Pro und Kontra Elektromobilität

Diskutiere Pro und Kontra Elektromobilität im sonstige Autothemen Forum im Bereich Skoda Forum; aber die Akkugrößen machen mir immer noch Sorge. Mittlerweile sind doch die Akkus in ihrer Kapazität schon extrem gewachsen. Vor allem wenn man...

  1. Lutzsch

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    Mittlerweile sind doch die Akkus in ihrer Kapazität schon extrem gewachsen. Vor allem wenn man das auf eine ernsthafte Entwicklung aus den vergangenen 2 - 3 Jahren betrachtet. Zumindest bei all denen, die sich nicht Tesla nennen. Gerade wieder Hyundai hatte den IONIQ mit einer 28 kW/h-Batterie vor 2 Jahren auf den Markt gebracht. Nun steht der KONA mit einer 39 bzw. 64 kW/h am Markt und bringt nachweislich in einem SUV in Größe des Skoda Karoq echte 400 km bei dynamischer Fahrweise. Gleiches gilt übrigens für den KIA e-Niro. Warten wir weiter zwei Jahre ab ..... .
    Nach 350 km kann man realistisch eine 20 minütige Ladepause einlegen, etwas drinken, die Beine kurz vertreten, Mails beantworten, what ever. Danach geht es mit 80% geladenem Akku weiter.
    Sicherlich gehört etwas Umdenken dazu, aber deshalb wechseln wir ja zum Glück nicht alle von heute zu morgen auf den vollelektrischen Antrieb.
     
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  2. #2182 Superb Dieselkutsche, 06.01.2019
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    Richtig und wieviel Energie kann man aus einem 50kg schweren Akku abrufen?

    Hmm... nicht mal ansatzweise soviel :D

    Der Tesla Modell S Akku wiegt 600 kg und kommt auf NEFZ Reichweite: 509km.

    Wie weit kommt man mit sagen wir mal 550 Litern Diesel? ;)
    (50kg für Tank usw. selbst abgezogen)

    Das hohe Eigengewicht der Akkus verringert auch wiederum die Reichweite der E-Autos.
    Die Akkus werden ja mit Hochdruck weiter entwickelt, es hat sich ja auch schon etwas getan, aber es müsste noch viel mehr passieren in der Richtung.
     
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  3. Tuba

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    Streich mal das "einige"
     
  4. tehr

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    Für die wenigen Teslas, die momentan unterwegs sind, mag das alles funktionieren. Wie hoch ist der Anteil der Teslas an den zugelassenen Fahrzeugen? 0,5 % ist wahrscheinlich schon deutlich zu hoch gegriffen.
     
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  5. Lutzsch

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    Mit Sicherheit sogar.
    Die Ladeinfrastruktur wird mit der Zeit durchgehend wachsen. Damit werden auch mehr und mehr Interessierte diesen Weg der alternativen Mobilität in der Praxis erproben. Damit steigen wiederrum langsam aber stetig die "Stromvorräte" für die E-Mobilität - sogar global.
     
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  6. Tuba

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    Am 1.1.2018 gab es laut KBA 7500 zugelassene Tesla in D
     
  7. Sdominko

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    Die Supercharger sind aber auch nur für lange reisen gedacht, normal sollte jeder Zuhause laden bzw. in der Garage und dann nicht mit 100kW+

    Auch ist der Schwerpunkt bei Akku E-Autos sehr niedrig und dadurch spürt man das hohe Gewicht nicht so sehr und auch verbrauchen die nicht soo viel. Schaut nur den Model X mit 500!! PS+ und 20 - 25kW verbrauch an, da würde ein Diesel 10l+ nehmen :)

    Auch sind die E-Autos in der Herstellung nicht so dreckig wie gerne hervorgehoben wird, denn Tesla verwendet für ihre Akkus minimale seltene erden und auch sonst ist ein E-Auto nicht sehr komplex. Da sind moderne Deisel und Benziner schlimmer (Katalysator, DPF, OPF, SCR).
    Fahre selber einen Diesel SUV und mag das, aber bin auch schon etwas verschiedene E-Motor Autos gefahren und das ist einfach ein Hammer Gefühl :) (und für Vielfahrer ist es auch um einiges billiger)

    Ich vergleiche Tesla nicht so oft weil ich ein Fan Boy bin, sondern weil sie zur zeit in meinen Augen die einzigen auf der Welt sind die viele Autos Produzieren und auch verkaufen, wo die Deutschen nur gerne Prototypen zeigen ohne wirklich was an die Kunden zu bringen (siehe E-Tron, der wurde schon par mal verschoben)
     
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  8. Fenio

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    Sehe ich ähnlich und die Produktionsqualität von Tesla scheint sich ja auch schnell zu verbessern. Gerade von Audi bin ich sehr enttäuscht das mit dem e-tron zuerst ein SUV kommt und kein Kombi. Scheint für den internationalen Markt zu sein und weniger für Deutschland.
     
  9. #2189 Maerker2009, 07.01.2019
    Zuletzt bearbeitet: 07.01.2019
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    Das ist der entscheidende Satz, den jeder verstehen muss, der sich eine Meinung zur Sinnfälligkeit der Erneuerbaren erlauben will. Wer das nicht versteht, soll nochmal zu Schule gehen.

    Deshalb sind alle Aussagen der Politik von XX% Erneuerbaren über einen Zeitraum von YY Tagen oder Monaten Volksverdummung. Unabhängig davon, ob gewollt ist oder aus mangelndem Verständnis der Physik.
    Eines Tages kann es dazu kommt es dazu, dass das die kummulative Erzeugung der EE fossile und AKW überschreiten kann. Das nützt dann immer noch nichts bei Dunkelflauten. Fossile und AKW müssen in Betrieb bleiben. Freut Euch schon mal auf die Preise, die dann kommen werden!

    Genau! Ich habe das Wort jederzeit fett gemacht, weil auch "stundengenau" schon wieder ein Bilanzieren ist, genauso wie auch Viertel-Stundenwerte, wie sie von Profis meist genutzt werden. Letztere Kommen der Realität schon ein bisschen näher.

    Aber wer sich genau damit beschäftig weiß am Beispiel Südaustalien: Der Blackout dort ist innerhalb von 7 Sekunden durch den ganzen Bundestaat gelaufen.
    Auslöser war eine heftige Disballance über wenige Sekunden zwischen dem Einbruch im Angebot an Strom (dort nur Erneuerbare) und der Abnahme seitens der Verbraucher, die nicht schnell genug vom Netz genommen werden konnten.

    Zur info: auch ein (nicht mehr kontrollierbares) Überangebot von Eneuerbaren im Netz, wie wir das an sonnigen WEs oder Feiertagen mit viel Wind inzwischen fast regelmäßig haben, kann einen Blackout auslösen.
     
  10. #2190 Maerker2009, 07.01.2019
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    Die Normdichte für Diesel bei 15°C liegt nach DIN 590 bei 820 - 845 kg/m³
    Deine 550 l DK würden also nur etwa 451-466 kg wiegen.

    Also sieht Deine Rechung in Wahrheit noch günstiger aus: 550 kg entsprechen 651-671 liter DK
     
  11. #2191 Maerker2009, 07.01.2019
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    Bin gesten Abend wieder mal durch die von Hundkot voll schixxx Straßen Berlins spazieren gestanden. Meine die Nebenstraßen, wo gefühlte 90% der Normalo-Meschen wohnen in der Millionenstadt.

    Es parkt dort Auto an Auto, Quer und Längs der Fahrbahn.
    Wenn die alle über Nacht geladen werden wollen, dann heißt das: die Stadt braucht 1000e neuer Umpsannstationen und sämliche Straßen müssen aufgerissen werden, um neue Kabel zu verlegen, die große Leistungen über nacht liefern können.
    Oder sollen die Bewohner der Wohnungen nach Feierabend keinen Kaffee mehr trinken dürfen, nicht mehr Bügeln, Backen und Warmwasser zum Duschen aus dem E-Boiler ziehen dürfen?
    Denn dafür sind n.m. Annahme die innerstädtischen Netze einrmals ausgelegt worden - nicht für die Ideen der Weltretter.
     
  12. Tuba

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    Ich denke, wir sollten uns darüber bewusst werden, dass weder Du vollumfänglich Recht hast noch die von Dir so bezeichneten Weltretter. Wir werden sicher eine Abkehr vom klassischen Verbrennungsmotor erleben. Wir werden aber garantiert auch keine oberarmdicken Kabel in jedem Neuköllner Bürgersteig vergraben. Wenn (!) Akkus die Technologie der Zukunft sein sollen, dann nicht mit Ladung im eingebauten Zustand und mit diesem Gewicht. Beides sehe ich als nicht zukunftsfähig, da können Tesla &Co noch so viel entwickeln.
     
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  13. #2193 triumph61, 07.01.2019
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    Würde ich bis auf "nicht mit Ladung im eingebauten Zustand" unterschreiben. Das würde auf Wechselakku rauslaufen, dafür müssten sich die Hersteller aber einig sein. Und das wird nicht passieren.
     
  14. i2oa4t

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    Wobei man hier ja durchaus ansetzen könnte und den Überschuss mittels Power to Gas, Pumpspeicher, Wechselakkus ;) o.ä. in einen speicherbaren Zustand überführt. Durch die unterschiedlichen Wirkungsgrade würde zwar trotzdem Energie vernichtet, die aber so oder so vernichtet wäre.
    Die Idee gibt es ja bereits https://www.focus.de/auto/elektroau...ektroauto-problem-ganz-simpel_id_7997283.html. Aktuell gilt es sicher zuerst eine Vereinheitlichung der Ladebuchsen zu lösen. Danach bzw. Parallel mit dem nächsten oder übernächsten Modellzyklus könnte ich mir auch eine langsame Harmonisierung der Akkus vorstellen. Zumindest ein Teil des Akkus dann als Wechselsystem, somit könnten die Hersteller trotzdem noch weitere Ecken mit Stromspeicher in der Karosse füllen. Dann bekommt der Fahrer z.B. noch die Möglichkeit zu entscheiden ob der interen Akku mit dem Saft des Wechselakkus nachgeladen wird oder er den internen Akku billig an der eigenen PV lädt. Und wenn die Hersteller sich nicht bewegen kann es durchaus passieren, dass eine Staatsmacht wie China einfach Fakten schafft.
    Wobei der Transport von riesigen Akkupaketen eh eine Fehlentwicklung ist, lokale Erzeugung, z.B. Brennstoffzelle, würde sicherlich mehr Sinn ergeben. Aber auch SUVs für die Fahrt zum Supermarkt sind eine Fehlentwicklung und es gibt sie.

    Ich sehe die Mobilität aktuell, mal wieder, im Umbruch. Als im 19. Jahrhundert die Dampflok kam waren die Reaktionen auch nicht durchweg positiv. Mit Einführung des Otto und Diesel Motors hat sich die Mobilität wieder verändert und dies obwohl es am Anfang (auch) keine Tankstellen gab. Und heute braucht es Lösungen um ohne fossile Brennstoffe die (notwendige) Mobilität zu erhalten. Auch weil wir das restliche Öl die nächsten Jahrzehnte sicher für Wichtigeres benötigen als zum reinen verfeuern. Ob E-Mobilität auf Dauer die Lösung ist bleibt fraglich, aktuell aber zumindest eine Option. Diese Option wird auch immer alltags-tauglicher und bezahlbarer, wenn auch noch nicht gleichauf mit einem aktuellen Verbrenner.

    Und wie schrieb es @TheSmurf so schön:
    Auch da wird noch eine (Kosten-)Welle auf uns alle zurollen, Stichwort Mineralölsteuer.

    Auch nutzt der Staat nur Subventionen als Steuerungselement hin zur E-Mobilität, noch gibt es keine Strafsteuer auf den Verbrenner (ok, Ökosteuer gibt es schon, aber als Steuerungsinstrument noch zu gering, am Beispiel der NoVA in Österreich überlegt man zweimal wie viel PS es wirklich sein müssen).
    Gleichzeitig zeigen die (angedrohten) Fahrverbote erste Wirkung oder warum gibt es so viele Threads ala "Jetzt noch Diesel?".

    Es bleibt also weiter spannend.
     
  15. andi62

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    Wir sollten uns bei der Diskussion noch einmal bewusst machen, dass Tesla nicht das Maß der Dinge ist (was ich nicht technisch meine, das kann ich nicht beurteilen).
    Diejenigen, die bislang Tesla fahren (die Zahl ist im Grunde lächerlich) sind wohl bis auf Ausnahmen Unternehmen, die innovativ sind und das zeigen wollen oder solche die als fortschrittlich gelten möchten.

    Mit "normaler" Massenmobilität hat das nichts zu tun, weder von den Preisen noch von den teils absurden Leistungen, die diese Autos bringen.
    Ich weiß nicht mehr, wie dieses Modell heißt, was VW in Golfgröße vermarkten möchte. Da wird der Schwerpunkt liegen, bei immer noch zu viel Leistung (muss ein Auto 170 PS im Alltag haben? Ich meine von dieser Zahl war die Rede), aber zu Preisen vergleichbarer Autos und mit Reichweiten, die für die Mehrzahl der Fahrer problemlos im Alltag reichen dürfen.

    (Echte) Reichweiten von 300 - 400 km mit der Möglichkeit, das Auto zumindest zu Hause zu laden, sind für die Massenmobilität wohl ausreichend. Ich rede nicht von denjenigen, die etliche Hundert Kilometer am Tag abreißen müssen. Da bietet sich die Elektromobilität nur bedingt an.
     
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  16. #2196 Maerker2009, 07.01.2019
    Zuletzt bearbeitet: 07.01.2019
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    Schön, dass Du "könnte" hevorhebst. Bin voll bei Dir!

    Was die Wechselakkus angeht, sehe ich darin, selbst als Gegner des ganzen Hypes, eine recht sinnvolle, denkbare Entwicklungsrichtung:
    die gefühlt 1000 Hersteller von E-Autos werden immer versuchen fixe Akkus in die Autos einzubauen, die nur bei ihnen selbst zu erwerben sind. Andere passen dann mechanisch nicht oder sind per Software blockiert. Das kennen wir schon von Smartphones und von Fahrrad-Akkus gibt es auch ...zig Sorten.

    Neben dem Hauptakku könnte man aber einen Steckplatz für einen Not-Akku (mit Option zum Tausch) im Kofferaum vorsehen.
    Nur dazu müsste man sich auf einen garantierten Standard einigen, so wie es bei Taschenlampen gelungen ist über die Jahrhunderte.
    Der Not-Akku könnte z.B. 20 kg wiegen für ausgewachsene Männer und 10 kg für Leute, die nicht so schwerheben können.

    Diesen Not-Akku könnte man an jedem Zeitungskiosk oder Bäcker zum Verkauf anbieten.
    Man/frau packt das Ding in den vorgesehen Steckplatz im Auto und fährt damit nach Hause.
    Den Akku kann man am nächsten Tag irgendwo zurück geben, wenn man ihn nicht spazieren fahre möchte.
    Bekommt einen Preis je nach Ladezustand dafür. Im Kiosk kommt er an 230 V und wird in Ruhe wieder voll geladen.

    Dass es in Sachen Haftung bei "Akku ist schon sehr alt" oder gar "kaputt" usw. eine Menge Streit-Potential gäbe,
    wenn der Kunde für den Akku einen hohen Preis zahlen muss, ist mir klar.
    Gelöst werden könnte das ganz einfach: anstelle zu den bereits bestehenden 30.000 WKA noch weitere 30.000 hinzuzufügen, die allesamt gefördert werden, und der Energiewirtschaft nicht wirkich helfen...
    könnte man ein paar Millionen dieser Austausch-Akkus auf Kosten der Allgemeinheit in die Supermärkte stellen.
    Also für "geschenkt", was die Anschaffung angeht. Gezahlt wird nach Ladezustand.
    Da Schnell-Ladung in diesem Fall nicht sooo wichtig ist, würde auch das bestehende Stromnetz besser damit umgehen können.

    Rechenbeispiel: 20 Mio meiner Not-Akkus je 500 Euro=2 Mrd. Euro für die Erstanschaffung. Die dann hoffentlich 5-10 hält.
    Das ist Pillepalle im Vergleich mit den jährlichen (!) Zuwendungen für die Erneuerbaren, die bei etwas 25 Mrd Euro/a liegen.

    Diese Lösung wäre auf alle Fälle besser, als das, was ich neulich in Berlin gelesen habe: da hatte ein "Unternehmer" (Mann mit einem Lastenfahrrad) doch wirklich von Frau Hendrix (SPD) Fördermittel für den Anschub seiner Geschäftsidee bekommen:

    Er lädt sich eine Art große Powerbank auf sein Fahrrad und fährt damit zu E-Autos , die irgendwo wegen "Akku leer" liegen geblieben sind. Er lädt den Autos eine Menge X an kWh nach, damit z.B. Auto-Vermieter das Auto bis zu Ihrer nächsten Ladestation fahren können...
    Die Vermieter Sparen die Kosten für den Abschleppwagen mit dem pösen Dreckschleuder-Diesel.
    Dem "Unternehmer" zahlen sie für sein wunderschön grünes Lastenfahrrad.
    Willkommmen in Absurdistan :D:D:D:D:D

    PS1: wäre ich jünger, hätte ich dieses Verfahren patentieren lassen und nach einer Lobby dafür gesucht.
    PS2: VW hat dem Mann mit dem Lastenfahrrad seine Idee - mit einigen Änderungen im Detail - abgenommen: https://www.elektroauto-news.net/2018/vw-ausblick-mobile-schnellladesaeule
     
  17. andi62

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    Das wäre in der Tat wünschenswert. Aber hier kocht jeder sein eigenes Süppchen. Es sei nur an die Unmengen von Ladegeräten (und Akkus, sofern noch tauschbar) erinnert, die in Smartphones, Photoapparaten usw. zu finden sind. Mit jedem Wechsel gibt es mehr Elektronikschrott, anstatt z.B. ein Ladegerät weiterverwenden zu können.
     
  18. tehr

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    Zumindest bei den Smartphones hat sich der Mikro-USB und jetzt USC-C-Anschluss durchgesetzt. Auch viele andere Geräte verwenden mittlerweile diese Anschlüsse.

    Es bleibt aber zu befürchten, dass die Autohersteller eine Standardisierung mit allen Mitteln verhindern möchten, weil nur so noch Unmengen an Umsatz generiert werden kann. Hier ist der Gesetzgeber gefragt.
     
  19. #2199 Superb Dieselkutsche, 07.01.2019
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    Ja das stimmt, ich habe eh nur grob und schon zu Gunsten des Akkus gerechnet.
    Aber auch so wird der deutliche Nachteil sichtbar.

    Es muss noch viel entwickelt werden.
    Gut man könnte natürlich sagen man braucht die Reichweite nicht (trifft für viele sicherlich zu) ja aber der technische Nachteil bleibt trotzdem so.
    Man kann ja auch einen schlechteren Fernseher kaufen und sagen mir reicht der aber, er bleibt technisch der schlechtere.

    Mit der derzeitigen Technik könnte Tesla ja auch theoretisch in einen neuen Auto 2 Stück 600kg Akkus oder einen 1,2 Tonnen Akku einbauen um auf vielleicht 1000km Reichweite zu kommen aber das wäre wohl dann wieder mit anderen Nachteilen verbunden. ;)

    Die Akkus müssen einfach noch viel kleiner, leichter und Leistungsfähiger werden.

    Nachdem die E-Autos jetzt nach über 100 Jahren wieder in Mode kommen will sicher auch keiner ein Auto kaufen welches in 5 Jahren total veraltet ist.
    Deswegen warten bestimmt auch viele potenzielle Käufer ab, muss man auch verstehen.
     
  20. Tuba

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    War das im Handybereich nicht auch eine Auflage? Den Micro-USB haben die Hersteller ja nicht aus Menschenfreundlichkeit eingeführt.
     
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