Mit dem Süperb in Frankreich

Diskutiere Mit dem Süperb in Frankreich im Skoda Superb I Forum Forum im Bereich Skoda Forum; Hi, 'n kleiner Erfahrungsbericht zu Skoda Frankreich: Ich war zu einem verlängertem Wochenende in Südfrankreich. Kurz vorm Reiseziel, Gringnan...

  1. #1 MakeLoveNotWar, 24.11.2003
    MakeLoveNotWar

    MakeLoveNotWar Guest

    Hi,

    'n kleiner Erfahrungsbericht zu Skoda Frankreich:
    Ich war zu einem verlängertem Wochenende in Südfrankreich. Kurz vorm Reiseziel, Gringnan bei Orange, so um 21:00, kurz nicht aufgepasst und mit der überaus reizenden Begleitung geredet (NEIN, ich schreibe das jetzt nicht unter Zwang, SIE wird das hier wohl nicht lesen ;-)), plötzlich reisst's mir fast das Lenkrad aus der Hand, ein riesen Radau. Ich muß wohl bei 100-110 km/h entweder ein Schlagloch oder einen größeren Stein erwischt haben:wall:. Naja, sofort angehalten, der Reifen vorne Beifahrerseite war platt, der Scheinwerfer rechts warf seinen Schein gezielt auf einen Punkt so ca. 50 cm vor dem Wagen. Der erste Gedanke nach Ansicht des Reifens galt der Vorderachse. War mir eigentlich sicher, daß die das nicht überlebt hatte. Also erst einmal den Ersatzreifen aufgezogen und vorsichtig weitergfahren, waren noch so 20 km zum Hotel.

    Am nächsten Morgen hab' ich versucht ob ich am Scheinwerfer was einstellen kann, dabei hab' ich dann sehen können, daß durch den Schlag zumindest ein Teil des Motors soweit angehoben seien worden musste, das die Schallisolierung der Motorhaube Abriebspuren auf dem Luftansaugkanal hinterlassen hat (es hat wirklich gewaltig gescheppert). Der Scheinwerfer lies sich nicht mehr verstellen, keinen Millimeter. Da ich jetzt noch mehr Schiss wegen der Vorderachse hatte hab' ich mich dann entschieden, 'ne Werkstatt aufzusuchen.

    Also Skoda Frankreich angerufen, als die Lady am Telefon merkte, daß wir ob sprachlicher Unterschiede nicht zusammen können kommen, bekam ich einen Gesprächspartner der perfekt deutsch sprach und mir eine Werkstatt in der Nähe nannte. Soweit, so gut, dieser Service funktionierte also einwandfrei. In den Wagen gesetzt und nach "Le Pontet" geschlichen (wer schon mal in Frankreich war wird wissen mit welcher Verachtung man bestraft wird, wenn man sich an die Geschwindigkeitsbeschränkungen hält, oder sogar langsamer fährt, vor'm Kreisverkehr vorsichtig abbremst, beim Ampelstart nicht im ersten Gang mit Vollgas bis 60 oder 70 durchzieht... War mir richtig peinlich, normalerweise fahr ich in Frankreich auch "französisch", naja, in Deutschland auch manchmal ;-))
    In der Werkstatt angekomen hab' ich dann versucht mit meinen rudimentären Sprachkenntnissen dem Werkstattmeister(?) klarzumachen, was passiert ist. Der hat sich erst einmal den Scheinwerfer angeschaut und ließ dann den Wagen in die Werkstatt fahren. Zusammen mit meiner liebreizenden Begleitung (nein, sie steht wirklich nicht hinter mir ;-)) hab' ich dann in einem Wartebereich ca. eine Stunde Kaffee geschlürft. Aus Neugier 'mal in die Werkstatt geschaut und meinen jetzt einäugigen Süperb gesehen (Er an Sie:"Wieso demontieren die den Scheinwerfer, hab' doch gar keinen Auftrag erteilt!!!?! Naja, togal... muß eh' repariert werden." Sie an Ihn:"Die zocken dich hier ab...".).
    Schließlich kam der Werkstattmeister(?) und erklärte mir, daß der Scheinwerfer wieder OK sei, daß man ihn eingestellt habe und daß man an der Achse nichts sehen könne. Wenn ich beim Fahren nichts merken würde, gäb's wohl keine Schäden (es war zum Glück kaum was zu merken, der Wagen zieht minimalst nach rechts, was aber auch daran liegen kann, daß der Ersatzreifen von 'nem anderen Hersteller ist). Dann meine Frage nach der Rechnung. Und die Antwort: "Rien", also Nichts !!!! Quelle surprise. Ich war ersteinmal absolut perplex, so was ist mir in einer deutschen Werkstatt noch nicht passiert. Da sag mit noch einer, "die" Franzosen seien unfreundlich. Hab' dann 10 Euronen für die Trinkgeldkasse und deren 20 dem Monteur, den ich am Scheinwerfer hab' basteln sehn, abgedrückt.

    Morgen wird mein Freundlicher in Bochum sicherheitshalber noch 'mal einen schnellen Blick auf den Wagen werfen, am Freitag ist Termin für Inspektion (36 Tkm), lasse dann noch die Achsgeometrie überprüfen.

    Davon abgesehen: Bei Marschgeschwindigkeit 140 km/h mit Tempomat und ca. 1100 km hab' ich auf der Rückfahrt einen Durchschnittsverbrauch laut Compi von 5,1 l gehabt.

    Bis denne

    Volker
     
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  3. Michal

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    Hi !

    Hört sich gut an - schon erstaunlich, meist ist mal als "Ausländer" in solchen Situationen dann ein leichtes (und oft auch ausquetschbares) Opfer....


    Schön, auch einmal so etwas zu lesen !

    Lasse aber auf jeden Fall die Achse noch überprüfen/vermessen.

    Diese Investition könnte Dich vor späteren bösen Überraschungen (Reifen) bewahren.

    Gruss Michal :zwinker:
     
  4. #3 yoShy6412, 25.11.2003
    yoShy6412

    yoShy6412

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    wow. Superb(er) Service !

    Dazu muss ich aber sagen, das ich bei meinem Händler ähnlich nette/freundliche Erfahrungen gemacht habe.

    Aber von Franzosen hätte ich das nicht gedacht . Respekt !
     
  5. #4 MakeLoveNotWar, 25.11.2003
    MakeLoveNotWar

    MakeLoveNotWar Guest

    Mahlzeit,

    eigentlich habe ich als alter Frankreichfahrer bisher kaum respektive keine schlechten Erfahrungen gemacht. Gleichgültigkeit, OK, aber sehr, sehr oft positives Entgegenkommen. Vive la France ;-)

    Ansonsten war ich heute bei meinem Freundlichen, nach ca. einer halben Stunde Untersuchung der Achse(wieder einmal kostenlos, das nenn' ich Service, der Wagen ist zudem ein Import und nicht bei Friedenseiche gekauft) konnte man mir mitteilen, daß keinerlei Schäden zu erkennen sind *steinvomherzfall*.

    Freitag ist wie gesagt Inspektionstermin, dann wird gemessen. Wenn wirklich nicht's an der Aufhängung ist, kann ich nur sagen: Tschechische Wertarbeit.
    Ist die Aufhängung eigentlich zu 100% identisch mit der des Passat?
     
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Thema: Mit dem Süperb in Frankreich
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