Mit dem Auto Geld verdienen

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Hohe Benzinpreise, Ökosteuer und horrende Parkgebühren: Autofahrer sind die Melkkühe der Nation. Weil aber die Einkommen nur langsam steigen, sucht jeder früher oder später nach neuen, zusätzlichen Geldquellen. Eine Idee liegt beziehungsweise fährt direkt auf der Straße: der eigene Wagen als Werbefläche. Vermietet als rollende Plakatwand, wird aus der Benzinkutsche ein Dukatenesel.

Von Taxen, Bussen oder dem Pizza-Boten kennen wir das schon seit Jahren. Aber wie kommt die Werbung für die Apotheke, die Bank oder das Kino auf meine Fahrertür oder die Heckscheibe? Dafür gibt es Spezialanbieter. Die führen Listen, in die ein Halter sein Auto eintragen kann. Am besten kostenlos, wie bei den Hamburger Firmen Mobil- Werbeland (www.mobil-werbeland. de) oder der Firma CultCars (www.cultcars.de).

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In deren Listen finden allerdings Garagenparker, Sonntagsfahrer, Rentner oder Arbeitslose keinen Platz. Sie sind zu unsichtbar. "Unsere Fahrer müssen an fünf Wochentagen berufsbedingt unterwegs sein und tagsüber sichtbar parken. Am liebsten sind uns Pendler mit Fahrtziel Firmenparkplatz", sagt Corinna Dietrich von Mobil-Werbeland. "Nur dann wirkt die Werbung auch", so Dirk Feldmann von CultCars über das Geschäft, in dem nur (Blick)-Kontakte zählen.
Ein Vertrag zwischen Fahrer und Agentur regelt Rechte und Pflichten: von der täglichen Fahrtroute über den Tagesparkplatz und die Zahl der Autowäschen bis zum Austausch beschädigter Aufkleber. Die sollen, so die Vermittler, dem Lack nicht schaden. Auch nach ein bis zwei Jahren seien keine Ränder durch Ausbleichen zu sehen. Doch so lange laufen die wenigsten Verträge. Meist dauert eine Werbe-Kampagne drei bis sechs Monate. In dieser Zeit wird auch der Fahrer immer wieder kontrolliert.

CultCars setzt auf Satelliten-Überwachung. Mobil-Werbeland auf Überraschungsbesuche und Fotos. Das Auto und eine aktuelle Tageszeitung müssen darauf zu sehen sein. Wer die Regeln bricht, sieht keinen Cent.

Stichwort Geld: Was bringt die Werbung für die Spritkasse? Der Verdienst schwankt stark. Er ist abhängig von der Größe der Aufkleber, der Klebestelle und der Dauer der Kampagne. Unseriös sind alle Versprechen mit Garantiesummen von einigen tausend Euro im Jahr. "Das sind Mondscheinpreise", sagt Dietrich. Die tatsächlichen Prämien liegen zwischen fünf und 180 Euro im Monat. So viel zahlt etwa die Firma CultCars, wenn ein VW Beetle in Folie gehüllt wird.

Aber es geht auch anders. Eine Bausparkasse aus Norddeutschland zahlte Kunden, die mit Werbung fuhren, die Prämien für einen Bausparvertrag. Fazit: Reich wird kein Autofahrer mit dieser Werbeform. Aber das Loch in der Spritkasse kann kleiner werden.

Hier einige Tipps: Immer einen schriftlichen Vertrag, in dem Rechte und Pflichten festgelegt sind, abschließen • Prüfen Sie die von der Agentur genannten Referenzen • Achtung bei Gebühren für den Eintrag in die Fahrzeugliste • Werden sie bei einer späteren Vermittlung nicht verrechnet, ist Vorsicht geboten • Finger weg, wenn die Agentur nicht für Honorare der Werbekunden haftet. Gute Agenturen zahlen dem Fahrer das Honorar weiter, auch wenn der Werber nicht zahlt • Gehen Sie nicht auf Angebote ein, die über 01 90-Nummern vermittelt werden

Honorare für Pkw-Werbung Heckscheibe 5 bis 30 Euro • Heck 5 bis 30 Euro • Fahrerseite 25 bis 60 Euro • Beifahrerseite 25 bis 60 Euro • Motorhaube 10 bis 55 Euro • Dach 15 bis 55 Euro • Volldesign ab 250 Euro

Diese Preise gelten nur für www.werbung-am-pkw.de. Sie sollen eine Richtschnur sein. Der Mietpreis hängt von Alter und Zustand des Wagens, Automarke und -typ, Kilometerleistung und der Größe des Aufklebers ab. Oft wird der Fahrer auch mit Gutscheinen, Bausparprämien oder Rabatten bezahlt.

Quelle: Autobild
 
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