Octavia II Ölwechsel

Dieses Thema im Forum "Skoda Octavia II Forum" wurde erstellt von cherusker, 10.10.2012.

  1. #1 cherusker, 10.10.2012
    cherusker

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    Hallo Leute, mein Octavia Combi TSI 1,2 l 105 PS hat nun 10200 Km auf dem Tacho.

    Meines Wissens wird eine fällige Inspektion im Display angezeigt. Wie lange, also wieviel Kilometer kann man in etwa fahren, bis ein Ölwechsel angezeigt wird ?

    Wäre es sinnvoll, jetzt das Öl zu wechseln ? Schließlich ist ja im jetzigen Motoröl Metallabrieb enthalten, wenn auch mikroskopisch klein.

    Was für ein Öl sollte man verwenden ?

    Im Voraus Besten Dank !

    cherusker
     
  2. AdMan

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  3. saVoy

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    Beim Longlife-Intervall wird der fällige Ölwechsel angezeigt. Wann das ist, hängt von vielen Faktoren ab, z.B. deinen Fahrgewohnheiten-viel Kurzstrecken, oder eher Langstecken. Im Idealfall musst du nach 30000km das Öl wechseln. Du kannst natürlich eher wechseln, notwendig ist das aber nicht.
    Werksseitig sollte ein 5W30 Longlifeöl mit der VW Norm 50400/50700 befüllt sein. Schau aber trotzdem noch mal ins Bordbuch.
     
  4. #3 Grosser Blauer, 10.10.2012
    Grosser Blauer

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    Hallo Cherusker

    Herzlich Willkommen.

    Schön jemanden aus der selben Gegend zu treffen.

    Bei mir waren es auch rund 30.000 km. Ich lass das aber mit Longlife und wechsle alle 20.000 km

    Grüsse Jürgen
     
  5. agneva

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    da ich mit meinem Auge nicht das Öl chemisch beurteilen kann, noch das Innere des Motors mit meinem nicht vorhandenen Röntgenblick beurteilen kann, habe ich ähnlich wie du jetzt bei 11.000km das Öl gewechselt, obwohl 30.000km angezeigt wurde.
    Laut einer Diskussion hier im Forum (habe ich nur nebenbei verfolgt, da ich keinen TSI habe) ist der Longlifeintervall angeblich schuld an Steuerkettenproblemen. Einer hat sogar eine Ölanalyse in Auftrag gegeben und hier veröffentlich mit angeblich erschreckenden Ergebnissen.
    Ich würde in jedem Fall bei den 10-15tkm bleiben, insbesondere wenn ich viel Kurzstrecke fahre.
    Beim TSI darfst du dann auch anderes Öl als das 507er 5W30 fahren... steht im Anleitungsbuch, wobei das Unwichtig ist.
     
  6. TheCan

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    Da gebe ich agneva Recht, es gibt zahlreiche Diskussionen über die Steuerkettenproblematik und den Zusammenhang von Longlife-Ölen (Hoher Wassertrag und Blow-By-Gemisch bei Kurzstrecken). Wenn du also nicht gerade wahnsinnig viel immer Langstrecken fährst würde ich dir empfehlen zu erwägen so bei 15.000km auf Festintervall (15.000km oder 1 Jahr) umstellen.

    Durch das Longlife-Öl hast du kaum Kostenvorteile (u.a. durch den hohen Ölpreis und dadurch, dass die 30.000km selten erreicht werden). Du sparst höchstens etwas Zeit durch weniger Werkstattaufenthalte. Wenn du dir aber alle 15.000km bzw. jedes Jahr so einen Aufenthalt zeitlich zumuten kannst oder dir die Lebensdauer deines Motors am Hrzen liegt dann wechsle lieber auf Festintervall. Die Zeitersparnis relativiert sich sowieso schnell, solltest du irgendwann von den Steuerkettenproblemen heimgesucht werden.

    Der Zusammenhang zwischen Öl und Steuerkettenproblemen ist natürlich nicht wissenschaftlich bewiesen, aber einige Indizien und Theorien sprechen schon dafür.
     
  7. agneva

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    Wenn man (wie ich) das Öl selber wechselt, kann man getrost den Longlifeintervall im BC an lassen, denn das Longlifeöl kriegt man für 21€ pro 4 Liter... (Aral, was auch VW/Skoda einfüllt)
    So ist man flexibel und kann auch die 30.000km voll machen, wenn man wie Pietsprock fährt ;) und ist nicht zwingend an 1Jahr/15.000km gebunden... kann ja sein dass man in 2 Jahren nur 14.000km fährt und dann würde der BC meckern.
     
  8. TheCan

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    Da wird die Situation beim TE mit seinem (Fast-)Neuwagen sicherlich eine ganz andere sein und ich würde ihm wg. dem Werterhalt des Wagens nicht empfehlen, schon jetzt auf ein gepflegtes Scheckheft zu verzichten. Es sei denn, er weiss jetzt schon, dass er das Auto länger als 5-7 Jahre behalten will, da macht das den Wertverlust-Kohl auch nicht mehr fett.

    Ich wechsle mein Nicht-Longlife-Öl auch immer selbst, aber wo wäre da der Vorteil gegenüber dem LL-Öl? Scheinbar hat ein gutes "Normalöl" ja selbst im abgenutzten Zustand (nach Intervallende) bessere Schmiereigenschaften als ein LL-Öl frisch vom Fass. Als "Selbstwechsler" hätte da jetzt kein schlechtes Gewissen dabei das "Normalöl" einfach nur alle 20-25tkm zu wechseln - wär für den Motor wahrscheinlich eh besser als mit LL-Öl zu fahren und das vorsorglich alle 15tkm zu wechseln.
     
  9. #8 Chieves, 11.10.2012
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    Leute, Öl ist ein begrenzter Rohstoff und manche scheinen es öfter zu wechseln als ihre Unterhosen!

    Also das Öl eine Steuerkette kaputt machen soll kann ich persönlich nicht nachvollziehen, lag sicher an den schlechten Ketten oder den Spannern.

    Ich halte einen Ölwechsel bei 10200km auf dem Tacho für nicht sinnvoll da die besagten Metallabriebe nicht vorhanden sind durch die minimalen Fertigungstoleranzen.

    Abgesehen davon vergisst der ein oder andere auch gerne das ein Ölfilter eingebaut ist der nicht nur zur Dekoration da ist.
    Das frühe wechseln nach dem einfahren war früher sinnvoll, heute aber nichtmehr. Wer sein Motoröl einmal im Monat auf über 90 Grad bringt kocht auch das Wasser und Benzin raus so das keine Ölverdünnung eintritt und alles ist gut und 30000km sind kein Problem.

    Wir alle wollen unseren geliebten Auto´s nur das beste tun aber man soll´s auch nicht übertreiben.
     
  10. 123tdi

    123tdi Guest

    Gibt es denn heute noch ein nicht Long Life Öl?

    Alle guten und aktuellen Öle sind Öle für Längere Wartungsintervalle! Es macht daher wenig sinn, sich ein Öl zu suchen dass die VW Norm 507.00 nicht erfüllt, aber eben alle anderen Ölnormen der Autohersteller übertrifft.

    Wie schon oben gesagt, was bringt der frühe Ölwechsel? gar nix!!!! Hier wird ein Motor gepflegt um die 2 Million km zu erreichen!!!!!

    Auf der anderen Seite schont man das Auto nicht und macht brav seine Kurzstrecken, beklagt sich dann über Steuerkettenprobleme... und gibt noch der Ölnorm die Schuld.

    Ich sauf ja meine Kiste Bier auch leer bevor ich die Neue Kauf, nur weil das frische Bier vielleicht besser schmeckt leert man das andere nicht weg.

    Fazit: Möglich sind die 30 000 und oder 2 Jahre Ölwechsel, und wenn der Bordcomputer früher blinkt, dann läßt man halt den Wechsel früher machen.. es wird doch alles einem gesagt...
     
  11. TheCan

    TheCan

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    Belege / Ölanalysen die diese These stützen?

    Mein Beileid. Also ich kippe abgestandenes oder abgelaufenes Bier lieber weg, bevor ich mir sowas mit Gewalt reinwürge, nur weil ich's mal gekauft hab und es jetzt rumsteht. Den Zusammenhang zum Thema verstehe ich trotzdem nicht.
    Viele Menschen kaufen sich ja ein Auto um es dafür zu nutzen, wofür sie es brauchen - und das ist nicht unbedingt so, wie es für das Auto das beste ist. Ergo muss das Auto - und auch das Öl - den Verschleiss durch so ein Fahrprofil irgendwie abkönnen. Wenn ich bei vielen Kurzstrecken mit dem einen Öl irgendwann Steuerkettenprobleme bekomme, mit dem anderen jedoch nicht dann soll ich natürlich trotzdem das problematische Öl verwenden und dafür mein Fahrprofil ändern? Na vielen Dank für diesen heissen Tipp....

    Oh ja, jede Menge!

    Edit: Ich frage mich natürlich schon lange wieso beim Citigo nur eines dieses inzwischen fast ausgestorbenen nicht-Long-Life-Öle zum Einsatz kommt, das nicht die VW Norm 507.00 erfüllt. Wird da vielleicht aus Kostengründen kein "gutes und aktuelles Öl" eingefüllt?
     
  12. 123tdi

    123tdi Guest

    man kann die Schuld brav dem Öl geben, das ist einfach.

    Das Verhältniss stimmt eben nicht. Da will man den Automotor pflegen durch "kürzere und gute Ölwechsel "nur um den Glauben zu haben, dass möglichst Beste getan zu haben.

    Anderseits bringt man das Auto nie auf Betriebstemperatur.

    Was die Steuerkettenproblematik angeht ist Öl nicht der dirkete Verursacher. Öl ist Öl und der Kette ist das egal.

    Gefahr droht ja nur durch das Kondenswasser und Feuchtigkeit im Motoröl und eben die gebildetet Säuren dazu.

    Hier jetzt einer Ölnorm und dann noch einem Ölhersteller noch fast die Ganze Schuld zuweisen ist Quark.

    Hat die Ölnorm wirklich Schuld an dem Drama??? Was sagt die LonglifeÖlNorm von VW 504.00 507.00

    Ein Motoröl hat eben mehrere Atappen um die Norm zu erreichen.

    VW Norm 502.00 erreicht jedes Lulluu Öl, Ok es gibt auch gute Öle in 502.00, aber warum erreichen dann die guten "Steuerkette freu" Motorenöle die 504.00 Ölnorm nicht?

    Dazu sind eben mehrere Etappen nötig:

    Erstens ist die Ölnorm 504.00 an der Visko 5w-30 gebunden.

    BeispielÖl1 in 5w-30 und dem Selben Grundöl und selbe Additive wie Öl 5w-40 nur dass eben 5w-30 besseren VI Verbesserer als Additiv hat. Alle andere Eigenschaften sind gleich.. also erreicht die 5w-40 nur die 502.00 Ölnorm 5w-30 erreicht 504.00 Ölnorm... wo soll da das 502.00er Öl dir Rettung des Steuerkettenproblems sein n ur weil Visko anders ist?

    Beispiel 2: Öl erreicht nicht 507.00 da Öl keine Zusätze für höhren Flächenpressdurck hat. (VW Pumpe Düse Ölnorm 505.01) Nur weil dieses Additiv fehlt, bekommt das Öl nur die Freigabe 502.00. (Da 504.00 und 507.00 nur gemeinsam gegeben werden 507.00 Freigabe Pumpe Düse). und wieder hat man ein Freibrief für das beste Öl für die Steuerkette ist 502.00... weil Öl keine PD Freigabe hat. ist es gut für die Steuerkette?

    Jetzt gehen wir weiter, du bist Mercedes Benz Fahrer und schaust beim Ölkauf nur auf die MB Ölnorm. Aktuell die beste Ölnorm für den Benz wäre MB 229.51

    Es gibt eben diese MB Öle auch mit der schlechten VW Freigabe 504.00 und eben die MB Öle mit 502.00... wie gesagt.. 502.00 wird nur erreicht weil eben eine von 3 Bedingungen nicht erfüllt werden.. Ob die Steuerkette vom 504.00 Öl Schaden bekommt hat direkt mit der Ölnorm nix zu tun...

    Longlifeöle sind sie alle!!!!!!! nur eben nicht für den VW Longlifeservice!! das ist der Knackpunkt!!!
     
  13. #12 PilsnerUrquell, 13.10.2012
    PilsnerUrquell

    PilsnerUrquell Guest

    naja der Knackpunkt ist die beimischung von Biokraftstoff, (bei Diesel ist ja 8% erlaubt, bei Benzin derzeit 10%, bei Benzin eimischung kennzeichnungspflichtig durch die Blume mit E5, E10, Super plus, bei Diesel ist kein Hinweis nötig wieviel Biomist drin ist wenn es 8% nicht übersteigt )

    das versaut die eigenschaftendes des Öles nachhaltig, ob das die Öl-Hersteller nun hinbekommen haben, ist nicht zu erfahren, es ist alles bissl unter dem Deckmantel des Schweigens. solange kann es nicht Schaden dass Öl rechtzeitig zu wechseln.
     
  14. #13 SkodaOctavia, 01.09.2016
    SkodaOctavia

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    Ich habe momentan auch folgende Frage im Kopf. Ich hab meinen letzten Service vor 1 Jahr gemacht. Nun fehlen mir bis zum nächsten Service ( alle 30 000 km) noch rund 9000 km. Soll ich den Öl wechsel ohne Service schon vorziehen oder einfach noch warten bis der Service soderso fällig ist?

    # Ich fahre viel Autobahn ( Moror wird warm) meistens Geschwindigkeiten zwischen 130 und 160 km/h.
    # Selten aber auch sporadisch Kurzstrecken
    #1.4 TSI Motor

    Danke für eure Tipps.:thumbsup:
     
  15. #14 impuls2010, 01.09.2016
    impuls2010

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    Meine Meinung: Bleib entspannt und genieß die 9000 km mit dem jetzigen Öl. Dein Fahrprofil ist für den 1.4 TSI ideal, die paar Kurzstrecken sind kein Problem. Ich habe ein ähnliches Fahrprofil und bin mit meinem 1.2 TSI auch beim Longlife Service geblieben.

    Falls du dir Sorgen um deine Steuerkette machst - absolute Sicherheit gibt es da leider nicht. Ich finde aber, man sollte sich nicht übermäßig verrückt machen lassen. Der Motor ist ja für das Longlife Intervall ausgelegt. Wichtiger ist das man allgemein pfleglich mit dem Motor umgeht und die Grundregeln beachtet (warmfahren usw). Immer schön mit aufmerksamem Gehör fahren und bei ungewöhnlichen Geräuschen zur Kontrolle beim :) fahren. Das sollte reichen......
     
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  16. #15 casey1234, 01.09.2016
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    Eben nicht.

    Das Problem sind nicht unbedingt die Ketten, sondern hauptsächlich die NWV, die durch zu lange Intervalle und zu schwachem Öl, welches die Norm gerade so schafft, aber ansonsten nicht besonders gut ist, versiffen/verdrecken, kaputt gehen und die Kette in Mitleidenschaft ziehen. IWIS, der Kettenhersteller, hat viele gewechselte VAG TSI Ketten vermessen und festgestellt, dass alle (!) noch im Toleranzbereich lagen und theoretisch wieder eingebaut hätten werden können.

    Wie gesagt: der Knackpunkt sind die schlechten NWV in Kombination mit zu langen Wechselintervallen und schlechtem Öl.

    @SkodaOctavia:

    Ich würde an deiner Stelle eine Motorspülung (bitte mit was Vernünftigem und nicht mit den LM 0815 Produkten!) machen und auf ein gutes 5W40 nach VW 50200 und MB 229.5 im Festintervall umölen. Das ist das Beste, was du für deinen Problem-TSI tun kannst. Weitere Infos und Feedback findest du im Lektüre Dokument in meiner Signatur. Nur ein gut gemeinter Rat.

    Schöne Grüße
    Casey

    PS:
    Im golfv- und a3quattro-Forum konnten bereits viele Kettengeplagte und kurz vor dem Wechsel stehende User mit einer (Lambda-)Motorspülung und anschließend dem richtigen Öl gerettet werden, die ausgelesenen Werte haben sich bei allen verbessert und sind teilweise sogar in den Normbereich zurückgegangen. Schäden oder Verschlechterungen seit der Prozedur gab es bei keinem!
     
  17. #16 impuls2010, 01.09.2016
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    Respekt für deine Recherchen und Kenntnisse. Aber ich für meinen Teil lasse mich von diesem Hype nicht mehr verrückt machen. Meine Steuerkette wurde schon 2012 gegen die verstärkte Version getauscht. Sonst gab es bislang keine Motor relevanten Probleme. Habe seit der 1. Inspektion Mobil 1 LL Öl drin, das ist das "Hausöl" meiner Werkstatt und hat überall einen guten Ruf. Ich fahre inzwischen viel weniger Kurzstrecken und seither rasselt meine Kette nur ganz vereinzelt nach Kurzstreckenfahrten. Das wird offiziell als normal bezeichnet und damit habe ich mich jetzt abgefunden. Das einzige was ich durchziehe, ich bin konsequenter E10 Verweigerer. Der Motor wurde noch vor E10 Zeiten konstruiert und läuft mit Super E5 prima, daher sehe ich das E10 als unnötiges Risiko.

    Mein Auto wird dieser Tage 6 Jahre alt, die Garantieverlängerung läuft nächste Woche aus, nachdem sie mich künftig fast 1000 Euro im Jahr gekostet hätte. Wenn jetzt was kaputt geht, ist das halt so. Man kann sich nicht gegen alle Risiken absichern und ich habe einfach keine Lust, jedes 3/4 Jahr zum Ölwechsel zu fahren. Der Motor wurde natürlich für LL ausgelegt, also nutze ich den Vorteil auch.
     
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  18. #17 casey1234, 02.09.2016
    Zuletzt bearbeitet: 02.09.2016
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    Nicht überall! ;)
    Das M1 ESP ist ein durchschnittliches LL Öl, kein besonders gutes, kein besonders schlechtes. Gibt bessere. Und noch besser ist ohnehin ein 5W40 nach VW 50200 und MB 229.5 im Festintervall - der problembehaftete TSI dankt es, wenn er öfters frisches höherwertigeres Öl als die LL Suppe im (viel zu langen) LL Intervall sieht.

    Nochmal: wurde er nicht. Das dachte man bei VW vielleicht, aber dem ist nachweislich nicht so - der a3q Kettenbericht ist nur ein Nachweis dafür. Die zu langen Intervalle mit zu minderwertigem Öl tragen massiv zu den Problemen bei, weil dies den Motor versiffen lässt und so die Teile (NWV, Kette, etc.) unnötig in Mitleidenschaft gezogen werden.

    Egal. Wir können die Diskussion gerne beenden. Bleib dabei, wenn du meinst.

    Gruß Casey
     
  19. #18 sepp600rr, 02.09.2016
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    Aber VW rudert doch selbst schon mit dem LL Service zurück, durch den flexiblen Ölservice max 30000km/2Jahre.
    Ein Normalfahrer kommt nicht mehr auf die Maximalwerte und man muss schon früher die Werkstatt für den Ölservice aufsuchen.
     
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  21. #19 sepp600rr, 02.09.2016
    Zuletzt bearbeitet: 02.09.2016
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    Mal eine Frage, wenn dich ein neueres Modell aus dem VAG Konzern nach nur 15000-20000km zum Ölwechsel bittet, obwohl der QI6 Intervall eingestellt ist, was machst du dann?
    Drauf bestehen das die Motoren auf LL ausgelegt sind und bis 30000km weiterfahren, oder das Öl wechseln.
     
  22. #20 casey1234, 02.09.2016
    Zuletzt bearbeitet: 02.09.2016
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    Zum Ölwechsel fahren!

    Beim variablen Intervall schätzt der Bordcomputer abhängig von deinem Fahrprofil den Zustand des Öls ein (ohne den Zustand des Öls tatsächlich zu kennen (wichtig!). Das ist also eine reine Softwaremaßnahme des Steuergeräts, es befinden sich keine Sensoren im Öl, die irgendetwas nachmessen können.). Sind zum Beispiel viele Kurzstrecken dabei, verkürzt der BC das Intervall, weil er weiß, dass man dadurch erhöhten Kraftstoffeintrag hat und so das Öl extrem in Mitleidenschaft gezogen wird. Sind überwiegend Langstrecken dabei, lässt er einen die 30.000 km in der Regel vollmachen.

    In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass die Analysen nach dem Aufschrei des BCs ziemlich schlecht ausfallen - wenn das Fahrzeug also zur Inspektion bittet, ist es wirklich höchste Eisenbahn!

    Letztendlich geht nichts über Festintervall, damit hat man die besten Erfahrungen gemacht und deutlich (!) bessere als mit dem LL Intervall - die Motoren bleiben sauber und verdrecken nicht, zeigen deutlich weniger Verschleißwerte, usw. Viele interessierte User, die sich seit Jahren mit dem Thema Öl beschäftigen, wechseln alle 7.500 km, halbieren also nochmal das Festintervall und erzielen so die besten Ergebnisse. Ist aber auch motorabhängig - manche Motoren verschleißen das Öl extrem, da ist oft das hochwertigste Öl schon nach 8-10.000 km völlig am Ende, andere Motoren machen das 15.000er Festintervall besser mit. Eines hat sich aber über die Jahre eindeutig herauskristallisiert: das Longlife Intervall ist für KEINEN Motor gut. Das geht maximal noch bei Vielfahrern (Außendienst) in Ordnung, die ihre 50-100.000 km im Jahr abspulen, aber auch nur, weil es logistisch und organisatorisch weniger aufwändig für den Job ist. Ansonsten ist davon extrem abzuraten.

    Hoffe, geholfen zu haben.

    Schöne Grüße
    Casey
     
Thema: Octavia II Ölwechsel
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