Probleme beim Reifenwechsel

Dieses Thema im Forum "Skoda Fabia II Forum" wurde erstellt von Sennheiser, 02.11.2011.

  1. #1 Sennheiser, 02.11.2011
    Sennheiser

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    Hallo Community!

    Ich habe zum ersten mal beim Fabia versucht die Reifen zu wechseln, und bin direkt beim ersten Versuch (Hinten rechs) gescheitert. Nachdem ich das Auto aufgebockt hatte, und die Schrauben gelöst hatte, lies sich das Rad nicht abziehen. Die Handbremse zu lösen brachte keine Verbesserung. Das blöde Ding wollte sich von mir nicht wechseln lassen.

    Hat jemand ne Idee? Ach ja: Mit wieviel NM soll ich die Schrauben wieder festziehen?

    Danke im Vorraus!
     
  2. AdMan

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  3. dirac

    dirac

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    Wie man das Rad abbekommen soll, weiß ich auch nicht aber anziehen soll man die Schrauben laut Handbuch mit 120NM.

    Viel Erfolg!
     
  4. sunzi

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    Hinten "gammeln/rosten" nicht nur gerne die Scheibenbremsen, auch die Felgen "gammeln/rosten" gerne mal fest. Habe bei mir hinten rechts auch heftig am Reifen rütteln müssen, bis die Felge von der Nabe gieng.
     
  5. R2D2

    R2D2 Guest

    Ist leider normal, dass die Felgen auf den Radnaben festgammeln. Ein wenig Abhilfe schafft da eigentlich nur gutes Reinigen von Felgen und Naben und ein ganz minimaler Schmierfilm auf der Zentrierung der Nabe, aber wirklich nur da.

    Zum Lösen des Rades reicht meist, einfach oben und unten ein paar mal ordentlich gegen den Reifen zu treten oder auch ein größerer Hammer, dann aber was an der Felge zwischenlegen. Wenn alle Stricke reissen, macht der Heimpfuscher noch den Versuch, einfach mit ganz leicht gelösten Radschrauben ein zwei m vorsichtigst hin und her zu fahren.
     
  6. rabbit

    rabbit
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    Bei dem ehemaligen Fiesta meiner Schwiegermutter waren die Felgen hinten auch mal so fest, das ich sie nicht runter bekam. Auch leichte Schläge mit einem Gummihammer brachten keinen Erfolg. Danach bin ich zu einer freien Schrauberbude, dort wurde das von R2D2 beschriebene hin- & herfahren bei leicht gelockerten Schrauben praktiziert :S
    Seitdem werden an allen Fahrzeugen beim Räderwechsel die Felgeninnenseiten und die Naben gründlichst gereinigt. Probleme gab es seitdem nie wieder.
     
  7. #6 Scout4x4, 02.11.2011
    Scout4x4

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    Hatte das Problem bei meinem Passat auch mal... Da ich eine Hebebühne zur verfügung hatte, kam der Reifen nach 2-3 heftigeren Fusstritten herunter.. Wen der wagen nur mit einem Wagenheber angehoben gewesen währe hätte ich das nicht gemacht, Gefahr währe zu gross gewesen dass das Auto vom Heber runterfällt...



    mfg
     
  8. Adel

    Adel

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    .....vor der Rad-Montage etwas Motorradkettenspray auf die Nabe und das Problem ist weg. Das Schraubengewinde sollte auch gefettet werden, jedoch nicht die Auflagefläche am Schraubenkopf.

    Gruss vom Adel
     
  9. #8 JulianStrain, 02.11.2011
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    Die Gewinde der Schrauben dürfen nicht gefettet werden, höchstens Graphit.
    Das Gewinde und das Anzugsdrehmoment, sind das Einzige was die Schrauben sichern.
     
  10. R2D2

    R2D2 Guest

    Och... geht die Diskussion schon wieder los? Natürlich darf man Gewinde schmieren, das aber nur sehr sparsam und nicht um den Reibwert runter zu setzen, wobei auch das i.d.R. kein Problem ist, sondern um vor Korrosion zu schützen und den Reibwert halbwegs konstant zu halten. Die Berechnung der Schrauben ist ja schön und gut, nur fährt kein Auto unter Laborbedingungen, sondern ist der Witterung, Streusalz etc. ausgesetzt, was sich dann auch bei den Radschrauben bemerkbar macht und dann ist die ganze graue Theorie der Schraubenberechung dahin. ;)
     
  11. #10 Sennheiser, 03.11.2011
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    :thumbsup: hey leute! ich danke euch! tritte hatten nicht geholfen und ohne bühne wollte ich auch nicht von der innen seite mit dem hammer dagegen fahren. ich versuche mal den trick mit den leicht gelockerten schrauben. danke an alle!
     
  12. #11 HurzHurz2, 03.11.2011
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    1. Sprühe oder pinzle die Radnabe(am Rand wo die Felge ausitzt) mit einem Kriechöl ein(z.B. WD40, wenn nich verfügbar tut es auch ein Nähmaschinen oder im schlimmsten Fall Speiseöl(flüssiges für die Pfanne)!!!
    2. Lasse das ganze 2-4 Std einwirken
    3. wenn man zeit hat und sich die restliche Arbeit erleichten will die Punkte 1 und 2 nochmal wiederholen

    4. lockere die Radmuttern
    5 Bocke das Fahrzeug sicher mit einem Unterstellbock auf(auf dem Schlachtfeld tut es auch ein abgesägter Baumstamm(30 cm hoch je nach Fahrzeug auf dem das Fahrzeug Vorsichtig mit dem Wagenheber aufgesetzt wird, lege eine dicke Decke unter das es keine Kratzer gibt)
    Sollte es keinen Holzbock geben kann man auch Schnee oder im schlimmsten Fall Erde(gesiebt ohne Steine) unter das aufgebockte KFZ schaufeln
    6. das Fahrzeug muß aufgebockt richtig fest stehen das es keinesfalls runterkippen kann
    7. suche dir einen dicken Ast 1-1,5 Meter lang, 5 bis 10 cm Dick, nimm niemals nen Metallhammer denn das gibt Schäden am KFZ
    8. Löse die Radmuttern vollständig
    9. Schlage mit dem Ast von hinten vorsichtig aber mit Nachdruck von innen unten an den Reifen(lass die Bremsleitungen und den Rest ganz)
    10. mit einem leichten Ping lockert sich die Felge von der Radnabe
     
  13. #12 HurzHurz2, 03.11.2011
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    die Methode mit dem Lockerfahren ist totaler Bullschitt. Es besteht die Gefahr das du die Gewinde der Bolzen beschädigst. Das Gewinde mag es überhaupt nicht wenn die Felge darauf beim lockerfahren aufschlägt. Außerdem besteht Gefahr das sich die Felge total auf den Radbolzen festklemmt. Die Felge muß zentriert runter ohne am Gewinde der Radbolzen zu reiben.
    Das mit dem lockerfahren macht man höchstens unter Feindbeschuß im Krieg, wenn man absolut keine Zeit hat und unbedingt zum Ziel kommen muß. Dort spielt der Verschleiß aber eine untergeordnete Rolle.
     
  14. Boki

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    Sofern du beim "Lockerfahren" die Schrauben nur minimal löst und nciht zur Hälfte rausdrehst, ist das kein Problem, das macht auch dem Gewinde nicht viel aus.

    Ich habs auch schon einmal machen müssen.
     
  15. #14 HurzHurz2, 03.11.2011
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    Das mit dem Lockerfahren kann sicher funktionieren, aber man sollte da sehr mit Bedacht vorgehen. Wenn man die Muttern zu weit löst kann das schnell zum Problem werden. Außerdem wird die Felge nach dem lockern immer einseitig auf den Bolzen anliegen. Dann sollte man sie aber unbedingt nicht in dieser Postion auf dem Gewinde runterklopfen sondern etwas zurückdrücken. Das ganze ist ziemlich heikel, ich würde da eher von abraten. Kann aber sicher trotzdem funktionieren. Aber bitte nicht über Schäden hinterher beschweren.
     
  16. R2D2

    R2D2 Guest

    Was habe ich denn geschrieben Leute? Ah ja ;) das wars:
    Aber OK, um es halbwegs Narrensicher zu machen... darunter verstehe ich, das man die Radschrauben/Muttern ne viertel, allenfalls ne halbe Umdrehung löst. Dann sitzt das Rad a) immer noch deutlich auf der Zentrierung der Radnabe und b) tut es dem Gewinde nix, weil die Schraube/Mutter immer noch im Konus fast schlüssig sitzt. Bullshit ist daran gar nichts, Bullshit wird es nur, wenn man es diletantisch macht. ;)
     
  17. #16 Scout4x4, 03.11.2011
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    Dan is der Hobbybastler selber schuld wen er es verhaut.... :rolleyes:



    mfg
     
  18. R2D2

    R2D2 Guest

    Das ist er immer, z.B. auch dann, wenn die nicht mit nem Tropfen Öl geschmierte Radschraube festkorrodiert ist und dann beim Versuch des Lösens abreisst. ;)

    Ein wenig Sinn und Verstand wird man wohl doch noch voraussetzen dürfen oder ist es wirklich schon so weit?
     
  19. #18 Scout4x4, 03.11.2011
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    Naja... ich sag jetzt nix dazu.. :D :D :D



    mfg
     
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  21. #19 HurzHurz2, 03.11.2011
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    mit dieser halben Umdrehung der Schraube klingt der Tipp dann schon ganz anders. Das sollte man aber deutlich dazuschreiben. Trotzdem besteht Beschädigungsgefahr durch verbiegen/verkeilen der Radbolzen. Niemand kann so Gefühlvoll fahren das die gelockerten Radbolzen wirklich keinen Seitenschlag wegkriegen. Die sind für sowas nicht ausgelegt. Das kann im Extremfall sehr gefählich enden.
    Stellt euch mal vor so ein Bolzen kriegt einen Riss oder verbiegt sich seitlich. Wisst ihr welche Kräfte auf so einen gelockerten Bolzen bei einer Bremsung seitlich einwirken können???? Ich würd das nicht riskieren und niemals als Tipp für andere hier schreiben.

    Geh deshalb bitte doch lieber nach meiner oben beschriebenen "Klopfmethode" vor. Das ist einfach professioneller und sicherer. Mann kann halt mit etwas Gefühl geziehlt vorsichtig klopfen.
    Die Gewinde leicht zu fetten ist auf jedenfall sinnvoll. Festgerostete Schrauben die anschließend brutal geöffnet werden müssen sollte man vermeiden. Lieber nach 500 km mal die Radmuttern nachziehen.
     
  22. #20 Scout4x4, 03.11.2011
    Scout4x4

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    meinst bei 50 Km, oder??



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