Neues zur Kernmarke Volkswagen

Diskutiere Neues zur Kernmarke Volkswagen im sonstige Autothemen Forum im Bereich Skoda Forum; https://www.news38.de/wolfsburg/VW/article233455585/VW-Werk-Wolfsburg-Kurzarbeit-Oktober-Mitarbeiter-Chipmangel-Halbleiter.html

PolenOcti

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Oh, keine guten Nachrichten für unseren geplanten Seat Ibiza und den Octavia meines Bruders
 
saVoy

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Skoda ade
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ex Skoda Fabia RSC
Diese bringt massiven Stellenabbau am Standort Deutschland ins Spiel

 
rabbit

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Ja, da hat sich der "Kollege" Diess wieder eine ganze Menge Freunde gemacht in der Belegschaft ... Betriebsrat und Gewerkschaft haben in den internen Kanälen ja schonmal klar und deutlich Stellung zum Vorstoß von Diess bezogen. Man darf also auf die nächste Betriebsversammlung am 4. November gespannt sein (wie auch immer sie stattfinden wird).
 

andi62

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Mein bisheriger Eindruck ist, dass das Thema natürlich fürchterlich aufgeblasen wird...

Noch ist gar nichts Genaues bekannt, im Gegenteil, es gibt Dementis. Aber es ist doch umgekehrt auch klar, dass der Fahrzeugmarkt sich in den nächsten Jahren gravierend verändern wird, sowohl von den Grundkonzepten, als auch von der Zahl der Fahrzeug.

Die Unternehmen haben langfristig Überkapazitäten, noch dazu kommt, dass Elektroautos weniger komplex sind. Man wird also unter vielen Aspekten weniger Mitarbeiter benötigen.

Wenn das ein Mittelständler wäre, gäbe es nicht einmal eine Schlagzeile. So ist es hier einfach die fünfstellige Zahl, die im Raum steht und alle aufschreien lässt.

Man darf wohl davon ausgehen, dass das alles nicht von heute auf morgen passiert. Aber dass ein Unternehmen sich der Marktsituation anpassen muss, das steht doch außer Frage.

Was wäre die Alternative?

Die Lufthansa hat nichts anderes gemacht. Und steht damit nicht alleine.
 

PolenOcti

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Da muss ich dir, @andi62, schweren Herzens leider zustimmen. Die goldenen großen Jahre der ewig steigenden Verkaufszahlen sind vorbei. Folglich auch die der großen Automobilkonzerne mit etlichen Marken und Überschneidungen im Portfolio. Willkommen im neuen Zeitalter.
 

andi62

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Willkommen im neuen Zeitalter.

...aber das muss deswegen perspektiv nicht schlechter sein.

Die Straßen sind übervoll, nachhaltig ist dieses Verkehrsaufkommen auch nicht und volkswirtschaftlich gibt es zwar die Autoindustrie - aber auch jede Menge Kosten durch die "Übermotorierung" (was ich hier nicht auf die PS-Zahlen beziehe...).
 

PolenOcti

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@andi62

Das stimmt, nur fehlt mir, in all der Hektik, ein Konzept für diejenigen die sich nicht mal eben so einen Wechsel zur E-Mobilität leisten können und wo der ÖPNV in absehbarer Zukunft keine Alternativen bilden kann.
 

andi62

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Heute Abend sah ich die Niedersächsischen Fernsehnachrichten. Dort wurde natürlich über das Thema berichtet und auch versucht das Ganze einzuordnen.
VW ist offiziell zurückgerudert und die Wirtschaftsredakteurin war der Auffassung, dass das eher ein Versuchsballon von Diess gewesen sei, um die Diskussion in Ganz zu bringen.

30.000 Arbeitsplätze, so die klare Einordnung, würden dort nicht wegfallen, was schon am starken Betriebsrat scheitern dürfte und vor allem auch an der Beteiligung Niedersachsens an VW.

Von daher: Ich denke, man sollte es kurzfristig gelassen und mittelfristig aufmerksam beobachten. Langfristig wird aber kein Weg an einer verminderten Zahl von Beschäftigten vorbeigehen. Aber das muss nun nicht zwangsweise (Massen)Entlassungen bedeuten, sondern - viel wahrscheinlicher - den organischen Abbau aufgrund von Berentung und Abwanderung.
 

PolenOcti

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In Wolfsburg können 1000000 Autos im Jahr gebaut werden, letztes Jahr waren es wohl 500000. Dieses Jahr wird es wohl noch weniger. Bei 60000 Beschäftigten in WOB ist eine Halbierung der Belegschaft gar nicht mal so weit hergeholt. Ob sich die Zahlen in den nächsten Jahren wieder signifikant steigern lassen, steht noch in den Sternen.
 

andi62

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Gerade Wolfsburg gilt als Standort mit einem Rentabilitätsproblem. Salopp formuliert: Die Laden ist viel zu aufgeblasen und nicht produktiv genug.

Da ist schön länger bekannt - und völlig verständlich -, dass Diess hier ansetzen möchte. Er wäre ein schlechter Konzernlenker, würde er das ignorieren.
 

PolenOcti

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„Das ist - mal wieder - ein Angriff auf Wolfsburg, den Standort, an dem schon die mächtigen Ex-VW-Patriarchen verzweifelten: Die Legende besagt, dass Ferdinand Piëch seinen Ziehsohn und zwischenzeitlichen Konzernchef Martin Winterkorn das Stammwerk zeigte mit den Worten: Kümmere dich um alles, aber lass das hier laufen. Zu stark sind die Vertrauensleute der IG Metall hier, zu stark ist der Betriebsrat an dem Wohlergehen der Leute hier interessiert, als dass eine betriebswirtschaftlich sehr attraktive Marge möglich wäre.“

Quelle: sueddeutsche.de
 

andi62

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Nun ja, bisweilen versorgt man Betriebsratsvorsitzenden nicht nur während ihrer Tätigkeit hervorragend, sondern vergoldet ihnen auch noch den Abschied mit einer Vorstandsposten in einer anderen Konzernsparte...

Der Posten als Betriebsratsvorsitzender war auch zuvor durchaus von eher schillernden Gestalten, äh Personen, besetzt.
 
Cordi

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Nun ja, bisweilen versorgt man Betriebsratsvorsitzenden nicht nur während ihrer Tätigkeit hervorragend, sondern vergoldet ihnen auch noch den Abschied mit einer Vorstandsposten in einer anderen Konzernsparte...

Der Posten als Betriebsratsvorsitzender war auch zuvor durchaus von eher schillernden Gestalten, äh Personen, besetzt.

Wobei man Herrn Osterloh schon zu Gute halten muss, dass man ihn in der Vergangenheit schon öfter auf die andere Seite abwerben wollte. Er hat als BR nicht immer nur offene Wunden geschaffen, sondern auch Konzepte zur Problemlösung entwickelt. Das hat ihn schon von anderen BR (nicht nur bei VW) unterschieden.
 

andi62

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Na ja, so ein bisschen erinnert der mich an die Sorte Playboy-Sozialisten à la Schröder. Auf der linken Seite beginnend, sich immer mehr von der Basis distanzierend - und am Ende die eigenen Werte verraten.

Dass man den noch nicht aus der SPD geworfen hat, ist für mich völlig unverständlich.v

Ich halte auch Osterloh nicht für einen überzeugten Betriebsrat, sondern für genau dasselbe wie Schröder - einen Machtmenschen, der für das eigene Vorwärtskommen seine Ideale (sofern er sie hatte) verrät.
 

andi62

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Mal ganz aktuell wieder von heute...


Nun ja - dass es dort struktureller Maßnahmen bedarf, ist doch eigentlich klar.

Das Land Niedersachsen hat übrigens sehr kategorisch erklärt, dass ein Arbeitsplatzabbau nicht stattfinden werde.

Mit einem gewissen Zynismus kann man nur folgern: Da das Bundesland sowieso finanziell sehr schlecht dasteht, kommt es wohl nicht mehr darauf an, die Arbeitsplätze eines Großunternehmens finanziell zu unterstützen - und Teile davon beim Mittelstand zu sparen.
 
Cordi

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Wenn ich dieses Totschlagargument Stellenabbau immer höre.
Der demographische Wandel zwingt doch unweigerlich die meisten Unternehmen dazu. Tatsächlich aktiv entlassen werden muss mittelfristig vermutlich kaum jemand, das regelt die Zeit.
 

andi62

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Das sehe ich absolut genauso!

Aber alleine der Begriff "Stellenabbau" ist etwas, was die politisch Verantwortlichen zusammenzucken lässt.

Der kommt so wie so - denn neue Technologien und sinkende Absätze führen bei jedem Unternehmen dazu, dass man auf Dauer weniger Mitarbeiter mehr braucht. Und wenn man nicht frühzeitig gegensteuert irgendwann auch gar keine mehr.
 
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