Pro und Kontra Elektromobilität

Diskutiere Pro und Kontra Elektromobilität im sonstige Autothemen Forum im Bereich Skoda Forum; Das mit den O-Bussen habe ich auch nie verstanden. Nicht technisch genug für die Deutschen. Zu simpel. Die A5 hier zw. Frankfurt und Darmstadt...

  1. #2541 Maerker2009, 05.02.2019
    Zuletzt bearbeitet: 05.02.2019
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    Nicht zu simpel, befürchte ich. Sondern zu wenig Anreize, vermute ich.
    Wir geben jedes Jahr 25-30 Mrd. € für die Förderung der EE aus. Du bist mit Deinen Euros genau so dabei, wie ich. Für uns beide ist das übrigens eine Zwangsabgabe, gegen die wir uns fast nicht wehren können
    Wenn ein km Elektrifizierung der rechten Spur einer AB eine Mio € kostet, dann könnten wir pro Jahre 25-30.000 km Autobahnstrecke auf diese Art elektrifizieren!
    Pro Jahr!

    Mit anderen Worten: nach gefühlt einem Jahr hätten wir die wichtigsten Teilstrecken fertig.
    Und selbst, wenn es das dreifache kostet: dann wären wir heute auch schon fertig.:D
    So einfach könnte es sein.

    Mein konkreter Vorschlag hätte auch noch einen tollen Nebeneffekt:
    Nachts dürfen LKW nicht fahren.
    Nachts gibt es auch keine Sonnen-Energie

    Auch der Wind weht unbeständig.
    Es könnte gut sein, dass man dies ausnutzt, indem man den wechselnde Wind/Sonnen-Energie mit in die Pflicht-Ruhepausen der LKW-Fahrer einpasst.
    Die Trucker wollen, bzw. müssen nachts eh schlafen

    Es gäbe ..zig Möglichkeiten, eine Energie- und Verkehrswende vernünftig zu gestalten.
    Aber darum geht es den regierenden scheinbar nicht.
    Worum es ihnen geht-weiß ich auch nicht.

    Jedenfalls halte ich die Strategie, LKW mit Akkus fahren zu lassen für schlicht sinnlos.
    H2-Technologie, von der hier oft geschwärmt wird, halte ich auch für Träumerei.
    Wenn auch aus anderen Gründen.
     
  2. AndreasK

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    Dann kommt aber das nächste Problem: wie bringen wir den Strom dahin wo er gebraucht wird? Wir sind ja alle ach so grün, aber nen Strommasten den kannste beim Nachbarn bauen und nicht bei mir. Mit der Strategie haben wir in 10 Jahren den Strom noch nicht da wo er hin muss. Aber grün, vegan und Schule Schwänzen fürs Klima schaffen wir....:evil: aber wir Gutmenschen regeln das Klima schon.... die Erde lacht sich schlapp und die weltliche Klimageschichte der letzen Milliarden Jahren wird ignoriert. Klima war bis wir kamen immer gleich:wacko:
     
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  3. andi62

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    Lass es mich anders herum formulieren: Der Dissens ist geringer als angenommen. Was ich oben zusammengefasst hatte - ich denke darüber besteht im Grundsatz durchaus Einigkeit. Auch Du bist ja keiner, der sich der Weiterentwicklung verweigert, sondern nur - was ich sehr gut finde - auf die massiven Probleme hinweist, die noch zu lösen sind.

    Insofern ist das für mich auch keine Frage von Mainstream oder Nicht-Mainstream. Da würde ich mich z.B. gar nicht einordnen wollen, weil mir das eine zu uniforme Betrachtung ist. Mir ist aus meiner fachlichen Perspektive klar, dass wir im Hinblick auf Ökologie und Gesundheit Dinge ändern müssen, Dir aus Deinem technischen Blickwinkel, dass vieles noch nicht geht und vieles passieren muss.
    Aufhalten werden wir die Entwicklung beide nicht und wie jede Entwicklung wird auch die E-Mobilität unsinnige Schleifen ziehen, bis sie am Ziel angekommen ist.




    Nein, so lange wird es m.E. nicht dauern, zumindest nicht in der Masse. Der Weg ist vorgezeichnet, aber man sollte ihn strukturiert, überlegt und nicht überhastet gehen.
     
  4. #2544 triumph61, 11.02.2019
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    Anfang 2019 ist der Bestand an Elektroautos weltweit auf 5,6 Millionen gestiegen – ein Plus von 64 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das Wachstum hat sich damit zum zweiten Mal in Folge beschleunigt. Markttreiber sind vor allem China und die USA: Das Reich der Mitte liegt bei den Gesamtzahlen mit 2,6 Millionen E-Autos weiter unangefochten auf Platz 1 weltweit. Danach folgen die USA mit 1,1 Millionen.
    https://www.zsw-bw.de/presse/aktuel...-steigt-weltweit-von-34-auf-56-millionen.html
     
  5. fireball

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    Weiss man, wie da jeweils der prozentuale Anteil an den Gesamtzulassungen in den jeweiligen Ländern ist? Da wäre interessant, Zahlen gemessen an allen zugelassenen Fahrzeugen und auch im Vergleich zu den Neuzulassungen zu haben.
     
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  6. #2546 triumph61, 11.02.2019
    Zuletzt bearbeitet: 11.02.2019
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  7. #2547 Tuba, 11.02.2019
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 11.02.2019
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    Für China gibt es Zahlen für 2005 bis 2018, für die USA nur bis 2017. Nmmt man also den Zeitraum 2005 - 2017, wurden in

    China 214.000.000
    USA 197.000.000
    BRD 42.000.000

    Autos insgesamt neu zugelassen. Geht man weiter davon aus, dass die Stromer in diesem Zeitraum ebenfalls erstzugelassen wurden, liegt die Quote in China bei lnapp unter und in den USA weit unter 1%.
     
  8. #2548 triumph61, 11.02.2019
    Zuletzt bearbeitet: 11.02.2019
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  9. Lutzsch

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    In Deutschland hat sich die Zahl der E-Fahrzeuge mit 67.504 neu zugelassenen Fahrzeugen im Jahr 2018 auf 141.690 erhöht. Dies entspricht weltweit Rang acht beim Bestand und Rang vier bei den Neuzulassungen.
    Auf 5,6 Millionen Fahrzeuge ist Anfang 2019 der weltweite Bestand an Pkw mit elektrischem Antrieb, Range Extender und Plug-in-Hybrid gestiegen. Das ist ein Plus von 64 Prozent im Vergleich zum Vorjahr,
    5066B816-79AD-4916-9235-30ACD061F174.png

    Markttreiber sind vor allem China und die USA. Das zeigt sich besonders deutlich an den Bestandszahlen: In China sind 2,6 Mio Elektroautos registriert, was fast einer Verdoppelung zum Vorjahr (1,35 Mio) entspricht und beinahe die Hälfte aller weltweit zugelassenen Fahrzeuge ausmacht. In den USA ist die Anzahl von 757.000 auf rund 1,1 Mio E-Fahrzeuge geklettert. Dahinter folgen Norwegen (298.210), Japan (246.390), Frankreich (204.520), Großbritannien (185.850), Niederlande (145.880), Deutschland (141.690), Kanada (89.740), Schweden (77.810), Südkorea (57.410), Spanien (42.230) und die Schweiz (34.680).

    Schaut man Deutschland isoliert an, zeigt sich, dass die Wachstumsdynamik vergleichsweise gering ist, denn 2018 wurden nur etwa 13.000 Fahrzeuge mehr neu zugelassen als 2017 (2017 gegenüber 2016 waren es noch rund 29.300 mehr). Offensichtlich ist, dass der Renault Zoe bei den Neuzulassungen weiter das beliebteste rein elektrische Auto ist, gefolgt vom VW e-Golf und dem Smart EQ. Unter den 2017 neu zugelassenen Plug-in-Hybriden sticht der BMW 225xe Active Tourer vor dem Mitsubishi Outlander PHEV und dem VW Passat GTE hervor.
    E44A88FA-29F3-4C8B-8F31-5FB755DEC918.png

    Im Ländervergleich ergibt sich an der Spitze ein ähnliches Bild wie bei den Bestandszahlen: China und die USA führen die Statistik mit 1,25 Mio (2017: 579.000) bzw. 361.310 (2017: 195.140) Neuzulassungen an. Dahinter folgen Norwegen (86.340), Deutschland (67.500) und Großbritannien (59.910). Insgesamt verbuchten alle zwölf aufgeführten Länder 2018 mehr Neuzulassungen als 2017 – mit Ausnahme von Japan, wo 52.010 Neuzulassungen einem Vorjahreswert von 56.000 gegenüberstehen.
    66A1E22B-A40A-4A33-9018-C4B733CC275B.png

    Was die weltweit meistverkauften Marken von E-Autos angeht, sind BYD und Tesla 2018 an Nissan vorbeigezogen – und zwar angesichts von jeweils mehr als 200.000 BYD- und Tesla-Neuzulassungen im vergangenen Jahr mehr als deutlich. So beläuft sich der Bestand nun auf 517.230 elektrifizierte BYD- bzw. 500.390 Tesla-Fahrzeuge gegenüber 379.910 Nissan-Autos mit Stecker. Die deutschen Autobauer BMW (251.870) und VW (236.360) sind noch nicht mal annähernd in Schlagweite.

    Bei der Quelle der aktuellen Erhebung handelt es sich um das ZSW in BaWü.
     
  10. #2550 Tuba, 11.02.2019
    Zuletzt bearbeitet: 11.02.2019
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    Öhm ... *schäm* :love: ich habe da eine Zehnerpotenz verschlampt ... es sind natürlich Zahlen in Millionenbereichen. Ist korrigiert (Danke an den unbekannten Mod ;) )
    'schulligunk ...
     
  11. #2551 Maerker2009, 12.02.2019
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  12. #2552 Christian_R, 13.02.2019
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    mal sehen wann die Österreicher anfangen Lithium abzubauen
    der grösste Vorkommen Europas liegt in Kärnten. bis jetzt war es unrentabel
     
  13. #2553 Maerker2009, 16.02.2019
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  14. andi62

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    Immerhin schon mal gut, dass das Problem - weil real - auffällt. Damit kommt auch eine politische Diskussion zustande.

    Wohin die führt? Da kann man nur spekulieren...
     
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  15. Lutzsch

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    Was für den privaten Bereich gilt. Neben dem privaten Bereich liegt der Fokus auf den öffentlichen Ladesäulen, an denen zukünftig 350 KW, sofern es der PKW zulässt, abgerufen werden können. Steht ein bedarfsgerechtes öffentliches Netz, wird das "Schnarchladen" daheim zur Nebensache.
     
  16. andi62

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    Das ist es ja, was @Maerker2009 immer wieder begründet in Frage gestellt hat.

    So wie ich es verstehe (und ich verstehe nichts davon...), würde die derzeitige Netzinfrastruktur eine bedeutsame Zahl an E-Autos gar nicht zulassen.
     
  17. Lutzsch

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    Derzeit lässt das gut gerüstete öffentliche Netz, ebenso wie der Fahrzeugmarkt, noch auf sich warten. Der Ausbau, und dass ist nicht von der Hand zu weisen, geht aktuell zügig voran.
    Ich selbst lebe in der östlichen Einöde, etwa 30 km entfernt der tschechischen Grenze. Selbst hier geht nun monatlich eine neue Station ans Netz.
    A7CC75DF-9E53-43B6-92EB-10BCF4A0208E.png
     
  18. #2558 Maerker2009, 17.02.2019 um 22:31 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 17.02.2019 um 22:43 Uhr
    Maerker2009

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    @Lutsch
    Es ist völlig unstrittig, dass der Netzausbau voran geht. Schließlich ist das politsch auch so gewollt. Insofern nehme ich an, dass es auch für diesen Ausbau auch Fördermittel gab - ohne es im Detail zu wissen. Meine Annahme begründet sich auf der Erfahrung: fast alles, was im weiteren Sinne mit EE und E-Mobilität zu tun hat, wird heutzutage gefördert.

    Egal welcher Unsinn das manchmal ist - z.B. Betonkugeln, die man 2018 mit großem Gedöns im Bodensee versenkt hatte, um sie als Stromspeicher für EE zu benutzen.
    Kann mir heute irgendjemand eine Projektliste zuschicken, in der die 1.000+ Standorte genannt sind, in denen diese Betonkugeln nunmehr - nach Förderung der Idee - großtechnisch massenhaft eingesetzt werden?

    Nö! Kann keiner.
    Weil diese alberne Idee schlicht *zensiert* war.

    Den "lustigsten" Fall von Schildbürgerstreichen bzgl. E-Mobilität habe ich vor ca. 1 Jahr in Berlin gelesen:
    Da hat sich einer ein Lastenfahrrad gekauft und einen großen Akku darauf festgeschnallt. Den lädt er zu Hause voll und dann fährt er zu den E-Autos der bekannten Auto-Vermieter, die es wegen "Akku leer" nicht mehr bis zum Parkplatz beim Vermieter geschafft haben.
    Er lädt den Akku des E-PKW vor Ort wieder auf und alle sind glücklich:
    • Der Vermieter, weil er keinen Abschleppdienst rufen musste
    • der Mann mit dem Lastenfahrad, weil er Geld verdient hat (sicher weniger, als der vermiedene Abschleppdienst gekostet hätte. Vllt. stockt ihm das Job-Center noch ein paar € auf, damit der Lastenfahrer von seiner Geschäftidee bis zum jeweiligen Monatsende leben kann?)
    • Der nächste Kunde auch, weil er mit dem Auto wieder ein paar km fahren kann. Bis der Lastenfahrer wieder anrücken muss.
    (Falls mich jemand nach der Quelle hierzu fragt:
    ich habe nicht die Absicht, nach ca. einem Jahr wieder alte Zeitungsberichte zu durchsuchen.
    Mein Gedächtnis ist recht gut. Vor allem immer dann, wenn ich mich ärgere, wofür die von mir eingetriebenen Steuern verballert werden.
    Alternative zu dieser Förderung: Jede Schule würde sich freuen, wenn sie mal 10.000 € an freien Mitteln gebilligt bekäme.)

    Wichtiger ist mir - anhand dieses Beispiels der Gedanke:
    Die Verfechter der E-Mobilität versuchen ihren "Gegnern" immer wieder zu zeigen:
    Mann kann E-Autos genauso alltags-tauglich machen, wie die Verbrenner.

    Man verzeihe mir, dass ich wieder nicht besonders diplomatisch bin:
    Warum bekommen wir eine lange Liste der neuen Ladestellen präsentiert?
    Was soll uns die Liste beweisen?

    Wenn man mir dazu auch noch die Aufwendungen mitteilen würde, die hinter den Ladestationen stehen - erst dann wird das Bild für mich vollständig.

    Dass es nach der Installation dieser Ladestationen für Leute, die die ausreichend "Kohle" für E-Autos überschüssig in der Portokasse haben, Fortschritte gibt - damit habe ich kein Problem.
    Aber nur dann, wenn die Gemeinschaft aller - hier - Stromzahler damit nicht belastet wird.
    (Um es klar zu sagen: Das ist kein Sozial-Neid. Wenn ich es will, gehe ich morgen ins Autohaus und bestelle dort einen Tesla. Ohne Finanzierung.
    Ich will es aber nicht, weil ich die E-Mobilät nur in ganz begrenztem Umfang für sinnvoll halte.
    Dazu hatte ich mehrfach geschrieben.)

    Ich mag es nicht, wenn sich wirklich wohlhabende Leute von den weniger begünstigten z.B. die Solaranlage oder E-Mobile über EEG-Umlagen oder (steuerliche) Förderungen z.T. mitfinanzieren lassen.
    Alles dies mit der scheinheiligen Begründung: "wir müssen das Klima der Welt retten".
    Das ist schlicht unfair. Nicht nur Fahrer der E-Mobile sind "die guten".
    Fachlich ist die Aussage ohnehin strittig bis unsinnig.

    Wenn sich die E-Mobilität durchsetzen soll, dann bitte ohne jegliche Fördermittel.
    Wenn sich ein E-Auto für einen User mit Solaranlage auf dem Dach sinnvoll rechnet,
    dann soll er sich so ein Auto kaufen.

    Ich erwarte von den Jüngern der Klima-Kirche eine Handlungsweise, wie es bei LPG Autos seit weit mehr als 10 Jahren - analog - Usus ist:
    Man nimmt die 2-3.000 Euros für eine Gasanlage in die Hand und lässt sie sich bei dem Fachbetrieb seiner Wahl installieren. Fährt damit los und freut sich bei jedem Tankvorgang über den sehr geringen Betrag, den man an der Kasse berappen muss.

    E-Auto-Liebhaber müssen dann eben das 10fache in die Hand nehmen.
    Das sollten Sie tun und sich still daran freuen, welch schönes, sparsames Auto sie nun haben.
    Ohne anderen Autofahrer ständig zu belehren, welche Dreckschleudern sie fahren.

    Ich kenne einige Leute, für die ein E-Auto unerschwinglich ist.
    Die sich aber die Umrüstung auf LPG geleistet haben, weil das einen Mehrwert für sie und die Umwelt gebracht hat.
    Ohne jede Förderung.
     
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  19. Tuba

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    Wenn ich @Lutschs Liste zur Hand nehme, stelle ich fest, dass ich für die Kosten eines Ladevorgangs genau so gut Diesel tanken könnte. Teurer wäre das nicht, es wäre nur um den Faktor 200 schneller.
     
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  20. Cordi

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    LPG ist doch aber auch nur noch eine begrenzte Zeit so günstig, dann fällt die steuerliche Bevorteilung weg. Also so ganz ohne staatliche Subventionen geht es da ja offensichtlich auch nicht.
    Wenn die Subventionen wegfallen, wird auch keiner mehr auf LPG umrüsten.

    Ich kann nun nur für mich sprechen: Ich sehe die E-Mobilität nicht als das Umweltrettungsprojekt. Mobilität wird irgendwie immer zu Lasten der Umwelt gehen.
    Was ich aber sehe: E-Mobilität bietet schon heute eine praktikable Alternative für viele Nutzer. Man muss natürlich Veränderungen wollen, dann geht das.

    Das Totschlagargument der hohen Kosten ist in meinen Augen obsolet: Kein Fahrzeugkonzept muss sich für seine hohen Kosten rechtfertigen. Wohl aber das E-Fahrzeug. Das muss ohnehin scheinbar alles besser machen als alles bisher dagewesene. Und das kann es natürlich nicht.
    Ich bringe kurz meinen klassischen Vergleich: Einen Skoda für 50.000,- Euro. Ich müsste mit dem Klammerbeutel gepudert sein. Es wird aber gekauft und - sind die Käufer nun die Guten oder die Bösen? Keins von beidem. Sie kaufen das was sie wollen. Und so ists auch beim E-Fzg.

    Das eigentliche Grundproblem ist doch folgendes: Der Verbrenner, allen Voran der Diesel, wird politisch gnadenlos zerlegt. Also bedarf es folgerichtig einer Alternative - die gibt es aber nicht. Da gibts derzeit doch nur das E-Fzg. Also müssen wir uns damit arrangieren. Wie wir uns mit ganz vielen anderen Dingen im Leben auch arrangieren müssen.

    Nochmal ganz praktisch: Ich fahre jeden dritten Tag tanken. Bequemer wäre es für mich, den Wagen täglich in der Garage zu laden. Kein Umweg, keine Wartezeit, keine nach Diesel stinkende Finger. Es ist nicht alles so schlecht an der E-Mobilität - der Maßstab der Mobilität ist es gewiss aber auch noch nicht.
     
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