Motoröl: Wird der Schmierstoff bald gewaschen?

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uwe werner

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Klingt erstmal sehr gut, und ich denke die technisch machbare Seite ist sicher nicht das Problem. Auch dass das Öl nachher genau- oder zumindest fast so gut ist wie neues Öl wage ich jetzt mal nicht zu bezweifeln, und nun das große ABER ich bin mir sicher da hat die Ölindustrie große Einwände dagegen, denn an nichts verdienen die so gut und einfach wie am Motoröl. Dies und die warscheinlich fehlende Freigabe durch die Autohersteller werden diese eigentlich gute Methode wieder unter den Teppich kehren und es wird sich nichts ändern, obwohl es ein sicher guter Schritt wäre. Schade, aber so ist`s nun mal in der Welt des Geldes. Sparen und Ressourcen schonen gehört nun mal nicht zum Geschäft dazu.

Soweit meine Sicht

1987er
 

Timmy

Guest
Im Grunde nichts anderes wie ein "Trabold-Filter", also irgendwie nichts neues. Dank Rohstoffverknappung kommen nun aber immer mehr auf die Idee alte Sachen wieder zu verwenden oder aufzubereiten und länger zu verwenden.
Trabold macht das schon sehr lange und ist auch sehr erfolgreich. Und da er ein Patent auf den Filter haben wird, versucht man es nun auf eine "externe" Art und Weise und macht aber nichts anderes als der Trabold-Filter und reinigt das Öl.

Dann lieber den On-Board Filter, als jedes Mal irgendwo ranzufahren und eine "Dialyse" zu machen.

Trabold schreibt ganz richtig, dass man den Leuten erst mal die Angst nehmen muß, das alte Öl weiter zu fahren, ohne einen Schaden zu riskieren.
Bevor die Meisten ein Risiko eingehen, machen sie dann doch lieber einen Ölwechsel für rund 50€. Und so wird es noch ewig dauern bis sich Methoden wie Trabold Filter oder Öldialyse durchsetzen können.
Vielleicht sollte man das Öl lieber sammeln, aufbereiten und neu verkaufen als "regeneriertes" Öl. Da springen die Sparfüchse vielleicht eher drauf an.
 
blauer_wikinger

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Da bin ich mal auf die ersten unabhängigen Analysen von ADAC und Co. gespannt.

Fakt ist, das Motoröl mechanisch verschleißt in dem durch Reibung die Kohlenwasserstoffketten im Öl immer kürzer werden und sich dadurch die chemischen und physikalischen Eigenschaften ändern. Interessant ist nur die Frage wann dann der Punkt tatsächlich erreicht ist, dass das Öl so dünn wird, das es nicht mehr als Schmierstoff taugt.
 

DON SCRIBBLER

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Will euch mal n feedback geben, habe die Öldialyse bei meinem PKW (Audi S4 V8 ) durchführen lassen und das erste mal bereits vor 70 tkm. Selbstverständlich lasse ich das alle 15tkm machen ( also nach Herstellervorgabe...). Und ich kann euch sagen, keine Probleme. Der kriegt nur Kette auf der Autobahn. Zum einen Frage ich mich, wie kann der ADAC eine unabhängige Analyse durchführen?Wenn man sich mal genauer auf der ADAC Seite umschaut, tauchen dort Namen von Managern auf, die ihre Finger auch in der Ölindustrie haben...!!! Soviel zum Thema unabhängig. Dann kann ich euch nur recht geben, wenn Ihr sagt, das die Automobil- und Ölhersteller selbstverständlich was gegen diese tolle Erfindung haben, da sie wie allgemein bekannt in ein und dem selben Boot sitzen (Bsp.:VW-CASTROL). Von diesem Traboldfilter habe ich auch schon gehört, aber da würde mir der Hersteller ein Strich durch die Rechnung im Bezug auf Garantie und Kulanz machen, da ich durch den Einbau eine technische Veränderung am Motor durchführen würde. Vorteil bei der Öldialyse, ich habe automatisch eine Versicherung mit der Reinigung meines sonst teuren Öls bekommen (ist im Preis mit drin). Also wenn was passiert, bin ich abgesichert. Ich habe 59,- bezahlt. Den Ölfilter habe ich selber mitgebracht und die Jungs haben mir den dann eingebaut. Gespart hab ich bei fast 150,- !!! Da brauch ich nicht lange rechnen.
Wenn jemand von euch Profi ist, beantwortet mal folgende Frage: Was sind Additive, warum sind kürzere Kohlenwasserstoffverbindungen schlechter als lange und warum werden Additive verbraucht?

Ich finde es eine Gute Idee die der Hersteller dieser Dialyse da hatte, da wir alle dadurch was für die Umwelt tun können und ich kann dabei ne Menge Geld sparen.

Soweit erstmal meine Meinung.
 
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