motorölfragen-incl.12mon.analyse mobil1 new life

Dieses Thema im Forum "Skoda allgemein" wurde erstellt von kojum, 04.02.2012.

  1. kojum

    kojum

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    hallo,
    da aktuell hier in vielen unterforen diskussionen über die ölauswahl stattfinden,möchte ich über meine persönlichen erfahrungen berichten.
    als grundlegende vorabinfo ist http://www.a3quattro.de/index.php?page=Thread&threadID=6568 sehr zu empfehlen!
    sehr kompakt und verständlich geschrieben.
    zum thema öl (vw-motore) gibt es auch noch bei motor-talk einen guten dauerbrenner-thread ,
    aufgrund der masse an infos aber mittlerweile ziemlich unübersichtlich geworden.
    http://www.motor-talk.de/forum/welches-motoroel-t230315.html

    (persönliche) zusammenfassung der infos:
    der heute übliche (vw)longlife-intervall mit den entsprechenden 5W30-ölen passt recht gut bei fahrzeugen,die meist auf längeren strecken bewegt werden.
    problematisch sind longlifeöle allerdings bei fahrzeugen,die häufig im kurzstreckenbetrieb bewegt werden. gerade im kleinwagenbereich,wie fabia/roomster sicher keine seltenheit...
    bei longlife-fahrzeugen wird der ölwechselintervall vom boardcomputer ermittelt.
    grundlage der berechnung sind bestimmte parameter des fahrprofils.
    daraus wird "theoretisch" die ölqualität berechnet.
    grundlage ist aber nicht(verbreiteter irrtum) die tatsächliche ölqualität!,und das ist der springende punkt!
    die "berechnung" wird bei einigen passen, bei anderen aber auch nicht (gefahr erhöhter verschleiß)...

    in meinem fabia bj.2009 fahre ich den 1.4/16V sauger.
    der wagen wurde wenige monate nach dem kauf auf mobil1 new life 0W40 umgeölt, da häufiger kurzstreckenbetrieb und nur ca. 10.000km/jahr (fester intervall).
    verbrauch: zwischen den ölwechseln (bisher 2 turnusmäßige wechsel) mußte ich keinen tropfen nachfüllen...
    den fabia möchte ich sehr lange fahren,deshalb war die ölauswahl auch ein wichtiger punkt .
    im vergangenen jahr habe ich (vor dem letzten ölwechsel) eine ölanalyse bei http://www.oelcheck.de/ machen lassen,
    um von fachleuten zu erfahren,wie sich dieses öl konkret bei meinem fahrprofil,in meinem motor verhält.
    denn neben allen theoretischen werten und meinungen(von teilw.selbsternannten internet-experten ;) ) ist das ja das entscheidende!
    das ergebnis sollte darüber klarheit bringen,ob ich in den nächsten jahren guten gewissens bei diesem öl bleiben kann, oder doch andere alternativen suchen muß.
    um es kurz zu machen....sämtliche ölwerte waren nach einem jahr(wechselintervall) immer noch top !!!
    ich werde also bis zum bitteren ende des fabias(irgendwann einmal...) bei mobil1 new life 0W40 bleiben...

    Den Anhang mob1.2011.pdf betrachten


    gute fahrt!
     
  2. AdMan

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  3. #2 Bumble Bee, 04.02.2012
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    Deine TBN liegt ja noch bei 10 also allein das ist schon TOP
     
  4. TheCan

    TheCan

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    Interessante Ergebnisse!

    Was hast du denn für den Öltest bezahlt? Ich habe mir deren Webseite mal angeschaut, bin aber nicht daraus schlau geworden. Sind mit dem "Set schwarz" für ~50€ diese ganzen Werte inkl. BN schon mit abgedeckt? Und sehe ich das richtig, dass Du die Probe "mittendrin" und nicht bei einem Ölwechsel entnommen hast?

    Bei mir steht demnächst wieder ein Ölwechsel an, und ich bin (gerade bei solchen tiefen Minustemperaturen) am überlegen, ob ich beim 10W40 bleiben soll. Vom Verbrauch her bin ich damit jedenfalls deutlich zufriedener als mit dem 5W40 von Shell, siehe auch diesen Thread .
     
  5. 123tdi

    123tdi Guest

    schöne Beispiel, da Öl ja kein Vollsynthetik sein sonder HC (Mobil SHC Synthese Technologie)
    Also man braucht kein Vollsynthetik!!
     
  6. kojum

    kojum

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    @TheCan

    ich hatte das analyseset "schwarz" gewählt für 76,50 euro.
    die probeentnahme fand direkt beim letzten ölwechsel 06/2011 statt,
    laufleistung des untersuchten öls: ca.1 jahr/9700km
    (gesamtlaufleistung des fahrzeugs zu dem zeitpunkt 2 jahre/ 22.000km)

    gute fahrt!
     
  7. #6 dünnbrettbohrer, 07.02.2012
    dünnbrettbohrer

    dünnbrettbohrer

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    Ich wäre froh, wenn ich ein Auto hätte, bei dem so eine Analyse Sinn macht. Aber mein Fabia RS gibt sich 0,4 L Öl/1000 km und somit hab ich bis zum 30000 Service rd. 12 L nachgekippt, da brauch ich keine Analyse um zu sehen, dass das Öl eigentlich nicht gewchselt werden muss (nur für den Erhalt der Garantie muss es halt gemacht werden).

    Aber wenn, wie in dem betreffenden Fall das Auto das Öl "behält", ist so eine Analyse gerade bei einem Nuewagen, den man länger fahren will eine gute Orientierung und eine durchaus überlegenswerte Investition.

    Die Werte des Mobil New Life sind übrigens im Vergleich zum Datenblatt des Herstellers für das entsprechende Frischöl absolut verblüffend gut!
     
  8. ALWAG

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    Es ist ein Irrtum zu glauben, daß der (relativ geringe) Ölverbrauch von 0,4 Liter/1000 km samt Auffüllen den Ölwechsel ersetzt.
    Zum einen bekommt der Motor nie die volle Menge an frischem, neuen Öl. Es wird also immer eine Mischung von altem, verbrauchten Öl und das bißchen gerade aufgefülltem frischen Öl im Motor zirkulieren.
    Zum anderen ist es sehr wichtig, in den vorgeschriebenen Intervallen den Ölfilter zu wechseln.
    Am besten wäre, du läßt dir dies von einem Fachmann, bspw. bei einem Autoclub oder TÜV/DEKRA bestätigen. Dann hast du eine unabhängige, von eventuellem Geschäftsinteresse unbeeinflußte Meinung. ;)
     
  9. TheCan

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    @kojum: Danke für den Hinweis bzgl. der Kosten!

    Ich bin mit dem Ölverbrauch in meiner "Kombination" (ca. 0,05-0.1 l/1000km des Aral 10W40 im 2.0 / 85kW Fabia bei >160tkm) soweit ganz zufrieden. Nur der Ölverbrauch selbst sagt vermutlich noch nicht allzuviel über die Qualität der Schmierung, speziell bei niedrigen Temperaturen aus, oder? Aber knapp 80€ zu zahlen nur um rauszufinden ob das "günstige" Öl bei mir ausreichende Schmiereigenschaften hat finde ich etwas arg viel.

    Wenn ich keine Bedenken bzgl. des Verbrauchs beim dünnflüssigeren 0W40 hätte, würde ich ja sofort darauf wechseln. Die Kostenersparnis ist ja wirklich nur marginal (keine 15€ pro Ölwechsel). Aber jetzt auf 0W40 zu wechseln um dann womöglich wieder zu 10W40 zurückzukehren täte dem Motor sicherlich nicht gut, zumal er vor dem 10W40 immer mit 5W40 gelaufen ist ...
     
  10. kojum

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    hallo,
    hab gerade mal in deinem anderen thread nachgesehen, welches 10W40-öl du jetzt konkret fährst. von den freigaben her ist das aral nicht gerade der brüller...
    nur die untersten levels von vw und daimler.

    wenn du verbrauchsmäßig gute erfahrungen mit 10W40 bei deinem motor gemacht hast,würde ich auf jeden fall versuchen, im qualitätsstandard so hoch,wie möglich zu kommen.
    da gibt es durchaus alternativen.
    ich würde ein 10W40- öl wählen, welches die VW 502 00 und zusätzlich noch die MB 229.3 -freigabe hat.
    die daimler-freigaben sind grundsätzlich eine gute möglichkeit, die qualität eines öls einschätzen zu können. das aral hat beispielweise nur die (unterste) 229.1-freigabe.
    (10W40 mit der scharfen MB 229.5 gibts leider nicht)

    hier mal die beiden listen, ich hab da öle von motul und megol gesehen,die beide (strengeren) normen erfüllen. aber da kannst du ja in ruhe selbst noch mal nachsehen bei interesse.


    Den Anhang step_50200_50500.pdf betrachten

    http://bevo.mercedes-benz.com/bevolisten/229.3_de.html



    gute fahrt!
     
  11. TheCan

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    Vielen Dank für den Tipp mit der MB 229.X Freigabe zusätzlich zur VW-Norm. Ich habe die Daimler-Freigaben bislang nie betrachtet aber nun erscheinen sie mir logisch und auch sehr interessant. Die MB229.5 erfüllt ja scheinbar ohnehin kein 10W40 Öl, aber wenn dann wäre eines mit einer MB229.3 Freigabe sicherlich besser als eines wie das von Aral, das nur MB229.1 erreicht.

    Wie ist denn deine Prognose bzgl. Ölverbrauch von dem dünnflüssigeren 0W40 von Mobil? An sich würde ich ja darauf wechseln, aber bei höherem Verbrauch habe ich die Befürchtung, dass ein Schaden durch zu wenig Öl auftreten könnte - und der wäre sicherlich gravierender, als immer mit dem schmiertechnisch schlechteren, aber wenigstens vom Verbrauch her besseren 10W40 unterwegs zu sein. Was ich eben nicht möchte ist ständig nach dem Öl sehen zu müssen, das muss auch mal 2 oder 3 tkm ohne Kontrolle einen ausreichenden Stand behalten.

    Also was würdest du mir persönlich empfehlen? Auf ein MB229.5 0W40 wechseln oder lieber ein MB229.3 10W40 fahren?
     
  12. kojum

    kojum

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    ein geringer ölverbrauch ist dir besonders wichtig,und du hast ja wohl (ölverbrauchsmäßig) jetzt die besten erfahrungen mit der visco 10W40 bei deinem motor gemacht.
    der motor hat ja auch schon einige km auf der uhr...
    ich würde da jetzt auch nicht weiter herum experimentieren...

    deshalb würde ich mit deinen anforderungen bei 10W40 bleiben.-fester wechselintervall-
    wenn du im täglichen betrieb nicht allzuviele kaltstarts hast, ist man mit einem hochwertigen 10W40 auch noch ordentlich bedient.
    letztendlich muß man entscheiden, was einem wichtig ist,und vor allem,was zum eigenen profil passt...
    hab gerade noch mal in den listen nachgesehen,
    motul bietet z.b. ein 10W40 -öl an,welches bei dir eigentlich perfekt passen sollte.

    ---Motul 6100 Synergie+ 10W40---

    ordentliche freigaben, u.a... MB 229.3 ; VW 502 00
    und vor allem der spezielle hinweis: Auch für Fahrzeuge mit Autogas (LPG) geeignet!

    http://www.motul.de/system/product_descriptions/technical_data_sheets/45556/6100%20Synergie%20_10W40_1011.pdf?1322116961

    gute fahrt!
     
  13. #12 PilsnerUrquell, 10.02.2012
    PilsnerUrquell

    PilsnerUrquell Guest

    da sollte ich wohl mal mein öl analysieren lassen, denn das wird alle 6 Monate gewechselt, dann sind 30.000km wech.

    Gibts jemand der das so interessant findet und mir die Laborkosten bezahlt? :D

    Ich hab ja immer das sau teuere Werksöl ala VW-Longlife III drin, denn bei täglich 180km/h auf der Bahn kommt mir nix anderes rein,

    was sagt ihr...? ist nicht besser als anderes viel preiswerteres Markenöl...dann beweist es, mein öl bekommt ihr gratis füre die Analyse :thumbsup:
     
  14. TheCan

    TheCan

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    Mein hochwertiges 10W40 stelle ich auch gerne für eine Analyse zur Verfügung. ;)

    kojum: Grundsätzlich hast du mit dem 10W40 sicherlich recht, aber leider habe ich in der Tat viele Kaltstarts und teilweise Kurzstrecken - fahre immer so 4-5km auf die Arbeit, und gerade in den letzten Tagen bei immer spürbar unter -10°C zeigt der Motor mit dem 10W40 kein gutes Kaltstartverhalten. Da - so hoffe ich zumindest - wäre das 0W40 besser - zumal speziell des New Life vom Mobil1 ziemlich zäh wie für ein 0W40 sein soll.

    Es gibt übrigens keine speziellen "LPG-Öle" o.ä., ist ein reiner Marketing-Gag.

    Nochmal zum Wechsel: Angeblich soll das "Umölen" für einen Motor nicht sonderlich gut sein, d.h. wenn man schon ein Öl fährt sollte man auch dabei bleiben. Ist da was dran? Wenn ich jetzt auf das 0W40 umsteige nur um festzustellen, dass der Verbrauch recht hoch ist und wieder zum 10W40 zurückkehre - schadet das dem Motor wirklich?
     
  15. smidge

    smidge

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    Also ich fahr seit nun bald 200.000 km mit 10W-40 und hatte auch bei -19 °C keine Probleme, aber ich fahr ja auch mindestens 10 Kilometer je Start, was bei den Temperaturen an sich auch eher eine Kurzstrecke ist. Ölverbrauch ist im Gegensatz zum Sommer sogar leicht besser geworden.
     
  16. TheCan

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    "Probleme" in dem Sinne hatte ich keine, aber auf den ersten paar hundert Metern klingt der Motor schon ziemlich ... ungewohnt. Ob das am Öl liegt weiss ich nicht, aber umso kälter es ist umso schlechter klingt das Teil halt... die Anzeige für die Kühlmitteltemperatur ist nach ca. 3km natürlich schon bei 90°C, aber zum einen lügt sie bekanntlich und zum anderen hat das Öl nach so einer Strecke ja nicht annähernd Betriebstemperatur...
     
  17. smidge

    smidge

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    Da muss ich wohl Glück haben, bei -15 °C zeigt meine Anzeige alles andere als Normaltemperatur an nach 3 km. Aber etwas Mogelei macht meine auch.

    Weis jetzt nicht, was Du mit komisch klingen meinst. Sollte es Ventilklappern sein, dann sollte es bei so tiefen Temperaturen nach ca. 3 bis 5 Sekunden weg sein. Aber ja, anders klingt er schon, bei starkem Frost, bin mir aber auch nicht sicher, ob es mit 5W-40 oder gar 0W-40 wirklich besser wird. Ich hab das ja nun schon mehrere Winter durch. Ist nicht der erste, wo es tagelang unter -15 °C war. Ich sehe das nicht so eng. Ich fahr mein Auto aber gerade bei so tiefen Temperaturen anfangs recht sachte und drehe den Motor erst nach 5 bis 10 Minuten über 3000 U/min. Und richtig Gas geben erst nach über 25 km.
     
  18. TheCan

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    Nunja, ich würde sagen zum einen braucht der 1.4 vermutlich länger zum warmwerden als der 2.0, und zum anderen fahre ich ab 35°C Kühlmitteltemperatur schon mit LPG, was die Erwärmung vermutlich zusätzlich beschleunigt. Ausserdem drehe ich die Heizung erst dann hoch, wenn der Motor schon etwas wärmer ist - davor bringt es (zumindest ohne elektrischen Zuheizer) ja eh nichts.

    Das Geräusch beim Kaltstart ist schwer zu beschreiben, aber Geklapper ist da sicherlich dabei. Ich meine es wäre auch ein "Gejaule" dabei, aber das ist wirklich nur auf den ersten Metern da. Ich fahre den Motor in den ersten Minuten eher noch sachter als du, mehr als 2000-2500 U/min bekommt er nicht. Meist bewege ich ihn so zwischen 1200-1500 U/min, da habe innerorts im 5. Gang eh schon eine ausreichende Geschwindigkeit.

    Mich würde es arg wundern, wenn deine Kühlmittelanzeige nicht schummeln würde. Die VAG-Anzeigen zeigen ja (seit irgendeinem Softwareupdate) im Bereich von 75°C bis ich glaube 110°C immer konstant 90°C an, um die geistige Elite hinter dem Steuer nicht zu beunruhigen und somit unnötige Werkstattbesuche zu vermeiden. Ich bin aber natürlich für alle Tipps dankbar, die die Anzeige wieder zu einem vernünftigen Verhalten bewegen könnten, ausser natürlich einem Downgrade des Steuergeräts auf irgendeine Uraltversion.
     
  19. kojum

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    @ pilsnerurquell
    analyse von deinem öl uninteressant :D

    mit einem diesel und deinem fahrprofil kannst du die ölfrage wohl ganz entspannt betrachten,hast ja deine marken-entscheidung auch schon getroffen...
    etliches sparen könntest du nur beim "eigenwechsel"
    gibt schöne,preiswerte (relativ zu vw-niveau :D ) öle mit VW 507 00 und zusätzlich MB 229.51
    das ist dann das beste,was der markt derzeit hergibt.
    aber wer will sich heute noch selbst die finger schmutzig machen?
    nur "schotten", wie ich :D

    gute fahrt!
    -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    war dein oberstes kriterium nicht ein möglichst geringer ölverbrauch ???
    so hatte ich es jedenfalls verstanden (beitrag 10), deshalb auch meine meinung richtung 10W40 in diesem fall.
    ob der 2.0 von hause aus schon zum "ölfressen" neigt, kann ich nicht beurteilen,
    wenn du bei diesem motor aber schon mit einem 5W...unzufrieden warst (ölverbrauchsmäßig), wird das doch mit einem 0W...noch schlimmer. und genau das wolltest du doch eigentlich vermeiden???
    also wird man (meiner ansicht nach) in einem punkt einen kompromiss eingehen müssen,
    entweder beim ölverbrauch (0W40) oder beim verschleißschutz spez.in der kaltstartphase (10W40)... die entscheidung ist da sicher nicht einfach...

    das stimmt, aber andersherum :!: wird ein schuh daraus...
    es gibt keine speziellen lpg-öle, aber es gibt sehr wohl öle, die beim lpg-betrieb nicht verwendet werden sollten !
    nämlich in erster linie rein mineralische motoröle (die können für den "grundmotor" durchaus zugelassen sein!)
    deshalb finde ich es schon hilfreich, wenn ein ölhersteller diesen punkt im produktdatenblatt klar benennt. dann hat der lpg-nutzer (in der regel nachrüster) diesbezüglich eine eindeutige aussage!
    und man kann davon ausgehen, daß diese öle entsprechende testsequenzen durchlaufen haben...


    zum umölen beim benziner:
    das (mögliche) problem beim umölen ergibt sich aus der hohen "reinigungswirkung" der "premium"öle (die beispielsw. MB 229.5 erfüllen). klingt erst mal paradox...
    hintergrund:
    besonders in motoren , die jahrelang mit viel kurzstreckenbetrieb "gequält" wurden, setzen sich div. ablagerungen ab. insbesondere im ventil/+triebs-bereich und natürlich auch an div. dichtungen.
    werden motore von anfang an mit top-ölen im festintervall betrieben,findet man solche ablagerungen wenn überhaupt ,nur minimal(unproblematisch).
    habe selbst schon 2 geöffnete daimler-maschinen mit über 200.000km gesehen, die mit mobil1 new life betrieben wurden,ein traum, die waren selbst nach vielen jahren absolut clean/metallisch "blank"...
    beim jahrelangen betrieb mit "minderwertigeren" ölen und ausreizen der wechselintervalle finden sich solche ablagerungen aber um so mehr!
    werden nun "versiffte" motore auf premium-öle umgeölt, werden durch die hohe reinigungswirkung dieser top-öle ablagerungen gelöst. bei sensiblen turbomotoren kann das fatale auswirkungen haben (turbocrash durch dreckeinschwämmung)...
    bei klassischen saugern treten in diesen fällen meisst "nur" dichtungsprobleme auf...fangen dann plötzlich an, inkontinent zu werden...
    die frage bei dir stellt sich also, wie sieht dein motor aus???
    selbst wenn man mal mit dem endoskop reingehen würde, eine letztendlich konkrete aussage (problemloses umölen oder nicht) könnte bei einer maschine mit über 150.000 km niemand treffen...


    gute fahrt!
     
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  21. TheCan

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    Bzgl. Öl selbst wechseln: Natürlich ist das keine angenehme Arbeit und arg viel Geld spart man damit auch nicht, aber wenigstens hat man da die Gewissheit, dass das Öl bei heißem Motor abgelassen wird und nicht das Auto kurz bei -10°C gestartet, 2 Min warmgelaufen und dann das Öl abgelassen wird.

    Und richtig. Ich habe zwei Kriterien: Ölverbrauch und Verschleiss. Wenn der Mehrverbrauch des 0W40 nicht zu schlecht ausfällt wäre mir Verschleiss wichtiger. Beim 5W40 kam der "Durst" übrigens auch erst so nach etwa 10tkm, davor hatte ich annähernd keinen Verbrauch. Ich will mal nicht auschließen, dass mir das beim 10W40 nicht auch passieren wird...

    Bzgl. Umölen: Da mein Auto eine Fahrleistung von > 25tkm/Jahr hat, fällt das vermutlich nicht in die "im Kurzstreckenbetrieb gequält"-Ecke. Was meinst du genau mit Dichtungsproblemen bei den Saugern? Werden die Ablagerungen dann samt anliegender Dichtung abgelöst und es kommt zu Undichtigkeiten oder eher "nur" zu Verstopfungen durch die gelösten Ablagerungen? Und meine Frage bezog sich eigentlich nicht nur auf 5W40->10W40->0W40 sondern eher auf 5W40->10W40->0W40->10W40, sprich häufige Wechsel.

    Idealerweise wäre es natürlich schön, wenn das 0W40 nur die restlichen Ablagerungen lösen und die Kiste dann auch mit 200tkm so sauber wie die von dir untersuchten Daimler-Maschinen aussehen würde. :)
     
  22. #20 jogi1234, 11.02.2012
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    Hallo,

    das mit dem Longlife und Kurzstrecken deckt sich auch mit meinen Erfahrungen. Ich habe jetzt auch auf 12Monate/15000km umgestellt und das Mobil 1 New Life 0w40 eingefüllt. Nach ca. 5000km bis jetzt kein Verbrauch.
     
Thema: motorölfragen-incl.12mon.analyse mobil1 new life
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