merkwürdig - wer kann helfen...

Dieses Thema im Forum "Skoda Octavia I Forum" wurde erstellt von MNi, 19.10.2007.

  1. MNi

    MNi

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    Hallo Zusammen,
    ich stelle bei meinem Octavia Combi, EZ 08/2005, folgenden merkwürdigen Effekt fest. Dieser Effekt stellt sich komischerweise nur bei kaltem Wetter ein. Ich stelle das Auto also Morgens auf dem Firmenparklplatz ab, welcher leicht abschüssig ist ( nach vorn rechts ). Der gute Occi hat also den ganzen Tag Zeit so richtig schön auszukühlen. Abends dann ab in den Feierabend: Motor an, Licht an => beim beschleunigen auf den ersten 4 bis 5 km wird so ab ca. 2500-3000 U/min, also kurz vor dem hochschalten, das Licht mal ganz kurz dunkler ( man sieht es deutlich am Abblendlicht ) und vorne links im Armaturenbrett bzw. auf der Fahrerseite ist so wie das Licht kurz dunkler wird ein klicken zu hören, wie als wenn ein Relais schaltet. Es betrifft kurzzeitig die komplette Beleuchtung - das Abblendlicht als auch die Tachobeleuchtung. Ist das Auto erst einmal warm tritt dieser Effekt nicht mehr auf - komisch... Im Sommer bzw. wenn die Aussentemperaturen nicht so kalt sind tritt dieses Phänomen nicht auf - ich habe es die letzten zwei Tage bei ca. 7 Grad Aussentemperatur wieder festgestellt. Der Freundliche kann nichts finden...
    Ich fahre jeden Tag 75 km zur Arbeit ( eine Strecke ! ), 95% Autobahn - also keine Kurzstrecke. Habe einen 90 PS'er Diesel.

    Wer hat diesen Effekt ebenfalls schon festgestellt und hat eventuell eine Lösung ? Defektes Relais oder ist dem Occi einfach nur zu kalt weil er ein verwöhnter Garagenwagen ist ??

    Vielen Dank im voraus.
     
  2. AdMan

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  3. #2 Octi-Fan, 19.10.2007
    Octi-Fan

    Octi-Fan Guest

    Hallo MNi,

    bei dem Golf 4 meiner Schwiegermutter, war´s genauso..... aber bis die Werkstatt einer älteren Dame mal Gehör geschenkt hatte, durfte der Schwiegersohn erst einmal mitkommen und dieses auch noch bestätigen, Frechheit!

    Zum Fehler:
    Es wurde nach noch nicht einmal allzu langem Suchen der komplette Lichtschalter ausgetauscht, und schon war das Problem (bis heute) beseitigt, angeblich war es eine "Kalte Lötstelle"....

    Sprech den :-) mal auf den Schalter an..... im Fehlerspeicher findet man so Fehler leider nicht, man muss schon mal die Grauen Zellen wirken lassen, was für einige Mechaniker heute gar nicht mehr vorstellbar ist, denn wenn der Computer sagt da
    ist nichts, dann ist da auch nichts, für die Mechaniker......

    Hoffe dass ich dir Helfen konnte. ^^

    Allerdings muss es bei dir nich genauso sein....
     
  4. #3 Der Freundliche, 19.10.2007
    Der Freundliche

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    Jeder der ein wenig mit derTechnik im von modernen Fahrzeugen vertraut ist wird sich hüten solch abwertende und beleidigende Sätze von sich zu geben.

    Du schreibst – für die Mechaniker.... - ich hoffe Du meinst das nicht so.

    Wie war es denn in der Vergangenheit. Für den Beruf des Kfz-Mechanikers interessierten sich hauptsächlich Schüler denen in der Schule nur das Grundwissen vermittelt wurde.
    Ein Realschüler oder Abiturient war eher die Ausnahme. Zu diesem Zeitpunkt waren auch ausschließlich Schrauber gefragt. Erst ende der 80er, Anfang der 90er zog die Elektrik in die Motorsteuerung ein, von Elektronik weit und breit keine Spur. Kurze Zeit später erhielten die Fahrzeuge eine Fehlerausgabe die mittels Blinkcode abzuzählen war. Die ersten mechanischen Einspritzer wurden elektronisch. Alle Systeme regelten nur ihren einzelnen Bereich. .............

    Heute, frag mal deinen privaten Mechaniker, haben die besten Techniker riesengroße Probleme mit der Entwicklung schritt zu halten.
    Betrachten wir den Zeitraum in dem dies alles passiert ist.. Wir stellen fest das dieser gar nicht einmal so groß ist. Die Mechaniker von „damals“ sind immer noch da. Zudem ist es heute sehr schwierig nachwuchs zu bekommen, der bereit ist, in der Werkstatt wirkliche Spitzentechnologie mit hohem Fachwissen und Fachkönnen zu Reparieren für das verhältnismäßig geringen Einkommen. Kaum ein Kunde ist bereit für eine ordentliche Arbeit, die ja nur absolute Spezialisten ausführen sollen auch absolut spitze zu bezahlen.

    Also, die Zeit der in Ölgetränkten und im Gesicht verschmierten Teiletauscher geht zu ende. Meine Hochachtung und aller höchsten Respekt haben die Jungs verdient – von mir bekommen die ihn.
    Tut mir leid für die harten Worte zu beginn sollen nicht persönlich sein. Ich denke dennoch die kurze Erklärung zeigt warum.

    Knitterfreie fahrt..........
     
  5. #4 turbo-bastl, 19.10.2007
    turbo-bastl

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    @ Der Freundliche: dem ist nichts hinzuzufügen :thumbsup:

    @MNI:
    Bei diversen VAG-Modellen gibt es ab und zu mal Spannungsschwankungen, die zu den von dir genannten Erscheinungen führen. Ich kenne das aus dem A4, meinem alten Fabia - nur bei meinem Octavia und dem meiner Eltern ist es mir noch nicht aufgefallen.
    Bei den beiden erstgenannten konnte ich diese Spannungsschwankungen provozieren: Licht, SHzg., Klima, Navi, Tel. an und dabei die Fensterheberschalter hochziehen (bei geschlossenen Fenstern). Wenn das bei dir auch geht, könnte es ein Indiz für das alte VAG-Prob. sein.
     
  6. #5 Kroetentoeter, 20.10.2007
    Kroetentoeter

    Kroetentoeter Guest

    keine sorge. das ist nur das nachglühen. über 2500u/min schaltet sich die vorglühanlage ab. das passiert solang, bis die motortemp. über 40 oder 50° geht (glaube ich). also völlig normal. die spannungsswankungen sind ebenfalls normal. die werden von der "load-response"-funktion der lichtmaschine erzeugt, d.h ruckartige lbelastung am riemenantrieb der lichtmaschine werden so vermieden.

    alles wird gut ;-)
     
  7. #6 Octi-Fan, 21.10.2007
    Octi-Fan

    Octi-Fan Guest

    Hallo "der Freundliche",

    nun einen Lösungsvorschlag hast Du zwar nicht unterbreitet...... aber die Fahne für die Mechaniker hochgehalten....

    Nun, zum Freundlichen in der nächsten Stadt fahre ich schon lange nicht mehr (auch an dem Ex-Fabia meiner Frau, fand dieser die gängigsten Krankheiten nicht).

    Seit der Einführung der "Steuergeräte" in den PkWs haben viele Fachwerkstätten wohl Probleme, ein Beispiel:
    Mit meinem damaligen VW Passat war ich bei VW, weil dieser plötzlich mehr verbrauchte, schlechter Lief, und man auch hörte dass er falsch Luft zog. 2 Meister suchten 2,5 Stunden lang den Fehler und wollten mir ein neues Steuergerät einbauen, dies lehnte ich ab. Die Rechnung betrug 420 DM für nichts, daraufhin fuhr ich zum Bosch-Dienst, die den Fehler innerhlb einer halben Stunde fanden und behoben, es war die Papierdichtung zwischen Kopf und Ansaugkrümmer - eine VW-Krankheit, wie man mir versicherte.- zurück bei VW mit der Rechnung und dem Schreiben von Bosch, verlangte ich mein Geld zurück da der Fehler hätte von 2 Meistern gefunden hätte werden müssen, nach einigem Hin- und Her erhielt ich den Betrag erstattet. Der 2. besuch war wegen der Lambdasonde, der Fehler wurde aber nicht von VW sondern vom KfZ-Innungsmeister gefunden mit dessen Tochter ich zur Schule ging, und dies mit einem Multimeter......
    Beim Octavia könnte ich die Liste beliebig fortsetzen, so dass nicht mehr jeder an meinem Auto herumschrauben darf sondern nur Leute die vorher den Kopf einschalten...
    Gewiss sind nicht alle Mechaniker schlecht, aber viele bemühen sich anscheinend nicht mehr allzu groß, einen Fehler wirklich zu lokalisieren.

    P.S.: Mein Bruder hat bei VW gelernt, er könnte auch noch die eine oder andere Zeile füllen... :whistling:

    Zu Dir bleibt zu sagen, versuche den Leuten welche Hilfe suchen doch mal zu helfen, da kam noch nicht allzu viel ;-)

    Nicht alle Mechaniker sind Schlecht.

     
  8. #7 mannebaer, 22.10.2007
    mannebaer

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    Ich hatte das gleiche "Problem". Nach 400 bis 500 m fahren, kurzes schwächer werden der Scheinwerfer und ein kurzes "klack" im Amaturenbrett, dann ging es normal weiter.

    Nach meiner Inspektion mußte ich notwendigerweise eine neue Batterie einbauen und seitdem ist das "Problem" verschwunden.
     
  9. AdMan

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  10. Mathi

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    Hi!

    Ich kenne eine Mazda-Werkstatt ganz gut (der macht aber auch alle anderen Marken), da hat der Meister und Inhaber so gut wie keine Ahnung, obwohl er ständig zu den Schulungen reist.

    Wer ihm den Laden schmeisst, ist ein ganz lieber Kerl aus SriLanka, der hat ein goldenes Händchen und offenbar auch ein solches Köpfchen. Der hat zwar nie eine Schule besuchen können, spricht ziemlich gut deutsch, nur das Schreiben klappt nicht so gut bei ihm. Deshalb, und nur deshalb, liess man ihn (ich weiss jetzt nicht, wie oft man das versuchen kann) jedes Mal durch die Gesellenprüfung rasseln, bis er gar nicht mehr zugelassen wurde (oder so ähnlich). Der arbeitet nun seit über 13 Jahren da und darf ja nicht zu den Kursen um Neues zu lernen. Das muss er sich alles selber erarbeiten bzw. begreifen, was sein KFZ-Meister bei den Kursen begriffen und an ihn weitergegeben hat.

    Ansonsten fällt mir zu dem Thema nur das übliche--Ober sticht Unter-- ein. Welcher Mechaniker, gerade in einem grösseren Werkstattbetrieb, darf denn seinen Kopf benutzen? Da kommt der Meister und sagt ihm, was er zu tun und zu lassen hat, oder warum sollte das in der Branche anders sein?



    Viele Grüsse

    Mathi
     
  11. #9 turbo-bastl, 23.10.2007
    turbo-bastl

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    OT on.

    Es gehört zwar nicht wirklich hierhin, aber ich sehe das anders!

    Gefragt ist doch immer stärker der Mitarbeiter, der selbst mitdenkt, Entscheidungen trifft, mit Zielen statt "Bevormundung" geführt wird. In Dienstleistungsberufen ist das Gang und Gäbe (leider nicht immer mit den richtigen Mitarbeitern), aber auch im Handwerk wird das immer wichiger - gerade bei kleineren Betrieben. Die Basis sind eben Vertrauen und Zuverlässigkeit aller Beteiligten, sie ersetzen Kontrolle und Bevormundung. Meiner Ansicht nach ist eine gute Mitarbeiterführung ein enorm wichtiges Merkmal, sich im Wettbewerb zu positionieren, denn die Kunden merken es mittel- (Schnelligkeit, Qualität der Arbeit) und unmittelbar (Freundlichkeit, Flexibilität des Personals).

    OT off.
     
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