Neuwagenbestellung - Versprechen nicht gehalten, Tips?

Dieses Thema im Forum "Skoda Fabia II Forum" wurde erstellt von HerrQuark, 10.05.2008.

  1. #1 HerrQuark, 10.05.2008
    HerrQuark

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    Hallo zusammen,

    bin seit gestern stolzer Besitzer meines Fabias.

    Eigentlich ein toller Tag, wenn nicht die Abholung zum Fiasko geworden wäre :cursing: ...

    Erst waren die Winterreifen nicht dabei (obwohl vertraglich zugesichert), der Verkäufer glaubte mir nicht und musste erst in den Vertrag reinschauen, dann soll ich nun für meine Wunschreifen Aufpreis zahlen, obwohl das nach der Bestellung per Email an ihn ging, welche es werden sollen und dann war der Wagen nicht, wie versprochen, vollgetankt.

    Beim Verkaufsgespräch hiess es noch, wir tanken Ihnen den Wagen natürlich auch voll, das sind ja auch 50EUR, während es gestern hiess: Den Wagen können wir Ihnen nicht volltanken, das sind ja 60EUR und ausserdem steht das nicht in der Bestellung. :thumbup:

    Leider hab ich bei der Bestellung keinen Zeugen dabei gehabt...

    Ganz davon zu schweigen, das weitere telefonische Absprachen, wie z.B. "weil es so lange gedauert hat, bauen wir Ihnen Ihre Freisprecheinrichtung ein", genauso hießen, aber "preisgünstig".

    Ich habe schon viele Autos neu gekauft (ist nun der vierte), aber sowas hab ich noch nicht erlebt.

    Und das, wo ich den Wagen da gekauft habe, wo der Verkäufer nicht so schmierig ist, obwohl der Wagen 500EUR teuerer war..

    Naja, hab nen Hals bis Baghdad auf den Händler, der Wagen ist KLASSE :thumbup: :thumbup: :thumbup:



    Habt ihr irgendwelche Tips oder ähnliche Erfahrungen gemacht ???



    Gruss,

    Quark
     
  2. AdMan

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  3. #2 Homer J., 10.05.2008
    Homer J.

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    Erfahrungen hab ich noch keine, bekomme meinen Fabia am Freitag :thumbsup: . Aber einen Tip habe ich für dich: alles schriftlich geben lassen! Wenn möglich auf Papier mit Unterschrift, alles andere hat keinen Bestand.
    Die Winterreifen würde ich nicht Extra bezahlen, wenn es ausdrücklich im Kaufvertrag steht, daß sie dabei sind (wozu einen Vertrag wenn der Preis darunter nicht all-inclusive ist). Das mit dem Volltanken ist ein wenig kleinlich. Wenn er nicht für 50€ Volltanken kann, dann hätte er zumidest für 50€ Sprit in den Tank gekippt.
    Wie dem auch sei, alles schriftlich geben lassen, zur not auch per Mail...
     
  4. #3 TomHH34, 13.05.2008
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    Moin,

    Also das mit dem Winterreifen ist schon bescheiden, vorallem wenn die "schriftlich" per Mail vereinbart wurde. Ich würde aber alles schriftlich machen und auch nochmal vom Verkäufer auf Breifbogen bestätigen lassen. Wir haben alles was wir im Verkaufsgespäch mit hineinbekommen haben schriftlich erfassen lassen....

    Gruß
    Thomas

    PS: rein rechtlich kann ma einen Verkaufsvertrag auch mündlich machen, nur wo sind dann die Beweise....
     
  5. Berni

    Berni

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    Klare Sache, was vereinbart ist, muss eingehalten werden. Hast Du auch schriftlich, dass Du freie Wahl hast bei den Winterreifen? Möglicherweise ist das jetzt der Knackpunkt. Oder hattest Du zuverlässige Zeugen dabei, die die mündlichen Zusagen des Verkäufers bestätigen können?

    Das mit dem Volltanken erinnert mich an meine Superb-Abholung letztes Jahr. Schriftlich war "Erstbetankung" vereinbart. Als ich mich wunderte, dass der Tank nicht voll sondern fast leer war, erklärte mir die Verkäuferin den feinen Unterschied zwischen Erstbetankung und Volltanken. Unter Erstbetankung versteht man bei Skoda (oder nur im Autohaus Kempen?) leider nur ein paar Liter, damit der Kunde irgendwie vom Hof kommt. Auf eine Beschwerde und ekelhafte Diskussionen über Begriffsdefinitionen habe ich natürlich verzichtet, um mir nicht den schönen Tag versauen. Schließlich hatte ich mich lange genug aufs Auto gefreut, und ausschlaggebend für meine ursprüngliche Kaufentscheidung war die Tankfüllung nicht wirklich.

    Dennoch, das Ergebnis ist typisch: Eine Verkäuferin, die sich schlau vorkommt und glaubt, sie hätte einen guten Job getan, und ein verduzter Kunde, der sich leicht verarscht fühlt und gerade gelernt hat, dass man keinem Verkäufer über den Weg trauen darf. Das sind bleibende Eindrücke.

    Irgendwie sind diese Spitzfindigkeiten, mit denen man den Kunden ganz bewußt irreführen möchte, ja nicht nur Skoda-spezifisch, sondern ein ganz akutes Problem vieler deutscher Unternehmen. Die Botschaft heißt: "Ihr Kunden seid für uns nur Volltrottel, die kaum bis Drei zählen können. Wir wollen nur Euer Bestes, nämlich Euer Geld, und da sind uns auch die dümmsten Tricks nicht zu peinlich... " In jeder Zeitung stehen irgenwelche dümmlichen Autoleasingangebote, wo irgend eine Monatsrate genannt wird, die günstig erscheinen soll, aber überhaupt keinen Aussagewert hat, weil wesentliche Angaben fehlen (weil man nicht will, dass der Kunde sich den tatsächlichen Wucherpreis selbst ausrechnet). Oder besonders typisch die DSL-FLAT-Angebote, wo fast alle Telekomkonkurrenten mit Preisen werben, die sie gar nicht halten können und wollen, sondern nach 3 oder 6 Monaten um bis zu 50% erhöhen. Dieser Pferdefuß wird aber nur im Kleingedruckten verraten, das nicht nur klein- sondern auch blassgedruckt und 10 mal so umfangreich ist, wie die eigentlichen Vertragsparameter. Oder Billigflüge für angeblich 1 Euro, bei denen über 60 Euro "Nebenkosten" hinnzukommen, bei Ryanair sogar noch saftige Kosten fürs Gepack. Ich denke, dieser arrogante bauernschlaue Kundennepp wird sich irgendwann rächen und den Verursachern in Form von Kundenschwund und Negativimage um die Ohren fliegen. Am deutllchsten demonstrieren die Banken, dass sie lieber auf kurzfristig Abzocke statt auf langfristige Kundenbindung setzen: Die richtig fetten Guthaben-Zinsen, mit denen überall geworben wird, gelten ausnahmslos für Neukunden, niemals für Bestandskunden (Nachzulesen im Kleingedruckten, wo sonst).

    Früher konnte man "AGBs gelesen" blind ankreuzen, und den Worten der Verkäufer Glauben schenken, auch wenn sie die Nebenabsprachen im Vertrag ungeschickt formulierten. Inzwischen streiche ich Zweideutigkeiten konsequent aus allen Verträgen und ersetze sie durch klare getroffene Absprachen, bevor ich unterschreibe. Ein ehrlicher Verkäufer hat damit keine Probleme, bauernschlaue Gauner schon eher, aber dann lasse ich lieber das Geschäft sausen. Ich kann mein Geld auch woanders ausgeben.
     
  6. #5 tschack, 13.05.2008
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    Das ist ganz normal so... :thumbdown:
     
  7. #6 geronimo, 13.05.2008
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    Ich bin gestern der Dauersonne entflohen und ins Museum gegangen, Ausstellung über die Geschichte des Schlagers. Da stand eine Presse für Singles (Schallplatten) aus den 60er-Jahren. Daran klebte eine sehr nette Plakette:

    "Bitte auf Qualität achten. Der nächste Prüfer ist unser Kunde!"

    Ihr wisst schon, früher war alles besser... ;)
    geronimo 8)
     
  8. #7 computer says noo, 13.05.2008
    computer says noo

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    Rabatt, Rabatt, dass lass Dir sagen, das wird vorher draufgeschlagen. Sagte schon die Omma.

    Ohnehin würde ich alle vereinbarten Vertragsbestandteile und Sonderabsprachen immer schriftlich fixieren. Ich bin bei Opel damit einmal vor 10 Jahren bei der Neu-Zulassung auf die Schnautze geflogen und das war mir eine Lehre! Erstens vergehen zwischen dem Kaufvertrag und der Auslieferung manchesmal Monate und -zweitens- für den Verkäufer dutzende andere Vertragskonstrukte und Moblilitätsversorgungsfälle; der KANN sich vielleicht auch gar nicht an alle Details erinnern. Um so wichtiger, was in der Hand zu haben, und das möglichst detailiert.

    Ich war meinem Ex behilflich, als er einen 120d bestellt hatte. Der BMW-Verkäufer (zufällig ein ehemaliger Arbeitskollege von mir) wollte gerne "Leasing" statt "Drei-Wege" verkaufen, weil man den Wagen danach ja auch genau"so" übernehmen könne und nach seiner Kalkulation 500 EUR sparen würde. Kann er halt nur nicht schriftlich im Vorwege garantieren. Doch weiss man, wie lange ein Verkäufer im Autohaus noch tätig ist? Weiss man, ob nicht doch der Insolvenzverwalter in 15 Monaten übernimmt? (Es wurde übrigens die 3-Wege-Sache)

    Man ist schriftlich immer auf der sicheren Seite, natürlich gelten rechtlich auch mündliche Absprachen bzw per Handschlag, aber was kann man letztlich beweisen...?

    Tut mir leid, dass Du Dich ungerecht behandelt fühlst, ich verstehe Dich, weil ich ähnliche Erfahrungen (s.o., Opel) schon gemacht habe, aber lern' einfach was fürs Leben draus und ziehe Deine Konsequenzen (ein Brief an den GF kann aber nicht schaden!). Und kehre dem Laden den Rücken, ein anderer Skoda-Hdl wird gerne Verständnis zeigen ;)
     
  9. AdMan

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  10. #8 pietsprock, 13.05.2008
    pietsprock

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    Es mag immer wieder erstaunen, dass man solche Geschichten von allen Marken hört...

    Meinen die Verkäufer eigentlich, dass man nie wieder ein Auto kauft? Oder dass der dumme Kunde die unfreundliche, schlechte Ab-
    fertigung vergisst und gerne sein Auto in die Werkstatt des Autohauses bringt?

    Da ist man schon fast erstaunt, dass es auch Verkäufer gibt, die einem vom ersten bis zum letzten Moment das Gefühl geben, in
    ihrem Autohaus gut aufgehoben, betreut und beraten zu sein...
     
  11. PAPPL

    PAPPL

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    Mein Freund hatte ähnliche Probleme mit dem Händler aber bei einem Vorführwagen.
    Das Auto hatte einen reparierten Schaden und weitere Mängel und Winterreifen bei der Abholung nicht mehr im Kofferraum. Auf die Mängel wurde nicht hingewiesen.
    Dann wurde ein fettes Beschwerdeschreiben an die Zentrale besendet und voila bekam mein Freund eine Einladung und einen freundlichen Ansprechpartner und einen schönen Preisnachlass.
    Es handelte sich aber auch um ein großes Autohaus mit vielen Zweigstellen, also da war es wichtig schlechte Publicity zu vermeiden.
    Bei einem Bauernhof-Händler wird das nichts bringen.
     
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Neuwagenbestellung - Versprechen nicht gehalten, Tips?

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