Octavia III - Ganzjahresreifen / Allwetterreifen (NICHT RS)

Diskutiere Octavia III - Ganzjahresreifen / Allwetterreifen (NICHT RS) im Skoda Octavia III Forum Forum im Bereich Skoda Forum; Hallo, Es wird hier viel über Winterreifen diskutiert. Ein Posting über Allwetter wurde denn auch gleich von Winterreifen-Fans niedergemacht...
Sonntagsfahrer_2014

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Hallo,

Es wird hier viel über Winterreifen diskutiert. Ein Posting über Allwetter wurde denn auch gleich von Winterreifen-Fans niedergemacht.

Ich bin seit knapp mehr als 20 Jahren gut mit Ganzjahresreifen gefahren und denke, dass auch diese - vornehmlich für Wenigfahrer - interessant sind und durchaus ihre Berechtigung haben. Darum würde ich mir auch hierzu eine konstruktive Diskussion wünschen, darum dieser Thread.

Aus meiner Sicht haben die Ganzjahresreifen auch Vorteile gegenüber der Sommerreifen-Winterreifen-Kombination:
- Erwerb eines zweiten Paares Felgen entfällt
- Lagerung (Platzbedarf bzw. Lagerkosten beim Händler) und Schlepperei in den Keller entfallen
- Kosten für Radwechsel entfallen, sofern man das nicht selber machen möchte oder kann (z.B. Drehmomentschlüssel)
- Erwerb neuer Reifen durch Abnutzung wahrscheinlicher als durch Verhärtung des Gummis
- ggf. geringere Anschaffungskosten für den Reifen selbst?
- ggf. geringerer Kraftstoffverbrauch als ein Winterreifen

Einige Tests (ich finde sehr wenige im www) zeigen, dass die getesteten Ganzjahresreifen den Winterreifen in einzelnen Punkten in nichts nachstanden, sondern diese sogar noch übertrafen.

Folgende Nachteile sind mir bekannt:
- als "eierlegende Wollmichsau" ist jeder Ganzjahresreifen in irgendeiner Disziplin einem der Spitzen-Winterreifen unterlegen, d.h. Man muss Abstriche machen entweder bei Nasshaftung ODER bei Bremsweg im Sommer ODER bei Traktion im Schnee/ggf. Auch auf trockener Fahrbahn
- ggf. höherer Kraftstoffverbrauch als Sommerreifen
- ggf. größere Geräuschentwicklung als Sommerreifen
- Nutzung in der Regel auf den Standardfelgen, dann selbe Reifenbreite im Sommer und Winter, was im Winter gegenüber einem schmaleren Reifen zu vergleichsweise höherem Verbrauch führt.
- hier schrieb jemand: im Schadensfall möglicherweise Probleme mit der Versicherung. Das glaube ich nicht. Glauben heißt aber ja nicht wissen.

Gibt es hier im Forum Nutzer von Ganzjahresreifen / Allwetterreifen? Welche Erfahrungen habt Ihr gemacht?
Ich suche zurzeit nach Ganzjahresreifen der Größe 205/55 R16 91H (oder T). Könnt Ihr da einen Reifen empfehlen?
 
digidoctor

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rumper

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Da muss ich Digi ausnahmsweise mal Recht geben. Die hatte ich auch schon und meine bessere Hälfte ebenfalls. Für milde Winter und Wenigfahrer zu empfehlen.
 
Schwarz(b)renner

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Reifenentwicklung ist eh schon ein Kompromiß, selbst wenn man nur Sommer oder Winter betrachtet. Das Ganze noch kombiniert...

Wir haben Ganzjahresreifen auf dem Fiat 500 (waren beim Kauf drauf, keinen Bock neue Räder zu kaufen, außerdem ist es der Zweitwagen, den man bei bedenklichen Straßenzuständen stehen lassen kann - was ich auch konsequent tue).
Erst war es der Vredestein Quatrac 3, ein Reifen, der eher ein Sommerreifen mit Winterzulassung ist. Im Sommer ganz okay, auf Schnee schon sehr bedenklich. Das war einfach nur Schlitten fahren.
Jetzt sind Goodyear 4 seasons drauf, die ich im Winter noch nicht testen konnte. Die sollen im Vergleich wohl recht gute Wintereigenschaften haben, dafür fangen die Dinger bedenklich zu schmieren an, wenn ich es im Hochsommer fliegen lasse. Präzise Rückmeldung sieht auch anders aus. Und wir reden hier über ein Leistungsmonster von 70PS und brutalen 1000kg Leermasse.

Wenn man die Kiste nicht wirklich braucht sind Ganzjahresreifen ganz okay, wenn man die Kosten einbezieht. Wenn man aber auf´s Auto angewiesen ist, sind gute Sommer- und gute Winterreifen Pflicht. Meine Meinung.
 
tschack

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Die Wahl der richtigen Bereifung ist von so vielen Variablen abhängig, das ist immer eine sehr individuelle Entscheidung.
So muss jeder für sich die richtige Wahl treffen.

In meinen Breitengraden werde ich immer zur Kombination Sommer- und Winterreifen greifen. Alles andere wäre fahrlässig.
 

fredolf

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Ich habe bisher im Wechsel mal ein Auto mit Winter-Sommerrädern und mal ein Auto nur mit Ganzjahresreifen (ausschließlich GY) gehabt.

Ich bin eher Wenigfahrer, muss nicht unbedingt das Auto benutzen und wohne zudem auch noch in S.-H., wo es selten wirklich verschneite Straßen gibt.

Beim meinem VW-T5-Bus waren die Ganzjahresreifen für mich z.B. in Ordnung, aber den fahre ich (u.a.) aufgrund der lahmen Maschine) ohnehin eher bedächtig. Beim Octavia sehe ich das dann etwas anders, weil die Ganzjahresreifen meist deutlich schlechtere Werte bei sommerlichen Temperaturen haben.

An die sehr guten Bremsverzögerungen auf trockener Fahrbahn, die der Octavia bei Test immer wieder schafft, kommt man auch mit den GY-Ganzjahresreifen beispielsweise nicht heran.

Mit rund 15000km/Jahr inkl. WoWa/Anhänger-Ziehen kommen ich von der Nutzung her, auch mit 2 Sätzen-Rädern ganz gut hin, denn älter als 5-6 Jahre sollten Reifen bei mir grundsätzlich nicht werden.

Den jetzigen Winterreifen (Conti TS 850 in 225/45-17) kann ich ja als vollwertigen Winterreifen (eigentlich ist das m.E. ein perfekter Ganzjahresreifen) nur bis 4mm Restprofiltiefe nutzen. Neu hat der gut 8mm und daher schätze ich mal, dass der bei einem Einsatz von 5 Monaten innerhalb eines Jahres, nicht älter wird, als 5 Jahre. Passt also ganz gut.

Der Ganzjahresreifen kann auch nur ernsthaft bis 4mm genutzt werden, ist das ganze Jahr drauf und verschleißt daher recht schnell (für echte Wenigfahrer natürlich ein Argument). Bei mir wären daher, zumindest die vorderen Reifen, spätestens nach 3 Jahren fällig.

Dafür ist der GY-Ganzjahresreifen, so wie ich das bisher meine in Erinnerung zu haben, teurer als vergleichbare Winter- oder Sommerreifen. Den Ganzjahresreifen würde ich dann auch mit Geschwindigkeitsindex V kaufen (ebenfalls ein Preistreiber). Beim Winterreifen reicht mir in jedem Fall der H-Index.

Wer für den Winter nicht gerade die gleiche Raddimension braucht, wie für das Sommerhalbjahr, kann sich m.E. schon recht günstige Winter-Alu-Räder zusammenstellen, so dass der preisliche Vorteil von Ganzjahresreifen in z.B. 225/45-17 inkl. Speedindex V oder mehr nicht allzu sehr zum Tragen kommt.

Dafür hat man dann den ganzen Sommer über definitiv bessere Traktion, Seitenführung und Bremsleistung.

Echter Nachteil der 2 Radsätze ist für mich die Unterbringung und der halbjährliche Wechsel. Allerdings kann man bei der Gelegenheit auch jedes mal von vorn nach hinten Wechseln, so dass die Reifen recht gleichmässig abnutzen.
 
chrfin

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tschack schrieb:
In meinen Breitengraden werde ich immer zur Kombination Sommer- und Winterreifen greifen. Alles andere wäre fahrlässig.
So ist es. Und zu "meinen Breitengraden" zähle ich ganz Österreich, Deutschland und die Schweiz! Wer sich ein (neues) Auto leisten kann, sollte ganz besonders bei den Reifen nicht sparen! Denn "sind nur etwas schlechter" kann da über Leben oder Tod (oft eben auch von anderen) entscheiden - wenn z.B. ein Kind auf die Straße springt, können die fehlenden/gewonnenen 1-3 Meter entscheidend sein...

P.S.: Ich wäre auch für ein "Winterreifen-Verbot" im Sommer, denn ein WR bei 30°+ ist schlimmer als ein Sommerreifen auf trockener Fahrbahn bei <5°...
 

jens_w.

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Hallo Zusammen,
unser Zweitwagen (Golf VI BJ2009) stand ebenfalls auf Allwettereifen. Goodyear Eagle 4 Seasons. Diese waren original ab Werk montiert.
Ich denke weil es sich um ein Wagen eines Werksangehörigen gehandelt hat. Ich muss sagen, das ich positiv überrascht wurde, da der Reifen auch im Winter gut funktioniert hat. Mittlerweile habe ich je einen Satz für Sommer und Winter.
Im direkten Vergleich zu unserem "Hauptauto" der mit Conti TS830 im Winter unterwegs war konnte ich kaum Nachteile feststellen.
ABER: In der Zeit ging es auch nie in den Grenzbereich, also heftiges Ausweichen, Gefahrenbremsung, meterhoher Schnee, Glatteis etc...
Ein Allwetterreifen ist wie wir wohl alle einig sind ein Kompromiss beider Welten. Wobei ich bei einem Allwetterreifen die Wintereigenschaften im Vordergrund sehe.
Auch für Wenigfahrer in Städten mit meist milden Wintern ist das eine gute Alternative.
Eine Schwarz/Weiss-Sichtweise gibt es hier sicher nicht. Das muss jeder anhand seiner Bedürfnisse und Umgebung entscheiden.

Gruß
Jens
 

fredolf

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@chrfin:

Ich wäre auch für ein "Winterreifen-Verbot" im Sommer...
die Frage wäre dann natürlich, wann der Sommer anfängt und aufhört. Im April habe durchaus schon einige Leute bei uns Sommerreifen drauf und wenn es dann morgens Raureif auf den Straßen gibt, haben sie dann definitiv die falschen Reifen (auch im Versicherungsfall)

Mit Ganzjahresreifen wäre man aus der Nummer ganz offiziell raus.

In D spricht die Gesetzgebung von "der Witterung angepassten Reifen". So gesehen, müsste man gerade in der Übergangszeit (wo es sommerliche und winterliche Witterungsverhältnisse geben kann, häufiger die Räder wechseln.

Ganzjahresreifen sind vom Aufbau eigentlich Winterreifen mit Sommerzulassung (ähnliche Gummimischung und immer auch die zahlreichen kleinen Lamellen, wie bei reinen Winterreifen). Im Sommer taugen die daher, genau wie reine Winterreifen, nicht wirklich etwas.

Sommerreifen mit solchen Lamellen gibt es m.E. nicht.
 
digidoctor

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Reifen sind nur eine Risikokomponente beim Fahren. Das Gesamtrisiko setzt sich aus viel mehr Faktoren zusammen, so dass man bei entsprechendem Fahrverhalten weniger Gesamtrisiko als ein 8x8 Fahrer haben kann.

Weiterhin ist das Argument der Übergangszeit nie richtig widerlegt worden. Man ist tatsächlich mit den Spezialisten manchmal total verreift und wenn es spät schneit, sogar illegal unterwegs.

Man darf nie einen Aspekt für sich alleine sehen.
 
tschack

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Was in Österreich natürlich noch dazu kommt - es gibt eine Winterreifenpflicht:
Die Vorschrift zur Winterreifen-Pflicht gilt von 1. November bis 15. April (seit 1.1.2008) mit dem ausdrücklichen Zusatz "bei winterlichen Verhältnissen". Das heißt bei Schnee, Matsch oder Eis. Ausgenommen sind parkende Fahrzeuge. Als Alternative zu Winterreifen können mit Einschränkungen auch Schneeketten verwendet werden.
http://www.winterreifen-pflicht.at/winterreifenpflicht_pkw.html
 
Tuba

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fredolf hat in #7 eigentlich alles Wichtige und Richtige gesagt (wenn er wenigstens den letzten Satz weggelassen hätte, der ist überflüssig weil gefährlicher Unsinn). Wir fahren Autos zu 5stelligen Preisen, verbrennen im Jahr für >>1000 Euro Kraftstoff und diskutieren, ob wir ein paar Euro im Jahr sparen können, gehen dafür aber das Risiko ein, ständig (ständig=365 Tage/Jahr!) einen miserablen Reifen am Auto zu haben. Das verstehe wer will, ich verstehe das nicht. Das Beispiel mit dem T4 weiter oben (wenig Motorleistung => gelassene Fahrweise) ist schon deswegen Käse, weil auch ein gelassen gefahrener T4 mit 90-100 km/h auf der Landstraße (50-60 in der Stadt) unterwegs ist und eine Vollbremsung oder einen Elchtest hinkriegen muss.

Das passiert euch nicht? Nie? Warum seid ihr privat Haftpflicht-versichert?

In diesem Sinne - Kay
 
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TubaOPF schrieb:
Das passiert euch nicht? Nie? Warum seid ihr privat Haftpflicht-versichert?
Sehr gut, Kay! :thumbsup:

Mich kotzt diese ständige Wechselei und Einlagerung auch an. Aber halt nicht zu ändern. Dafür habe ich ein sicheres Gefühl. Und: es gibt auch ordentliche Winterreifen im mittleren Preissegment. Und wer sagt, dass Stahlfelgen im Winter nicht ausreichend sind? Also...
 
chrfin

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fredolf schrieb:
die Frage wäre dann natürlich, wann der Sommer anfängt und aufhört. Im April habe durchaus schon einige Leute bei uns Sommerreifen drauf und wenn es dann morgens Raureif auf den Straßen gibt, haben sie dann definitiv die falschen Reifen (auch im Versicherungsfall)
Da hast du natürlich recht, aber man könnte das ja an die Witterungsbedingungen binden und nicht ein Datum (ähnlich der Winterreifenpflicht hier in AT), z.B. (ACHTUNG "Hausnummern") Bodentemperatur <10° Winterreifen-Pflicht; 10-20° egal; >20° Sommerreifen-Pflicht...
 

fredolf

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@TubaOPF, was ist am halbjährlichen Wechsel der Reifen von hinten nach vorn gefährlich, wenn sich deren Profiltiefen (bei mir) maximal um 1mm unterscheiden?



@chrfin:



Da hast du natürlich recht, aber man könnte das ja an die Witterungsbedingungen binden und nicht ein Datum (ähnlich der Winterreifenpflicht hier in AT), z.B. (ACHTUNG "Hausnummern") Bodentemperatur <10° Winterreifen-Pflicht; 10-20° egal; >20° Sommerreifen-Pflicht...

wenn du meinen Beitrag #10 gelesen hättest, wüsstest du, dass es fast genau das, was du vorschlägst, in D seit längerem gibt...

Dort sind die Reifen den Witterungsbedingungen an zu passen und genau diese Pflicht, die an kein Datum gebunden ist, bewirkt, dass in der Realität, im Herbst oder Frühling, viele Leute mit nicht zugelassenen Reifen unterwegs sind.

Temperaturen sind da direkt nicht genannt, aber sobald es winterliche Bedingungen gibt (Schnee, Schneematsch, Bodenreif, Eisglätte) muss man mit Reifen fahren, die für diese Bedingungen geeignet sind.

Nur die Ganzjahresreifenfahrer sind da, gesetzlich, fein raus.
 
digidoctor

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Ja, das ist alles richtig. Nur gibt es passionierte Reifentauscher, die auch gerne rauchen. Da frage ich mich, wieso das Lebensrisiko hier mit teurem Tabak wahnsinnig erhöht wird, aber auf anderer Seite ADAC-Zehntel im Test zur Religion werden. Andere rauchen nicht, aber machen riskante Sportarten oder sparen an der Krankenversicherung. Ich will damit sagen, dass es alles eine Frage der persönlichen Einschätzung ist.

Alleine schon dieses 195er Fahren im Winter. Ich möchte mal wissen, ob ich nicht doch mit meinen 235er GJR eher stehenbleibe als ein Schmalspurkrieger auf Winterreifen in kleiner Dimension. Da wird dann gerne 15 oder 16 Zoll gefahren ujnd plötzlich ist der Sprit wieder wichtiger als der Bremsweg. Das ist die pure Scheinheiligkeit und solche Leute haben für mich Null Deutungshoheit. :thumbsup:
 
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Sorry, Digi, so gern ich nachvollziehen möchte, was mein Gegenüber in einer Diskussion sagen will - ich habe keine Ahnung, was Ganzjahresreifen mit Rauchen zu tun haben. Das einzig Sinnvolle aus Deinem Posting ist
digidoctor schrieb:
Ich möchte mal wissen, ob ich nicht doch mit meinen 235er GJR eher stehenbleibe als ein Schmalspurkrieger auf Winterreifen in kleiner Dimension

Das müsste man auf verschiedenen Untergründen (trocken/nass/Matsch etc.) austesten. Trocken wirst Du Vorteile haben, bei nass bin ich mir schon nicht mehr sicher, alles was dann noch weiter in Richtung Winter geht, wird Dir sicherlich zum Nachteil. Aber: Vermutung meinerseits, gemischt mit ein paar Tagen Erfahrung auf der Straße.

Gruß - Kay
 
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digidoctor schrieb:
Alleine schon dieses 195er Fahren im Winter. Ich möchte mal wissen, ob ich nicht doch mit meinen 235er GJR eher stehenbleibe als ein Schmalspurkrieger auf Winterreifen in kleiner Dimension. Da wird dann gerne 15 oder 16 Zoll gefahren ujnd plötzlich ist der Sprit wieder wichtiger als der Bremsweg.
Ich fahre im Winter auch schmalere Reifen. Grund sind für mich aber nicht die Kosten als vielmehr Verhalten bei Nässe (besonders Aquaplaning) und Schneematsch - die für mich relevantesten Witterungsverhältnisse im Winter.
 
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