Octavia besser als Volvo, Ford, Mercedes, Audi und Volkswagen!

Dieses Thema im Forum "Skoda Octavia II Forum" wurde erstellt von Otfried, 29.09.2007.

  1. #1 Otfried, 29.09.2007
    Otfried

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    Vor wenigen Tagen erschien eine Statistik des schw. Autofahrerverbundes "Motormännens riksförbund" (MR), basierend auf der Auswertung von ca 170000 Fragebögen, in denen Autobesitzer, die einen Neuwagen gekauft hatten, interviewt wurden.

    Klar Statistiken sind immer so eine Sache, aber Wahlprognosen stützen sich oft nur auf 1000 Befragte, da sing ca 17000 schon ganz gut.

    Die Statistik des MR gliedert sich in drei Abschnitte:

    1) Wie viele schwere Fehler traten bei 100 Autos auf?

    2) Wie viele leitere Fehler traten bei 100 Autos auf?

    3) Wie viele Tage stand der durchschnittliche Neuwagen in der Werkstatt?

    zu 1)
    Volvo V 50 hatte 49 schwerwiegende Fehler auf 100 Neuwagen, gefolgt vom Passat mit 44, der Mercedes B-Klasse mit 41, Citroen C5 (41), Peugeot 307 (39), Renault Megane (36) und Audi A 6 (34). Am besten schnitten hier die Japaner ab, der Octavia ist deutlich besser als der Durchnitt (Durchschnitt: 26) mit 22 gemeldeten Fehlern auf 100 Autos.

    zu 2)
    Diese Liste der leichteren Fehler wird von Mercedes A-Klasse (bei 100 Autos: 132 Fehler gemeldet), Ford Mondeo (100 Fehler bei 100 Autos), Volvo S 60, Audi A 3, Peugeot, 3er BMW etc angeführt, der Durchschnitt sind 65 leichtere Fehler bei 100 Autos, der Octi 2 ist auch hier wieder klar besser als der Durchschnitt: 40 Fehler auf 100 Autos gemeldet, hier sind nur ein paar wenige Japaner und Mercedes B-Klasse wichtiger.

    zu 3)
    Die durchschnittliche Dauer, die Neuwagen pro Jahr in der Werkstatt stehen:
    Am schlechtesten schnitten hier Volvo und Audi A 6 mit mehr als 4 Werkstattagen ab, Saab, Mercedes und Passat mit um 3 Werkstattagen. Der Durchschnittswagen hatte 2,29 Werkstattage, der Skoda Octavia ist hier das zweitbeste Auto: Mazda 6: 1,24 Tage, Octavia: 1,27 Tage.

    Das interessante hieran ist: An der Werkstatt kan es kaum liegen, denn Volkswagen, Audi und Skoda werden in Schweden fast immer von derselben Werkstatt und denselben Technikern gewartet und beschraubt! Nur die Verkaufsräume sind getrennt, Werkstatt meist unter einem Dach...
    D.h.: die Skodas müssen eindeutig wertiger verarbeitet sein als Volvos, Mondeos, Passats und Audis, sonst stünden sie nicht soviel weniger lang in der Werkstatt. An einer dürftigeren Ausstattung der Skodas kanns auch nicht liegen, die sind hier nämlich in der Grundausstattung in der Regel weit fülliger ausgestattet als in D oder die einfachsten Modelle von Volvo oder VW. D.h. bei Skoda Octavia könnte theoretisch mehr kaputt gehen, da mehr Ausstattung, tuts aber nicht...

    Schöne Grüsse aus dem nebligen Stockholm,

    hole gleich meinen Octi aus der Garage!!
     
  2. AdMan

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  3. #2 turbo-bastl, 29.09.2007
    turbo-bastl

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    Hammer - die Knäckebrotkisten im eigenen Land geschlagen :-D
     
  4. saVoy

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    Bemerkenswert auch das Abschneiden der Skodas z.B bei der englischen JD Power Qualit?tsstudie die noch deulich bessere Wwrte zeigt ist als bei deutschen Qualit?tstests.
     
  5. #4 serdarg, 03.10.2007
    serdarg

    serdarg Guest

    menschen gestehen manchmal nicht ein dass einige sachen nicht so gut sind....denn dann würden sie ja zugeben müssen, dass es doch kein schnäppchen war ;)

    ich denke es ist ein psychologisches problem. bei marken wie mercedes geht der kunde kritischer ran. er hat viel geld bezahlt, und erwartet ein superfehlerfreies-hochqualitatives-langlebiges produkt. da wird dann jede kleinigkeit angeprangert.

    bei skoda, hat der kunde im hinterkopf. "war ein schnäppchen....preis-leistung sehr gut." "ich war klüger als die anderen und habe mir für viel viel weniger geld ein super auto gekauft"

    mit dieser motivation wird dann über vieles hinweggesehen, einige sachen kommen auch nicht so zum vorschein, weil viele ihre 5tsd km im jahr fahren, und das meiste erst nach der garantiezeit in erscheinung tritt. und da vertragswerkstätten teurer sind, werden ausergarantieliche reparaturen in freien werkstätten gemacht, deswegen auch nicht in der statistik erfasst.

    es ist auch immer schwer bei einem schnäppchen einzugestehen dass es doch nicht so das wahre war. es wird viel gelogen, damit das gekaufte produkt nicht als "billigkarre" eingestuft wird. genau das mache ich ja auch. ich hab nen o2 als taxi im einsatz, und wenn ein kunde fragt wie ich zufrieden bin, lüge ich. die ehrliche antwort wäre eine für mich frustrierende. die materalien sind billig (obwohl top-ausstattung), alles quitscht,knarzt,poltert,pfeifft (und was es sonst noch für geräuschekulissen gibt) mit der zeit. innerhalb eines jahres und 90tsd km habe ich 60% des fahrzeugs schon auf garantie austauschen lassen, ein ende ist noch nicht in sicht. ABER IM GROSSEN UND GANZEN HABE ICH EIN SCHNÄPPCHEN GEMACHT ;)

    meine meinung: wenn der neue superb von der qualität genauso wie der alte ist, würde ich ihn evtl. kaufen. aber einen octavia nie noch einmal. alles was er an featuren hat, ist wannabe.
     
  6. #5 turbo-bastl, 03.10.2007
    turbo-bastl

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    @sedarg:
    Genau zwei Punkte halte ich für falsch:
    1. Der Skoda-Fahrer schaue über Fehler hinweg
    Ich glaube - auch nach den Eindrücken hier im Forum - dass es keinen Unterschied zwischen den Ansprüchen eines Skoda- und eines BMW-Fahrers gibt. Man könnte Deine Argumentation auch umdrehen: wenn ich 50.000 EUR für einen 3er ausgebe, würde ich Fehler eher verschweigen, um nach außen nicht eingestehen zu müssen, dass ich viel Geld für ein fehlerhaftes Produkt ausgegeben haben sollte.
    Es gibt grundsätzlich zwei Reaktionen auf Produktmängel: entweder, ich rede sie klein, um meine Investition zu rechtfertigen - oder ich gehe nach außen, sage, es sei ein schlechtes Produkt und rate den Leuten vom Kauf ab. Ob sich das nach Marken differenzieren lässt, müsste man empirisch erforschen - ich gehe aber davon aus, dass sich diese möglichen Fehlerquellen in der o. g. Statistik angesichts der Datenerfassungsgrundlage (17.000 Befragte) vernachlässigen lassen.

    2. Der Skoda-Fahrer fahre tendenziell weniger km/Jahr als Fahrer anderer Marken
    Wir kennen beide die Situation in Schweden nicht - in Deutschland haben aber die drei Premium-Marken wohl einen Vorteil bei Dienstwagen-Fuhrparks oder Taxis, während die anderen bei Privatkäufern stärker nachgefragt sind. Dafür haben Skoda und VW einen ziemlich hohen Dieselanteil an ihren Verkäufen, was daraufhin deutet, dass viele Halter pro Jahr mind. 15.000 km fahren.
    Wie gesagt - ich möchte nicht behaupten, dass sich das 1:1 auf Schweden übertragen lässt, halte aber die Spekulation, Skoda-Fahrer hätten gerinere Jahresfahrleistungen, für falsch.

    3. EIN KRITIKPUNKT AN DER STUDIE ließe sich aber nicht von der Hand weisen:
    Wenn von 17.000 Befragten nur lediglich 100 eine Marke fahren würden, könnte das die Statistik dahingehend verfälschen, dass Mängel bzw. Nicht-Mängel höher ins Gewicht fielen, als bei einer breiteren Erfassungsgrundlage. Informationen dieser Art haben wir aber (leider) nicht.


    Mir tut es für dich leid, dass Dir Dein O2 so Probleme macht. Letztlich muss man aber wohl von einem - sicher bitteren - Einzelfall sprechen, wie es bei jedem Auto vorkommen kann. Ich kann auch nicht nachvollziehen, welche Materialien du billig findest - meine Eindrücke bei einer Probefahrt waren außerordentlich positiv.
     
  7. #6 octifabi, 03.10.2007
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    @serdarg
    was ist denn das für eine logik?
    Warum sollte man an ein Auto für 50000€ andere Ansprüche stellen als an ein Auto für 20000€?
    Ich weiß nicht wie andere das hier sehen aber mir ist es sch...egal wie teuer das Fahrzeug ist/war...für mein hart erarbeitetes Geld will nunmal die beste Qualität.Aber egal eines sollte bei solchen Vergleichen aber immer beachtet werden Keine Äpfel mit Birnen zu vergleichen!!
    Wenn du so unzufrieden mit deinem Wagen bist,warum hast du ihn dann nicht schon abgestoßen?
     
  8. #7 Snake566977, 03.10.2007
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  9. #8 serdarg, 04.10.2007
    serdarg

    serdarg Guest

    1. Ich kann das Fahrzeug nicht einfach so abstossen, weil es einen erheblichen finanziellen verlust bedeuten würde (umbauten ca. 2000 euro, steuernachteile etc.)

    2. habe ich kein montagsauto erwischt. es sind die bekannten skoda problemchen (evtl. vw erbe) als taxi fährt so ein auto im jahr 80-90tsd, die belastung ist auch grösser. man kann es also als einen beschleunigten alterungsprozess sehen - daher kommen die mängel viel schneller zum vorschein als bei einem privatauto.

    3. zur frage mit der qualität. die meisten aufbauten sehen auf den ersten blick vielleicht edel und hochwertig aus, erweisen sich aber schon nach kurzer zeit als "light". angefangen von den abc-säulen, übers lederlenkrad, teppichboden,türverkleidungen bis hin zu den sitzen (seis nun stoff,teilleder oder leder) im vergleich zu anderen marken, verschleissen diese teile deutlich schneller, was auf eine mindere qualität hinweist. wenn man genau nachdenkt, wird es einem klar. klar, wo sollen sie denn sonst auch sparen? anders ist es auch nicht möglich für diesen preis anzubieten. nur ein fahrzeug dass nach 3 jahren schon wirkt wie ein 10-jähriges kann nicht sinn der sache sein.

    klar: wenn man ein wenig kompromissbereit ist, ist der wagen nicht soo schlecht. aber über den daumen gepeilt lohnt es sich nicht wirklich diesen kompromiss einzugehen. ich habe in der anschaffung evtl. 10tsd gegenüber einer e-klasse gespart. aber dafür einen immenshohen ölverbrauch, eine teure versicherungseinstufung, oft ausfall des fahrzeugs (auch wenns garantiesachen sind, steht der wagen erstmal still) und einen niedrigen wiederverkaufswert. für den o2 werde ich nach 3 jahren einsatz und ca. 260.000km keine 7000 euro mehr bekommen, n kollege hat letztens seine e-klasse nach 340.000km und knapp 4jahren für 13.000 euro verkauft.

    naja gut, die kalkulation sieht im privaten bereich vielleicht anders aus. für mich hat es sich aber nicht gelohnt. erster octavia, letzter octavia. noch ein grosser faktor ist der besch**senste skoda-service ganz deutschlands...wessen namen ich hier ja nicht nennen darf :whistling:
     
  10. #9 Snake566977, 04.10.2007
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    @sedarg

    Naja, klar das es ein Skoda nicht so verarbeitet ist wie eine E-Klasse. Aber nichts desto trotz bekommt man gute (keine sehr gute) Qualität für sehr kleines Geld. Das deine E-Klasse nur 10.000EUR teurer war, kann ich mir nicht vorstellen. Ich wollte darmals eigentlich kein Skoda haben, sondern ein BMW, ein Audi oder zu letzt ein VW. Resultat war, Bei gleich ausgestatteten Autos habe ich mit dem Skoda ~20.000EUR gegenüber BMW, Audi und selbst VW, welcher nur wegen dem Preis interessant war, gesparrt. dazu kommt das der Skoda in der Versicherung (VK) genauso eingestuft war wie z.B. der A4 den ich haben wollte.

    Resultat ist also: Versicherung = +-0EUR / Neukauf-Ersparnis: ~20.000EUR / Wiederverkaufswert: schlechter. Aber Punkt 1 ist sowieso, man kauft sich kein Auto um es nach 1 Jahr wieder zu verkaufen. Punkt 2, dafür das ich beim Kauf ja schon so viel gesparrt habe, kann ich nicht verlangen, das ich beim Verkauf dann genauso viel bekommen wie bei einem A4 oder sogar !!! E-Klasse. Ich meine ein Skoda der 25.000EUR kostet kann man Jahren nicht für 20.000EUR verkaufen, eine E-Klasse die 45.000EUR kostet sollte man aber noch für 20.000EUR verkauft werden können.
     
  11. #10 turbo-bastl, 04.10.2007
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    Das sind ja wahrscheinlich zu 90% VW-Materialien, die da verbaut werden. Hättest Du einen Jetta im Einsatz, wäre das Ergebnis wohl ähnlich ernüchternd. Die Kratzempfindlichkeit von Plastikteilen ist ja allgemein bekannt, egal, ob wir vom A4, vom Golf oder vom Octavia sprechen. Bei Mercedes fehlt mir die Kenntnis/Erfahrung bei der Thematik - nachdem ich mir die C-Klasse auf der IAA angeschaut habe, finde ich aber schon, dass auch dort eine Ent-Edelung eingesetzt hat.
     
  12. #11 Scanner, 04.10.2007
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    Ihr seid schon mutig, Fahrzeuge zu vergleichen, die fast das Doppelte kosten.
    Wo kommt denn der Preis her - Qualität ist nicht nur der sichtbare Schein der Dinge.

    Voriges Jahr war ein schei* Jahr für mich - da hab ich erfahren, was ich für das Mehrgeld erwarten darf:
    Da gabs den O2 gerade als neues Modell, hat mir aber mit der Inneneinrichtung nie gefallen und die Technik des Superb war mir zu alt.
    Im September zerlegte meine Frau den 1/2 Jahre alten Passat (das neue Modell) bei einem seitenaufprall. Die tiefste Stelle war nen 1/2 Meter weiter drin.
    Meine Frau kam mit 2-fachem Rippenbruch davon, stellt euch das bei einem Mittelklassewagen aus dem letzten Jahrzehnt vor.
    Bei nahezu dem gleichen Unfallgeschehen mit einem Polo hatte ich 7 Monate vorher meine Mutter zu Grabe tragen dürfen.

    Und ganz ehrlich, meine Einstellung hat sich DEUTLICH geändert.

    Bevor ich mir einen NEUEN Mittelklassewagen kaufen würde,
    käme mir ein wenig gebrauchter Premiumwagen wie die S-Klasse (ich weiss, schon wieder der Stern)
    zum ähnlichem Preis ins Haus. Da stimmt sowohl die Anmutung, als auch die Sicherheit.

    Ausserdem halte ich die Haltbarkeit bei den etwas teuereren Fahrzeugen für deutlich besser:
    Vergleicht doch mal mein 10-jähriges Fahrzeug mit einem 10-jährer von Euch.
    !!!Kein!!! Rost, Wartung und Unterhalt vielleicht ein wenig höher, Reparaturen NULL.
    Und wer es unbedingt will, bekommt jedes Auto kaputt.


    Sorry - ist zwar einiges offtopic - aber wenn ich den Schmarrn oben lese, musste das jetzt mal raus.

    Grüße Heinz
     
  13. Shadow

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    Naja ganz so richtig ist es auch nicht Scanner. Das jetzt im Mercedes Materialien verwendet werden die 10.000- 20.000 Mehrwert sind als wie in einem Octavia. Klar ist das die Qualitätsanmutung höher ist, was aber auch nicht gleich heißt dass das Geld nur in den Materialien drin steckt sondern auch das Image eines Autos und was für eine Gewinnspanne die Firmen festlegen den an einem Octavia verdienst Skoda weniger als wie Mercedes an einer C Klasse prozentual natürlich.

    mfg Shadow
     
  14. #13 turbo-bastl, 04.10.2007
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    Würde man nicht weiterlesen - man könnte glauben, ein überzeugter Toyota-Fan hätte gepostet :-D

    Aber mal ehrlich: die Frage, wie ein zehnjähriges, gut genutztes Auto aussieht, interessiert doch kaum jemanden. In der Praxis kann doch kein Wagen, der täglich bewegt wird, zehn Jahre lang wirtschaftlich betrieben werden - irgendwann melden sich die (teuren) Verschleißteile, unabhängig davon, ob ein Stern oder ein Blitz oder sonstwas drauf ist. Interessanter sind die Zuverlässigkeitsdaten im Alter von 0 bis 5 oder für Gebrauchtwagenkäufer 3 bis 8 Jahren, und da braucht sich Skoda sicher nicht zu verstecken.
     
  15. #14 Geoldoc, 05.10.2007
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    @Scanner

    Ich weiss, man man kann über den Euroncap streiten, weil er nur bestimmte und den Herstellern bestens bekannte Crashszenarien prüft, aber wenn ich mir die Test von älteren Autos anschaue, dann kann ich Deine Einschätzung nicht teilen.

    Schließlich habe ich zu meinen Rettungsdienstzeiten desöfteren Unfälle von neueren kleinen gegen ältere große Autos gesehen, die die neuen eindeutige gewonnen haben. Klar sind das keine exakt gleichen Bedingungen, je nachdem wer wen wie genau trifft, aber dafür sind das die realen Erfahrungen, die den Kritikern bei den genormten Crashtests immer fehlen.
     
  16. #15 Snake566977, 05.10.2007
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    @turbo-bastl

    also ein Kumpel von mir hat noch die ältere C-Klasse (das vorgänger Modell) und hat z.B. bei Aluminium Teilen das Problem das diese sehr Kratz und Schlagempfindlich sind. So das er die Alu Teile, welche er auch als Innenausstattung besitzt schlimmer als die Normalen Plastikteile findet. Es sieht teilweise auch richtig schlimm bei Ihn aus.
     
  17. #16 serdarg, 05.10.2007
    serdarg

    serdarg Guest

    das problem ist ja, dass ein 2-jähriger skoda schon aussieht wie ein 10-jahre altes fahrzeug. die materialien haben vielleicht vw-aufdruck.sind aber auf jeden fall minderwertiger qualität als die im vw. es ist also nicht so dass wir hier 1:1 vw-anbauteile bekommen. irgendwoher muss ja die differenz von 3-4 tsd sein. da es weder motor noch getriebe oder ein davon abhängiges teil sein kann, bleiben nur noch die anderen. und das skoda aufgrund von weniger personalkosten günstiger ist, glaube ich nicht.

    ich zähl mal auf:

    • Türverkleidung minderwertiger (beim sound rappelt alles, bei offenem fenster und tür zu, scheppern die scheiben dagegen)
    • Plastikkappen und Anbauteile total kratzempfindlich
    • Säulenbezüge sehr dünn, reissen an kanten ein
    • leder des lenkrads dünner oder minderwertiger, sehr schneller verschleiss
    • sitzbezüge seis stoff oder leder minderwertig, falten,risse,flusen etc.
    • teppichboden absolut billig, aufbau nicht verstärkt, kann man an erhebungen einfach reindrücken
    • fensterhebermotoren sehr schwach und leicht zerstörbar. 3-4 malige belastungen auf den motor, und die fenster fangen zu quitschen an
    • rückleuchten verkabelung nicht vernünftig (einige leuchten fallen manchmal aus, und man muss gegen klopfen damit sie wieder angehen 8-| )
    • lordosenstützen fangen nach paar monaten zu knarzen an (schon 2 auf beifahrer, 1 auf fahrerseite getauscht, nächste fahrerstütze steht schon an)
    etc. pp.

    gibt also viele teile an denen eingespart wurde...die einem ottonormalverbraucher vielleicht nicht auf anhieb auffallen. jemand der im jahr nur 15tsd km fährt bekommt das sehr selten mit - und ärgert sich dann irgendwann wenn die garantie schon längst abgelaufen ist. bei mir ist es innerhalb eines jahres und ca. 85000 km eine sehr lange garantieliste geworden, und es stehen noch viele sachen an die bemängelt und erneuert werden müssen. dabei ist das allergrösste problem dass man mit einem mehraufwand von vielleicht 1000 euro eine vernünftige qualität bekommen könnte. mich hat meiner 27600 gekostet, und ich wäre auch bereit 29000 für den wagen zu zahlen, vorrausgesetzt die qualität von diesen teilen wäre auf ein autoleben von 10 jahren ausgerichtet, und nicht nach dem motto "garantie abgelaufen - lasse mir mal die teile so langsam in ihre bestandteile auflösen"

    wir setzen ja gerne skoda mit vw in verbindung....sind ja zum grössten teil vw-teile. vielleicht ist genau der punkt die behinderung der marke skoda. skoda muss halt immer n tick schlechter sein als ein vw, und immer die abgelöste hardware übernehmen, die neueste technologie ist den premiummarken vorbehalten. das einzige modell wo der unterschied nicht zu bemerken ist, ist der superb. und das war bestimmt eine fehlkalkulation. ich glaube nicht dass skoda den nächsten superb in der gleichen qualitätsanmassung zusammenstellen darf.
     
  18. #17 Symbiose, 05.10.2007
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    Hallo,

    was hat denn die E-Klasse gekostet? Welche Ausführung war es denn? Mit Automatik und Taxiausführung kostet es 50.000€, oder mehr?
    Ausserdem wird der Restwert bei wohl fast jeder "Inzahlungnahme" weitaus höher sein, als wenn der Wagen an privat oder ohne Kauf eines Neuwagens geschieht.
    Denn bei der km Laufleistung wird der reale Verkaufspeis einer Taxe um 8000€ liegen. Und dann liegt man bei gut 42.000 Euro "Abschreibung".
    Das der Service, oder was du darunter verstehst, bei Skoda natürlich anders ist als bei Mercedes-Benz, ist klar. Ausserdem kommt es immer noch auf die Werkstatt drauf an. Was kostet denn jetzt überhaupt die Stunde für den Mechaniker, den Karosseriebauer bei Mercedes?
    Unter 100 € ist da wohl nichts mehr zu machen. Oder doch?
    Ich denke, man sollte sich, wenns um finanzielle Dinge geht, eine Kosten-Nutzen Analyse machen, und dann sehen, ob die "Unzulänglichkeiten" damit ausgeglichen werden.

    Gruß

    Torsten
     
  19. AdMan

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  20. #18 Otfried, 11.10.2007
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    Die Frage der Sicherheit ist ja sehr interessant. Crash-Tests sind da sicher eine wichtige Messlatte. Ich darf Euch aber mit einer weiteren schwedischen Statistik erfreuen. Das schwedische Versicherungsunternehmen Folksam untersucht seit Jahrzehnten ALLE Unfälle in Schweden und hat dadurch sehr verlässliche Daten über die wirkliche Sicherheit von Autos.

    Die aktuelle Statistik umfasst 94100 (in Worten: Vierundneunzigtausendeinhundert) Unfälle in den Jahren 1994-2004. Dass die Daten zwischen 2005-2007 noch nicht vorliegen liegt natürlich daran, dass man eine verlässliche Grundlage von entsprechend vielen Unfällen, auch mit Autos derselben Marke benötigt, um auf verlässliche Aussagen zu kommen. Warte daher mit Spannung auf die Zahlen für den Octi II.

    Bitte beachtet: In dieser Statistik geht es also um den Octavia I, nicht II !!!!

    Die Statistik besagt folgendes: Der Skoda Octavia I war 15% sicherer als das Durchschnittsauto und liegt damit genauso gut wie die z.B. Mercedes C-klasse Bj 93-00, oder wie die bis 04 gebauten Modelle von Passat, Sharan, BMW 5er (bis 03). Wer ein wirklich sicheres Auto will, das 30% über dem Durchschnittswagen liegt, sollte zu Audi A 6 Bj 98-05, Chrysler Voyager, Peugeot 406, Mitsubishi Galant oder Carisma, den Volvos Saab oder dem Mondeo ab 01 greifen. Der Saab 9-5 ist (obwohl in Schweden häufig gefahren) das Auto in dem das Risiko einen tödlichen Unfall zu haben am geringsten ist.

    Was mich übrigens besonders freut ist, dass mein Alter Volvo von 1986, den ich nach 21 Jahren gegen den Octavia II tauschte ebenso 15% sicherer war als das Durchschnittsauto, obwohl kein Airbag, kein ABS, ESP etc. Damit war der z.B. sicherer als der nach 1998 gebaute BMW 3er oder die zwischen 1998 und 2002 gebauten Toyota Corollas.

    Die Statistik findet Ihr unter:

    http://wse000412-503-8.hosting.win.pi.se/trafikforskning/db_listan_resultat.asp

    und könnt sie sicher auch ohne grosse Schwedischkenntnisse kapieren.

    jedenfalls: 94 100 Unfälle geben sichereres statistisches MAterial als die Euro Crash-Tests daher:


    Kauft SAAB!!!!
     
  21. #19 Otfried, 11.10.2007
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    Octavia II, 1,6 TDI, DSG Elegance
    Werkstatt/Händler:
    Autoforum Sätra
    Kilometerstand:
    22800
    Und nochwas: Mercedes C- und E-Klasse ab 2001 bzw. 2002 erfüllt nicht die Sicherheitsanforderungen, die der schw. Versicherer folksam bei der Gefahr ein Schleudertrauma zu erleiden, stellt; der Octi II dagegen schon.

    Grüsse aus Stockholm!
     
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Octavia besser als Volvo, Ford, Mercedes, Audi und Volkswagen!

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