Pro und Kontra Elektromobilität

Diskutiere Pro und Kontra Elektromobilität im sonstige Autothemen Forum im Bereich Skoda Forum; Mich wundert das bei euch das Laden (für Elektro Autos) was kostet, hier sind die Säulen umsonst! Auch hier wird Leuten dazu geraten, wenn sie...

  1. #2041 GolfCR, 18.07.2018
    Zuletzt bearbeitet: 18.07.2018
    GolfCR

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    Mich wundert das bei euch das Laden (für Elektro Autos) was kostet, hier sind die Säulen umsonst!

    Auch hier wird Leuten dazu geraten, wenn sie neu Bauen so eine Säule bzw die Vorbereitung dafür zu installieren, wenn man den Antrag stellt dafür wird die Säule umsonst installiert. (RWE)

    Zum Thema, ich gebe euch Recht das es kein SUV sondern eher ein Octavia etc sein sollte, aber was wäre das für ein auftreten in den Medien, oder warum sieht man in der Werbung immer nur die Wagen mit voller Hütte ;)?

    Von daher warten wir ab was die Zukunft uns bringt....
     
  2. #2042 schreiber2, 19.07.2018
    schreiber2

    schreiber2 Guest

    Mag ja sein, daß ein SUV ökonomisch und ökologisch wenig Sinn machen - egal ob als Diesel, Benziner oder E-Antrieb.
    Aber die werden nun mal gekauft.
    Und warum auch nicht. Durch die höhere Sitzhöhe tun sich gerade ältere oder nicht mehr so bewegliche Menschen mit dem ein-/aussteigen leichter.
    Das ist vermutlich vielen Leuten viel wichtiger als die Geländefähigkeit, mit der zwar geworben aber nicht benötigt wird.
    Und von daher ist es den meisten Leuten egal, daß die meisten SUV's nur eingeschränkt geländetauglich sind.
    Für einen Feldweg reicht es allemal, und mehr wird in der Regel nicht benötigt.
     
  3. tehr

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    Durch die große Stirnfläche nimmt der Verbrauch bei allen Geschwindigkeiten deutlich zu, erst Recht auf der Autobahn. Das ist gerade bei den erbärmlichen Reichweiten der Elektromobile besonders schlecht. Eine Elektro-Superb hätte bei 130 km/h eine wesentlich höhere Reichweite.
     
  4. #2044 schreiber2, 19.07.2018
    schreiber2

    schreiber2 Guest

    Prinzipiell stimmt das schon, eine große Stirnfläche ist nicht unbedingt förderlich für den Spritverbrauch.
    Aber wo fängt man an, wo hört man auf?

    Wenn es um's Energiesparen geht, dürfte man auch keine Breitreifen aufziehen.
    Und ein dicker V8 muss wesentlich mehr Luft in den Motor blasen als ein verbrauchsreduzierter Dreizylinder, was bescheiden für den CW Wert ist.
    Das bedeutet, daß ein Mercedes E500 trotz gleicher Karosse einen schlechteren CW Wert hat als ein E200.

    Letzten Endes entscheidet der Kunde, was ihm wichtig ist.
    Die Entscheidung kann vielleicht durch Steuern / Abgaben beeinflusst werden.
    Aber nur weil eine Kiste ein paar KW mehr braucht, kann man die a priori nicht an den Pranger stellen.
     
  5. Tuba

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    Rede es nicht wieder schön. EIn SUV ist als Stromer Nonsens.

    Du weißt, was der cW-Wert ist???

    "ein paar kW" machen Reichweite, die - wie Tehr völlig richtig sagt - ohnehin das KO-Kriterium ist. Diskutier mit Sinn und Verstand oder lass es ganz bleiben.
     
  6. #2046 schreiber2, 19.07.2018
    schreiber2

    schreiber2 Guest

    Warum?
    Ein Kombi kommt vielleicht mit der gleichen Batterie ein paar km weiter.
    Na und?
    Ist das so dramatisch?
    Audi, Porsche, Skoda und alle anderen werden hoffentlich wissen was sie tun.
    Immerhin bauen die die Kisten ja.

    Selbstverständlich.
    Hängt ab vom Staudruck der Strömung um die angeströmte Fläche.
    Nachdem der Staudruck durch Lufteinlässe / LuftVerbrauch des Motors geändert wird, hängt der cw Wert indirekt vom Luftverbrauch der Motoren ab.

    Hatten wir alles schon mehrfach durchgekaut.
    Für manche Leute ist die Reichweite unbestritten sicher ein KO Kriterium.
    Für andere ist die Reichweite mehr oder weniger egal.

    Bleib bitte sachlich.
    Und nur für das Protokoll und die Mod's:
    wenn ich so etwas geschrieben hätte, würdest Du schon wieder Zeter und Mordio schreien wieso ich Dich ständig beleidige.
     
  7. TheSmurf

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    Ich bin eh kein SUV-Freund, aber beim Stromer versteh ich es noch weniger, weil es keinerlei Sinn ergibt. Wenn es schon in Lippstadt keine Ladesäulen gibt, finde ich die im Gelände erst recht nicht!
    Wie man effizient Reichweite generiert zeigt der Hyundai Ioniq. Der Akku ist nicht riesig, aber der cW-Wert gut und ein 100kW DC Lader (oder war es nur 80kW?) on Board, das macht einen Stromer alltagstauglich! (Wenn man nicht gerade nach Lippstadt möchte)

    Die Kiste als Kombi... und ich könnte mir vorstellen 2020 wenn das Leasing vom Superb ausläuft umzusteigen.
     
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  8. Cordi

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    Worüber reden wir? Ein SUV ist wohl in 98% der Fälle sinnbefreit. Und ja, beim Stromer macht sich das Fahrzeugkonzept wohl am Deutlichsten negativ bemerkbar, gefolgt vom Benziner und erst dann der Diesel.
    Alle reden immer davon ach wie gering der Verbrauch zu sein hat etc. - fahren aber im Grundsatz für ihren Befarf völlig unsinnige Autos. Auch ein Kombi ist für viele Nutzer nüchtern betrachtet „zu viel“ (mich eingeschlossen, habe sogar zwei davon). Also stimmt die Eingangsfrage meiner Meinung nach: Wo fängt man an, wo hört man auf?

    Ich bleibe dabei: Warum bringt man zur Einführung eines neuen Antriebskonzeptes ausgerechnet ein Karosseriekinzept, was energetisch am Ineffektivsten ist? Es bleibt der Verdacht, dass die Stromer künstlich auf kleinerer Flamme gehalten werden sollen.
     
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  9. i2oa4t

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    Wobei man theoretisch in eine solchen Karosserie wesentlich mehr Akku unterbringen könnte.
     
  10. tehr

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    Und das Gewicht noch weiter nach oben treibt. Dadurch erhöht sich auch wieder der Verbrauch. Ab 3,5 t zGG gibt es auch noch andere Dinge zu beachten.
     
  11. Tuba

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    Drum gibt es ja auch aktuell nur die Kleinwagen, die nicht 4-Personen-tauglich (oder unbezahlbar) sind.
     
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  12. TheSmurf

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    Wie ich oben schon schrieb ist die Akku-Kapazität nur ein Teil der Wahrheit. Wenn ich trotzdem nicht weiter komme oder wenn ich ihn wie beim eGolf am 22kW AC nur mit 7,2kW laden kann!
     
  13. #2053 schreiber2, 21.07.2018
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 21.07.2018
    schreiber2

    schreiber2 Guest

    Gibt es eigentlich Quellen, was ein Motor, Turbo, Getriebe, Kupplung, Auspuff, Lichtmaschine, Anlasser, Wasserpumpe, Abgaskrümmer ... wiegen?
    Also alles was ein E-Auto nicht braucht?

    Bei Heise kann man folgende Daten beim Jaguar i Pace nachlesen - Zitat:
    "Der I-Pace kommt auf eine Gesamtmasse von 2130 kg, 605 kg davon wiegt die 90-kWh-Batterie. Das reine Zellgewicht der Pouch-Zellen ohne Träger liegt bei 370 kg. .... An jeder Achse treibt ein beinahe gleiches Paket aus Motor und Wandler von jeweils rund 80 kg die Räder an ...."

    Die 90 kWh inkl. Träger nebst den beiden Motoren mit zusammen 400 PS wiegen also 765 kg.
    Ich weiß nicht, ob man die Zahlen interpolieren kann - wenn ja wäre das Gewicht der Komponenten beim E-Golf vielleicht 350 kg.
    Wäre das soviel mehr als sämtliche Komponenten beim Verbrenner wiegen?

    Was allerdings durch die Rekuperation beim Bremsen bei weitem nicht so dramatisch ausfällt wie beim Verbrenner.

    Der Fehler bei den ersten E-Autos war, daß man die vorhandenen Verbrenner-Modelle genommen hat.
    Jetzt entwickelt man für die E-Autos eigene Chassi und hat deswegen ganz andere Möglichkeiten.
    Z.B. tieferer Schwerpunkt wenn man die Batterien nicht im Kofferraum sondern im Chassis verbaut und kürzere Überhänge vorne die man für den Innenraum nutzen kann.
     
  14. Octarius

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    Der i-Pace ist sicherlich ein interessantes Auto, jedoch nicht deshalb weil er elektrisch fährt. Er wiegt nach Aussage von Jaguar übrigens 2.208 Kilo und damit über 600 Kilo mehr als ein Golf mit 360 PS. Heise hat da nicht ganz sauber recherchiert.

    Ich hab hier 3 Autos, gleiche Leistung und jeweils 250 Kilo Differenz. Von der Motorleistung sind das 3 verschiedene Welten.

    Der i-Pace wäre auch ein tolles Auto wenn er einen Verbrenner hätte. Für mich wäre das eher ein Kaufargument weil ich da nicht dauernd um den Strom kümmern müsste.
     
  15. tehr

    tehr

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    Es ist kein Geheimnis, das E-Autos mit ernsthafter Reichweite immer noch deutlich schwerer sind als vergleichbare Diesel oder Benziner.
     
  16. Tuba

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    Man greift halt nach jedem Strohhalm, und wenn er noch so faul ist.
     
  17. #2057 schreiber2, 22.07.2018
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    welche 3 Autos meinst Du denn?
    Wenn ich Dich richtig verstanden habe iPace, Golf R360S und welcher ist der dritte?
    Wobei man den Golf eigentlich nicht vergleichen kann.
    Wenn es der genannte R360S ist, kann man den ja nicht mehr kaufen - der war auf ca. 400 Stück limitiert.
     
  18. #2058 schreiber2, 22.07.2018
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    schreiber2 Guest

    Noch einmal zum Gewicht, das laut Aussagen vieler sich sehr negativ auf den Verbrauch niederschlägt.
    Laut diesem Test spielt das Mehrgewicht bei einem E-Auto keine grosse Rolle.
    Habe ich ja auch schon konstatiert.
    Man kann das nicht mit einem Verbrenner vergleichen.
    Die Energie, die beim Beschleunigen zusätzlich aufgewendet werden muss, wird beim E-Auto beim Bremsen offenbar zu einem guten Teil durch Rekuperation wieder gewonnen. Beim Verbrenner entsteht dagegen nicht nutzbare Wärme.
    Ansonsten spielt das Gewicht lediglich bei der Walkarbeit der Reifen noch eine Rolle. Das ist aber auch nicht der entscheidende Faktor.
     
  19. Octarius

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    2 Diesel und ein Benziner, 2 Liter Hubraum.
     
  20. #2060 schreiber2, 22.07.2018
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    schreiber2 Guest

    Nach diesem Bericht sollen die deutschen Hersteller auch beim Benzinmotor betrogen haben - Absprachen bzgl. des Partikelfilters.
    Ich will jetzt gar nicht auf dem juristischen oder moralischen Aspekt eingehen, das gehört in diesen Thread nicht hin.

    Hier geht um die folgenden 2 Punkte:

    1. Es ist und bleibt unbestreitbar, daß E-Autos bzgl. der Motoren lokal emissionsfrei sind, bzgl. der Bremsen wesentlich weniger als Verbrenner Feinstaub produzieren..
    Dies bedeutet insbesondere das die Wahrscheinlichkeit, daß E-Motoren mit Fahrverboten im innerstädtischen Bereich belegt werden, gegen Null tendiert.
    Wer hätte vor 2 oder 3 Jahren gedacht, daß Euro 5 Diesel Fahrverbote bekommen können. Jetzt kann man evtl. sogar Benziner davon nicht ausschließen.

    2. Mir stellt sich langsam die Frage, ob Verbrenner zu einem guten Teil billiger als E-Autos sind, weil bewusst an der Abgasreinigung gespart wurde.
    Man sieht es ja jetzt beim Diesel. Bei kleinen Fahrzeugen werden teilweise keine Diesel mehr angeboten, weil sich das nicht mehr rentiert.
    Die Hersteller sagen ja selber unisono, daß die Abgasreinigung aufwendig und damit teuer ist.
    Dann wurde beim SCR gespart (gibt es eigentlich schon den Octavia mit SCR Kat?).
    Jetzt evtl. beim Benziner der Partikelfilter..
    Mir stellt sich schon die Frage: wäre ein E-Auto wirklich soviel teurer als ein vergleichbarer Verbrenner, wenn bei denen nicht an der Abgasreinigung gespart werden würde?

    Ich sehe schon jetzt die Einwände vieler wegen den Mehrkosten.
    Es stimmt natürlich - für viele Menschen ist das schwer zu bezahlen.
    Auf der anderen Seite sollte uns unsere Gesundheit schon ein bisschen was wert sein.
    Und bei vielen Leuten spielen die Mehrkosten sowieso keine Rolle.
    Handyvertrag für 50 € im Monat sind in 10 Jahren ja auch bloss 6.000 €.
    Oder jeden Tag eine Schachtel Kippen - sind in 10 Jahren locker 20.000 €.
    Oder jedes Jahr zweimal im Jahr in den Urlaub fliegen - wen juckt's.
    Das alles spielt bei diesen Leuten keine Rolle. Warum dann die paar € Mehrkosten für aktuelle Technik beim Auto?
     
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