Octavia "retten" und 3-5 Jahre fahren ?

Dieses Thema im Forum "Skoda Octavia I Forum" wurde erstellt von Okkenfreund, 13.06.2011.

  1. #1 Okkenfreund, 13.06.2011
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    Hallo Skodafreunde !

    Ich habe mal eine Frage an euch. Generell könnte ich auch schreiben: "Lohnt sich der Octavia I TDI noch für 3 Jahre?", denn im Endeffekt geht es darum.
    Aber: die Umstände sind anders :)

    Ich kann den alten Octavia von meinem Vater bekommen (also geschenkt), denn er kauft bald einen neuen Wagen. Aktuell fahre ich einen Audi 80 B3 Benziner und fahre im Jahr ~16.000km.
    Da der Wagen alt ist plane ich aktuell sowieso eine Neuanschaffung in 2012 (Budget 10.000€ absolutes Maximum inkl. Reparaturpuffer usw.) - Diesel oder LPG.

    Sooo, zur Sache. Es handelt sich um den 2000er Octavia I 1,9 TDI mit 90PS. Kombi, silber, Schaltgetriebe. Er hat allerdings über 200.000 km runter, da mein Vater Langstrecke fährt.
    Es gibt 2 Motorkennungen beim 1,9er, das habe ich rausgefunden. Der Wagen hat eine gelbe Plakette !

    Knackpunkt am Octavia sind die vielen Macken. Er wurde nicht unbedingt immer sofort gewartet und eher mittelmäßig gepflegt (was schade ist).
    Ich würde jetzt mal folgende Dinge aufrufen, die gemacht werden müssten (bzw. um Ruhe zu haben gemacht werden sollten):
    - Zahnriemen
    - Bremsen komplett
    - Klimaanlage (läuft nur auf Stufe 4 und da nicht korrekt)
    - Flüssigkeiten einmal neu
    - Ölwechsel

    Als ich mal mit der Karre im Urlaub war, hatte er plötzlich Turboprobleme. Die kamen danach aber scheinbar nicht wieder. Plötzlich sagte die Leistung rapide ab und (mit 4 Leuten und Gepäck) kam ich an leichter Steigung nicht mehr über 80 kmh. Was kann das sein ? Wenn es auch nur extrem sporadisch kommt, muss das natürlich gemacht sein.

    Was ist denn zum Thema gelbe Plakette zu sagen ? Ist das ein echtes Problem für Umweltzonen ? Lohnt sich der Einbau eines DPF ?

    Ich möchte den Wagen ungern für 500€ in Zahlung gegeben wissen. Und auch an irgendeinen Bastelschurken muss man ihn nicht abgeben, da ich ja eben selber suche.
    Aber: ist das ein gescheiter Wagen für min. 3 Jahre ?

    Zu allen Arbeiten sei gesagt: mein Wagen fährt ja noch. Ich habe einen Kumpel, der kann schrauben und reparieren. Der hat eine Werkstatt (Taxiunternehmen) mit Grube und allen möglichen Geräten. Erstmal sollte er den ganzen Wagen checken. Oder: wo kann ich den Wagen komplett neutral und zügig checken und prüfen lassen, damit mir gesagt wird, was alles dran ist ?

    Teile könnte ich alle besorgen und der Kumpel baut es nach und nach zusammen. Er hätte ja Zeit, denn mein TÜV läuft bis April.

    Wie seht ihr das ? Groschengrab ? Oder lohnt sich das Projekt ?
    Danke :thumbup:
     
  2. AdMan

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  3. #2 Octavia ACW, 13.06.2011
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    Behalt lieber den Audi.
     
  4. #3 willywacken, 13.06.2011
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    Das Wort "lohnt" ist ja sehr subjektiv. :) ch würde es sofort bejahen, da ich mit meinem trotz ziestrebigem Ansteuern der 300.000 noch sehr zufrieden bin. Klar muss bei so nem alten Fahrzeug auch mal bischen was gemacht werden, wenn er BJ 2000 ist, sollte man auch die Erneuerung von Querlenker- und Stabibuchsen, sowie Traggelenke nachdenken. Kostet unterm Strich 100€ und macht vom Fahrgefühl her fast einen Neuwagen draus. Wenn man den 1.9er pflegt, ist der fast nicht tod zu bekommen.
    Und wenn du ihn geschenkt bekommst, musst du den Audi ja nicht abgegen.... ;)

    Das Turboproblem kann übrigens sehr vielfältig sein, LMM wäre hier der erste Ansatzpunkt.
     
  5. #4 Okkenfreund, 13.06.2011
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    Ach ja, die Handbremse ist auch recht locker.

    Zum Audi: Baujahr 1987, 8,5 Liter Verbrauch (drunter geht nicht), keine Sicherheitsfeatures, keine Klima. Wagen springt seit Tagen schlecht an und ruckelt. Wer weiß, wie lange der Wagen noch fährt. Soll ich das Geld in den alten Audi stecken oder in den alten Skoda ? Mal ehrlich :rolleyes:

    Ich werd mal alles zusammenrechnen und gucken, was ich investieren müsste.
     
  6. Redfun

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    Behalt beide, der B3 ist ein grundsolides Auto, fast schon Klassiker. (Hatte selbst nen Audi 90). Der Skoda kann ja Zweitwagen mit Saisonkennz. werden ;-)
     
  7. #6 GTI-Fan, 14.06.2011
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    Lohnen tut sich die Investition da nicht...
     
  8. #7 KleineKampfsau, 14.06.2011
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    Die Frage ist ja, wie nachhaltig sind die Investitionen. Klima braucht niemand ... hast du im Audi auch nicht. Zahnriemen, Bremsen etc. dürftest du bei "do ist yourself" bei vielleicht 500 Euro sein. Wenn du dann noch einige Jahre fahren kannst und keine grüne Plakette brauchst - würde ich es machen ...

    Wenn es aber ein Fass ohne Boden ist, Finger weg.

    So halte ich es auch mit dem RS. Habe in 4,5 Jahren jetzt 153 TKM weg. Bis auf Zahnriemen ist noch alles ab Werk, was die Verschleißteile angeht. Solange keine Reparaturen kommen, die den wirtschaftlichen Wert infrage stellen, fahre ich ihn. Ziel sind 10 Jahre und 333.333 km, zumal momentan nichts auf den Markt ist, was mir a) gefällt und ich b) bereit wäre, dafür 30 T€ auszugeben ...

    Andreas
     
  9. #8 Okkenfreund, 14.06.2011
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    Diejenigen, die einfach nur schreiben "lohnt nicht", bitte ich, auch zu schreiben, warum.

    Mir ist es im Prinzip fast egal. Ich kaufe mir irgendwann innerhalb der nächsten 12 Monate wahrscheinlich ein anderes Auto. Und dabei ist eine recht hohe "Streuung" vorhanden, es gibt verschiedene Ansätze.

    Habe ein Angebot (wäre dann auch erst in ein paar Monaten "frei") über einen A4 Avant, den ich auf Gas umbauen lassen könnte. Andere Alternative wären aktuellere Diesel-Modelle. Das ist alles noch völlig offen.

    Fakt ist, ich muss jetzt nicht den Audi fahren bis er auseinander bricht. Fahre den Wagen seit Anfang 2008 und es ist auch ein tolles Auto (trotz des Alters). Nur muss man natürlich gegenrechnen, was man bei dem Verbrauch und der Laufleistung zahlt und was es kosten kann, wenn an dem Wagen was dran ist. Schrauben kann hier genau so der Kollege, der auch den Skoda machen würde.

    Steuern zahle ich für den Audi übrigens 272€, 20€ weniger als der Skoda kosten würde.
    Und eine Klima hätte ich gerne - auch jetzt im Audi wäre das an jedem heißen Tag wirklich nett.

    Vorteil am Skoda, wenn er dann ordentlich gemacht wäre: der Wagen hat am Markt mindestens noch den Wert, den alle Reparaturen kosten würden. Ich könnte für einen guten Kurs alles, auch prophilaktisch, machen lassen. Wenn ich irgendeinen Wagen kaufe, sind da sicherlich nicht all diese Teile gemacht.
    Ob es ein "Fass ohne Boden" ist weiß man leider nie.

    Was meint ihr denn, ist eine Summe, die man maximal in den Karren stecken sollte ?

    Könnt ihr mir einen guten Händler für Teile empfehlen im Internet ?
    Speziell im Bereich Querlenker finde ich zig Teile, rechts, links, vorne, hinten, oben, unten... würde zwecks Kostenübersicht gerne wissen, welche Teile ich brauche und wo man die gut kaufen kann.

    PS:
    Kurz aufgerechnet;
    Kosten Steuer/Treibstoff (3 Jahre / 48.000km)
    Audi: 7.142,40€
    Skoda: 4.445,40€
    Kostenvorteil Skoda: 2.697,00€
     
  10. #9 GTI-Fan, 14.06.2011
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    klar spart man gute 900 € im Jahr an Kraftstoffkosten. Aber du bekommst beim Verkauf nach der Nutzung fast nichts mehr für den Octi ;)
     
  11. #10 Okkenfreund, 14.06.2011
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    Tja, da ist natürlich was dran. Gut, andere Autos, die ich mir kaufen könnte/würde, sind nach einigen Jahren Nutzung sicher noch was wert. Den Octavia würde ich nach dem "Projekt" bis zum Schrottplatz fahren, soviel steht fest.

    Mein Audi ist ja vielleicht auch noch 800€ wert 8) Sind auch ein paar Teile für den Octavia... oder eben nicht. Ich kann den auch weiter fahren bis Ende ist (2 Autos kommen übrigens nicht in Frage). Aber wenn dann was dran sein sollte, muss man noch mehr überlegen, ob man das Geld reinstecken will.
     
  12. #11 MiRo1971, 14.06.2011
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    142000
    Hast du mal beide Fahrzeuge versicherungstechnisch verglichen? Das spielt auch noch eine Rolle, da die meisten Versicherungen beim Diesel einen drauf legen.
     
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  14. #12 Okkenfreund, 14.06.2011
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    Versicherung im Vierteljahr
    nur HP: Audi (
    Sparkassen Direktversicherung autobasis) 71,64€ / Skoda (DA direkt Basis) 91,34€
    TK150: Audi
    (Sparkassen Direktversicherung autobasis) 84,51€ / Skoda (DA direkt Komfort) 113,53€

    Damit ist der Audi, zumindest in der Versicherung, 78,80€ (116,08€) im Jahr günstiger als der Skoda. Eigentlich muss ich aber rechnen: Audi HP zu Skoda TK 150; macht 167,56€.
    Auf die 3 angepeilten (stressfreien) Jahre macht das 502,68€ - was die Gesamtersparnis auf ~2.195,00€ reduziert.

    Sollte man das Projekt durchziehen und bei Fertigstellung des Octi den Audi 80 abgeben, hat man nochmal ein paar € oben drauf.
     
  15. NoMax

    NoMax

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    Ich persönlich würde den Oci vorziehen. Zum einen hatte ich selbst vor meinem Oci nen Audi 80 2.3l, der auch etwas durst hatte. Zum anderen fahre ich ca. 35-40 tkm im jahr. das war zumindest bei mir der ausschlaggebende punkt.
    kostentechnisch lässt sich viel durchrechnen, und einiges hat sicherlich sein für und wider.

    den oci würde ich "fertig" machen und dann fahren bis er quasi auseinanderfällt. Der Motor sollte noch einige km machen, da er ja ein langstreckenfahrzeug war. Die ist besser als immer nur kurzstrecke, wo quasi nichts wirklich auf betriebstemperatur kommt.
    verkaufe den audi und steck das geld in den oci. dann solltest du ein auto haben, was du zum einen her kennst, und zum anderen 13 jahre jünger ist als dein audi. wobei ein alter eines autos wenig zu sagen hat.
    ein weiterer vorteil ist sicherlich, das man für den oci alle gängigen teile überall bekommt, da die basis bei einigen modellen im VW konzern verbaut ist.

    ich habe auch einen 1.9l 90PS Bj 97. Gekauft 2006 mit 92 tkm. jetzt bin ich bei ca. 260 tkm und fahre auch viel langstrecke. bis auf ein paar kleinigkeiten und verschleißteile war nicht wirklich was dran.
    ich werde den solange fahren bis es nicht mehr wirtschaftlich ist.

    klar haben 4 ringe mehr stil als ein skoda, aber dass muss man mit sich selbst ausmachen.
    Deswegen habe ich noch nen Audi 200 20V BJ 90 mit originalen 120 tkm :thumbsup:
     
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