Neues zur Kernmarke Volkswagen

Diskutiere Neues zur Kernmarke Volkswagen im sonstige Autothemen Forum im Bereich Skoda Forum; Was habe ich da losgetreten?

  1. Cairus

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    Was habe ich da losgetreten?
     
  2. andi62

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    Eine Diskussion...:D
     
  3. irixfan

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    Da es ja der Hersteller verbockt hat, ist es auch kein bisschen OT ;)
     
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  4. LadyGree

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    Langsam wird es bei VAG Peinlich

    Pannenproduktion: Volkswagen ID.3 startet mit abgespecktem Funktionsumfang
    https://flip.it/E3VQcY
     
  5. #1505 Tuba, 23.05.2020
    Zuletzt bearbeitet: 23.05.2020
    Tuba

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    Mann mann mann, ich könnte brechen, wenn ich diesen Schreiberlingen noch länger zusehen müsste.
    Aha, zugespielt ... finstere Mächte am Werk ... der Spiegel hat Jerry Cotton und James Bond im Team ...

    Was ist aus der Presselandschaft geworden? Informativ? Aufklärend? Recherchiert? Nein. Reißerisch, auf Auflage/Klicks ausgerichtet. Umsatzgesteuert. Aber die Fresse aufreißen, wenn irgendwer auch nur ansatzweise laut nachdenkt. Pressefreiheit ist das nach dem Weiterexistieren der Sonne für das menschliche Leben notwendigste Element. Legislative - Exekutive - Jurisdiktion mit gegenseitiger Kontrolle. Und die Medien. Ohne jede Kontrolle.

    Kotzen könnte ich.
     
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  6. #1506 PolenOcti, 23.05.2020
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    Leider finden die Presse immer wieder Opfer die es lesen.... traurig traurig....;(
     
  7. Jopi

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    So ein klein wenig übertreibst Du jetzt aber schon, @Tuba .
    Ich finde den (Golem)-Artikel eigentlich ziemlich sachlich und informativ, wenn man jetzt mal von dem Begriff "zugespielt", den ich aber auch noch für relativ harmlos und üblich halte, absieht.
    Den Spiegel-Artikel habe ich mangels Abo nicht gelesen. Muss man aber auch nicht, wenn man nicht will.
     
  8. andi62

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    Ja, Gott sei Dank! Es gibt genügend, die die Medien kontrollieren möchten. Und in genügend Ländern passiert ja auch genau das. Entweder repressiv - z.B. Türkei - oder durch Übernahme - z.B. USA.
    Aber es gibt natürlich Rechtsmittel: Berichtet die Presse falsch, ist das schnell justiziabel. Das ist ja das Gute am Rechtsstaat. Insofern gibt es eine Kontrolle - aber eben glücklicherweise keine Staatliche (wie sich das ja auch hier die Anhänger bestimmter politischer Strömungen wünschen - andere Meinungen sind da immer die der "Lügenpresse"). Das Lustige daran ist, dass im gleichen Atemzug behauptet wird, dass sei die Staatspresse. Aber genau das möchte man dort selbst aus der Presse machen - nur eben dann mit den eigenen Meinungen...
    Und die Mitläufer merken diesen Widerspruch nicht mal...

    Was ich deshalb viel schlimmer finde: Es gibt genügend Leute (nein, nicht Du, das weißt Du), die misstrauen der Presse und glauben jeden Mist, den Sie im Internet finden oder in Quellen, die "endlich mal die Wahrheit sagen". Sehr schöne Beispiele in der Berichterstattung gesehen. Da gehen Leute mit Verve auf die Presse los, behaupten man müsse sich ja nur informieren und alle Andersdenkenden seien sowieso die Unwissenden und nur man selber kenne die echte Wahrheit.
    Vor so Leuten ist mir Angst - nicht vor reißerisch formulierenden Pressefuzzis.
    Da gibt es immerhin noch Pluralität, viele Medien, unterschiedliche Berichterstattung, reißerisch und sachlich. Und das Wesen des intelligenten Menschen besteht ja darin, sich ein eigenes Bild zu machen.

    Das sind mir manche "Protestanten" viel suspekter. Das ist oft keine Pressekritik mehr (die immer zulässig ist, ebenso wie ein kritischer Umgang damit) - das ist psychiatrisch behandlungsbedürftig.
     
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  9. Tuba

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    "Kontrolle" ist auch der fchalse Begriff, insoweit muss ich mich korrigieren. "Rechtsmittel" sind doch ein zahnloser Hund - eine Zeitung richtet per presselegalisiertem Rufmord einen Handwerker zugrunde und muss gezwungenermaßen dann nach drei Jahren Rechtsstreit mit dem Inhaber eines mittlerweile in den Konkurs gegangenen Handwerksbetrieb eine Gegendarstellung abdrucken. Lächerlich.

    Mich haben zwei Dinge in meinem Leben auf die Barrikaden gebracht: Die beinahe an Mord grenzende Hetzjagd und mit dem Tod zweier Menschen endende Jagd auf Lady Diana, die absolut nichts am Verhalten der Paparazzi geändert hat, obwohl die versammelte Presse am Sarg geschworen hat, sowas dürfe bloß nicht und niee niee niee wieder und laberschwätzklickklickklick ... *kotz*
    Und dass es die Presse ganz allein schafft, einen Bundespräsidenten abzusägen, ohne dass es möglich ist, dass das von politischer Seite verhindert wird. Das halte ich für brandgefährlich, zeigt es doch, dass Presse nicht unvoreingenommen informiert, sondern in der Lage ist, politische Ämter nach ihrem Geschmack zu zerstören! Wir wissen heute, dass Wulff kein Vorwurf zu machen ist - aber hilft es dem Ansehen des Amts und der Person? Wulff geht einzig aufgrund einer Presseaktion als der gescheiterte Bundespräsident in die Geschichte ein. Es mag durchaus sein, dass er sich ungeschickt verhalten hat und so quasi zufällig ins Fadenkreuz geraten ist - aber ist es gut, dass dann für nichts anderes als für die Auflage/Klicks so etwas passieren kann? Das meinte ich mit fehlender Kontrolle - so ein Vorgang kann doch einfach nicht möglich sein. Presse ist IMHO zu mächtig geworden, weli sie bewiesen hat, dass sie unangreifbar, unkontrollierbar und zu allem legal fähig ist.
     
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  10. irixfan

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    Immerhin kann Herr Diess ja weiter träumen: „Kernpunkte unserer Strategie sind daher Kapazitätsabsicherung, Technologieführerschaft, Kostenführerschaft und die Reduzierung von Abhängigkeiten.“
    Im realen Leben wird das so aber nichts mit "Tesla verjagen".
     
  11. #1511 Jopi, 23.05.2020
    Zuletzt bearbeitet: 23.05.2020
    Jopi

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    Ich denke, da übertreibst Du. Mächtig ist sie, ja. Sogar sehr. Aber nicht "zu allem fähig" und unkontrollierbar ist sie auch nicht. Es gibt auch presseinterne Kontrollgremien.
    "Sie" existiert auch so nicht als "die Presse" als nebulöses Konstrukt, denn letzten Endes wird sie von Menschen gemacht. Dein Nachbar kann z.B. für die Presse arbeiten, als Redakteur einer Lokalzeitung. Die Presse ist keine ungreifbare Instanz.
    Durch Konkurrenz innerhalb der Presse, durch den Rechtsstaat und durch uns als Leser oder Konsumenten kann durchaus Einfluss genommen werden.
    Die Presse so in den Mittelpunkt zu stellen bzw. ihr den schwarzen Peter ganz zu zu schieben, wird der Sache auch nicht gerecht. Alleine schon, dass Du Paparazzi mit der gesamten Presse auf eine Stufe stellst.
    Und dabei vergisst Du mal so ganz nebenbei all die Leser, die solche Stories sehen und hören wollen.
    Sicher ist dabei immer die Frage, ob eine Nachfrage gestillt wird, die da war oder eine Nachfrage erzeugt wird, damit sie gestillt werden kann. Ich denke, beides trifft zu.

    Es gibt solche Medien und solche, da sind ganz unterschiedliche Menschen mit ganz unterschiedlichem Hintergrund, unterschiedlichen Interessen dabei und Redaktions- sowie weitere Mitarbeiter machen zusammen das Medium aus.
    Indem man alle über einen Kamm schert, macht man es sich zu einfach und macht es auch nicht besser als die, die z.B. alle Autohersteller, "die Politik" oder "die Justiz" über einen Kamm scheren.

    Und unabhängig davon, ob es überhaupt eine Presse gibt oder nicht: die Schummelei oder der Betrug hat vollkommen eigenständig existiert. Der wurde ja nicht von der Presse erfunden.
    Sie spielte ihre Rolle bei dem ganzen "Theater", aber erfunden hat sie das alles nicht.

    Also nicht immer mit dem Finger nur auf "die Presse" zeigen...
     
  12. Tuba

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    "Konkurrenz" sehe ich in dem Bereich nur noch im Überbieten an Schlagzeilen, Fotos und Sensationen. Sorry, aber nach der Wulff-Geschichte traue ich "der Presse" alles zu. Unkontrolliert. Warum griffen denn die internen Mechanismen dort nicht?
     
  13. Jopi

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    Ich kann Dir diese Frage nicht beantworten. Aber ich sehe, dass es offenbar keinen wirklichen Sinn hat, mit Dir darüber zu diskutieren, da Deine Meinung fest steht wie ein Fels und Du Argumente komplett links liegen lässt. Du echauffierst Dich derart, dass vernünftige und sachliche Einwürfe einfach komplett abschmettern.
    So habe ich Dich hier eigentlich nicht kennen und schätzen gelernt.
     
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  14. andi62

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    Ich kann schon verstehen, was Du meinst, auch mit Deinen anderen Beispielen. Presseberichterstattung kann Menschen vernichten, Karrieren sowieso. Das steht außer Frage.
    Wobei die asozialen Medien das noch unkontrollierte und in noch größerem Umfang ermöglichen

    Aber - und jetzt beißt sich die Katze in den Schwanz:
    Wenn Du schreibst:
    ,

    dann forderst Du Kontrolle. Und damit beraubst Du die Presse dessen, was Du - richtigerweise - am Anfang als hohes Gut gepriesen hast - der Pressefreiheit.

    Denn zu rechtsstaatlichen Prinzipien gehört auch die Pressefreiheit. Und die Möglichkeiten, alle Entscheidungen - auf welcher Ebene auch immer - einer gerichtlichen Überprüfung zu unterziehen.

    Heißt mit anderen Worten: Wenn man Freiheit und rechtsstaatliche Prinzipien möchte, dann muss man dies in Kauf nehmen. Denn was wäre die Alternative: Kontrolle = Zensur.
    Ich sehe wohl das von Dir angesprochene Problem - auch noch mit vielen anderen Beispielen -, aber es gibt dafür keine Lösung.

    Und wie gesagt: Noch viel problematischer sind die Dinge, die über die asozialen Medien ablaufen, gerade auch im Rahmen vieler Behauptungen im Zuge der "Corona-Demonstrationen". Das ist genau das gleiche Problem: Das Demonstrationsrecht ist ein Baustein rechtsstaatlicher Prinzipien und man darf beispielsweise auch dann gegen die Corona-Maßnahmen demonstrieren, wenn man keinerlei Ahnung von Infektionsbiologie und Epidemiologie hat.

    Wenn man sich aber von Blödmeisen manipulieren lässt, die vorgeben die Weißheit mit Löffeln gefressen zu haben und mit noch so abstrusen Verschwörungen um die Ecke kommen, die über die asozialen Medien verbreitet werden, dann ist das ebenso ein Riesenproblem wie unsachliche Presseberichterstattung.

    Aber auch das lässt sich nicht verhindern.

    Doch - mit einem: Mit Bildung, kritischem Umfang mit (Des)Information und vor allem eigenem Nachdenken.
    Wenn sich aber Leute schon mit Schlagzeilen manipulieren lassen, dann ist das ein gesamtgesellschaftliches Problem - und nicht das Problem einer bisweilen unsachlichen und aufhetzenden Presse.
    Wobei dann auch noch untergeht, dass es die Mehrheit der Medien eben sachlich berichtet. Aber auch dort gilt: Wer am lautesten schreit, wird am meisten wahrgenommen...
     
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  15. #1515 ShutUpAndDrive, 23.05.2020
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    Weiß jetzt nicht, was Wulf mit Volkswagen zu tun hat.
    Vielleicht kann man das Thema ja auslagern und hier wieder zum eigentlichen Thread-Sinn zurückkehren. :)
     
  16. irixfan

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    Wir sind doch feste bei?! Kurze Zusammenfassung: VW macht blödsinnige und nicht gesellschaftsfähige Werbespots, VW bekommt die laufenden Produkte nicht fehlerfrei hin und die Presse klammert sich an Schlagzeilen, statt objektiv zu berichten. Wulff hatte bei VW auch mal was zu melden ...;)
     
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  17. #1517 ShutUpAndDrive, 23.05.2020
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    Der Zusammenhang mit der pösen Bresse ist mir nicht entgangen - hilft dem Thread halt nicht weiter.

    Am Ende ist es doch jetzt en "Rennen" zwischen Tesla (Model Y aus Berlin) und VW (ID3 und ID4)..
     
  18. Tuba

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    Das gilt nicht. Weil es ein Totschlagsargument ist. Steht Dir auch nicht, so reagieren, weil es nicht zu Dir passt.

    Stimmt auch nicht. Du siehst mich grübeln ... ;)
     
  19. andi62

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    Ich muss hier auch noch mal eine Lanze für @Tuba brechen, wenngleich er das gar nicht nötig hat.
    Wir schätzen ihn doch gerade wegen seiner klaren Argumente und der Bereitschaft zu diskutieren und eben nicht vehement einen Standpunkt zu vertreten oder dies gar gegen besseres Wissen zu tun.

    Oben habe ich es sprachlich anders, aber inhaltlich gleich formuliert. Die Presse ist keine eigene Macht, wenngleich sie schon viel zerstört haben kann, bis sie in die Grenzen gewiesen wird.
    Aber es gibt eben keine Alternative dazu. (Meinungs)Freiheit heißt nicht, dass Meinungen - auch die der Presse - vernünftig sein müssen.

    Da muss wirklich jeder einzelne mit seinem eigenen Menschenverstand ran. Aber der setzt anscheinend bei immer mehr Menschen aus, wenn es scheinbar einfach, greifbar und populär wird. So ist es mir auch schleierhaft, wie man der Auffassung sein kann, Boris Johnson oder Donald Trump seien in der Lage, ein Land auf Basis rationaler Entscheidungen zu dessen Vorteil zu führen. Sie sind allenfalls in der Lage, zu ihrem eigenen Vorteil zu führen.

    Im Grunde fragt man sich bei beiden, ob sie nicht wegen Fremd- und Selbstgefährdung in die geschlossene Psychiatrie gehören. Chloroquin nehmen oder gar Desinfektionsmittel injizieren, weil die ja Viren abtöten (zumindest manche...). So etwas hätte man früher allenfalls in einer Satiresendung vermutet.

    Aber es ist ernstgemeint - und nicht wenige Leute glauben selbst diesen Schwachsinn...
    Daran gemessen ist die reißerische Berichterstattung einiger Medien fast nicht mehr der Rede wertet. Ah doch: Denn beide haben ihre Hauszeitungen und -sender - das ist dann eben die Konsequenz, wenn die Pressefreiheit und Unabhängigkeit der Presse fehlen.
     
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  20. Jopi

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    Genau so kenne ich ihn eigentlich auch. Hier hatte ich den Eindruck aber eben gerade nicht.
    Sonst hätte ich es so nicht geschrieben.
    Wie jeder andere Mensch auch, kann ich mich aber auch täuschen.

    Die größte Macht der Medien ist es imho, Öffentlichkeit zu erzeugen. Von Öffentlichkeit lebt die Presse. Daher beherrscht sie das auch immer besser und nutzt es auch aus.
    Wenn niemand liest, hört oder sieht, was sie veröffentlicht, ist das fast schon so, als hätte sie es nicht geschrieben, gesagt oder gezeigt. Das hat sie in gewisser Weise mit der Politik gemeinsam. Selbst, wenn es jemanden gäbe, der die Lösung für alle politischen Probleme hätte, würde es ihm nichts bringen, wenn er das niemanden wissen lassen und davon überzeugen kann.

    Aber: die Öffentlichkeit, das sind wir alle. Wir lassen es auch teilweise einfach zu, dass eine öffentliche Meinung entsteht und sich verstärkt und verbreitet.
    In Gesprächen untereinander, durch Leserbriefe, durch Kommentare in sozialen Medien, indem wir die entsprechenden Medien konsumieren und uns entsprechend positionieren. Da genügt es schon, wenn man eine Zeitung, deren Vorgehensweise man nicht unterstützt, demonstriert auch mal NICHT kauft, ein Abo, das man kündigt oder auf deren Seite man mal nicht surft, etwas mal nicht zitiert, eine Sendung auch mal ausschaltet oder gar nicht erst einschaltet usw..

    Wird der öffentliche Druck zu stark, kann alles Mögliche passieren.
    Aber auch umgekehrt kann es sein, dass selbst bei den heftigsten Dingen nichts passiert, weil nicht genügend öffentlicher Druck vorhanden ist.

    Aber alles auf die Presse zu schieben und die Öffentlichkeit dabei aus der Summe heraus zu lassen, wird meiner Ansicht nach nicht der Sache nicht gerecht.
     
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