Octavia-Fertigung in Russland

Dieses Thema im Forum "Skoda allgemein" wurde erstellt von gijan, 09.01.2006.

  1. gijan

    gijan

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    Volkswagen will Automobilwerk in Rußland bauen

    Die Fabrik soll eine Kapazität von 250.000 Fahrzeugen pro Jahr aufweisen. Sie wird zunächst zur Montage für Skoda dienen und in dann schrittweise zu einem vollwertigen Werk ausgebaut werden

    Detroit - Europas größter Autokonzern Volkswagen hat sich nach jahrelangen Verhandlungen für den Aufbau einer eigenen Pkw-Produktion in Rußland entschieden. Die Fabrik soll in Stupino südlich von Moskau entstehen, wie Konzernchef Bernd Pischetsrieder am Sonntag auf der Automesse in Detroit mitteilte. Nach einem schrittweisen Ausbau der Fertigung soll in fünf Jahren der Kleinwagen „Gol“ für den Export in andere europäische Länder gebaut werden, sagte Pischetsrieder. Die Pläne sollen nun dem Aufsichtsrat vorgelegt werden. Bislang fertigt der Konzern, der im vergangenen Jahr ungeachtet herber Einbußen in den USA und China mit 5,24 Millionen Fahrzeugen weltweit so viele Fahrzeuge verkauft hat wie nie zuvor, den Gol in Brasilien für den lokalen Markt. Mit der Entscheidung für ein Werk in Europa verhindert Volkswagen Verluste beim Export des Autos. Der ebenfalls in Brasilien gebaut Kleinwagen „Fox“ sorgt wegen negativer Währungseinflüsse bei der Lieferung nach Europa für rote Zahlen.


    Mit dem Bau des Werkes soll noch dieses Jahr begonnen werden. Die Produktion werde schrittweise hochgefahren, in der Endstufe in fünf Jahren sei dann eine Fertigungskapazität von 250.000 Fahrzeugen geplant, sagte der Konzern-Chef. Zunächst solle der Octavia der tschechischen VW-Tochter Skoda in Rußland montiert werden. Das Werk soll zunächst eine Montagefabrik sein, also vorgefertigte Teilesätze zu ganzen Autos zusammenbauen. „Es muß in fünf Jahren ein vollwertiges Werk daraus werden“, kündigte der Konzernchef an. VW wolle in Rußland einen Marktanteil von zehn Prozent zu erreichen. Derzeit sind es zwei bis drei Prozent.

    Quelle: www.WELT.de
     
  2. AdMan

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  3. Zombie

    Zombie

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    "Erst Skoda", dann "vollwertig"?

    Das liest sich spitze. Versuchsobjekt Skoda oder wie?
     
  4. Juri

    Juri Guest

    Ich bin kein Skeptiker, aber bisher gelingt es den anderen Autoherstellern (wie z.B. Dacia / Renault oder Kia / ZAZ) nur sehr schwer die erstebten Qualitätsstandards in den Werken der ehemaligen Sowjetunion zu erreichen.
    Mal sehen, vielleicht ist das Qualitätsbewusstsein in der eh. UdSSR in 5 Jahren um einiges besser als jetzt...
     
  5. Juli66

    Juli66 Guest

    Die haben auch nicht so hohe wie VW!!!

    Ich denke schon, dass VW in RU auch seine Standards durchsetzt, darin haben sie ja global genug Erfahrung gesammelt. Warum soll ein russischer Arbeiter, wenn er ordentlich bezahlt wird, schlechter arbeiten als ein Brasilianer. Die saufen ja nun nicht alle.
     
  6. gijan

    gijan

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    bei den abstufungen geht es darum, dass am anfang die Skodas nur "montiert" werden. später wird es ein "vollwertiges" werk, wo auch teile hergestellt werden.

    in russland werden schon bmw und benz "zusammengeschraubt", die teile kommen aus D.
     
  7. Juli66

    Juli66 Guest

    Ich habe gerade auf T-Online gelesen, dass dort eine europ. Version des "Gol" gebaut werden soll (Was auch immer das ist).
     
  8. Zombie

    Zombie

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    Ich tippe auf eine teurere.... :narr:
     
  9. kuddel

    kuddel Guest

    ...wenn in Russland produziert wird! Dann kann man vielleicht endlich verstärkte Koppelstangen und ein vernünftiges Luftleitblech unterm Motor und vielleicht sogar einen "Höherlegesatz" und eine molligere Heizung bekommen...

    >>>nur sehr schwer die erstebten Qualitätsstandards in den Werken der ehemaligen Sowjetunion zu erreichen.

    Sie haben gerade den neuen Navi-Satelliten raufgeschossen, dann werden sie wohl einen Skoda zusammenbasteln können. Wer Pfusch baut, verkauft nix.


    Kuddel
     
  10. #9 turbo-bastl, 09.01.2006
    turbo-bastl

    turbo-bastl

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    Wahrscheinlich handelt es sich um den Golf, der in Europa verkauft wird. Also schon eine teurere, aber mit anderen Qualitäts- und Ausstattungsmerkmalen als z. B. die Schwellenländer-Versionen des Golf.
     
  11. RalphB

    RalphB

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    Der Gol ist ein Billigauto irgendwo zwischen Polo und Golf, ursprünglich für Südamerika entwickelt und bis jetzt auch dort gebaut.. Siehe dazu Wikipedia (weiter unten) oder hier.
    Gruß, Ralph
     
  12. Juri

    Juri Guest

    Bist Du schon jemals ein russisches Auto gefahren?
    Manche beschweren sich über die Spaltmaße im Golf V, die haben wohl aber die Spaltmaße im Lada Kalina noch nie gesehen.
    Und übrigens, Luft- und Raumfahrt war (und ist) immer die Stärke Rußlands!
    Autobau dagegen noch nie!
     
  13. RalphB

    RalphB

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    @ Juri
    Was interessieren mich Spaltmaße, wenn man "nur" ein Auto haben will, dass in Sibirien, aber auch in der Hitze am Schwarzen Meeres und fast alles auf schlechten Straßen, sprich einfach überall fährt und fährt und fährt. Ich kann mich an die Autos aus der SU als sehr zähe und robuste Fahrzeuge erinnern. Zugegebenermaßen grob geschnitzte *g*.
     
  14. Juri

    Juri Guest

    Hast Du jemals eins von den neuen Modellen von Lada gefahren?
     
  15. kuddel

    kuddel Guest

    Hi Juri,

    >>>Hast Du jemals eins von den neuen Modellen von Lada gefahren?

    Nein. Aber Du sicher, wenn Du so fragst. Erzähl mal? War das einer mit serienmäßig Gas?

    Kuddel
     
  16. Fred

    Fred

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    Ich kann da nur meinen alten Vater zitieren:

    "Jung, hüte dich vor blonden Frauen,
    und Autos, die die Russen bauen!"

    Dem kann ich nach Erfahrungen mit Sapo und Moskwitsch nichts hinzufügen. :nono:

    Grüße
    Fred
     
  17. Atom

    Atom

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    Ich weis nicht warum ihr euch aufregt.

    Es ist leider in der heutigen Zeit so, dass immer mehr in den Osten verlagert wird. Ein VW Manager spricht von den rollende Fabriken.
    D.h. die Werke werden in Ländern errichtet, wo die Kosten geringer sind. In ca 50-60 Jahren werden sie wieder in Deutschland gebaut, dann sind sie einmal um die Erde rum und in Deutschland ist das Lohninveau dann soweit gesunken, dass sich hier wieder eine Produktion lohnt.

    Mittlerweile verlagern viele Firmen ihre Standorte aus Polen weiter Richtung Osten, weil es selbst in Polen schon zu teuer ist.

    Dazu kommen noch die "Heuschrecken" aus den USA, die die deutschen Betriebe aufkaufen und aus lauter Geldgier verlagern (siehe Reportage über "Grohe" letzte Woche)

    Unser heutiger Lebensstandard wird mit Sicherheit in den nächsten Jahren fallen. Dann können wir froh sein, wenn wir uns ein Auto aus Russland noch leisten können.

    Micha
     
  18. #17 mcsteve, 20.01.2006
    mcsteve

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    warum werden die Autos dann nicht wirklich billiger, wenn sie schon billiger produziert werden?

    McSteve
     
  19. kuddel

    kuddel Guest

    Wie wahr, wie wahr. Es haben sich halt zu viele vor uns bedient an unserer Volkswirtschaft, da müssen wir jetzt mit dem verbleibenden Rest zurechtkommen.

    Übrigens und falls es jemandem entgangen sein sollte: bei Autos aus Tschechien sind wir schon...

    Kuddel
     
  20. AdMan

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  21. Atom

    Atom

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    Das Stichwort heißt Gewinnmaximierung.

    Ich kann viele Firmen in der Sache verstehen. Wenn sie selbst nicht wirtschaftlicher werden, dann macht es der Käufer der Firma.
    Globalisierung sei Dank.

    Meine Eltern werden immer zum Sparkassenball eingeladen und dort hat der Vorstand meinem Vater mal das Dilemmer erklärt:
    Wenn die Unternehmen selbst nicht genug Eigenkapital besitzen werden sie einfach aufgekauft und verschwinden in den Wirren der Globalisierung.

    Deshalb müssen viele Unternehmen Arbeitnehmer entlassen und ihre Standorte ins Ausland verschieben, um wenigsten in Deutschland noch ein paar Arbeitsplätze zu halten.

    So läuft es ja jetzt bei Grohe, AEG ... ab. Grohe verliert bis 2008 noch zwei weitere Standorte und am Stammsitz bleibt wahrscheinlich nur eine Badausstellung stehen. Es bleibt dann nur noch die Marke Grohe. Bei AEG wird es wohl genauso laufen.



    In gewisser Weise fühle ich mich auch schuldig. Ich studiere ein Fach; Logistik, bei dem ich später durch Prozessoptimierungen auch viele Arbeitsplätze freisetzen werde.
    Wir bekommen das auch nicht anders gelernt - es heißt immer so viel Automatisierung wie möglich - Menschen machen Fehler und können nicht 24h volle Leistung geben und wollen auch noch Urlaub.


    Micha
     
  22. Juri

    Juri Guest

    kuddel
    Was Gas angeht, so kann ich mich an meine Kindheit erinnern, wo in den Zeiten der Sowjetunion viele LKWs der Marke "SiL" damit gefahren sind.
    In unserer Familie gab es keine Ladas, in der postsowjetischen Zeit hatte mein Vater einen Ford Escort.
    Lada ist ein robustes Fahrzeug, welches durchaus besser an die klimatischen Bedinungen Russlands angepasst ist.
    Jedoch leider rostet ein Lada sehr schnell und sogar heutzutage sind für sehr viele Modelle Qualität und Sicherheit Fremdwörter.
     
Thema: Octavia-Fertigung in Russland
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