Mit Hinterreifen gegen Bordstein

Diskutiere Mit Hinterreifen gegen Bordstein im Skoda Kamiq Forum Forum im Bereich Skoda Forum; Hallo und Moin, ich weiß, dass es zum Thema Bordstein/Gegenfahren Unmengen Beiträge zu lesen gibt, wenn man Google fragt. Meine Frage wird mir...

Leny

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Hallo und Moin,

ich weiß, dass es zum Thema Bordstein/Gegenfahren Unmengen Beiträge zu lesen gibt, wenn man Google fragt.
Meine Frage wird mir aber leider nicht beantwortet, oder ich habs übersehen;-)

Also, das ist passiert: Ich stand am Stoppschild einer sehr engen Strasse, die links und rechts mit hohen Bordsteinen markiert ist. Ich bin links abgebogen, und plötzlich rummst es und ich spüre, wie der Wagen über "etwas" rüber fährt und der Wagen hinten nach rechts ausbricht, so als ob er von dem Bordstein weggedrückt wird. Der Borstein den ich geküsst habe ist tatsächlich kaum zu sehen, da er spitz zuläuft und diese Spitze mMn unnötig weit/tief in die Fahrbahn ragt. So, der Wagen ist 2 Wochen alt, da mache ich mir nunmal so meine Gedanken...

Wenn der Reifen selbst kaputt sein sollte, wäre mir das egal, da ich im Winter eh Ganzjahresreifen draufziehe. Man kann allerdings eine deutliche Schleifspur erkennen.
Was ich aber nicht rausfinden konnte, ob die Spur / Lenkrad verstellt sein kann, wenn der Hinterreifen gegen den Borstein kommt/runterrutscht/weggedrückt wird. Die allermeisten Einträge im Internet scheinen sich auf die Vorderräder / seitlichen Aufknall zu beziehen. ... aber nicht auf die Hinterachse.

Also gibt es jemand, der mir das pauschal beantworten kann, oder kann man das gar nicht?

Danke
 
Hubert_85

Hubert_85

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ob die Spur / Lenkrad verstellt sein kann, wenn der Hinterreifen gegen den Borstein kommt/runterrutscht/weggedrückt wird
soweit mir bekannt, gibt es beim Kamiq als reiner Fronttriebler keine Einstellmöglichkeit an der Hinterachse - die Fahrgeometrie ist da starr durch die Fahrwerkselemente vorgegeben. Um an der Radaufnahme hinten etwas zu "verbiegen" braucht es aber erheblich größere Kräfte, als die, die bei dem geschilderten Ereignis auftraten - zB ein Wegrutscher im Winter bei Fahrgeschwindigkeit und ungebremster seitlicher Einschlag der Reifenflanke am Bordstein. Aber dann ist auch mehr hinüber und an Weiterfahrt nicht mehr zu denken, Diesbezüglich würde ich mir keine Gedanken machen, vorher hätte bei dieser Überfahrt die Felge aufgegeben.

Eher tatsächlich der Reifen selbst, der in der Folge des Einschlags einen Schaden im Unterbau bekommen kann und sich dann im dümmsten Fall während der Fahrt verabschiedet. Hatte das Problem mal an einem früheren Fahrzeug, wobei sich das aber bereits nach einer halben Stunde abgestellt am Straßenrand als deutliche Beule an der Reifenflanke gezeigt hat. Reifen war hinüber und wurde direkt ausgetauscht.
 
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adige

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Wie schon geschrieben wurde glaube ich auch nicht dass die Achse deformiert wurde. Um Gewissheit zu erlangen könnte man eine Achsvermessung durchführen lassen. Den Reifen aber würde ich mir genauer anschauen ob eine Beschädigung wie ein Schnitt oder eine Ausbeulung vorhanden ist. Der Reifen kann auch natürlich innerlich Beschädigungen haben die du leider nicht von außen erkennen kannst.
 
4tz3nhainer

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Wenn das Lenkrad noch gerade steht ist es relativ unwahrscheinlich dass an der Spur etwas nicht stimmt.
Eine Achsvermessung schadet aber natürlich nicht.
 
W.Sch.

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Hallo und Moin,

ich weiß, dass es zum Thema Bordstein/Gegenfahren Unmengen Beiträge zu lesen gibt, wenn man Google fragt.
Meine Frage wird mir aber leider nicht beantwortet, oder ich habs übersehen;-)

Also, das ist passiert: Ich stand am Stoppschild einer sehr engen Strasse, die links und rechts mit hohen Bordsteinen markiert ist. Ich bin links abgebogen, und plötzlich rummst es und ich spüre, wie der Wagen über "etwas" rüber fährt und der Wagen hinten nach rechts ausbricht, so als ob er von dem Bordstein weggedrückt wird. Der Borstein den ich geküsst habe ist tatsächlich kaum zu sehen, da er spitz zuläuft und diese Spitze mMn unnötig weit/tief in die Fahrbahn ragt. So, der Wagen ist 2 Wochen alt, da mache ich mir nunmal so meine Gedanken...

Wenn der Reifen selbst kaputt sein sollte, wäre mir das egal, da ich im Winter eh Ganzjahresreifen draufziehe. Man kann allerdings eine deutliche Schleifspur erkennen.
Was ich aber nicht rausfinden konnte, ob die Spur / Lenkrad verstellt sein kann, wenn der Hinterreifen gegen den Borstein kommt/runterrutscht/weggedrückt wird. Die allermeisten Einträge im Internet scheinen sich auf die Vorderräder / seitlichen Aufknall zu beziehen. ... aber nicht auf die Hinterachse.

Also gibt es jemand, der mir das pauschal beantworten kann, oder kann man das gar nicht?

Danke
Wie Du das beschreibst, würde ich mir auch Gedanken machen. Wie Hubert und Adige schon schreiben wäre ein Besuch beim Fachmann zur Kontrolle sicher anzuraten!
Gruß
Willi
 

Leny

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Hallo,

ich danke euch für die Antworten.
Mir war es nicht bewusst, dass der Hinterreifen / Achse sich auch verstellen kann.

Was ich jetzt mitnehme:
- Bei dieser geringen Geschwindigkeit ist ein Verbiegen eher unwahrscheinlich
- Reifen könnte kaputt sein
- Lenkrad gerade?
- Einfach mal vermessen lassen


Ich habe da noch eine Verständnisfrage bezüglich "Selbsttest", ob die Spur verzogen ist. Es heisst ja immer, fahr mal geradeaus und guck ob das Lenkrad schief steht ODER der Wagen zur Seite zieht. Ist das nicht das selbe? Also wenn das Lenkrad gerade ist, würde er ggf zur Seite ziehen ODER wenn er gerade fährt ist das Lenkrad schief? Es liest sich manchmal so, dass der Wagen auch zur Seite ziehen könnte, wenn das Lenkrad gerade steht und man gerade fährt. Weil man ja das Lenkrad kurz loslassen um zu gucken ob er zur Seite zieht. Aber dann müsste vorher schon das Lenkrad schief sein? Ich weiß nicht ob ich da ´n Denkfehler habe 🙈

Ich gehe nächste Woche in die Werkstatt. Ist zum Glück direkt gegenüber :)
 
adige

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Du kannst mit der Hinterachse so oft und so doll gegen der Bordstein fahren wie du willst. Das wird an der Stellung des Lenkrads nichts verändern. Nur ein Anstoß an der Vorderachse wüde dies verursachen. Sollte der Sturz oder die Vorspur sich an einem Rad der Hinterachse klein bisschen verstellt haben wird der Wagen immer noch geradeaus fahren. Bei einer starken Verstellung, die du auch schon mit dem bloßen Auge erkennen kannst, wird es etwas bewirken und das Fahrzeug zu irgend einer Seite ziehen lassen.
 
4tz3nhainer

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So hat jeder seine eigenen Erfahrungen gemacht.
Ich hatte es selber schon dass die Spur an der Hinterachse nicht mehr gepasst hat. Das Auto fuhr logischerweise noch geradeaus, das Lenkrad stand aber schief und das Auto dadurch im "Hundegang" da die Hinterachse die spurführende Achse ist.
 

Leny

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So hat jeder seine eigenen Erfahrungen gemacht.
Ich hatte es selber schon dass die Spur an der Hinterachse nicht mehr gepasst hat. Das Auto fuhr logischerweise noch geradeaus, das Lenkrad stand aber schief und das Auto dadurch im "Hundegang" da die Hinterachse die spurführende Achse ist.

Darf ich fragen, wie es dazu kam? Ich meine, bei meinem Fall bin ich beim Anfahren dagegen. Also eigentlich sehr langsam...
 
4tz3nhainer

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War auf der Nordschleife mit einem Smart :D.
Von daher nicht wirklich vergleichbar.
Bei deiner Beschreibung würde ich mir keine großen Gedanken machen. Da wird nichts passiert sein.
 
adige

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So hat jeder seine eigenen Erfahrungen gemacht.
Ich hatte es selber schon dass die Spur an der Hinterachse nicht mehr gepasst hat. Das Auto fuhr logischerweise noch geradeaus, das Lenkrad stand aber schief und das Auto dadurch im "Hundegang" da die Hinterachse die spurführende Achse ist.

Da musst du unterscheiden ob das Lenkrad schief steht oder ob du das Lenkrad schief halten musst. Bei dem kurzen Radstand macht es sich schon bemerkbarer wenn die Hinterachse krum ist. Da musstest du sicherlich gegenlenken um geradeaus zu fahren. Das ist beim besagten Hundegang normal. Die Lenkung ist aber nicht verstellt.
 
Hubert_85

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dass die Spur an der Hinterachse nicht mehr gepasst hat
bezogen auf den Kamiq würde das bedeuten, dass nach dem Messergebnis der Austausch von Fahrwerkskomponenten bis hin zum Tausch der Hinterachse ansteht, weil ein Einstellen da nicht möglich ist
 
4tz3nhainer

4tz3nhainer

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Da musst du unterscheiden ob das Lenkrad schief steht oder ob du das Lenkrad schief halten musst. Bei dem kurzen Radstand macht es sich schon bemerkbarer wenn die Hinterachse krum ist. Da musstest du sicherlich gegenlenken um geradeaus zu fahren. Das ist beim besagten Hundegang normal. Die Lenkung ist aber nicht verstellt.
Ich musste nicht gegenlenken um geradeaus zu fahren. Das Auto ist ganz normal geradeaus gefahren wenn ich das Lenkrad los gelassen habe. Die Hinterachse "zwingt" die Vorderachse quasi geradeaus.
Und ja, beim Karoq würde das einen Austausch von Teilen bedeuten.
Beim TE wird das aber nicht der Fall sein.
 

kat

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Du kannst mit der Hinterachse so oft und so doll gegen der Bordstein fahren wie du willst. Das wird an der Stellung des Lenkrads nichts verändern. Nur ein Anstoß an der Vorderachse wüde dies verursachen. Sollte der Sturz oder die Vorspur sich an einem Rad der Hinterachse klein bisschen verstellt haben wird der Wagen immer noch geradeaus fahren. Bei einer starken Verstellung, die du auch schon mit dem bloßen Auge erkennen kannst, wird es etwas bewirken und das Fahrzeug zu irgend einer Seite ziehen lassen.

Muss dem auch widersprechen und 4tz3nhainer zustimmen. Ich hatte auch, nachdem ich mit meinem Octavia 1U in einer Autobahnzufahrt wegerutscht und gegen einen Kantstein geknallt war, eine krumme Hinterachse (HA). Das Lenkrad stand schief, obwohl das Auto normal geradeaus fuhr und nicht einseitig zog. Nur der Verschleiss der hinteren Reifen an den Innenkanten war extrem (max. mögliche Laufleistung ca. 15 tkm).
Nach dem Auswechseln der HA veränderte sich wieder die Lenkradstellung. Die Fahrwerkseinstellung scheint nun wieder okay zu sein, da der Reifenverschleiß nicht mehr erhöht ist.

Grüße

 

Leny

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"Das Lenkrad stand schief, obwohl das Auto normal geradeaus fuhr und nicht einseitig zog." .

Oder auch , das Lenkrad stand gerade, ist dann aber zur Seite gezogen und nicht gerade gefahren? ! Ist das nicht das selbe?

Ich vermute dennoch, dass mein "Anschlag" damit auch nicht zu vergleichen geht, ich bin ja beim Anfahren gewesen und nicht auf der Autobahn... Dennoch interessante Inhalte , vielen Dank !
 
adige

adige

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Es leuchtet mir nicht ein wie die Lenkradstlung sich verändert wenn kein Anstoß an der Vorderachse war. Beim Austausch der Hinterachse wird auch eine Achsvermessung durchgeführt und dabei sicherlich auch die Lenkradstellung korrigiert. Mit einer neuen Hinterachse ohne Einstellungen wird sich die Lenkung nicht von selbst gerade stellen. Da muss das Fahrzeug ja einen starken Versatz zwischen Vorderachse und Hinterachse haben und den besagten Hundegang in Extrem haben.
 

Badisch

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Wenn die Achse sehr schief ist muss man natürlich permanet gegenlenken, theoretisch wäre alles wieder normal wenn man die Hinterachse richtet. Praktisch wird eh die ganze Spur vermessen.

Den beschriebenen Vorgang kann ich fast täglich beobachten, wir haben da so eine abknickende Strasse mit hohem Bordstein und wenn die Leute eng rumlenken wegen des Gegenverkehrs bleiben sie oft hängen. In engen Kreisverkehren sieht man oft die schwarzen Bordsteininnenkannten (Innen und bei den Ein/Ausfahrten) die kommen nicht nur von LKW.
Ich vermute solange sich die Räder drehen und die Geschwindigkeit überschaubar ist kann sich die auftretende Querkraft über die Bewegung abbauen. Die Haftung des kurvenäußeren Rades ist hoffentlich geringer als die Stabilität der Achse 🙄. In meinen Augen sehe ich Anstöße ohne vorwärtsbewegung (Schleudern/ rutschen) kritisch, hier geht die Kraft voll in die Konstruktion. Könnte mir auch vorstellen, dass der Fall in der Fahrzeugerprobung getestet wird. Soviel konjunktiv in einem Post 🤣
 

kat

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Es leuchtet mir nicht ein wie die Lenkradstlung sich verändert wenn kein Anstoß an der Vorderachse war. Beim Austausch der Hinterachse wird auch eine Achsvermessung durchgeführt und dabei sicherlich auch die Lenkradstellung korrigiert. Mit einer neuen Hinterachse ohne Einstellungen wird sich die Lenkung nicht von selbst gerade stellen. Da muss das Fahrzeug ja einen starken Versatz zwischen Vorderachse und Hinterachse haben und den besagten Hundegang in Extrem haben.

Hi,

eine Achsvermessung habe ich nicht durchführen lassen, weil das aus meiner Sicht überflüssig war (nur Geldverschwendung). An der Verbundlenker-HA kann man eh nichts einstellen. Dass die alte Achse krumm war, hat man am Reifenabrieb eindeutig gesehen.

Die neue Achse habe ich mit einem Bekannten selbst eingebaut. Nach dem Einbau (an der VA haben wir nichts geändert) hatte sich die Lenkrad so verstellt, dass etwas vom Kombiinstrument bei Geradeausfahrt verdeckt war, so dass ich das Lenkrad dann ein Stück umsetzen musste, damit es wieder gerade steht und alles zu sehen ist.
Eine Achsvermessung mit der neuen Achse erschien mangels Einstellmöglichkeit ebenfalls überflüssig.

Grüße
 

Leny

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Ein Termin für die Achsvermessung steht an.


Was mir aber noch aufgefallen ist, und vielleicht hängt das damit zusammen?:
Wenn ich links fahre und lenke, kommt das Lenkrad nach der Kurve automatisch in die Mitte zurück. Man kann auch nur leicht dran nach links ziehen, es kommt, es "schnappt" sofort zur Mitte zurück.

Wenn ich rechts fahre und lenke, dann kommt das Lenkrad nicht vollständig zurück, ich muss noch weiter lenken, bis das Lenkrad wieder mittig steht.
Und wenn ich leicht nach rechts ziehe, bliebt das Lenkrad so und schnappt nicht wieder zurück, wie es das beim ziehen nach Links tut.

Ich habe diese Art von "test" in 20 Jahren Autofahren noch nie in dieser Form durchgeführt und bin absolut verunsichert, ob das so soll. Es fühlt sich falsch an. Und obwohl ich denke dass das Lenkrad eigentlich gerade steht und der Wagen gerade fährt, neigt er dazu rechts auszuscheren.
 
Hubert_85

Hubert_85

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Auto Götz, Beilngries
neigt er dazu rechts
ist das tatsächlich auf allen Straßen so? Viele Straßen sind zum Rand hin abfallend gebaut, so dass das Fahrzeug auch bei korrekter Spur ein wenig nach rechts drängt. Hinzu kommen da auch noch Spurrinnen, die sich aufgrund des zT sehr dürftigen Erhaltungszustands, mit gleichzeitiger Intensivierung des Schwerlastverkehrs, unserer Straßen gebildet haben. Und evemtuell trägt auch der Spurhalteassistent dazu bei, dass das Fahrzeug von der Straßenmitte aktiv weglenkt, sofern da eine Linie gezeichnet ist. Auch die Bereifung hat auf dieses Bild Einfluß - Luftdruck, Abnutzungszustand, Profillaufbild. Oder die Bremse. Und, und, und ...

Wart einfach mal das Messergebnis ab und lass dich nicht von dir selbst "kirre" machen - solange das Auto beim scharf bremsen sauber in der Spur bleibt - sofern keine Fahrbahneinflüsse vorliegen - solltest du dir keine Gedanken machen.
 
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