Motorschaden nach Zahnriemenwechsel

Dieses Thema im Forum "Skoda Octavia I Forum" wurde erstellt von Mari, 22.07.2006.

  1. Mari

    Mari Guest

    Hallo,


    Nachdem wir den Zahnriemen und die Wasserpumpe an unserem Octavia I wechseln ließen konnten wir noch genau 40 km fahren bevor der Motor kurz Aufheulte und sich danach nicht mehr starten ließ.

    Nachdem durch die Werkstatt (keine VAG Partner oder so) zunächst eine verdreht Spannrolle als Ursache ausgemacht worden war teilte man uns später mit das der Defekt durch durch den Bruch des Zahnrads and der Einspritzpumpe verursacht wurde.

    Die Welle der Einspritzpumpe sei durch normalen Verschleiß ausgeschlagen und habe dazu geführt das das Zahnrad an eine der Befestigungsschrauben geschlagen sei und dadurch ein Teil herausbrach was dann zu den weitern Problemen geführt habe.

    Uns, als technischen Laien, stellen sich nun folgende Fragen:

    - wird zum Wechsel des Zahnriemens tatsächlich nicht am Zahnrad an der Einspritzpumpe bzw. den dortigen Schrauben gearbeitet?

    - wie kann es sein das angeblich das Anschlagen des Zahnrads an einer der 3 Schrauben zur Zerstörung des Zahnrads führt, aber alle Schrauben können trotzdem problemlos für die neue Einspritzpumpe weiter genutzt werden? Ist das Material des Zahnrads wirklich soo weich??

    - welche Ursache könnte eurer Meinung nach hinter dieser Beschädigung stecken?

    - ist bei ca. 80000 km Laufleistung tatsächlich schon ein derartiger Verschleiß an der Welle der Einspritzpumpe möglich?

    - Was würdet ihr an unserer Stelle tun?? Abhaken und zahlen oder Rechtsschutzversicherung in Anspruch nehmen, einen Anwalt und einen Sachverständigen einschalten und auf Konfrontationskurs gehen?

    Viele Grüße,

    Mari

    Hier die Links zu den Bildern die ich von dem Zahnrad machen konnte:

    http://www.imageup.de/img29/dsc000047hn.jpg
    http://www.imageup.de/img29/dsc000065kc.jpg
    http://www.imageup.de/img29/dsc000079wx.jpg
    http://www.imageup.de/img29/dsc000088fu.jpg
    http://www.imageup.de/img29/dsc000108zb.jpg
    http://www.imageup.de/img29/dsc000112mp.jpg
    http://www.imageup.de/img29/dsc000138fw.jpg
    http://www.imageup.de/img29/dsc000147ws.jpg
    http://www.imageup.de/img29/dsc000150le.jpg
    http://www.imageup.de/img29/dsc000168ba.jpg
     
  2. AdMan

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  3. #2 Alzheimer, 22.07.2006
    Alzheimer

    Alzheimer Guest

    Moin,

    an deiner Steller würde ich auf jeden Fall mal einen gutachter bestellen, je nachdem was er dann sagt auch vor Gericht gehen.

    :friede:
     
  4. Limpi

    Limpi

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    Mann sollte mal feststellen ob die Werkstatt die Spanrolle beim Riemenwechsel mitgewechselt hat. Wenn nicht gehören sie erschossen geteert und gefedert.
    Dann ist Dir nämlich vermutlich die Riemenspannrolle gebrochen und das hatte dann den Tod des Motors zur Folge. Die Rolle muss immer mit dem Riemen gewechselt werden. Deine Symtome hören sich jedenfall genau nach so einem fehlerbild an.

    Die Vermutung liegt nahe, das die WS da Mist gebaut hat. Du hättest in gar keinen Fall die WS wieder an das Fahrzeug lassen, dürfen das kann man dann alles ziemlich schnell vertuschen. Da hilft Dir dann auch kein Gutachter mehr.
    So ein Verschleiss bei 80.000 km ist sehr ungewöhnlich wenn nicht sogar kompletter Blödsinn, Hab ich noch nie gehört das jemand damit Probleme beim Zahnriemenwechsel hatte. War bisher immer die Spannrolle.

    Die Begründung Zahnrad an Befestigungsschraube geschlagen und dann abgebrochen ist klasse. Was für ein kompletter Blödsinn. Dann wäre der Motor nicht mehr hochgedreht und du hättest totalen Klumpatsch im Motorraum.

    Ich fürchte da kannst Du jetzt aber einen Haken dran machen die haben schon dran rumgefummelt und du kannst nix mehr beweisen.

    Gruss Limpi
     
  5. Mari

    Mari Guest

    Wir haben heute nochmals mit dem Werkstattleiter und dem Geschäftsführer gesprochen und denen ist die Beschädigung des Zahnrads auch volkommen schleierhaft, es wurden in ruhiger und sachlicher Atmosphäre eine ganze Reihe Theorien gennant und wieder verworfen und uns wurde eine großzügige Bedenktzeit eingeräumt ob und in welcher Höhe wir uns an den entstandenen Kosten beteiligen wollen. Wir werden wohl weder Gutachter noch Rechtsanwalt bemühen müssen denn während des gesamten Gesprächs hatten wir nicht den Eindruck als würde sie ernsthaft erwarten das wir die Kosten der Reparatur übernehmen oder uns beteiligen würden. Im übertragenen Sinne gehört der Wagen auch schon dem Händler, wir fahren ihn halt nur noch bis unser neuer Octavia II dort abgeholt werden kann.

    Der alte Zahnriemen war sicherlich auch soweit runter das er getauscht werden musste, das hatte man uns zumindest vorher beim VAG Partner gesagt nachdem wir dan Wagen dort zur Inspektion hatten.5000 bis 6000 km haben die dem Zahnriemen noch gegeben und daher hatten wir uns vorab schon telefonisch bei der Werkstatt des freien Händlers erkundigt was Tausch von Zahnriemen und Wasserpumpe kosten würde und nachdem wir uns wegen dem Neuwagen handelseinig waren haben wir uns mit dem Händler auf eine 50/50 Kostenteilung für den Austausch geeinigt, und es wurde dann auch tatsächlich nur die Hlfte von dem in Rechnung gestellt was vorher als KV genannt wurde (als noch nicht klar war das wir ein neues Auto kaufen würden.)


    Es ist für technische Laien schon schwer verständlich das nach Wechsel des Zahnriemens ein Defekt an einem Bauteil entsteht das über diesen Zahnriemen angetrieben wird aber das der Grund für diesen Defekt nicht in einer fehlerhaften Reparatur zu suchen ist sondern andere Gründe hat.

    Wenn Ihr euch die Fotos anschaut, habt ihr vielleicht noch Ideen wie es zu der Zestörung des Zahnrads kommen konnte??

    Viele Grüße,

    Mari
     
  6. #5 MarkyMan, 24.07.2006
    MarkyMan

    MarkyMan Guest

    Hi,Fakt ist das dieses Zahnrad "normalerweise"gelöst werden muss(Einspritzbeginn muss eingestellt werden und abhängig vom Baujahr sind das Dehnschrauben).Mann sieht auf dem letzten Bild 2 Verschiedene Abdrücke dieser Schrauben,meines erachtens ist dieses Rad nicht richtig Angezogen worden was auch die Schleifspuren auf der Rückseite des Rades belegen,wo sich die 3 Schrauben befinden.Was andereswürde dir auch kein Gutachter bestätigen.
    MFG
     
  7. #6 skoda99, 09.08.2006
    skoda99

    skoda99

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    14.05.2006
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    32
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    0
    Hallo Mari,
    leider konnte ich die Bilder nicht ansehen (bekomme Fehlermeldung). Nicht nur beim Durchlesen habe ich den Eindruck, dass die Werkstatt etwas versäumt hat. Ich denke MarkyMan trifft mit seiner Aussage den Nagel auf dem Kopf. Wenn auf der Rückseite des Rades Schleifspuren sind, ist das der Hinweis, dass das Rad nicht richtig befestigt war bzw. die sich lockernden Schrauben dort Spuren hinterlassen haben.

    Eine Ausgeschlagene Welle bei der Laufleistung habe ich noch nicht gehört und halte ich für nicht richtig. :suche:

    Wenn man sich handelseinig mit einem Neuwagen ist, kann ich in diesem Fall eine 50/50 Kostenteilung nicht nachvollziehen. Das Altfahrzeug gibt man ab und der Händler zieht einen Teilbetrag für die Reparatur ab und trägt dann das Risiko wenn etwas passiert und nicht der Kunde - wie schmerzlich festgestellt. :wc: Es ist nicht immer von Vorteil auf günstige Reparaturangebote zurück zu greifen, Fachhändler haben eben Fachkentnisse!? Gleichwohl ich die Aussage von dem Fachhändler, den Zahnriemen nach mit 5-6000 Km zu wechseln, als gewagt ansehe.
     
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