Mercedes macht Diesel zum Plug-in-Hybrid

Diskutiere Mercedes macht Diesel zum Plug-in-Hybrid im sonstige Autothemen Forum im Bereich Skoda Forum; "Mercedes kombiniert seinen Zweiliter-Vierzylinder-Diesel mit einem Plug-in-Hybridsystem. Das Konzept präsentierte der Hersteller im Oktober 2017...

Black Amber

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"Mercedes kombiniert seinen Zweiliter-Vierzylinder-Diesel mit einem Plug-in-Hybridsystem. Das Konzept präsentierte der Hersteller im Oktober 2017 auf dem Aachener Kolloquium für Fahrzeug- und Motorentechnik. Der erste Diesel-Plug-in-Hybrid der Marke nutzt das neu entwickelte "9G-Tronic" Neungang-Getriebe, um den 194 PS starken "OM 654"-Motor aus der E-Klasse 122-PS-Elektromotor zu koppeln. Die Systemleistung dürfte bei circa 300 PS (220 kW) liegen. "

"Mercedes ist nicht der erste Hersteller, der E-Motor und Diesel zu einem Plug-in-Hybrid verbindet. Seit 2015 bietet Volvoseinen Kombi V60 als Selbstzünder-Plug-in an. Der Schwede mit dem D6 Twin Engine-Antrieb verfügt über einen Fünfzylinder-Diesel mit 220 PS und einen 68 PS Elektromotor. Volvo wird aber bei der kommenden Generation auf die Diesel-Elektro-Kombination verzichten - im Jahr 2015 registrierten die Schweden in Deutschland lediglich um die 400 Neuzulassungen mit diesem Antriebskonzept."

Mercedes-Benz-Diesel-Plug-In-Hybrid-2017-Vorstellung-560x373-75fc46f420f8615d.jpg

http://www.autobild.de/artikel/mercedes-diesel-plug-in-hybrid-2017-vorstellung-12784162.html
 

Sprit(vernichter)²

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und im Winter werden die 50km elektrischer Reichweite zu 0, weil die gesamte Energie der Batterie zum vorwärmen des Motoröls vom Verbrenner genutzt werden muss. Oder man muss erst 20km auf Diesel fahren, damit der warm ist.
Sorry, aber die Hybride sind in meinen Augen ne Totgeburt.
Ganz oder gar nicht.

in spätestestens 2 Jahren, wenn die E-Autos mit +200kW DC Ladestrom um die Ecke kommen, braucht auch kein Mensch mehr elektrische Reichweiten über 300km........
 

schreiber2

Guest
Wieso vorwärmen?
Wenn er rein elektrisch fährt, was muß denn vorgewärmt werden?

Und ich finde die Hybride sehr gut.
Nicht deswegen, weil die so eine tolle Konstruktion wären, letzten Endes werden ja auch die Nachteile beider Konzepte billigend in Kauf genommen.

Aber der Kundschaft wird die Angst vor dem E-Antrieb genommen.
Es gibt viele Leute, denen reichen die 50 km pro Tag locker.
Aber bei denen ist einfach die Angst im Hinterkopf, das sie liegenbleiben.
Und mit dem Konzept werden die Leute langsam an das Thema E-Mobilität herangeführt.
Und dann sehen viele, das es problemlos fkt.

Ich sehe es doch in meinem Bekanntenkreis.
Die ganzen Bedenken und Vorurteile gegen E-Autos kommen von Leuten, die noch nie so eine Kiste gefahren sind.
Und denen kann man mit Hybriden die Vorurteile nehmen.
 

xs650

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Sie erwähnen es richtig: Es werden die Nachteile beider Konzepte billgend in Kauf genommen. So ein Hybrid ist Nonsens. Wie will man jemandem die Angst vor E-Mobilität mit so etwas nehmen ? Mit sinnvoller "E-Mobilität" hat so ein Fahrzeug weniger als nichts zu tun. Völlig fehlgeleitete Entwicklungen mit solcher Gesamtmotorleistung von 300 und mehr PS. Wenn ich nur 50 Km am Tag fahren muss und das elektrisch möchte brauch ich keine Kiste die 2 Tonnen wiegt, das mach ich dann mit einem E-Smart.
E-Mobilität hat keine bessere, eher eine schlechtere Umweltbilanz als ein moderner Diesel oder Benziner. Die Reichweiten sind unterirdisch schlecht und die Lademöglichkeiten noch schlechter und langsamer.

https://www.blick.ch/auto/jeder-kle...r-tesla-cool-aber-nicht-sauber-id4871698.html
Textzeile aus dem Bericht. "Doch die Realität ist nicht so glorios. Denn tatsächlich hat der Tesla eine schlechtere Ökobilanz als ein durchschnittlicher Benziner. «Der Tesla ist eine Rennmaschine. Um ökologisch zu sein, sind die Batterie und die Leistung viel zu gross..."

Lohnt sich mal das durchzulesen.
 

SkodaSmurf

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https://www.blick.ch/auto/jeder-kle...r-tesla-cool-aber-nicht-sauber-id4871698.html
Textzeile aus dem Bericht. "Doch die Realität ist nicht so glorios. Denn tatsächlich hat der Tesla eine schlechtere Ökobilanz als ein durchschnittlicher Benziner (...)"

Der Blick, unser führendes Wissenschaftsmagazin :rolleyes:. Aber im Grundsatz hat der Artikel sicher recht. Der schon recht verbreitete Tesla Model S ist sicher kein besonders ökologisches Fahrzeug. Aber das muss man in den Kontext der Strategie von Elon Musk stellen: mit dem Model S wollte er Etablierung von Herstellung und Infrastruktur finanzieren und E-Mobilität "cool" machen. Mindestens zweiteres dürfte ihm nicht allzu schlecht gelungen sein.
Das neue Model 3 dürfte etwas ökologischer sein. Aber auch dessen Ökobilanz ist zum Scheitern verurteilt, solange der Strom für den Betrieb mit fossilen Energieträgern hergestellt (aka Kohle und Gas verheizt; im Artikel nett umschrieben) wird :thumbdown:.
 
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schreiber2

Guest
Ist das die Bild Zeitung von Österreich?
Jedenfalls genauso aufgemacht.

Das Einzige was richtig ist, ist die These das es darauf ankommt, wie der Strom produziert wird.
Aber selbst mit dem deutschen Strommix ist die Ökobilanz laut diversen Studien besser als ein herkömmlicher Verbrenner.
Und die wird von Jahr zu Jahr besser, genauso wie die Produktion von Batterien.
Im Gegensatz zu den Verbrennern, da tut sich ja offenbar nicht viel.
Entschuldigung: natürlich wird überragende Software entwickelt, w.z.B. 2015 entdeckt wurde :thumbsup:

Abgesehen davon: was reiten die eigentlich auf dem Tesla rum?
Vergleichen die jetzt den P90 mit über 700 PS mit einem Golf?
Wie sieht denn die Ökobilanz eines Porsche 911 aus?

Man kann sich natürlich darüber streiten, ob solche Kisten überhaupt sinnvoll sind.
Ich fände es z.B. sinnvoll, auch in Deutschland wie in vielen anderen Ländern eine Steuer bei der Erstzulassung einzuführen, die abhängig von der Leistung und Gewicht ist.

Aber egal, die Diskussionen hier hatten wir schon zur Genüge.
In ein paar Jahren lacht sowieso jeder darüber, wie doof man war Erdöl sinnlos zu verbrennen.
 

schreiber2

Guest
ok, stimmt natürlich.
Dann halt Schweiz - sieht aber deswegen auch nicht seriöser aus.
Da werden Behauptungen im Indikativ dargestellt, keine Quellenangaben und eine sehr einseitige Berichterstattung betrieben.
Halt wie in Deutschland bild.de, Spiegel Online und Konsorten.
Das hat mit seriöser Berichterstattung nicht das mindeste zu tun.

Es ist schon auffällig, wie hier differenziert wird.
Wenn hier jemand etwas schreibt, wird sofort nach Quellenangaben geplärrt.
Auch bei Statements, die jeder innerhalb von 5 Minuten selber nachlesen kann.

Bei solchen Artikeln wird verlinkt mit dem Zusatz, wie interessant das sei.

Demzufolge wird hier im Forum mit zweierlei Maß gemessen, je nachdem welche Meinung gerade vertreten wird.
 

SkodaSmurf

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... sieht aber deswegen auch nicht seriöser aus.
...
Ist genau so. Am meisten Zeit investieren die Autoren beim Blick damit, möglichst viele "schweizerische" Begriffe und Satzzeichen in die Überschriften einzubauen. Der Rest sind schlecht zitierte oder gar kopierte Meldungen der Depechen-Agentur oder einer x-beliebigen anderen Quelle ...
 

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Mich würde mal interessierenwie viel von den E Auto Beführwortern tagtäglich mit solch einem Auto unterwegs sind.

Ich bin dienstlich fast täglich mit einem eGolf unterwegs. Aus diesen Erfahrungen, speziell jetzt im Winter, kann ich sagen dass diese Technik die nächsten Jahrzehnte keine Alternative sein wird.
 

schreiber2

Guest
Interessant, daß manche Leute wissen was in den nächsten Jahrzenten so alles entwickelt oder auch nicht entwickelt wird.

Was bedeutet eigentlich E-Auto?
Es wird immer wieder auf Batterien reduziert.
Das ist nur ein Teil, und bei dem geht die Entwicklung gerade erst los.

E-Mobilität bedeutet, das der "Treibstoff" aus erneuerbaren Energien erzeugt wird.
Ob das Endprodukt zum Fahren dann Strom, Wasserstoff, SNG oder etwas ganz anderes ist, spielt keine Rolle.

Und dann immer wieder dieses Totschlagargument - wieso fahrt ihr kein E-Auto.
Letzten Endes geht es um Umweltschutz.
Da gibt es verdammt viele Facetten:
- Fahrgemeinschaften
- Auto (auch herkömmlich) eine Nummer kleiner
- unnötige Fahrten vermeiden
- Auto möglichst lange fahren, also nicht alle 3 Jahre ein neues zulegen
- Photovoltaikanlage
- Wärmepumpe
- moderne energiesparende Haushaltsgeräte
...

Man kann halt nicht alles gleichzeitig machen.
Die finanziellen Resourcen der meisten Menschen sind begrenzt.
 

SkodaSmurf

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... und Elektro-/Hybrid-/CNG-Fahrzeuge leider verhältnismässig noch recht teuer ...
 

TheSmurf

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btw, hier geht es um einen Plug-In-Hybrid in Kombination mit einem Diesel. Allgemeine Diskussion um Elektromobilität führen wir doch für gewöhnlich hier!

Was Hybriden angeht bin ich im Moment ehrlich gesagt noch sehr unentschlossen ob ich sie gut oder schlecht finde. Man kombiniert natürlich alle Vorteile, jedoch auch alle Nachteile miteinander. Ein Diesel mit Elektro erschließt sich mir weder ökonomisch noch ökologisch. Dieses Konzept ist meiner Meinung nach ein reines Rechenexempel für den Hersteller um Quoten zu erfüllen und Flottenverbräuche zu schönen.

P.S. Hallo von Schlumpf zu Schlumpf....
 

SkodaSmurf

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Hm, bei mir wäre ein hybrider an sich in Frage gekommen. Meinen Arbeitsweg (ohne ÖV-Anbindung) von ca. 30km je Richtung könnte ich je nach Modell allenfalls rein oder fast rein elektrisch zurücklegen. Falls es mal weiter weg geht dann Benzin. Aber Diesel?!
Auch beim Benzin-Hybriden finde ich es schwer abzuschätzen, ob sich das lohnt mit der ganzen Zusatztechnik, welche man da mitschleppt. Beim Diesel-Hybriden sehe ich die Daseinsberechtigung aber noch mehr in Frage gestellt ...
 

schreiber2

Guest
Kennt jemand Studien, was ein Hybrid auf der Autobahn bringt - oder zusätzlich Energie benötigt?
Auf der einen Seite muß Zusatzgewicht beschleunigt werden, auf der anderen Seite wird Bremsenergie zurück gewonnen.
 

xs650

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Ich erinnere mich vage daran, dass ich als kleiner Junge ab und zu E-Autos gefahren bin. Nannte sich Boxauto und war auf der Kirmes. Geile Technik und ohne die schweren Batterien an Bord. Drahtbügel am Heck mit Stromabnehmer. So stell ich mir die E-Mobilität der Zukunft vor. Irgendwie finde ich schon die Vorstellung klasse so etwas an einer S-Klasse oder einem Porsche zu sehen. 8o
 

xs650

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Auch in diesem Artikel fehlt der Bezug zum Dieselhybrid! Dafür wurde aber die Schwedenstudio wieder ausgegraben...
 
#
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Lamensis

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Mein Schwiegervater hat seit 4 Jahren den Diesel hybrid von Volvo als Firmenwagen. Er hat eher das Problem,dass er alle 2 Monate auf Diesel fahren _muss_, damit dieser nicht vergammelt.
Und die Aussage mit "im Winter ist die Reichweite 0km" ist schlicht falsch. Es sind das ganze Jahr über 30-40km.
 
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