O2 Schneefahrbahn, Schleudern, ESP

Diskutiere O2 Schneefahrbahn, Schleudern, ESP im Skoda Octavia II Forum Forum im Bereich Skoda Forum; Am Wochenende hatte ich zum erstenmal Schnee unter den Rädern meines neuen Octavia (Höhergelegt mit Schlechtwegepaket). Am Freitag hatte es...
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uproar

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Am Wochenende hatte ich zum erstenmal Schnee unter den Rädern meines neuen Octavia (Höhergelegt mit Schlechtwegepaket). Am Freitag hatte es dichten Schneefall auf der Autobahn und da es erst seit ein paar Stunden schneite war die Straße noch nicht vereist. Reifen (Conti TS 830 195/65 R15 91T) und Auto liefen wie auf Schienen 100-130km/h. Die Wechsel zwischen stark verschneit und weniger stark verschneiten Bereichen wurden problemlos durchpflügt. Außer das es hörbar war, war es problemlos. Danach auf der Landstraße (enger Geländeeinschnitt, Berge mit Fluß) war dann schon feste Schneefahrbahn und obenauf der gerade fallende Neuschnee. Bei nur 70km/h fing er vorne leicht zu schlingern an. Gegenlenken (vielleicht daß ich das Lenkrad 1cm bewegt habe) war nicht wirklich notwendig aber ich ging vom Gas weil ich nicht wußte ob er jetzt gleich ausbricht oder ob das bei ESP nicht zu erwarten ist (?). Danach bergauf über einen Pass, vor mir 3 Wagen mit 35-40km/h...da ich ja noch nach Hause wollte also trotz dicker Schneelage überholt. Zunächst im 2.Gang (weil es möglichst schnell gehen sollte)...Räder drehen stark durch, vorne in der Anzeige blinkt etwas gelb ich schalte in den 3. und bin vorbei. Bergauf also bis auf das durchdrehen sehr stabil. In den steilen bergab Kurven fahre ich fast ausschließlich mit Motorbremse nicht wenige Kurven nur mit 40km/h. Schwer zu sagen was geht und was nicht. Auf der Rückfahrt ist die Autobahn dann schon vereist und es fühlt sich schon problematisch an 100km/h zu fahren. Die 2. Spur hatte eine ca. 5cm Schneeauflage und taugt als Überholspur nur mehr wenn nicht mehr als 100km/h notwendig sind.

Da ich noch nie ein Auto mit ESP, und mit dem Octavia den ersten Schnee hatte fehlt es mir an Erfahrung was so geht und was nicht. Mit BMW und Mercedes konnte ich übrigens problemlos mitfahren, Innerhalb von 2 Stunden Autobahn lagen 3 Fahrzeuge frisch in den Leitplanken...also war sicher gefährlich. Mich würde interessieren nach welchen Kriterien ihr in solchen Situationen eure Fahrweise wählt. Wie merkt ihr daß der Octavia an der Grenze ist ? Gibts objektive Kriterien ? Eure Erfahrungen würden mich interessieren. Da ich es mir nicht immer aussuchen kann wann ich fahre muß ich auch bei jedem Wetter fahren. Wenn er schleudert wird er dann gleich völlig unkontrollierbar?
 

Quino666

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Spätestens wenn das orange Licht an geht bist Du im Grenzbereich. ;-)

Im allgemeinen kann man aber nicht sagen bei Schnee kann man bis xykm/h ohne Probleme fahren. Da Schnee nicht gleich Schnee ist und auch jeder Fahrer andres reagiert. Einer meiner Fahrerlehrer sagte immer " Du musst mit dem Ar... das Auto fahren" Was so viel bedeutete, wie man muss immer fühlen was das Auto gerade tut und entsprechend unterstützend oder gegensteuernd eingreifen. In der Zeit der vielen elektronischen Helferleins ist es meistens ausreichend wenn man beim Eingreifen des Helferleins vom Gas geht oder "leicht" bremst.

Am besten besuchst Du einmal einen Fahrsicherheitskurs, da lernst Du Dein Auto in den beginnenden Gefahrensituationen kennen.

Viel Spaß und sichere Fahrt

Quino666
 

uproar

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Fahrsicherheitskurs hatte ich schon mal...könnte ich wieder machen stimmt. Nur ists halt so wenn man am Übungsplatz schleudert ists kein Problem wenn man mehrere Meter Fahrbahn für Gegenlenkbewegungen verbraucht oder kräftig abbremst. Auf der Straße klebt einem nicht selten jemand hinten dran und oder die Leitplanke ist gleich nebenan. Ausweichen auf die Nebenfahrbahn auch eher ungesund. Da ich mit anderen Autos Schleudererfahrung habe (starkes Gegenlenken erforderlich mit meist folgenden massiven ruckartigen Ausbrechen in die Gegenrichtung,... Ausbrechen eines Combis kenn ich eher hinten und war überrascht daß sich der Octavia vorne bewegt)

Das orange Licht scheint aber auch nur bei durchdrehenden Rädern anzugehen...

Zum leicht Bremsen: Also nicht kurz und kräftig treten und das ABS arbeiten lassen ?
 

Quino666

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Sobald ESP oder ASR angeht leuchtet ein Lichtlein auf. So war es wenigstens bei meinem Fahrsicherheitskurs mit dem Octavia.

Wie stark man bremsen muss hängt, wie vieles, von der gesamt Situation ab. beginnst Du den Gripverlust zu spüren also leichtes ziehen in irgend eine ungewollte Richtung oder schlechten Biss der Reifen, dann reicht bei normaler Strecke ohne Hindernisse oft ein reduzieren der Geschwindigkeit. Räuberst Du aber um die Kurven und machst einen wilden Abflug, dann ist natürlich ein "in die Eisentreten" und eine Fußreflexzonenmassage durch das ABS angesagt.
Ich persönlich fahre jeden Tag durch alle Ecken von Oberbayern und habe bisher keinerlei Situationen erlebt wo ich wegen einem drohenden Abflug meines Fahrzeugs voll in die Bremse springen musste. Aber ich denke, das liegt auch an meiner doch recht defensiven (Vorausschauendes fahren, Abstand halten etc) aber nicht verkehrsbehinderten Fahrweise. Die zwei Minuten die man durch das wilde und animalische durch treten des Gaspedals und anschließende harte bremsen gewinnt, die verliert man dann schnell wieder wenn man auf den Abschleppwagen oder gar RTW warten darf. Vom Heulen an der Tankstelle mal gar nicht zu reden.

Was willst Du eigentlich mit "...Mit BMW und Mercedes konnte ich übrigens problemlos mitfahren..."? Gilt bei diesen Herstellern die Physik nicht? Wenn man den Grip mit seinem Auto verliert, dann hängt das in erster Linie von drei Faktoren ab. 1) Fahrbahnbeschaffenheit, 2) Reifen und 3) Geschwindigkeit. Den Rest erledigt die Physik mit Haftreibung und Zentrifugalkraft!

Viel Spaß

Quino666
 

uproar

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Also doch: Wenn sich ein kräftiger Abflug ankündigt fest reintreten und nicht warten ob dem ESP noch etwas dazu einfällt.

Ok könnte also auch das Licht für das ASR gewesen sein beim bergauf überholen...ehrlich gesagt in solchen Situationen kleben meine Augen auf der Fahrbahn und ich könnte nicht sagen was da angezeigt wurde. Das mit BMW und Mercedes habe ich erwähnt weil die versucht haben auf der 2. Spur vorbeizufahren und zunächst abbrechen mußten weil eben nicht schneller ging. Haben dann im Tunnel überholt und ich bin nachgefahren. Möchte damit darstellen daß Oberklasse Fahrzeuge in dieser Situation wie du sagst der gleichen Physik unterliegen und ihr Grenzbereich der gleiche zu sein scheint. - Soll die Qualität des Octavias darstellen.
 

Slaigrin

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BMW und Mercedes haben durch den Heckantrieb im Winter ganz andere Probleme als dein Octavia. ;)
 

MrShadow

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Slaigrin schrieb:
BMW und Mercedes haben durch den Heckantrieb im Winter ganz andere Probleme als dein Octavia.
Stimme ich voll und ganz zu. Ich werd auch wieder auf Frontantrieb umsteigen, ist nix für mich mit Heckantrieb im Winter zufahren...außer man will Spaß haben!
 

tschack

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uproar schrieb:
Ok könnte also auch das Licht für das ASR gewesen sein beim bergauf überholen...
Garantiert.
Sobald die Reifen durchdrehen, werden diese durchs ASR wieder "gezügelt", damit die Reifen wieder mehr Grip haben.

Einfach weniger stark beschleunigen (gerade beim Diesel kannst du auf Schneefahrbahn locker noch im 3./4. Gang durchdrehende Räder provozieren) und schon hast du das Problem nicht mehr... ;)
 

Naserot

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Man könnte es auch anders ausdrücken:

Sobald ESP und ASR greifen, hat der Fahrer sein Fahrzeug nicht mehr selbst im Griff und die Technik sagt durch ihren Eingriff und mittels Aufleuchten der ASR - Kontrollleuchte: "Du Depp, mach langsam!"

Bezüglich des Eingangsthreads: Ich wünsche dem Ersteller alles Glück dieser Erde, noch mehr den anderen Verkehrsteilnehmern, denen er begegnet, denn mit Können hat dieses Kamikazefahren bei Eis und Schnee nichts zu tuhn.
 

uproar

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@naserot ziel des threads war es sicher nicht Anleitungen fürs Kamikazefahren mit dem O2 zu bekommen. Sondern lediglich Erfahrungsberichte von Leuten die schon mal ins Schleudern kamen mit einem Octavia. Weil sich die Räder auf Schneeunterlage durchdrehen beim Beschleunigen für den Überholvorgang von Kamikaze zu sprechen finde ich grob übertrieben.
 

pelmenipeter

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MrShadow schrieb:
Slaigrin schrieb:
BMW und Mercedes haben durch den Heckantrieb im Winter ganz andere Probleme als dein Octavia.
Stimme ich voll und ganz zu. Ich werd auch wieder auf Frontantrieb umsteigen, ist nix für mich mit Heckantrieb im Winter zufahren...außer man will Spaß haben!

"Einsicht ist der erste Weg zur Besserung" :thumbsup:

Mit Heckantrieb hat man sicher auch etwas mehr "zu tun" im winter
Wenn ich immer Paps im 3er Coupe mit M-Fahrwerk sehe ..... sobald etwas schnee liegt muss er sehr vorsichtig fahren, und wenn mal etwas mehr schnee liegt kommt er nicht vom fleck der schwere 6-Ender vorne drin und hinten wird geschoben, das reicht nicht, der fabia dagegen zieht/schaufelt sich förmlich durch den schnee ( gut das er so hoch ist)

wie sich das ganze im octi verhält weiß ich nicht
aber ich vermute wenn vorne ein schwerer motor sitzt fährt es sich einfacher
ich merke im winter den unterschied zu meinem 1.9 tdi und 1.4er Combi meiner Mutter sehr deutlich
 

R2D2

Guest
uproar schrieb:
Am Wochenende hatte ich zum erstenmal Schnee unter den Rädern meines neuen Octavia (Höhergelegt mit Schlechtwegepaket). Am Freitag hatte es dichten Schneefall auf der Autobahn und da es erst seit ein paar Stunden schneite war die Straße noch nicht vereist. Reifen (Conti TS 830 195/65 R15 91T) und Auto liefen wie auf Schienen 100-130km/h. Die Wechsel zwischen stark verschneit und weniger stark verschneiten Bereichen wurden problemlos durchpflügt. Außer das es hörbar war, war es problemlos. Danach auf der Landstraße (enger Geländeeinschnitt, Berge mit Fluß) war dann schon feste Schneefahrbahn und obenauf der gerade fallende Neuschnee. Bei nur 70km/h fing er vorne leicht zu schlingern an. Gegenlenken (vielleicht daß ich das Lenkrad 1cm bewegt habe) war nicht wirklich notwendig aber ich ging vom Gas weil ich nicht wußte ob er jetzt gleich ausbricht oder ob das bei ESP nicht zu erwarten ist (?). Danach bergauf über einen Pass, vor mir 3 Wagen mit 35-40km/h...da ich ja noch nach Hause wollte also trotz dicker Schneelage überholt. Zunächst im 2.Gang (weil es möglichst schnell gehen sollte)...Räder drehen stark durch, vorne in der Anzeige blinkt etwas gelb ich schalte in den 3. und bin vorbei. Bergauf also bis auf das durchdrehen sehr stabil. In den steilen bergab Kurven fahre ich fast ausschließlich mit Motorbremse nicht wenige Kurven nur mit 40km/h. Schwer zu sagen was geht und was nicht. Auf der Rückfahrt ist die Autobahn dann schon vereist und es fühlt sich schon problematisch an 100km/h zu fahren. Die 2. Spur hatte eine ca. 5cm Schneeauflage und taugt als Überholspur nur mehr wenn nicht mehr als 100km/h notwendig sind.

Da ich noch nie ein Auto mit ESP, und mit dem Octavia den ersten Schnee hatte fehlt es mir an Erfahrung was so geht und was nicht. Mit BMW und Mercedes konnte ich übrigens problemlos mitfahren, Innerhalb von 2 Stunden Autobahn lagen 3 Fahrzeuge frisch in den Leitplanken...also war sicher gefährlich. Mich würde interessieren nach welchen Kriterien ihr in solchen Situationen eure Fahrweise wählt. Wie merkt ihr daß der Octavia an der Grenze ist ? Gibts objektive Kriterien ? Eure Erfahrungen würden mich interessieren. Da ich es mir nicht immer aussuchen kann wann ich fahre muß ich auch bei jedem Wetter fahren. Wenn er schleudert wird er dann gleich völlig unkontrollierbar?
Wie wäre es gleich mit Sommerreifen zu fahren, um die Situationen ohne Not noch etwas "auf mehr auf die Spitze" zu treiben? Wenn du schon merkst, dass dein Auto bei solchen Bedingungen schon instabil wir, die Räder beim Gas geben durchdrehen, etc. pp. und du dir nicht sicher bist, was geht oder nicht, dann ist es dringend an der Zeit, wenigstens einen Gang gemächlicher zu tun :!: Irgendwann ist übrigens auch mit elektronischen Helferlein aller Art Schluss und dann wirds richtig "lustig"...

Sorry für die harten Worte, aber mit etwas mehr Verstand kommt man gerade im Winter besser ans Ziel.
 

wiesenthaler

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Ich kann den Themenstarter verstehen, wenn er wissen will, wie sich sein Fahrzeug im Grenzbereich anfühlt und was konkret die Regeleingriffe der Elektronik bewirken - ABER - die öffentlichen Straßen sind dafür völlig ungeeignet!!!

Ich durfte am 18. Januar 2001 bei winterlichen Verhältnissen mit einem Passat Variant (35i) im VSZ Sachsenring ein Fahrsicherheitstraining mitmachen - das hat mir in Bezug auf Grenzbereiche im Winter die Augen geöffnet. Trotz ABS benötigte der Passat auf vereister Piste aus Tempo 50 knappe 80 Meter bis zum Stillstand und im Kreisel brach das Auto bereits bei 26 km/h vorne aus.

Fakt ist, dass nur Winterreifen mit ausreichender Profiltiefe in Verbindung mit vorausschauender und defensiver Fahrweise Garant für sicheres und einigermaßen zügiges Vorankommen auf schneeglatter oder -matschiger Fahrbahn sind. Wenn der Untergrund keinen Grip mehr bietet (ich sage nur Blitzeis), dann wird die Fuhre unkontrollierbar, egal ob mit oder ohne ESP, ABS etc.
 

skod2003

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wiesenthaler hat es auf den Punkt gebracht.

Die Physik kannst Du nicht umgehen / aus-tricksen.
Ein Fahrsicherheitstraining kann ich nur jeden empfehlen, ich kenne einige alte Hasen, auch Berufskraftfahrer welche dann sehr überrascht waren .

Abgesehen davon ist so ein Kurs je nach Gruppe echt spaßig ;-)
 

criz

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Octavia 1Z FL RS Combi / Rapid Spaceback
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=npTRXr4Sgxg[/youtube]
Das Video ist sicher etwas übertrieben, aber es zeigt gut wie schnell etwas passiert, wenn man sein Auto nicht unter Kontrolle hat.
Wenn du im Sommer bei gutem Wetter so schnell um die Kurven jagst, dass deine Kontrolllämpchen blinken mag es noch gut gehen, nur du weißt im Winter nie wie die Straßenverhältnisse sind. Das kann sich innerhalb von ein paar Metern schnell ändern. Und dann auf der Überholspur im "Tiefschnee" ist sicherlich nicht sehr schlau. Rechne auch immer damit, dass es leicht passiert das Verkehrsteilnehmer ihr Auto nicht mehr unter Kontrolle haben!

Ein Fahrsicherheitstraining kann ich dir nur empfehlen. Und um jetzt etwas Erfahrung zu bekommen wie sich dein Auto bei diesem Wetter verhält, fahr am besten mal auf einen großen und leeren Parkplatz :thumbup:
 

Guppy12

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Also meine Meinung zu diesem Thema ist, im Winter fährt mann nach Kopf und nicht nach Bleifuß. Man muß das Auto auch nicht bis aufs letzte ausreizen.

Wenn das Dein 1. Winter ist musst Du auch sehr viel Geld haben oder hast das Auto nicht selbst bezahlt, wer sein Geld hart verdient versucht nicht gleich sein neues Auto aufs Spiel zu setzen. Tut mir Leid so was zu sagen aber mit solchen Kaoten auf Winterlichen Fahrbahnen habe ich auch kein Mitleid, nur leder trifft es meistens die Unschuldigen.
 

dünnbrettbohrer

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Hallo zusammen,

auch ich kann den Themenstrater gut verstehen und will in seinen Text nicht mit Gewalt eine Rasermentalität hineininterpretieren. Zumindest hat er erkannt, dass sein Auto unter bestimmten Bedingungen nicht genau das macht was er will und er hatte den Mut uns um Rat zu fragen. Es darf bezweifelt werden ob die Schlauberger, die ihn in der Unterführung überholten auch über ein solches Maß an Selbstrerflektion verfügen.

Auch ich kann nur zu einem Fahrsicherheitstraining raten. Aus den Zeilen des Themenstarters kann ich aber entnehmen, dass ihm die Grundbegriffe der Fahrphysik nicht geläufig sind (nicht böse sein uproar, keine Kritik an Dir selbst, sondern an Deinem Fahrsicherheitstraining). Wer sich als Kraftfahrer nicht mit der "Ausbildung" zufrieden gibt, welche uns nach abgelegter "Prüfung" eine behördliche Erlaubnis zum Führen eines Kfz zuteil werden lässt, sollte sich nach einem guten Fahrsicherheitstraining umsehen. Diese dauern i.d.R. zwei Tage und kosten richtig Geld. 3-4 Stunden davon sollten im Lehrsaal stattfinden (Fahrphysik und Gefahrenlehre). Und wenn man dann einen guten Instruktor hatte, weiß man, dass man danach nicht schneller fahren kann (genauso wie man mit ABS ASR ESP...nicht schneller fahren kann), sondern nur sicherer.

L.G.

Günter
 

OctiKombiL&KTDIDSG

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Bei Schee und Eis ist die totale Sanftheit der Bewegungen angesagt, an der Pedalerie und am Lenkrad. Grenzbereiche sollte man sehr vorsichtig austesten, in Autobahnauffahrten an der Innenseite halten, so daß zum Driften in Kurven noch 1-2 m Platz bleiben. Da wollte mich ein Ur-Quattro abhängen, bin drangeblieben. Auch nicht schlecht sind verschneite, nachts leere Parkplätze. Da kannst Du Dein Kraftfahrzeuch tanzen lassen. Ansonsten, immer wenn andere Verkehrsteilnehmer, Fußgänger oder Fahrradfahrer in der Nähe sind, lieb sein, ja? In Wohngebieten muß man echt aufpassen. Hat mir letztens so ein ca. 5-jähriges Mäuschen auf dem Kinderfahrrädchen von links die Vorfahrt genommen. War kein Problem, war mit 30 km/h unterwegs und bremsbereit.
 

uproar

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hmmm das manche meinen daß ich ein Raser bin läßt sich ja noch ertragen, aber mir jetzt noch zu unterstellen daß ich bei kleinen Mädchen nicht bremse?

dachte zur Winterszeit würden auch andere gelegentlich ins Schleudern kommen, durchdrehende Räder haben,... aber ich sehe ihr seid alles Fahrer wie aus dem Bilderbuch, Warnleuchten kennt ihr nur von der Betriebsanleitung...

interessant wäre auch warum Tschack meint das ausgerechnet mein Diesel anfälliger fürs durchdrehen ist?
 

Robert78

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uproar schrieb:
interessant wäre auch warum Tschack meint das ausgerechnet mein Diesel anfälliger fürs durchdrehen ist?
Na weil Diesel in der Regel ein höheres Drehmoment haben - darum.


Tips über die richtige Geschwindigkeit bei schlechten Straßenverhältnissen einzuholen ist halt so eine Sache.
Jede Situation ist anders und der eine traut sich mehr zu als der andere.

Ganz streng genommen sind wir alle oder zumindest sicher 90% der Autofahrer rein theoretisch etwas zu schnell für die Verhältnisse bei Schnee und Eis unterwegs - und da schließ ich mich jetzt ohne Probleme mit ein....
 
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