Öko-Label für PKW

Dieses Thema im Forum "sonstige Autothemen" wurde erstellt von rabbit, 29.11.2011.

  1. rabbit

    rabbit
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    Öko-Label für Pkw: Erdgasfahrzeuge im grünen Bereich

    Berlin (ots) -
    Ab dem 1. Dezember 2011 müssen alle Neuwagen mit einem Energieeffizienz-Label gekennzeichnet werden. Bekannt ist dieses schon seit einigen Jahren bei Haushaltsgeräten wie beispielsweise Waschmaschinen. Nun zeigt es auch bei Autos auf einen Blick die Kosten- und Emissionswerte an.

    Erdgasfahrzeuge schneiden beim neuen Pkw-Label hervorragend ab. Egal ob Kleinwagen, Familienvan, Kombi oder Limousine - sie alle wurden in die grünen CO2-Effizienzklassen eingeordnet. Insgesamt reicht die Skala von A+ bis G, wobei die Klasse D dem Durchschnitt entspricht.

    "Nun ist es amtlich, dass Erdgas grün ist: Nahezu alle Erdgasfahrzeugmodelle wurden in die hocheffizienten Kategorien A und B eingeordnet und bekommen damit ein grünes Label. Sie sind deutlich besser als die Mehrheit des Neuwagenangebots", betont Dr. Timm Kehler, Geschäftsführer der erdgas mobil GmbH. "Das Label wird aber leider nur aus Fahrzeugmasse und CO2-Ausstoß berechnet. Würden auch Faktoren wie die Feinstaub- und Stickoxidemissionen einbezogen, wäre der Vorsprung sicher noch größer. Auch hätten wir es begrüßt, wenn - wie in der Schweiz - die CO2 Einsparung durch die Beimischung von Bio-Erdgas bei der Berechnung des Labels berücksichtigt worden wäre."

    Insbesondere der Vergleich mit ähnlich motorisierten Benzinern macht den Vorsprung der Erdgasfahrzeuge deutlich. Während der VW Passat 1.4 TSI EcoFuel mit einem A gekennzeichnet wurde, erreicht der VW Passat 1.4 TSI selbst mit der Spritspar-Technologie Blue Motion nur die Klasse C.

    Das neue Label gibt nicht nur Auskunft über die Umweltfreundlichkeit, sondern auch über die Betriebs- und Kraftstoffkosten. Und hier liegen ebenfalls Erdgasfahrzeuge vorne. So schneidet beispielsweise auch in dieser Kategorie die Erdgasvariante des Passats deutlich besser ab als das Benzinmodell. Beim TSI EcoFuel liegt die jährliche Kfz-Steuer bei 28 statt 64 Euro und auch die Kraftstoffkosten sind deutlich niedriger: Bei 20.000 Kilometer Fahrleistung im Jahr fallen laut Label für das Fahrzeug mit dem alternativen Antrieb 873 Euro und für das Benzinmodell 1.903 Euro an Tankkosten an. Auch den Vergleich mit den Dieselmodellen müssen Erdgasfahrzeuge beim neuen Pkw-Label nicht fürchten. Liegen sie bei der CO2-Effizienzklasse in der Regel gleich auf, überholt der Erdgasantrieb das jeweilige Diesel-Pendant jedoch bei anderen Kriterien wie beispielsweise den Kraftstoffkosten.

    "Erdgas ist heute der günstigste Kraftstoff. Dieser Vorteil wird für den Verbraucher allerdings durch die gesetzlich vorgeschriebene Preisauszeichnung verschleiert, denn Erdgas muss an der Tankstelle in Kilogramm ausgezeichnet werden und ist damit am Preismast nicht direkt vergleichbar mit anderen in Liter dargestellten Kraftstoffen. Daher ist es gut, dass das neue Label endlich mehr Transparenz in die tatsächlichen Betriebskosten bringt", so Kehler abschließend.

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/72142/2155829/oeko-label-fuer-pkw-erdgasfahrzeuge-im-gruenen-bereich-mit-bild
    ______________________________________________________________

    Neue Kennzeichnung für effiziente Autos
    dena rät: Autokäufer sollten auf Pkw-Label zum Energieverbrauch achten


    Berlin (ots) -
    Ab dem 1. Dezember 2011 müssen neue Personenkraftwagen mit einem farbigen Effizienzlabel zum Energieverbrauch gekennzeichnet werden. Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) rät Autokäufern, zukünftig auf das neue Label zu achten, um die Energieeffizienz und die Unterhaltskosten eines Neuwagens frühzeitig und richtig abzuschätzen. Alle wichtigen Informationen zur neuen Verbrauchskennzeichnung erhalten Autofahrer unter www.pkw-label.de.

    Das neue Pkw-Label zeigt über eine Farb- und Buchstabenskala, wie energieeffizient ein Fahrzeug im Vergleich zu anderen Modellen ist. So können verschiedene Modelle eines bestimmten Fahrzeugtyps, wie zum Beispiel Kleinwagen oder Kombis, untereinander leichter verglichen werden. Zu welcher Effizienzklasse ein Auto gehört, wird nach CO2-Ausstoß und Gewicht berechnet.

    "Wir begrüßen die Einführung des neuen Pkw-Labels", sagt Stephan Kohler, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung. "Verbraucher können dank des neuen Labels besser die Energieeffizienz und die laufenden Kosten eines Fahrzeugs einschätzen. Es rückt den Energieverbrauch stärker in den Fokus, sorgt für Vergleichbarkeit und schafft so Anreize zum Kauf effizienter Fahrzeuge."

    Die Fahrzeuge werden den farbigen Effizienzklassen A+ (grün und sehr effizient) bis G (rot und wenig effizient) zugeordnet, so wie es die Verbraucher schon von ähnlichen Kennzeichnungen zum Beispiel auf Kühlschränken und Waschmaschinen kennen. Ergänzt wird die Farbskala durch zusätzliche Angaben zu den Kraftstoffkosten und zur Höhe der CO2-basierten Kfz-Steuer. Auch der Stromverbrauch von Elektroautos oder Hybridfahrzeugen wird aufgeführt.

    Mit der Einführung des Pkw-Labels sind Autohändler oder Leasingunternehmen verpflichtet, das Label am Neuwagen oder in unmittelbarer Nähe anzubringen. Vergleichbare Pflichten gelten auch beim Verkauf im Internet.

    Weitere Informationen zum Label bietet die dena unter www.pkw-label.de. Die Einführungsplattform ist eine Initiative der dena und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert.

    Hinweis für Redaktionen: Weiterführende Hintergrundinformationen und Fotos zum neuen Pkw-Label stehen unter www.pkw-label.de zur Verfügung.

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/43338/2155610/neue-kennzeichnung-fuer-effiziente-autos-dena-raet-autokaeufer-sollten-auf-pkw-label-zum
     
  2. AdMan

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  3. Redfun

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    http://carfueldata.direct.gov.uk/search-by-ved-band.aspx

    So neu ist das nicht ;-) und man darf sich nicht zu irre machen lassen: Das gesteckte Ziel von Skoda allein, im Jahre 2018 1.5 Mio KFZ zu verkaufen, fuehrt schon allein durch die Produkltion dieser Fahrzeuge zu Energieumwandlungen, die mit Umweltbelastung einhergehen.
     
  4. rabbit

    rabbit
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    Richtig, neu ist es nicht, wurde von mir auch nicht behauptet.
    In erster Linie ging es mir um den Informationsgehalt der Pressemitteilung. Ich denke, viele haben es seit dem Sommer wieder verdrängt oder auch garnicht gewusst.
     
  5. Redfun

    Redfun

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    Nix fuer ungut, war nicht kritisch an Dich, sondern eher gedankenanregend gemeint ;-)
     
  6. rabbit

    rabbit
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    Ich fühlte mich auch nicht "angegriffen".
     
  7. Zombie

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    Geht es um das gleiche Ökolabel wie in diesem RP-Artikel?

    Zitat daraus:

    Oder ist das jetzt doch anders?
     
  8. rabbit

    rabbit
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    Berlin (ots) -
    "Wenn in den Autohäusern ab sofort das neue farbige Pkw-Verbrauchslabel auftaucht, sollten sich potentielle Autokäufer an allem orientieren, nur nicht an diesem Label", so Jens Hilgenberg, Verkehrsexperte beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). "Die neue Verbrauchskennzeichnung für Pkw täuscht die Verbraucher und schadet der Umwelt. Wenn beispielsweise Luxus-Geländewagen wie der Mercedes ML 250 oder der Audi Q7 mit einem Spritverbrauch um die acht Liter grüne Labels erhalten und viel sparsamere Autos mit einem Verbrauch von fünf Litern nur gelbe, dann stimmt die Kennzeichnung nicht. Wir müssen die Verbraucher davor warnen, auf dieses unsinnige Öko-Label hereinzufallen", sagte Hilgenberg.

    Neue Pkw sollen, wie schon bei Kühlschränken üblich, ab 1. Dezember entsprechend ihrem Energieverbrauch mittels einer Farbscala in verschiedene Effizienzklassen eingeteilt werden. Hilgenberg kritisiert vor allem, dass bei der Einteilung in die Klassen A, B und C (alle grün) über D (gelb), E (orange) bis F und G (beide rot) das Gewicht der Autos ein ausschlaggebender Faktor ist. Schwere Autos dürften demnach sehr viel mehr CO2 emittieren als kleine und leichte Pkw und erhielten trotzdem ein grünes Siegel. Es sei die deutsche Automobilindustrie gewesen, die das Pkw-Gewicht zu einem entscheidenden Kriterium der Einordnung in die verschiedenen Effizienz-Klassen gemacht habe. Es gehe ihr vorrangig darum, ihren Spritfressern ein ökologisches Mäntelchen umzuhängen, so Hilgenberg.

    Die neue Pkw-Kennzeichnung sollte eigentlich dazu führen, die Transparenz für potentielle Autokäufer zu erhöhen und die Produktion verbrauchsarmer Autos zu fördern. Wenn Pkw entsprechend ihrer Umweltschädlichkeit in eine Farbscala eingeordnet werden sollten, dann müsse die grüne Farbe eindeutig für besonders umweltfreundliche Fahrzeuge stehen. Gelb müsse tatsächlich ökologisch bedenklich bedeuten und rot besonders umweltbelastend. "Anstatt den Kauf spritsparender Modelle zu fördern fahren künftig Geländewagen-Käufer mit gutem Öko-Gewissen durch unsere Straßen. Mit dem grünen Siegel dürfen nur solche Autos belohnt werden, deren CO2 -Emissionen unter 100 Gramm pro Kilometer liegen", forderte Hilgenberg. Für die Umwelt zählten nur die absoluten Emissionen, "das was hinten herauskommt", sagte Hilgenberg.

    Den Verbrauchern rät der BUND-Experte, einer Kaufentscheidung die im Pkw-Label ausgewiesenen CO2-Emissionen und die Gesamtkosten der Pkw-Nutzung zugrunde zu legen. Dies würde den Verbrauch und zusätzlich die jährlich gefahrenen Kilometer widerspiegeln.

    Ein Hintergrundpapier zur Pkw-Verbrauchskennzeichnung finden Sie im Internet unter: http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/pdfs/verkehr/autoverkehr/20111128_verkehr_effizienzlabel_pkw_faktenpapier.pdf
    Auf Nachfrage erhalten Sie ein Foto von einer BUND-Label-Aktion auf der Automesse in Frankfurt bei der BUND-Pressestelle unter Tel. 030-27586-464.

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/7666/2157162/ab-morgen-gilt-fuer-pkw-unsinnigstes-oeko-label-deutschlands-autoindustrie-verantwortet
    _________________________________________________________________

    Ich denke, da wird es noch viele Diskussionen drum geben......
     
  9. #8 chili61, 30.11.2011
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    Im Laufe des Jahres ist ja schon viel darüber diskutiert worden.
    Dabei sind mal folgende Beispiele für die Klassen genannt worden:

    A. Toyota Prius
    B. Audi Q7 3.0 TDI
    C. Skoda Octavia Scout 2.0 TDI
    D. Citroen C1, Peugeot 107
    E. Smart mhd, Leopard II (!)
    F. Mercerdes A200
    G. Audi R8


    :rolleyes:
     
  10. smidge

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    Wieder ein gutes Beispiel für Verbrauchertäuschung und exzellente Lobbyarbeit. Und ein Bärendienst für die Umwelt.
     
  11. rabbit

    rabbit
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    Hier nochmal zwei interessante Links zu Gewinnern und Verlierern des Öko-Labels
     
  12. saVoy

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    Bei Skoda.de kann man sich im Konfigurator schonmal die Effizienzklassen angucken. Mich erinnert das an Kühlschränke.
    Mein RS hat Klasse D
    [​IMG]
     
  13. #12 chili61, 01.12.2011
    chili61

    chili61

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    Mein Skoda-Kühlschrank hat Klasse C,
    der Daimler von meinem alten Herrn, E-Klasse T-Modell 300 CDI V6, hat Klasse B...

    Aber das muss man wohl auch nicht verstehen,
    schliesslich ist das ein christliche Partei, man muss das glauben!
     
  14. R2D2

    R2D2 Guest

    Alles eine Frage der Vergleichsbasis jemand, der sich für einen Fabia interessiert, den schert das rein gar nicht, was ein Q7 verbraucht und was für eine Verbrauchskennzeichnung der hat. So verkehrt ist das nicht, das Fz-Gewicht in die Betrachtung mit rein zu nehmen, so mündig sollte der Bürger vll. schon noch sein, dass er erkennt, welcher Fz-Klasse ein Auto angehört. Ein Smart, der beispielsweise 7 l/100km braucht ist zwar absolut gesehen natürlich besser, als ein Q7 mit 8 l/100km, er ist aber eben relativ gesehen in seiner Klasse eine richtige Dreckschleuder. Mag natürlich sein, dass man das eine oder andere Stellrädchen hätte besser regulieren können, aber es macht schon auch Sinn, wie es ist.

    Es ist halt typisch deutsch, dass an allem rumkritisiert und negatives gesucht wird. Beispiele wie den Leo II da mal vergleichsweise zu rechenen werden ja leider von vielen auch noch ernst genommen, sind doch aber nur als Gag geeignet. Jeder Fernverkehrs Lkw schlägt im Verbrauch gerechnet jeden Pkw locker um Welten, allerdings nur, wenn man auf den Verbrauch auf "Tonnen-Kilometer" berechnet. (ca. 30-35 l/100km noch durch 40 teilen wird wesentlich geringer als sagen wir mal 8 l/100km noch durch 1,4 bis vll. 1,7 teilen)
     
  15. #14 pelmenipeter, 01.12.2011
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    mein fabi kriegt nen B
    sauber sag ich da :thumbup:
     
  16. #15 Bluewing, 01.12.2011
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    Das ist wie immer Ansichtssache. Der Vergleich mit dem LKW hinkt aber, denn ein LKW ist so schwer, weil er eine große Menge Güter befördert. Im Q7 (um bei dem Beispiel zu bleiben) sitzt aber in 80% aller Fälle genauso nur 1 Mensch drin wie beispielsweise im Fabia. Wenn der Q7 dann aber als ökologischer als ein Fabia ausgezeichnet wird, ist das schon ganz schön befremdlich. Ich finde die Kennzeichnung völlig daneben, denn sie bevorteilt große Fahrzeuge. Je größer ein Fahrzeug ist, desto weniger ist nämlich erstmal grundsätzlich der Verbrauch pro Kilo (bei gleichen Fahrleistungen). Ein Motorrad mit seinen 4,5l Verbrauch aber nur 250kg Gewicht ist eine richtige Drecksschleuder, wogegen ein Q7 umweltfreundlich ist. Nun die Gegenfrage: Wenn ich jeden Tag mit meinem Motorrad zu Arbeit fahre (oder sagen wir mal mit einem Smart), mein Kollege aber mit dem Q7: wer stößt weniger CO2 aus? Eben, und diese Diskrepanz führt die Kennzeichnung ad absurdum. Im Prinzip hätte man den Schadstoffausstoß auf die Anzahl beförderter Menschen und/oder Güter beziehen müssen. Und weil das nicht geht, da ein Fahrzeug unterschiedlich genutzt wird, hätte man wenigstens die max. Personenanzahl bzw. die maximale Zuladung als Bezugswert nehmen müssen, nicht das Fz-Gewicht. Das Eigengewicht ist nämlich nur ein Selbstzweck ohne ökologischen Nutzen. Die Betrachtung Schaden (CO2-Ausstoß) zu Nutzen (max. beförderbare Anzahl Personen/Güter) hätte schon eher eine Aussage. Ganz richig wäre die Kennzeichnung analog zu den Reifendrucktabellen. Ein Q7 mit einer Person ist Klasse G, mit 2 Personen Klasse E ... Mit 5 Personen mit Gepäck Klasse B. Aber das wäre wahrscheinlich zu kompliziert, der mündige Verbraucher wird ja erstmal für dumm gehalten, deswegen führt man dann eine Kennzeichnung ein, die zwar idiotensicher ist, aber leider komplett am Ziel vorbeischießt. Meine Meinung: :thumbdown: Richtig machen oder lassen. Eine Kennzeichnung für Autos einführen zu wollen, nur weil sie sich auf Kühlschränken und Waschmaschinen bewährt hat, obwohl eine solche Kennzeichnung so nicht auf ein Fahrzeug übertragbar ist, ist mal wieder Bürokraten-Logik.

    Und zu typisch deutsch: Es ist gut, dass in diesem Land nicht alles vorbehaltlos angenommen, sondern kritisch hinterfragt wird. Eigentlich müsste der Verbraucher noch kritischer werden, dann hätten Späße wie z.B. Erbeerjoghurts, an denen "natürliches Aroma" dransteht, die aber nie eine Erdbeere von nahem gesehen haben, endlich ein Ende. Leider haben sehr viele Verordnungen und Kennzeichnungen, die den Tarn-Mantel der Verbraucherinformation oder des Verbraucherschutzes tragen einen von Lobbyisten diktierten Inhalt. Da ist kritische Auseinandersetzung angebracht.
     
  17. R2D2

    R2D2 Guest

    Dann nimm halt einen Bus, wenn es dir um die Personenbeförderung geht: Je nach Ausführung ca. 30 bis 70 Sitzplätze und max. 18 bis 32 t Gewicht. ;)

    Jein, denn es kommt schwer drauf an, sich über das Richtige aufzuregen. Da wo es wirklich weh tut, ist der Deutsche gerne sehr leidensfähig, die DDR haben die Leute auch 40 Jahre ertragen, bis die Wende vom Volk erzwungen wurde.
     
  18. Coupe

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    Die Aussage wundert mich dann aber doch, wenn Du gleichzeitig im Umweltzonenthread diese als fehlgeleitete Politik erachtest... ;-)

    Ein Kühlhaus ist pro Liter Milch auch effizienter wie ein Kühlschrank, macht es daher dann auch Sinn eines im Haus zu installieren für meine 3 Liter Milch, die ich in der Regel bevorrate?

    Das schiere Gewicht mit reinzurechnen ist sinnlos. Dadurch entsteht dem Verbraucher kein Nutzen - im Gegenteil, teilweise ist die mögliche Zuladung dadurch sogar erschreckend gering und wenn dann wie Bluewing schon schreibt eh nur eine Person befördert wird. Da wäre es noch sinnvoller gewesen das ganze mit der Leistung ins Verhältnis zu setzen. Ein 300 PS Auto mit 15 Litern ist wohl effizienter, wie ein 75 Psler mit 6 Litern. Aber selbst die PS Zahl sagt ja wenig über die Performance aus, wenn gerde die Geländewagen um die 200 PS gerade mal 200 KM/h schaffen, das schaffte man vor 20 Jahren schon mit 110 PS.

    Am Ende des Tages bringt einem das Label also gar nix, kann man nur hoffen, dass mit dieser Art der Berechnung nicht irgendwann auch Steuern oder sonstige Abgaben verbunden werden. Ist ja leider schon heute so, dass bei Neuwagen der offizielle CO2 Verbrauch zugrunde gelegt wird. Vielleicht kommt noch wer auf die Idee, den Betrag dann durch das Leergewicht in Tonnen zu dividieren...
     
  19. #18 Bluewing, 01.12.2011
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    In der Tat ist die Benutzung des ÖPNV sicherlich umweltfreundlicher als die eines PKW, aber darum geht es in dieser Diskussion nicht, nicht wahr. Und ich muss kein Ökofreak sein, um eine Kennzeichnung zu kritisieren, welche schwere Geländewagen als umweltfreundlich auszeichnet, während Klein- und Kleinstwagen mit weniger Verbrauch als Umweltsünder dargestellt werden.
    Auch die DDR steht in dieser Diskussion nicht zur Debatte. Und soweit ich das sehe, hat sich hier keiner aufgeregt, sondern viele haben die Regelung als blödsinnig enttarnt. Das zeugt in meinen Augen vom mündigen und kritischen Verbrauchertum und weniger vom immermäckelnden Deutschtum.
     
  20. AdMan

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  21. R2D2

    R2D2 Guest

    Das ist auch was viel wesentlicheres, als so eine Kennzeichnung, denn da geht es wirklich darum, dass Bürgern direkt oder indirekt massiv in die Tasche gegriffen wird. Da sehe ich keinen Widerspruch, nein ganz im Gegenteil, es regt sich wie von mir beschrieben kaum Protest, obwohl es da um weit mehr geht.

    Auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen, wenn man innerhalb der jeweiligen Fahrzeugklasse vergleicht, haut die Kennzeichnung prima hin. Der typische Fabia-Käufer hat keinen Nutzen daraus, dass er mit Q7, X5, M Klasse, etc. vergleicht. Dass die ganzen Hausfrauenpanzer einfach mehr verbrauchen liegt auf der Hand.

    Sinn der Kennzeichnung ist es, dass man schnell erkennen kann, ob das Fz. in seiner Klasse effizient ist oder nicht. Alles andere macht keinen Sinn, denn dann wären gleich alle Klein-/Kleinstwagen immer grün und alle Dickschiffe immer rot. TOLL :!: Das weis aber auch jedes Kind so schon und da gibt es dann für die Hersteller bei den kleineren Autos keinen Ansporn mehr, was bei der Entwicklung zu tun, um den Verbrauch weiter zu optimieren. Sofern es mal dazu kommt, dass der Verbrauch wirklich als Entscheidungsgrund eine ernsthafte Rolle spielt. Davon sind wir in D ja wohl noch Meilenweit entfernt.
     
  22. #20 Bluewing, 01.12.2011
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    So, probieren wir es aus. Nehmen wir mal z.B. einen A3 mit einem kleinen Motor: CO2-Ausstoß 132g/km. Klasse C. Ein anderer A3 mit größeren Motor stößt 135g/km. Ups, warum ist der dann in der Klasse B? Wieso ist der denn besser eingestuft trotz mehr CO2-Ausstoß? Ahhh, er wiegt 1500kg, während der "kleine" nur 1330 wiegt.

    Die Vergleichbarkeit klappt also nicht mal innerhalb eines Modells, innerhalb einer Klasse ganz zu schweigen. Die Gewichtsdifferenzen führen dazu, dass schwerere Autos besser eingeteilt werden trotz mehr CO2-Ausstoß. Da braucht man gar nicht erst Fabia und Q7 vergleichen, da reicht es, die gleiche Klasse zu vergleichen oder das gleiche Modell. Wo ist also der Mehrwert für den Verbraucher? Wird er zukünftig mit dem Taschenrechner Quotienten aus CO2-Aussstoß und Gewicht bilden? Sicher nicht, der Verbraucher wird nach wie vor auf den Wert "CO2-Ausstoß" schauen, wie bisher (wenn er denn an der Umweltverträglichkeit überhaupt interessiert ist). So kann er wunderbar vergleichen, innerhalb und außerhalb von Klassen und Größen, wie er lustig ist. Wofür also dieses Label? Es kann sich jeder Gedanken darum machen, wer von dieser Regelung profitiert. Spätestens wenn die erste Werbung für ein SUV läuft in der auf die Umweltfreundlichkeit eingegangen wird und dies mit diesem komischen Label begründet wird, hat man es verstanden.

    R2D2, Du fragst, worin der Anreiz bei den Kleinwagenherstellern liegt, ihre Kleinwagen noch effizienter zu machen. Da der Kleinwagenkunde eher am Verbrauch interessiert ist, ist das eine Entwicklung, die automatisch voranschreitet. Wo aber ist der Anreiz bei Audi, den Q7 sparsamer zu machen. Man macht ihn nächstes mal einfach nur schwerer, schon kann man sich mit Klasse A brüsten. Das ist ein vollkommen falsches Signal und irreführend.
     
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