinderkopfdichtung.
Man könne es aber nicht eingrenzen. Einen Ausschlusstest gebe es nicht.

Durch private Kontakte habe ich dann einen fähigen Menschen gefunden, der sagte, warum soll das nicht gehen. Glühkerzen raus, Kamera rein und wenns die Dichtung ist, müsste ja ein Zylinder mit Wasserspuren versehen sein, sofern man das Kühlsystem vorher unter Druck gesetzt hat. Tatsächlich fand er sodann heraus, dass die Dichtung bei mir an Zylinder 3 hin war.

So weit so gut. Termin beim Freundlichen gemacht. Das war ab dort etwa in 12 Tagen. So, ab hier wird es nun komisch. Etwa 2 Tage später zeigte mein Bordcomputer plötzlich Öltemperaturen von 60 bis 170 Grad an. Immer hoch und runter wie eine Sinuskurve. Kurz danach, Sensor anscheinend tot, keine Werte mehr.

Am nächsten Tag auf dem Weg zur Arbeit geht die Öltemperatur zwar wieder, zeigt aber weiter stark schwankende Werte an. Aber plötzlich leuchtet auch noch die Motorkontrollleuchte. Fahrverhalten ganz normal, kein Notlauf. In meiner Verzweifelung bei einer Werkstatt um die Ecke Fehler auslesen lassen.

1. Ölsensor - Signal unplausibel
2. Kühlmittelpumpe - Fehler Im Stromkreis
3. Abgassensor - Fehlerhaftes Signal oder so

Fand ich schon sehr merkwürdig.. Habe mir dann anderweitig eon Auto organisiert, das ich bis zum Wechsel der ZKD fahren kann. War mir alles zu spooky.

Der Termin war ran und ich hatte noch den Ölsensor organisiert, der gleich mitgewechselt wurde. Bei Abholung teilte man mir mit, man habe wegen dem Abgassensor geschaut, den durchgemessen und der soll tatsächlich auch hingewesen sein. Wurde also mitgewechselt. 1.200 € los gewesen.

Im Oktober fing mein Auto auch an, morgens nicht starten zu wollen. Elektrik ging, war also nicht die Batterie. Er fing sich dann. Auslesen ergab: Anlasser dreht nicht mehr.
Neuen bestellt, der liegt jetzt noch in meinem Keller. Wechsel soll ja nicht so kompliziert sein. Kam bisher nur noch nicht dazu. Seither war es jetzt immer mal wieder so, dass er 2-3 Versuche zum starten brauchte; je nach Lust und Laune des Anlassers wies scheint.

Jetzt, nach dem Wechsel der ZKD, hat er bisher tadellos funktioniert.. Keine Mucken. Aber, 3 Tage nach de Abholung fahre ich von Arbeit nach Hause und plötzlich blinkt die Lampe der Vorglühanlage (Fehler Motorsteuerung lt. Betriebsanleitung). Kurz aufn Rastplatz, Motor aus, 5 min. gewartet, Motor an, Lampe wieder aus. Ab nach Hause.

Wieder zur Werkstatt auslesen. Sinngemäß war abgelegt Ladedruck max. Regelgrenze überschritten oder sowas.
Man vermutete vllt. einen kleinen Riss in einem Schlauch. Gesucht, gehorcht, nix gefunden.
Auto trotzdem da gelassen. Nächsten Tag abgeholt, man hat auch sonst nix gefunden. Der Meister ist ne ganze Weile gefahren, Autobahn, Stadt, Landstraße, verschiedene Lastbereiche. Kein Fehler.

Das war letzte Woche Freitag. Heute früh aufm Weg zur Arbeit wieder die Lampe Vorglühanlahe. Wieder Notlauf. Angehalten, Motor aus, Motor an, Lampe wieder aus.

Dieses mal fiel mir allerdings auch eine akustische Begleiterscheinung auf. Ein, ich nenne es mal "geistermäßiges" wuuuuuuuhuuuuuuuuuu als würde es spuken.
Sozusagen eine Art hochtöniges Pfeifen.

Beide Male war ich im 6. Gang auf der Autobahn. Beide Male bei Tempomat etwa 120 km/h.
Nachdem ich den Motor einmal aus und wieder an hatte, fiel mir ein Stück später wieder dieses Pfeifen auf. Ansprechverhalten war deutlich schlechter, Auto hing nicht mehr gut am Gas. Es war aber keine Lampe an!

Habe dann die Geschwindigkeit ein Stück reduziert, um den Druck rauszunehmen. Lampe blieb auch aus. Pfeifen war dann den Rest der Fahrt auch wieder weg.

Soll jetzt etwa auch noch der Turbo hin sein?! Ich kann mir das einfach nicht vorstellen, dass hier in so kurzer Zeit so viele Bauteile das zeitliche segnen sollen.

ZKD, Anlasser, dann der Ölsensor, dann der Abgassensor und jetzt noch der Turbo?!
Ich bin zwar kein Mechaniker, aber einen plausiblen, für einen Laien nachvollziehbaren Reim kann ich mir darauf trotzdem nicht machen.

Hat da jemand eine Idee?! Gibt es Vermutungen? Die Frage ist ja nun wirklich, ob es sich überhaupt noch lohnt, jetzt auch noch den Turbo wechseln zu lassen. Ich muss ja so langsam befürchten, dass dann immer noch kein Ende in Sicht ist. Ist der Turbo gewechselt, reißt dann das nächste Teil den Arsch hoch?

Wirkt bald so, als würde hier systematisch einmal die Reihe rum alles jetzt kaputt gehen. Als wär die Zeit rum und es jez Zeit für was Neues ist..
 
fireball

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BOFH
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1. Ölsensor - Signal unplausibel
2. Kühlmittelpumpe - Fehler Im Stromkreis
3. Abgassensor - Fehlerhaftes Signal oder so
Könnte zumindest ein Marder- oder sonstiges Leitungsproblem sein.

Dein Pfeifen... Tjo... Schwierig. In Verbindung mit der eh schon diagnostizierten defekten Kopfdichtung kanns natürlich sein, dass der Verbrennungsdruck schlicht nach außen abgeblasen wird.
 

E12MJ

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Meine persönliche Meinung verkaufe ihn hat 220 weg und wenn kein Land in Sicht ist....

So ist nunmal mein Einstellung weil ein Auto muss zuverlässig sein und keine riesen Baustelle sein.
 

Ragnar_der_Jäger

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Und dann haben andere die probleme ! Könnte das mit meinem gewissen nicht vereinbaren
 

A.M.

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Bei den Angaben zu BJ , km usw, würden sich eh nur die "Export"- Händler melden
 
jens.f

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Das Grundproblem: Heute sind Autos bzw. deren Teile auf max. 200.000 km Ausgelegt. Da mittlerweile auch bei den Teilen am jedem Cent gespart wird, gibt es hier auch keine großen Sicherheitsmargen mehr.
Es ist also leider relativ normal, das um die 200.000 km alle möglichen Teile kaputt gehen. Wobei natürlich immer die Frage ist, in wie weit das unabhängige Versager sind, oder einfach nur das Grundproblem nicht behoben wurde.

Ich habe meinen alten Superb auch bis etwas über 200.000 km Gefahren - auch dann fing es an, dass sich de Ausfälle häuften. Solange man also nicht selbst Bastler ist, ist es wirtschaftlich sicher sinnvoller, das Auto abzustoßen.
Du weißt ja nie, was als nächstes kommt - sowas erweißt sich oft als Fass ohne Boden.
 
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