Ölwechsel

Diskutiere Ölwechsel im Skoda Vorgängermodelle / Oldtimer Forum Forum im Bereich Skoda Forum; Hallo Skodafreunde Bei meinem Š100 steht demnächst wieder der Ölwechsel an. Momentan habe ich 15W40 von Castrol drinnen (105er M Motor). Jetzt...

  1. #1 S100michael, 04.09.2018
    S100michael

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    Hallo Skodafreunde

    Bei meinem Š100 steht demnächst wieder der Ölwechsel an. Momentan habe ich 15W40 von Castrol drinnen (105er M Motor). Jetzt wollte ich das 15W40 von Mannol verwenden, hat damit einer von euch Erfahrungen. Laut den Bewertungen soll es ja recht gut sein oder doch besser Finger weg und lieber beim Markenöl bleiben ?
    Zweite Frage wie oft sollte man das Getriebeöl wechseln und welches ist da das Beste ?

    Danke in Voraus
    Viele Grüße Micha
     
  2. #2 rapid 136, 04.09.2018
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    Hallo Micha, das Mannol jedoch 10W40 fahre ich im Rapid und es macht keinen Ärger.

    Fülle das Öl auch in verschiedene Neumotoren.
    Der 105er M-Motor ist da eigentlich recht unsensiebel wenn es ums Öl geht.
    Für das Getriebe kannste jedes Hypoidölk verwenden was 80 oder90er Viskosität hat.
    Shell Spirax SAE 80W90 oder eben nur 90er usw.
    Sollte ein Hypoidöl sein,
    Wenn du am 3.10. ins Museum kommst, kann ich dir 2,5 L Mobillube sae 90 mitnbringen.

    VG. Moritz.
     
  3. #3 casey1234, 04.09.2018
    Zuletzt bearbeitet: 04.09.2018
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    Ist Mannol nicht auch eine Marke? Und wieso soll Castrol automatisch gut sein, nur weil es bekannt ist? Ich halte gar nichts von Castrol - die Plörre hat in meinem Familien- und Bekanntenkreis einige Motoren total mit Ölkohle und Ölschlamm zugesifft. Seit wir daraufhin zu anderen Ölherstellern gewechselt sind (Fahrprofil und Ölwechselintervall haben sich nicht geändert!), wurden die Motoren wieder blitzblank, so mancher Ölverbrauch wurde eliminiert und die Motoren laufen wieder wie frisch ab Werk. Und wer mal die Suchmaschine anwirft, wird schnell feststellen, dass das Netz voll mit solchen Negativberichten bzgl. Motorsauberkeit ist. Ich kann daher nur dringend von der C****** Plörre abraten - meine Meinung.

    Ich würde eher in Richtung "High Mileage" Serie von Ravenol oder "Maxlife" Serie von Valvoline gehen, weil die Öle dieser Serien speziell für ältere Motoren mit hohen Kilometerlaufleistungen formuliert wurden.

    Mögliche Kandidaten:
    >Ravenol SVP< (offizieller Ravenol Händler)
    >Valvoline Maxlife< (kein offizieller Valvoline Händler)

    Ansonsten wäre zu überlegen, die SAE-Klasse zu ändern, da ein 15W40 maßlos übertrieben ist. Dass auch ältere Motoren mit modernen Ölen bestens zurechtkommen, zeigt >dieser Feldversuch<, wo ein 30 Jahre alter Saab Motor mit 0W30 hervorragende Verschleißwerte liefert. Die Theorie hinter der Ölmaterie bestätigt ebenfalls dieses Ergebnis, denn die Fakten sprechen eindeutig dafür, dass so ein Öl keinerlei Daseinsberechtigung mehr besitzt. Das war damals einfach Stand der Technik, und deshalb steht es so im Handbuch, doch die Öle haben sich extrem weiterentwickelt. @rapid 136 hat ja schon geschrieben, dass 10W40 absolut unauffällig läuft. Wer sich in der Ölmaterie auskennt, weiß, dass das automatisch impliziert, dass Selbiges auch für 5W40 gilt. Dass der Motor mit einem guten(!) 10W40 oder einem 5W40 mit aktuellen Freigaben deutlich besser bedient wäre, steht außer Frage. Für nähere Infos bitte >diesen Thread< lesen, da wird alles dazu erklärt - unter anderem auch, wieso man vor 0W-/5W-Ölen in älteren Motoren bzgl. Viskosität keine Angst haben muss (Kurzfassung: ein 15W40 ist bereits vor Erreichen der Betriebstemperatur dünner als ein 0W40 oder 5W40, da die Spreizung geringer ist (>Viskositätsindex<)! Man hat somit über das gesamte Temperaturspektrum hinweg ausschließlich Nachteile mit einem 15W40.).

    Ich wechsle das Getriebeöl alle 80-90.000 km. "Lifetimefüllung", wie VAG es gerne beschreibt, ist absoluter Quatsch, was jeder Getriebebauer der Welt bestätigen wird. Ein Öl altert mit der Zeit, da die Additive arbeiten müssen und sich dadurch "verbrauchen". Wer mal sein Getriebeöl nach 100.000 km gesehen hat, weiß, wovon ich spreche - das ist nur noch schwarzes Wasser, mehr nicht. Ein regelmäßiger Getriebeölwechsel ist daher extrem wichtig, kann Probleme beseitigen (bei mir schon des Öfteren der Fall, z.B. hakelige Gänge) und beugt auch vielen Risiken/Schäden vor.

    Das beste Getriebeöl ist immer das OEM Öl, denn das Problem bei den Getriebeölen ist, dass das Thema nicht so transparent behandelt wird wie das Thema Motoröl. Es gibt zwar so eine Art Freigaben/Normen, aber diese sind nicht so detailliert und decken nur einen Teil des Anforderungsprofils ab. Die genauen Details kennt nur der Hersteller und daher sollte man beim Getriebeöl zum OEM Öl greifen, um auf der sicheren Seite zu sein. Soweit ich informiert bin, kommt bei VAG aktuell das Handschalteröl von Fuchs und das DSG Öl von Rowe. Castrol ist also nicht nur bei der Werksfüllung des Motoröls rausgeflogen (wurde durch Shell ersetzt), sondern auch bei der Werksfüllung der Getriebe.

    Ansonsten hat sich ja @rapid 136 schon zum Thema "Getriebeöl" geäußert.

    Schöne Grüße
    Casey
     
  4. #4 rapid 136, 04.09.2018
    rapid 136

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    Nabend Casey,
    Einige Deiner Aussagen treffen zu aber ein 0W oder 5W Öl geht in den alten Skodamotoren nicht ansatzweise weil es zu dünn ist.
    Bei Michas M-Motor, mag 5 W funktioonieren, da dieser Motor schon einen Hauptstromölfilter besitzt aber allgemein eher nicht.
    Normal für alle diese Skodamotoren wäre 15W40.
    Bei Temperaturen wie in diesem Sommer wäre 20W50 besser gewesen.
    Auch ein C*****ol 10W60 geht prima, da es bei den Temperaturen in den Heckmotoren noch genügend Druck aufbaut und nicht aus den Lagerstellen läuft.
    Man sollte da Feldversuchen nicht immer trauen, da Die Skodamotoren wirklich bissel sensiebel beim Öl sind.
    Viele sind nach der Wende den neuen Ölen zu Opfer gefallen.
    Nachg der Wende durfte man endlich mal schneller als 100 fahren auf der Bahn und Allkauf und co hat natürlich die "Hochleistungsmotorenöle Kanisterweise auf den Markt geworfen..... viele haben dann schnell nochmal das Öl gewechselt vor der Urlaubsfahrt und dann ist der arme Motor an zu dünnem Öl gestorben....;(
    Jedes Motorenkonzept will sein passendes Öl haben.

    VG. Moritz.
     
  5. #5 Rigobert, 05.09.2018
    Zuletzt bearbeitet: 05.09.2018
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    Es ist schwierig, gibt ja extra so Oldtimer Öl das wenig Additive hat.
    Gefühlt ist also ein schlechteres Öl besser als ein Öl das gut nach Ölnormen ist. Die Dichtungen und Buntmetalle müssen es verträgen, und die Ölkohle sollte es nicht lösen.
    Es gibt so viele unterschiedliche Typen beim 15w-40, da will ich keine Empfehlung abgeben, welches wirklich passt.
     
  6. #6 casey1234, 05.09.2018
    Zuletzt bearbeitet: 05.09.2018
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    Tut mir leid, das sagen zu müssen, aber das ist leider Quatsch. Dieser Irrglaube hält sich hartnäckig bei der Oldtimerfraktion, ist aber falsch, weil das aufgrund der physikalischen Eigenschaften des Öls gar nicht sein kann. Wie bereits erwähnt, ist ein 15W40 bereits vor Erreichen der Betriebstemperatur dünner als ein 0W40 oder 5W40 auf Betriebstemperatur je sein werden. Und nun? Ab diesem Zeitpunkt ist jedes Argument bzgl. „zu dünn“ hinfällig, da das 15W40 auf Betriebstemperatur am dünnsten ist. Im logarithmischen Diagramm von oelcheck (ebenfalls oben verlinkt) kann man das gut erkennen. Ein 5W40 ist nur beim Kaltstart dünner als ein 15W40, aber selbst nach wenigen Umdrehungen ist das 15W40 bereits dünner als das 5W40 beim Kaltstart. Den dünnsten Zustand erreicht das Öl im Heißbereich, und da ist das 15W40 aufgrund der geringeren Spreizung (geringerer Viskositätsindex, ergo geringere Steigung der Kurve, wenn man das Viskositäts-Temperatur-Verhalten betrachtet) dünner als ein 5W40 oder 10W40.

    Bitte den oben verlinkten Thread lesen, da wird das alles ausführlich erläutert. Da wurde Selbiges behauptet, u.a. weil die Ölpumpe ein so dünnes Öl angeblich nicht verträgt. Nur wenn die Ölpumpe ein beim Kaltstart dickeres Öl (15W40 dicker als 5W40) und gleichzeitig bei Betriebstemperatur ein dünneres Öl (15W40 dünner als 5W40) verträgt, wie soll es dann ein Öl, welches innerhalb dieser Grenzen liegt, also ein Öl, welches eine flachere Kurve hat, nicht vertragen? Genau, diese Argumentation ist völlig hirnrissig.
    Der TE aus oben verlinktem Thread hat sich trotz allem Widerstands an meine Empfehlung gehalten und ich hatte nach einem halben Jahr nochmal Rücksprache mit ihm. Sein Feedback war, dass alles bestens ist - kein Geklapper, kein Ölverbrauch, keine Öldruckprobleme, Motor läuft wie eine 1. Nichts von all dem, was im Thread mit dieser „Dünnsuppe“ (so haben sie ein 5W40 damals bezeichnet) prophezeit wurde, ist eingetreten. Wenn man sich in der Ölthematik etwas auskennt, ist das zwar von vornherein klar, aber wie gesagt: dieser Irrglaube hält sich halt in der Oldtimerfraktion hartnäckig.

    In Zahlen ausgedrückt:
    Um das Ganze etwas zu verdeutlichen, habe ich im Folgenden mal ein paar Viskowerte aufgelistet, wie sich die Viskosität eines 15W40 und eines 5W40 zwischen -10 und 150 Grad ändern:

    15W40 (Ravenol SVP):
    -10 Grad: 2962,5 mm²/s
    40 Grad: 105,7 mm²/s
    100 Grad: 14,3 mm²/s
    150 Grad: 5,5 mm²/s

    5W40 (Addinol Super Light):
    -10 Grad: 1317,4 mm²/s
    40 Grad: 83,2 mm²/s
    100 Grad: 14,4 mm²/s
    150 Grad: 6,0 mm²/s

    Genau an diesem Satz erkennt man, dass du die Thematik zur Viskosität leider nichtmal ansatzweise verstanden hast. Was soll ein 20W bringen? Das ist nur beim Kaltstart dicker, aber im Heißbereich hat es dann nur Nachteile, weil es dünner ist. Wenn man wegen äußeren Einflüssen in der Heißvisko eine Stufe raufgeht, sollte man schon zu einem 5W50 oder 10W50 greifen einen „stabileren“ Verlauf haben als 15W- oder 20W50. Ein Aufstocken der Kaltvisko von 15W auf 20W bringt hier gar nichts, weil ein 20W sowieso nach wenigen Umdrehungen schon wieder dünner als ein 15W beim Kaltstart ist, und sogar aufgrund der geringeren Spreizung von Nachteil (gleiches Problem wie oben bei 15W40 vs. 5W40).

    Wenn ein 40er im Heißbereich nicht ausreicht, ist das ein anderes Thema. Wenn man dann die 50er überspringt und gleich ein 60er verwenden möchte oder muss, würde ich ganz klar zum 10W60 von Shell greifen. Da kommt meiner Meinung nach nichts hin. Das zeigen die technischen Daten im Vergleich zu anderen 10W60ern sehr eindeutig.

    =======================

    EDIT:
    Ein mit Ölkohle zugebackener Motor, nur um ihn dicht zu halten, sollte nie das Ziel sein! Ein gesunder Motor sollte immer sauber sein. Ich würde daher auch kein vollsynthetisches Öl fahren, da vollsynthetische Öle auf PAO Basis Dichtungen schrumpfen lassen können. Ein HC Öl ist jedoch leistungstechnisch auf dem gleichen Niveau wie ein vollsynthetisches Öl, einem 10W-/15W-/20W-Mineralöl haushoch überlegen und zudem neutral gegenüber Dichtungen.

    Gruß Casey
     
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  7. #7 Rigobert, 05.09.2018
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    Ich würde auch nie ein 5w-40 nehmen.
    Da ist der Cocktailmix eventuell zu scharf.
    Weiterhin neigen viele Öle in 5w-40 viscosetechnisch zu einen 5w-30.
    Da dein Motor aber tatsächlich auch mit 20w-50 geht, wäre mir das zu heikel.
    Es gibt doch von den Ölherstellern oft einen Ölfinder. Würde dann da dem Hersteller des Öles und den Datensammlungen mehr trauen, als sonstigen Infos.
    Vermutlich ist eine Lösung auch ein10w-40.
    Oder einfach beim Altbewährten bleiben.
    Frei nach dem Motto Vw Norm 501.01 und nicht höher!!
     
  8. #8 casey1234, 05.09.2018
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    Was dieser Quatsch auch immer bedeuten soll... sachliche Argumention oder Erklärung der Floskel: Fehlanzeige. Schlechtreden ohne jeglicher Grundlge. Setzen, sechs!

    Falsch.

    Die Ölfinder bieten keinerlei Garantie auf Korrektheit oder Vollständigkeit ihrer Angaben. Das sind nur zugekaufte Datensätze auf meist veraltetem Stand, die dann je nach Hersteller mehr oder weniger gut gepflegt werden. Die Ölfinder sollten daher nur als grober Anhaltspunkt dienen, aber danach richten sollte man sich keineswegs!

    ================

    Dass Rigobert aka alimustafatuning (gesperrt) aka schmiernippel (gesperrt) keinerlei Kompetenz auf dem Gebiet der Schmierstoffe besitzt, ist im Forum ja zum Glück hinreichend bekannt. Wäre nicht der erste Thread, in dem er sich aus fachlicher Sicht komplett disqualifiziert.

    Gruß Casey
     
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  9. #9 Luchs96, 05.09.2018
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    Das mit dem 10W60 kann ich nur bestätigen, dass läuft in unserem neuen S100 Motor richtig schön rund. Ich hatte sogar den Eindruck, dass er mit dem Öl etwas "spritziger" unterwegs ist. Hatte vorher zum einfahren das 15W40 von Mobile drin. Letztendlich ist es aber jedem selbst überlassen.
    Viele Grüße Lukas.
     
  10. #10 S100_DD, 05.09.2018
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    Kann man denn seine Lehrstunde auch etwas freundlicher gestalten und nicht wie der überhebliche Akademiker rüberkommen? Der Ton macht die Musik und deiner Musik mag im schlimmsten Fall niemand zuhören, auch, wenn sie wahr und richtig ist...
    Mag ja sein, dass du mehr über das Thema weißt, aber einige (nicht ich) schrauben hier schon seit Jahrzehnten an Skodas und haben eben auch so ihre Erfahrungen gemacht. Die muss man halt auch abholen.

    Ich glaube, dass Hauptproblem ist diese bescheuerte Bezeichnung der Öle. 10W-40...
    Ich dachte bisher, dass der kleine Wert die Viskosität bei Betriebstemperatur repräsentiert und der große Wert die Viskosität bei irgendeiner Temperatur deutlich darunter, zum Beispiel 0 °C. Offensichtlich ist das nicht so, wenn man sich die Definition des Viskositätsindexes anschaut. Trotzdem habe ich jetzt immer noch nicht verstanden, welcher der beiden Werte der Viskositätsindex ist und was der jeweils andere aussagt.

    Vielleicht könntest du uns ja mal abholen und das für Laien verständlich machen. Denn mit den reinen Werten (zumal ohne Information über Scherrate und Versuchsaufbau) kann hier sicher niemand etwas anfangen.
     
  11. #11 casey1234, 05.09.2018
    Zuletzt bearbeitet: 05.09.2018
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    Nein, es ist eher genau umgedreht. Die beiden Werte geben lediglich Intervalle(!) an, in denen sich die Viskosität befinden muss, um dementsprechend klassifiziert zu werden. Bei der Kaltviskosität (Wert vor dem W) darf der sogenannte CCS Wert eine bestimmte Grenze bei einer bestimmten Temperatur nicht überschreiten. Je nachdem, wie der Wert dann ausfällt, muss klassifiziert werden. Es ist also sogar ein nur nach oben beschränktes Intervall, nicht aber nach unten. Dieser Aspekt kann sogar dazu führen, dass ein dünnes 5W Öl bei bestimmten Temperaturen dünner sein kann als ein dickes 0W bei gleicher Temperatur, oder auch ein dünnes 10W Öl dünner als ein dickes 5W Öl sein kann bei bestimmten (und gleichen) Temperaturen. Die Grenzen verschwimmen hier etwas, weil die Klassifizierung nicht nur bei unterschiedlichen Viskositäten, sondern gleichzeitig auch noch bei unterschiedlichen Temperaturen stattfindet. Ein direkter Vergleich ist daher schwierig und man kann nicht pauschal sagen, dass im Kalten jedes 0W Öl dünner wäre als jedes 5W Öl, jedes 5W Öl dünner wäre als jedes 10W Öl, usw. In der Regel ist es zwar so, aber die Klassifizierung erlaubt eben Ausnahmen.

    Bei der Heißviskosität (Wert hinter dem W) ist es etwas eindeutiger - diese wird stets bei 100 Grad gemessen und es gibt sowohl Unter- als auch Obergrenzen für das entsprechende Intervall. Dementsprechend wird dann klassifiziert und man kann vernünftige Vergleiche ziehen.

    Die Einstufung der SAE-Klasse ist im folgenden Link gut nachzulesen und anhand einer übersichtlichen Tabelle gut nachvollziehbar: >Klick!<

    Keiner der beiden Werte der SAE-Klasse ist der Viskositätsindex. Wie oben bereits erläutert, bezeichnet der erste Wert vor dem W die Viskoeinstufung im Kalten, der zweite Wert hinter dem W die Viskoeinstufung im Heißen. Der VI bezeichnet hingegen, wie sich ein Öl über den Temperaturverlauf verhält. Je höher der VI, desto weniger verändert sich die Visko, d.h. Öle mit höheren VI sind im Kalten dünner und im Heißen dicker, also so wie man es möchte, da ja stets beide Faktoren gleichzeitig gewünscht werden, sprich gute Fließeigenschaften beim Kaltstart wie auch ein stabiler Schmierfilm (ohne Schmierfilmabrisse, sonst Verschleiß!) im Heißbereich, z.B. am Kolben. Das bedeutet, dass man immer einen hohen VI anstreben sollte.

    Lektüre für weitere Infos:
    Viskosität: >Klick!<
    Viskositätsindex: >Klick!<

    Wenn die Grundöle nun relativ dick sind (10W, 15W, 20W Öle), braucht es weniger VI-Verbesserer, um bei 100 Grad die 40er (oder 50er, oder 60er, oder whatever) Heißvisko-Einstufung zu erhalten. Durch die dickere Auslegung und die geringere Spreizung fällt aber auch die Kurve steiler aus als bei einem 0W40 oder 5W40, was dann zur Folge hat, dass ab einer bestimmten Grenze ein 10W40 oder 15W40 dünner ist als ein 0W40 oder 5W40. In meinem Vergleich von oben (Ravenol 15W40 vs. Addinol 5W40) liegt diese Grenze bei 96 Grad, ab der das (vermeintlich dünne) 5W40 dann dicker ist und die euer alter Motor ja wohl mit Sicherheit erreicht. Aber selbst wenn das Öl in der Ölwanne nicht die 100 Grad erreicht, ist das auch egal, denn am Kolben und anderen Komponenten, wo der Schmierfilm schließlich halten muss, herrschen ja so oder so mehrere(!) hundert Grad, und da ist dann das dickere Öl immer von Vorteil. Im nachfolgenden Diagramm werden diese Viskositäts-Temperatur-Verläufe, die ich gerade beschrieben habe, hoffentlich etwas deutlicher.

    [​IMG]

    Hinzu kommt die Additivierung, auf die wir jetzt noch nichtmal eingegangen sind, aber ebenfalls die Leistungsfähigkeit des Öls beeinflusst. Mineralöle (10W40, 15W40 & Konsorten) sind so gut wie immer auf einem schwächeren Niveau, weil sie von Haus aus nicht für die aktuellen Normen freigegeben werden dürfen. Das Additivpaket ist daher meist mäßig. Daher kannst du bei einem Öl mit modernen aktuellen Freigaben davon ausgehen, dass dieses Öl eine moderne(re) leistungsstärkere Formulierung besitzt, um die strengen Tests der OEMs bestehen zu können. Abseits der Viskosität ist man also auch beim Thema Additivierung hier deutlich besser bedient, vom hohen Risiko der Verschlammung und Ölkohle durch Mineralöl ganz zu schweigen.

    Hoffe, das hat etwas Licht in's Dunkel gebracht und es ist nun klar, dass dieses Argument "5W40 ist zu dünn" Mumpitz ist. Und das ist es auch, was ich im >obigen Post< mit "innerhalb dieser Grenzen" gemeint habe - ein 5W40 liegt innerhalb der Grenzen eines 15W40, sowohl im Kaltbereich (dort ist es dünner), als auch im Heißbereich (dort ist es dicker), und im Vergleich hat den dünnsten Zustand das 15W40. Diese Eigenschaften sind ja im Diagramm gut ablesbar. Von daher kann ein 5W40 gar nicht "zu dünn" für einen Motor sein, wenn dieser laut BA für 10W40 oder 15W40 freigegeben ist. Das ist vom physikalischen Standpunkt her einfach gar nicht möglich, siehe Diagramm.

    Summa summarum:
    Die dünnere Auslegung eines 5W40 im Kaltbereich hilft beim Kaltstart, die dickere Auslegung im Heißbereich hilft aufgrund des stabileren Schmierfilms beim Verhindern von Verschleiß. Man hat also über das gesamte Temperaturspektrum hinweg nur Vorteile. Hinzu kommen die Vorteile der aktuelleren und leistungsfähigeren Additivierung. Ein junger Verwandter jobbt im Baumarkt um die Ecke und der erzählt auch regelmäßig Horrorstories - da kaufen die Leute ihr altbewährtes 15W40 für ihre nagelneuen TSIs. Wieso? "Das nehm ich schon seit 40 Jahren!" Genau das ist der Punkt! Das ist damaliger Stand der Technik, und auch wenn, wie in diesem Fall hier, die Motoren von damals sind, bedeutet das nicht automatisch, dass sie nicht auch aktuellere Öle vertragen würden. Damals war eben 15W40 state-of-the-art. Es gab nichts anderes, das Hydrocrack-Verfahren, mit dem 5W und 10W Öle massentauglich wurden, steckte in den Kinderschuhen und das ist auch der Grund, wieso ein 15W40 Minderalöl in der Betriebsanleitung steht - Stand der Technik! Dass diese Motoren aber auch problemlos aktuellere Öle vertragen, ist in zahlreichen Fällen "mutiger" Oldtimerenthusiasten längst bestätigt worden. Man muss ja nicht gleich ein 0W16 einfüllen! Aber wenn der Motor eine 40er Heißvisko verlangt, ist man mit einem 5W40 bestens bedient und es besteht absolut keinerlei Notwenigkeit für eine 15W Kaltviskoklassifizierung! Was soll das bringen? Das erschwert nur unnötig den Kaltstart, das Mineralöl birgt ein unnötig hohes Risiko der Erzeugung von Ölschlamm und Ölkohle, und im Heißbereich liegen die Öle sowieso im gleichen (40er) Intervall, das 5W40 sogar aufgrund der größeren Spreizung (größerer VI) im Vorteil! Bringt also nur Nachteile mit sich, zum 15W40 zu greifen! Vom Additivpaket ganz zu schweigen! Der TE vom oben verlinkten Thread ist ebenfalls ein gutes Beispiel - wie gesagt: alle Probleme (Ölverbrauch, Öldruckprobleme, etc.), die im >anderen Thread drüben< prophezeit wurden, sind ausgeblieben.

    Schöne Grüße
    Casey
     

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    S100_DD und Tuba gefällt das.
  12. #12 kat, 05.09.2018
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    Hallo,

    ich habe das Addinol Highstar 5W-40 auch im 1000MB - fahre allerdings nicht sehr viel, so dass das Öl meist mehrere Jahre im Motor bleibt.

    Werde aber vielleicht auch mal das 10W-60 ausprobieren.

    Grüße
     
  13. #13 S100michael, 05.09.2018
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    Hallo zusammen

    Danke erstmal für die geballten Infos, eigentlich wollte ich ja nur wissen ob das Mannol was taugt....
    Aber ist schon Mal interessant zu wissen was sich der Bezeichnung verbürgt.

    @rapid136
    Ich das wäre super wenn du das Öl am 03.10 mitbringen könntest

    @casey1234
    Man sieht das du viel Ahnung von Öl hast aber des wegen muss man die anderen nicht hinstellen als wenn sie keine Ahnung haben , wie S100DD schon sagte der Ton macht die Musik .
    Und zu Thema Öl habe ich von einem Skoda Werkstattmeister gehört dass das 15W40 das beste für die Heckmotoren ist.
    Dabei muss ich auch sagen das ich ja auch nur wenige KM mit dem S100 fahre und das Öl jährlich wechsele . Desweiteren mein Vater hat nach Wende (bis 96) nur 15W40 Problemlos gefahren und warum das ab ändern was Jahre lang auch bei anderen ohne Probleme funktioniert hat .

    Gruß Micha
     
  14. #14 casey1234, 05.09.2018
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    Weil die beim Freundlichen ja auch so viel Ahnung vom Thema Öl haben. ^^ Die beten blind die VAG Vorgaben runter, mehr machen die nicht. Laut denen ist ja auch das LL Öl im LL Intervall immer das Beste, was man dem Motor gönnen kann. Nunja...

    Genau das ist das Problem. Alte Gewohnheiten. Stand der Technik. Wieso etwas fahren, das "ausreichend" ist (Schulnote 4!), obwohl man auch etwas fahren könnte, was gut oder sogar sehr gut ist? Genau, macht keinen Sinn.

    Egal, ich hab meine Empfehlung inkl. umfangreicher Erläuterung, wieso diese die bessere Wahl ist, abgegeben. Inwiefern diese beachtet wird, ist jedem selbst überlassen. :)

    Schöne Grüße
    Casey
     
  15. Redfun

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    Škoda hat ja die Heckmotoren nicht fuer den Konkurrenzkampf der Oelhersteller gebaut. Da wurde damals eben 15W40 als Richtlinie geschrieben. Damit laufen die Motoren, bei mir nun schon seit 42 Jahren. So falsch kann das imho gar nicht sein. Mein Fazit ganz persoenlich: Schuster bleib bei Deinem Leisten. Die Heckmotoren sind heute mehrheitlich in Wagen verbaut, die sich den Luxus leisten koennen, nicht mehr jeden Tag bei jedem Wetter ueber verstopfte Autostrassen getrieben zu werden - lass sie den Schluck 15W40 genuesslich schluerfen :)
     
    KleineKampfsau und S100michael gefällt das.
  16. #16 skodasüd, 06.09.2018
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    Hallo zusammen
    Fahre jetzt insgesamt 40 Jahre alte Skodas. Mit 5W30 und 5W40 hatte ich immer Probleme mit den Dichtungen, Ventildeckel und Ölwanne. Mit teilsynthetischen wie 10W40 ging es gerade noch. 15W40 mineralisch war ganzjährig kein Problem in meinem 1,3l 130 Motor im R110., hatte aber dann im Hochsommer Öltemperaturen von 130-140 Grad und Öldruck dann von 1,5 Bar.
    Seit 15Jahren fahre ich jetzt Castrol 10W60 und siehe da Öldruck konstant 3-4 Bar bei jeder Öltemperatur egal ob kalt oder heiß, Öltemperatur konstant bei 38° draussen nie mehr als 110 Grad und das bei sehr sportlicher Fahrweise.Habe immer noch die Heckkühlung, also kein Frontkühler und alles ist gut.Wechsle das Öl jährlich bei ca. 5000km Fahrleistung und es kommt immer noch hell aus der Wanne, auch Ventiltrieb ist sauber ohne Ablagerungen.
    Also bleib ich dabei ,egal was Die Ölprofessoren sagen.
    Übrigens arbeite ich seit 40 Jahren im KFZ Gewerbe im Ersatzteilverkauf.
    Wie gesagt das bezieht sich nur für alle alten Heckmotoren, bei neueren wie Felicia und Co sieht es anders aus.,da Casey recht.:D
     
  17. #17 rapid 136, 06.09.2018
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    Hallo Casey,
    Hast recht, hab von Viskositäten eher keine Ahnung, ist aber auch nicht schlimm und eigentlich egal.
    Zumindestens weiß ich das ein 5er Öl kalt wesentlich dünner ist als ein 20er usw.
    Mein Tip mit dem 20W50 war aus der Erfahrung her geschrieben, da es eben bei höheren Temperaturen noch Reserven hat, welche ein 40 nicht hat.
    Ich bezog mich auch nur auf die älteren Skodamotoren was eben die Heckmotoren nun mal sind.
    Hab in meinen Autos immer Öldruckanzeigen eingebaut und sehe den Verlauf des Öldruckes in verschiedenen Arbeitsbereichen...

    Da es ja eigentlich um das Mannolöl ging, hab ich gemerkt das es bei sommerlichen Temperaturen und flotter Fahrt schneller dünn wird und dann der Öldruck im Leerlauf nurnoch knapp 1,5 bar beträgt.
    Das reicht zwar noch aber sieht immer "wenig" aus auf dem Manometer.
    Angegeben ist ein Mindestöldruck von 2 bar bei 2000U/min, das erreichen die Motoren immer wenn sie nicht zu sehr verschlissen sind.
    Übrigens ist das 20W50 in den Unterlagen vom 1000MB und S100 als Ölsorte angegeben.

    Genug nun, Micha wollte ja nur wisen ob er das Öl fahren kann oder nicht.

    VG. Moritz.
     
  18. #18 casey1234, 06.09.2018
    Zuletzt bearbeitet: 06.09.2018
    casey1234

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    In dem Fall macht aber die Erhöhung der Kaltvisko keinen Sinn, wenn es um die Reserven im Heißbereich geht. Da sollte man dann zu 5W50, 10W50 oder 10W60 greifen. Ein 15W oder gar 20W hat da im Motor immernoch nichts verloren und schwächt sogar aufgrund der geringeren Spreizung (geringerer Viskositätsindex) die Heißviskosität (umfangreiche Erklärung dazu: siehe oben).

    Tut mir leid, das sagen zu müssen, aber das ergibt leider keinen Sinn. Ich vermute, dass hier nicht das Öl Schuld hat, sondern die Dichtungen fertig sind. Der Öldruck kann im Heißbereich (wo das Öl ja am dünnsten ist) mit einem 5W40 nur besser sein als mit einem 10W-/15W40 (Erläuterungen: siehe oben). Wenn es also herausgesifft hat, dann nicht weil das 5W40 zu dünn war (was ja nachweislich nicht der Fall ist - im Gegenteil, ist ja sogar dicker, siehe Erläuterungen oben), sondern aufgrund des Additivpakets, weil die Dichtungen eben schon zu spröde dafür waren, um noch die Reinigungsadditive eines modernen Öls zu vertragen, die eben den Ölrotz lösen und in Schwebe halten. Wenn es nur mit einem Mineralöl geklappt hat, dann nur, weil dieses eben aufgrund der Formulierung mehr Schmodder (Ölschlamm und Ölkohle) erzeugt und dadurch nichts rausdrückt, nicht aber, weil es angeblich dicker wäre (was es ja nicht ist!).

    Wenn der Motor mit 10W60 am besten läuft (und das mag gerne so sein!), würde ich ganz klar zum Shell Helix Ultra greifen. Da kann (mit großem Abstand!) kein anderes 10W60 mithalten.

    Schöne Grüße
    Casey
     
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  19. #19 S100michael, 06.09.2018
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    Also dann lieber ein anderes nehmen wenn der Druck nur so wenig ist , ich dachte halt nur weil das Mannol im Preis halt unschlagbar ist (20L für ca 38€) . Wie gesagt es war nur eine Überlegung und ich wollte unabhängig von Viskosität und Co wissen ob der Hersteller was taugt oder nicht. Ich würde auch einen Hersteller nehmen , will ja nur das Beste für meinen Skoda:)

    In diesem Sinne danke für die reichlichen Antworten
    Viele Grüße Micha
     
  20. #20 Rigobert, 06.09.2018
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    Mannol hat einen schönen Ölfinder. Da kann man paar älter e Skoda Motoren auswählen.
    Es ist aber in der Tat so dass die Mineralöle und Einbereichsöle mehr andere Reserven haaben.
    Früher und selbst heute noch ideal für den Rasenmäher ein SAE30 Einbereichsöl.
    Verträgen einfach mehr Hitze.
    Auch die älteren FlugzeugMotoren verwenden Mineralöle.
    Die Öle sind einfach stabil und man erlebt keine böse Überaschung.
    Sicherlich sind die Öle etwas zäh, muss man halt den Motor etwas warm laufen lassen. .und es gibt kein besseren Korrosionsschutz als die zählen Mineralöle, gerade dann wenn der y Motor sehr lange steht..
     
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