PRODUKTIONSVERLAGERUNG NACH DEUTSCHLAND?

Diskutiere PRODUKTIONSVERLAGERUNG NACH DEUTSCHLAND? im Skoda allgemein Forum im Bereich Skoda Forum; "Wird die Produktion der VW-Tochter Skoda teilweise nach Deutschland verlagert? In Tschechien sind die Sorgen nach Medienberichten groß. VW...

Black Amber

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"Wird die Produktion der VW-Tochter Skoda teilweise nach Deutschland verlagert? In Tschechien sind die Sorgen nach Medienberichten groß. VW dementiert – dennoch will sich der tschechische Regierungschef einschalten.

Die Nachrichtenagentur Reuters hatte am Mittwoch berichtet, Manager und Betriebsrat bei Volkswagen wollten den wachsenden Wettbewerb unter den Schwestermarken VW und Skoda eindämmen. Dazu werde auch darüber diskutiert, dass Skoda Teile der Produktion an schwach ausgelastete deutsche Werke abgebe.

Im Gespräch sei etwa eine Verschiebung der Produktion des Skoda-Topmodells Superb ins VW-Werk Emden. Das würde in Tschechien bis zu 2.000 Arbeitsplätze kosten. Eine Entscheidung darüber werde aber frühestens 2022 fallen, wenn das Nachfolgemodell auf den Markt kommen solle."

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/produktionsverlagerung-nach-deutschland-tschechen-besorgt-wegen-vw-marke-skoda/20414968.html
 
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Black Amber

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Ja, was denkt ihr darüber ? Sollte es wirklich dazu kommen, sind Preise wie beim Passat und co zu erwarten oder bleibt alles beim alten...?

Was für Vorteile oder Nachteile hat das für Käufer ?
 
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FabiaOli

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Also ich denke für die Käufer hätte das nur Nachteile.
Die Qualität stimmt jetzt auch schon, die wäre hier nicht wirklich besser, würde ich vermuten.
Der Preis müsste allerdings sicherlich an das Gehalt der VW Mitarbeiter angepasst werden, denn diese verdienen sicherlich deutlich mehr als die Skoda Leute.
Somit entstehen nun mal höhere Produktionskosten.
Wobei ich denke, dass Skoda bis dahin alle Zahlen weiter steigert.
Bis jetzt sieht es ja dank Kodiaq schon sehr gut aus und die ersten Zahlen des Karoq werden sicher auch gut sein.
Somit wird es sowieso mehr und mehr Arbeit in Tschechien.
 

Redfun

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Ach die Lohnkosten koennen in dem Falle schon moderat gehalten werden - bei "schwach ausgelasteten" deutschen Werken koennte man ja durchaus mit Schliessung argumentieren und der deutsche Michel sagt schon ja und amen. Simply clever eben - da haben die VauWeh Leute schon von Skoda gelernt ;-)
 

KlausK

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Da die IGMetall traditionell stark bei VW vertreten ist, wird man am Haustarif wenig ändern können und wollen.
 

Papamia

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Der eingangs erwähnte Artikel ist von Anfang Oktober. Es gab dazu inzwischen auch einen weiteren Artikel, in dem Skoda zu den Gerüchten Stellung bezogen hat.

http://www.handelsblatt.com/unterne...mit-vw-skoda-glaettet-die-wogen/20424792.html

Da Skoda aktuell mit seinen Werken an der Kapazitätsgrenze und auch darüber hinaus arbeitet, halte ich diese Überlegungen denke schon für sinnvoll. Sofern es im Konzernverbund Werke gibt, die freie Kapazitäten haben dürfte es günstiger sein ein Modell dort bauen zu lassen, als ein komplett neues Werk aus dem Boden zu stampfen. Zumal es, wenn es so kommen sollte der Superb ja mit dem Passat sehr ähnlich ist. Aber warten wir mal die Entwicklung ab.
 

4tz3nhainer

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Da die IGMetall traditionell stark bei VW vertreten ist, wird man am Haustarif wenig ändern können und wollen.

Was denkst du wieviele Mitarbeiter noch nach dem Haustarifvertrag bezahlt werden? Die Lohnunterschiede zwischen Deutschland und Tschechien sind nicht mehr so groß wie viele denken.
 

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Bei VW werden alle Stammarbeiter nach Haustarif bezahlt.
 

Agollin

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Ich befürworte es. Ich glaube nicht, dass Skoda dann 2000 Mann nach hause schickt. Die werden dann die anderen Modelle dort fertigen, die heute Lieferzeiten jenseits von einem Jahr haben. Für den Konzern ist es immernoch besser etwas höhere Löhne zu zahlen als die Werke in unterlast zu fahren und andere noch zu erweitern. Zudem schaden die langen Lieferzeiten bei Skoda und Seat vor allem Skoda. Wie will man bestehen, wenn man es nicht den Kunden sein Auto in 6 Monaten vor die Tür zu stellen. Wir reden beim Kodiaq von einem Jahr, der Ateca (auch bei Skoda gebaut) 1,5 bis 2 Jahre. Da geht bestimmt keiner nach hause.
 

Skoda Yeti

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Geht überhaupt nicht, denn wenn ich schon noch einen Skoda oder Seat erwerbe, irgendwann vielleicht mal, dann möchte ich auch, dass die Menschen in Spanien oder Tschechien davon etwas haben und ich nicht nur die Boni's der gierigen deutschen und arroganten VW-Mitarbeiter finanzieren.

Porsche und Audi und VW wird in meiner Garage nie wieder stehen, aber Skoda und Seat könnte ich mir vielleicht in ein paar Jahren eventuell wieder vorstellen, aber nur wenn diese Fahrzeuge auch dort jeweils komplett produziert werden.
 

rabbit

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... dann möchte ich auch, dass die Menschen in Spanien oder Tschechien davon etwas haben und ich nicht nur die Boni's der gierigen deutschen und arroganten VW-Mitarbeiter finanzieren.
Mit solchen Aussagen begibst du dich hier aber auf sehr dünnes Eis. Mal ganz davon abgesehen, das ich mich persönlich angegriffen fühle durch solch provokante Aussagen!!
By the way ... ab 2018 wird das neue Seat-Flaggschiff – ein sportlicher Geländewagen (SUV) oberhalb des Seat Ateca mit wahlweise fünf oder sieben Sitzen – auf meiner Nachbarlinie im Werk Wolfsburg gefertigt. Es ist ein Schwestermodell des verlängerten Tiguan Allspace.
 
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Skoda Yeti

Guest
Du meinst eher zusammengeschraubt, oder?
Soweit ich das aus Medienberichten entnehmen konnte, sind rund um die Produktion der Skoda Werke, auch noch allerhand tschechische Zulieferer tätig.

Laut einem eigenen Artikel des Herstellers, waren über 28000 Menschen im Jahr 2016 bei Soda beschäftigt. Für mich ist das mehr als nur zusammen schrauben.
 

Rigobert

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Mit Kosten sparen hat das nichts zu tun. Da die VW eine AG ist, kommen alle Gewinne egal ob Skoda VW Seat in einen Topf, wenn es so wäre dass es in Tschechien deutlich billiger zu produzieren ist, da würden die Aufsichtsräte nie zustimmen. Wer einen Skoda kauft, gibt sein Geld zu 100% VW, dann wird neu umverteilt.
 

JuppiDupp

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Mal andersherum gefragt, .....

wie groß wäre wohl der Aufschrei in der VW Belegschaft und im Deutschen Medienwald, würde über eine Produktionsverlagerung nach Tschechien nachgedacht?
 

Rigobert

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Mal andersherum gefragt, .....

wie groß wäre wohl der Aufschrei in der VW Belegschaft und im Deutschen Medienwald, würde über eine Produktionsverlagerung nach Tschechien nachgedacht?
Wie soll das gehen 20% Stimmrechte hatte das Land Niedersachsen, 52,2% hat Porsche SE. Da wird kaum einer den Standort Deutschland anzweifeln.
 

Blindek

Guest
Das ist ja zum tot lachen... keinen AUDI oder VW kaufen, aber einen Skoda oder Seat, ist ja eine komplett andere Firma... 8| Ohne VW währen die zwei Marken nicht einmal mehr zu kaufen... und das Navi, Klima, Tacho, Motor, Getriebe, MQB usw. ist ja alles VW AG und nicht eine eigene Entwicklung von Skoda... wenn du einen echten Skoda willst, kauf einen Favorit.

Und ganz VW AG will geld verdienen, da wird nichts verboten, sondern geht alles ums Geld. Warum soll Skoda high tech anbieten wenn sie es nicht verkaufen können.

Und Seat baut ja auch den Ateca bei Skoda, darüber aufregen tut sich aber keiner. Es kann euch da egal sein wo was gebaut wird, solange ihr das bekommt was ihr euch vorstellt oder? Und die ganzen Teile für VW AG kommen nicht aus DE oder CZ direkt, das wisst ihr schon? Einige Scheinwerfer werden 40km von mir gebaut in Slowenien, wie auch andere teile...

Und schaut mal bei IKEA wo was produziert wird... Design in Sweden, Made in PRC (China). Oder Siemens, Deutsches produkt made in Philippines
 

rabbit

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Mal andersherum gefragt, .....

wie groß wäre wohl der Aufschrei in der VW Belegschaft und im Deutschen Medienwald, würde über eine Produktionsverlagerung nach Tschechien nachgedacht?
Es werden schon etliche Modelle der Konzernmutter im Ausland gefertigt, also wo ist hier das Problem?? Dies trägt in unter anderem in Portugal, Spanien, Mexiko, Polen, der Slovakei, etc. zur Auslastung der Werke bei und sichert Arbeitsplätze
 

Rigobert

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Das wäre ein anderes Thema, wie viel Deutsch ist im Auto, dann müsste man Toyota kaufen.
Immer noch gut wenn man dort produziert wo die Autos gekauft werden. Allein der Golf 23 000mal im Sept neu zugelassen, ist mehr als alle Skoda Modelle zusammen, lange Wartezeiten hin oder her...das sagt ja gar nix.. auf den Golf wartet man nur 2-3 Monate
 

IFA

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Die Aufschrift "Made in Germany" ist immer noch ein sehr gutes Verkaufsargument weltweit.
Die Lohnkosten in Deutschland sind im Vergleich zum Gewinn extrem niedrig. Deutschland ist wieder Niedriglohnsektor, der Politik sei dank,.
Nach Tarif zahlen immer weniger Betriebe in D, wie viele Firmen haben Tochtergesellschaften die weit unter einen IG-Metall-Tariflohn liegen... und selbst wenn...die heutigen Tarifverträge sind so aufgeweicht und arbeitgeberfreundlich, ein Schlaraffenland für raffgiereige Bosse, da kann Tschechien nicht mithalten.
Kündigungsfristen und gesetzliche Schlupflöcher sind in Deutschland wesentlicht arbeitgeberfreundlicher als in Tschechien.
In Tschechien gibts auch schnell mal Streik, hier in D geht für bessere Arbeitsbedingungen keiner mehr auf die Strasse.
Alles Aspekte die sich so manch Arbeitgeber anschaut der erst in Ausland verlegt hat und nun zurückholt.
Es geht doch immer nur darum: Wo und wie kann ich zum Vorjahr noch mehr Profit rausquetschen, wo finde ich die günstigsten Rahmenbedingungen dazu.
 
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PRODUKTIONSVERLAGERUNG NACH DEUTSCHLAND?

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