Niedrigere Öltemperatur

Diskutiere Niedrigere Öltemperatur im Skoda Yeti Forum Forum im Bereich Skoda Forum; Hallo , wollte nur Sagen, der Tip an der Ölwanne diesen Filz zu entfernen war echt gut. 👍 Zusätzlich habe ich neben der Ölwanne im...

Dirkdirkdirk

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Hallo ,
wollte nur Sagen, der Tip an der Ölwanne diesen Filz zu entfernen war echt gut. 👍 Zusätzlich habe ich neben der Ölwanne im Unterfahrschutz 4 Löcher( Mit Bohrmaschinenaufsatz ) gebohrt, sind ja nicht in der Aktis.
Ergebnis, das Mototrgeräusch ist minimal lauter, aber die Öltemperstur pendelt sich mit Wohnwagen nun so bei 100/115 Grad ein, also gute 10- 20 Grad weniger als zuvor und im Stand kühlt er besser runter.....
Auf jedenfall ist jetzt alles Supi 😉
Achja, ich hab einen Skoda Yeti 2, 0 Diesel von 2010 ( 5AL ) kein Allrad.
20210520_171245.jpg
 
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Dirkdirkdirk

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Hab ich aus diesem oder dem andern Forum mit dem schwarzen Eblem... um die Ölwanne war ein Filz, wie bereits geschrieben (ähnlich wie um die Batterie) war mit 2 Handgriffen weg, sind ja nicht in der Tundra... Bei meinem Yeti w hilft es , ob alles diesen Filz um die Ölwannde haben weiss ich nicht, muss man halt mal paar Schrauben lösen und nachschauen 😎
 

Bernie

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Und im Winter?
Das Motoröl und der Motor brauchen ihre Betriebstemperatur oder auch Beharrungspunkt genannt.
Was glaubst du, warum Skoda nicht auch auf die Idee gekommen wäre, Löcher in die Verkleidung
einzubringen?

Du hast immer Kondenswasser sowie etwas Kraftstoffrückstände mit der Zeit im Öl.
Die Betriebstemperatur des Öles reduziert diese Rückstände im Betrieb.

Bernie
 
4tz3nhainer

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Kennst du denn die Öltemperaturen im Winter ?(
Die VW Diesel laufen generell extrem heiß. 130°C sind bei hoher Last keine Seltenheit. Das würde mir viel mehr Sorgen machen. Von daher finde ich den Tipp des TE gut.
 

Dirkdirkdirk

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Also wenn wir Winter von minus 25 Grad und mehr hätten, könnte ich dir folgen, so leider nicht...
Und mit Temperaturen von 120 oder im Sommer von fast 135 Grad durch die Welt zu eiern, wird den Motor erherheblich mehr Schaden... Und die Ölwanne liegt nicht frei...
Eine Öltemperstur von 85- 110 Grad ist völlig in ausreichend und die habe ich ,während mehr die Gefahr eines Filmabriss erhöht.... Und keines meiner vorherigen Autos hatte einen Filz um die Ölwanner und einige nicht mal Unterfahrschutz... so wie es jetzt ist, ist es super... 😉
Kennst du denn die Öltemperaturen im Winter ?(
Die VW Diesel laufen generell extrem heiß. 130°C sind bei hoher Last keine Seltenheit. Das würde mir viel mehr Sorgen machen. Von daher finde ich den Tipp des TE gut.
Stimmt nicht, weder mein Passat noch mein Audi wurden so heiss.... ich habe lediglich die Spitze um ca 10 Grad im Anhängerbetrieb gesenkt 😉, er wird weiter zügig warm und pendelt sich wie zuvor um die 90/100 Grad ein wie auch der Audi... aber wenn es so viele hier stört soll der Admin es löschen ... Bei 150 Grad hat man schon Ölfilmabriss...
 
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fireball

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BOFH
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Ist das auch kein Problem. Mein 1Z TDI hat den Filz auch seit Jahren nicht mehr drumrum, weil der im Rahmen von Instandhaltungsmaßnahmen entfernt und nicht mehr angebracht werden konnte. Keinerlei Nachteile.
 

Bernie

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Man kann nur sagen, je dünner ein Öl, desto höher der Volumenstrom, geringer die Reibungswärme und gleichzeitig auch bessere Kühlung der Bauteile.
Dementsprechend legt man bei der Materialauswahl des Motors/Dichtungen usw. das Öl entsprechend aus. Dafür führt der Hersteller viele Versuche
auf seinem Prüfstand aus. Es werden die Betriebszustände im "Freien Feld" simuliert.

Aufgrund der unterschiedlichen Materialen und somit unterschiedlicher Temperaturen und Ausdehnungen muss der Hersteller Kompromisse eingehen,
denen er durch Versuche mt unterschiedlichen Ölen Rechnung trägt.

Interessant ist der Gedanke, ob ein dünneres Öl die Bauteile schlechter kühlt, da die "Verweildauer" zur Wärme-Aufnahme kürzer ist, und das Öl daher
zusätzlich zur geringeren Eigenreibung auch selbst kühler bleibt. Weiter käme jedoch der Aspekt, dass die Viskosität und somit die Eigenreibung auch
wieder ansteigt.

Wir haben dabei eine direkte Abhängigkeit von Temperatur und Viskosität. So können ein 30er bei 100°C und ein 40er bei 110°C die gleiche Viskosität und
dementsprechend auch den gleichen Volumenstrom haben. Nur eben, dass das 40er insgesamt heißer läuft und damit rein physikalisch eine schlechtere
Bauteil-Kühlung möglich ist.

Dann haben wir natürlich noch das Problem, dass die Messung der Öltemperatur in der Ölwanne nur eine punktuelle Messung darstellt. Auf dem Prüfstand
muss die Öltemperatur an wesentlich mehreren Punkten gemessen werden, da eben unterschiedliche Materialen use.

Wenn ich nun am Motor den serienmäßigen Zustand verändere, um eine "höhere Absenkung" meiner Öltemperatur in der Ölwanne zu erreichen, begebe ich mich
in die Abteilung "Versuche" und glaube es besser als der Hersteller zu können.
Baut man einen Ölkühler z.B ein, hat dieser Kühler immer einen Bypass, so dass die Temperatur auf einem bestimmten Niveau bleibt, auch im Winter.
Bleibt natürlich jedem überlassen, sich als Versuchsingenieur an seinem Fahrzeug zu betätigen.

Aber bedenken sollte man schon, dass sich die Fachleute beim Hersteller da schon selbst ihre Gedanken gemacht haben.

Grüße von Bernie
 

Dirkdirkdirk

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Man kann nur sagen, je dünner ein Öl, desto höher der Volumenstrom, geringer die Reibungswärme und gleichzeitig auch bessere Kühlung der Bauteile.
Dementsprechend legt man bei der Materialauswahl des Motors/Dichtungen usw. das Öl entsprechend aus. Dafür führt der Hersteller viele Versuche
auf seinem Prüfstand aus. Es werden die Betriebszustände im "Freien Feld" simuliert.

Aufgrund der unterschiedlichen Materialen und somit unterschiedlicher Temperaturen und Ausdehnungen muss der Hersteller Kompromisse eingehen,
denen er durch Versuche mt unterschiedlichen Ölen Rechnung trägt.

Interessant ist der Gedanke, ob ein dünneres Öl die Bauteile schlechter kühlt, da die "Verweildauer" zur Wärme-Aufnahme kürzer ist, und das Öl daher
zusätzlich zur geringeren Eigenreibung auch selbst kühler bleibt. Weiter käme jedoch der Aspekt, dass die Viskosität und somit die Eigenreibung auch
wieder ansteigt.

Wir haben dabei eine direkte Abhängigkeit von Temperatur und Viskosität. So können ein 30er bei 100°C und ein 40er bei 110°C die gleiche Viskosität und
dementsprechend auch den gleichen Volumenstrom haben. Nur eben, dass das 40er insgesamt heißer läuft und damit rein physikalisch eine schlechtere
Bauteil-Kühlung möglich ist.

Dann haben wir natürlich noch das Problem, dass die Messung der Öltemperatur in der Ölwanne nur eine punktuelle Messung darstellt. Auf dem Prüfstand
muss die Öltemperatur an wesentlich mehreren Punkten gemessen werden, da eben unterschiedliche Materialen use.

Wenn ich nun am Motor den serienmäßigen Zustand verändere, um eine "höhere Absenkung" meiner Öltemperatur in der Ölwanne zu erreichen, begebe ich mich
in die Abteilung "Versuche" und glaube es besser als der Hersteller zu können.
Baut man einen Ölkühler z.B ein, hat dieser Kühler immer einen Bypass, so dass die Temperatur auf einem bestimmten Niveau bleibt, auch im Winter.
Bleibt natürlich jedem überlassen, sich als Versuchsingenieur an seinem Fahrzeug zu betätigen.

Aber bedenken sollte man schon, dass sich die Fachleute beim Hersteller da schon selbst ihre Gedanken gemacht haben.

Grüße von Bernie
Die Gedanken gehen bis 100.000km und dem Hauptmarkt angepasst... natürlich hat der Hersteller sich Gedanken gemacht und hat seine Fahrzeugentwicklung dem Herstellungsland Verkaufsmarkt und der effektiven kostengünstigen Produktion angepasst...
( ein AGR Regelventil direkt neben dem Turbo zu setzen, so dass man einen Kühler zusätzlich braucht,( sitzt an AGR) war vom Hersteller wohl nicht der große Wurf) ... in Tschechien wo man auch den russischen Markt, die man wohl als die zwei Hauptmärkte zählen kann, sind die Winter dort in ganz anderen Bereichen....
Warum die Maßnahme habe ich bereits erläutert, also im Internet gesurft und gelesen und einer gab den Tip... übrigens nicht alle Skodas haben diesen Filz... mein Rennsportmechaniker hat es abgenickt um die Temperaturspitze abzufangen und er ist Meister bei VW... Das wird also schon passen und er läuft prima damit, den bei den 5w30 ist bei 140 Grad Ende mit Volumenstrom... Und den Großteil der Kühlung des Motors im Betrieb übernimmt das NoX durch Abgasrrckführung , bei 130 Grad kühlt das Öl nicht mehr wirklich viel...
Muss ja niemand nachmachen...
Ich fahre meine Motorenkompression nicht unter Belastung mit 130 Grad in die Fritten...😎
 
mrbabble2004

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Kennst du denn die Öltemperaturen im Winter ?(
Die VW Diesel laufen generell extrem heiß. 130°C sind bei hoher Last keine Seltenheit. Das würde mir viel mehr Sorgen machen. Von daher finde ich den Tipp des TE gut.
Woher nimmst du diese Erkenntnis? Ich habe noch keinen Diesel bei über 110 Grad gehabt…

Ich fahre regelmäßig verschiedene Diesel aus dem Konzern…

Auch unser Touran kommt dort nicht annähernd hin, wenn er einen mit Holz beladenen, 1,5 t schweren Anhänger die Berge hochzieht…
Diesen Filz hat er in Fetzen noch dran an der Ölwanne ;)
 
Seppel16

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Nur meine 5 Cent dazu,Wasser kocht bei 100 Grad auch aus dem Öl, aber das Märchen vom Diesel auskochen bei 120Grad oder mehr, seh ich eher kritisch bei dem was mir jeden Tag über die Hände laufen könnte, besser wäre die Intervalle an die Fahrprofile anzupassen und nicht an die Flottenservice Preise 😂
 

ES8.0

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Ich habe meinen aktuellen Golf 8 2.0tdi 150ps auf der Autobahn schon bei 128 grad gehabt. Vollgas versteht sich ohne Hänger. Und bei dem ist 0w-20 drin. Kein Plan wieviel Reserven das Öl noch hat. Weiß es vielleicht jemand?
 

Tii

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Kennst du denn die Öltemperaturen im Winter ?(
Die VW Diesel laufen generell extrem heiß. 130°C sind bei hoher Last keine Seltenheit. Das würde mir viel mehr Sorgen machen. Von daher finde ich den Tipp des TE gut.
Also der 2.0 TDI 150 PS im Golf meiner Eltern erreicht bei leichten negativen Temperaturen (so bis minus 10) auf 20 km Fahrt keine 80 Grad Öltemperatur. Also wer nicht wirklich Langstrecke fährt, bekommt den Motor nie richtig heiß im Winter außer er "ballert" über die Autobahn.
 
fireball

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BOFH
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Woher nimmst du diese Erkenntnis? Ich habe noch keinen Diesel bei über 110 Grad gehabt…
125 Grad und mehr sind beim CEGA bei den aktuellen Bedingungen kein Problem. Sogar ohne Filz und ohne Vmax.
 

Lex7636

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Da komm ich bei vmax über 120 Grad

Tacho wurde noch angepasst, damit die Kühlwassernadel nicht bei 90 klebt ist ja eine Schande sowas zu machen.

OT : Kühlwassernadel bleibt von 90 bis 126 Grad auf 90 grad nur so nebenbei
 

Elektrobonzo

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Ich Stelle mir immer die Frage, wie genau die Temperaturanzeige ist.... Weiterhin muss man rätseln, wie der Motorblock gekühlt wird und das Öl. Wenn das System nimmer ausreicht, warum auch immer, dann sind die Kühler defekt. Irgendwo Löcher einbohren, damit man ein paar Watt mehr Wärme abgeben kann.... Wenn's hilft okay, wenn's aber so stark die Temperatur beeinflusst muss man sich tatsächlich die Frage stellen, ob es im Winter ok ist oder man die gefährliche Warmlaufphase deutlich verlängert ..
 
mrbabble2004

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Das ist schon lange so bekannt ;)
 

Lex7636

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Bekannter hat es mir ja umgestellt, und da hat man die Kennlinie gesehen :)
 
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