Markenreport: Skoda

Dieses Thema im Forum "Skoda allgemein" wurde erstellt von ?, 27.04.2002.

  1. ?

    ? Guest

    Auf der Internet-Seite der "auto motor und sport" wurde heute der Markenreport rund um Skoda veröffentlicht. Hier der Text:

    Markenreport: Skoda

    Preiswert und praktisch, die richtige Wahl für den Vernunft-Käufer. Skoda bietet VW-Technik zu günstigen Preisen und konnte in den letzten Jahren den Absatz kontinuierlich steigern.

    Bereits 1895 startete Skoda (sprich Schkoda) mit dem Bau von Autos. Damit gehört die Marke mit dem Storch im Logo zu den drei ältesten noch produzierenden Fahrzeugherstellern der Welt. Nach einer wechselvollen Geschichte stieg, kurz nach dem Fall des Eisernen Vorhangs, der Volkswagen-Konzern im April 1991 mit 31 Prozent bei Skoda ein und forcierte maßgeblich die Modernisierung des Unternehmens. Seit Mai 2000 ist die Volkswagen AG der alleinige Eigentümer der Skoda-Auto A. S. mit Sitz in Mladá Boleslav. Durch die aktuelle Umstrukturierung der Konzernmutter Volkswagen ist momentan allerdings unklar, welche Rolle die Marke Skoda künftig im Konzert der VW-Marken spielen soll. Fest steht bislang nur, dass Skoda zur klassischen Nord-Gruppe gehört - gemeinsam mit VW, Bentley und Bugatti. Im vergangenen Jahr verkauften die Tschechen in 72 Ländern 462.321 Personenwagen.

    In Deutschland liegt Skoda in der Rangfolge der Importeure derzeit auf Rang fünf hinter Renault, Peugeot, der Fiat-Gruppe und Toyota, Tendenz weiter steigend (75.331 Neuzulassungen in 2001, plus 9,6 Prozent). Im Gespräch mit auto.t-online.de definiert der Geschäftsführer der Skoda-Auto Deutschland GmbH, Dieter Sitz die Perspektiven der Marke und des Unternehmens.

    ...zur Marke Skoda: "Skoda war bis vor einigen Jahren in den alten Bundesländern eine reine Preis-Marke, hat sich dann zu einer Preis-Wert-Marke entwickelt und inzwischen in ganz Deutschland als Wert-Marke etabliert. Dabei gehören wir, gemessen an den jeweiligen Durchschnittspreisen, weiterhin zur Gruppe der preisgünstigen Anbieter."

    ...zum Image der Marke Skoda: "Vor fünf bis sieben Jahren hatte Skoda, in den alten Bundesländern das Image einer „Ost-Marke“, die nur wenigen bekannt war und gleichgesetzt wurde mit anderen Produkten aus dieser Hemisphäre. Mit dem Felicia und ab 1996 auch mit dem Octavia haben wir über das Design, die Qualität und das Preis-Wert-Verhältnis einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht. Der Name Skoda steht heute für eine preiswerte, zuverlässige Marke für junge Familien mit Kindern, die auf das Geld achten müssen."

    ...zur Marktstellung von Skoda: "In den neuen Bundesländern erreicht Skoda gut sechs Prozent Marktanteil und befindet sich damit in der gleichen Größenordnung wie die deutschen Marken BMW, Audi und Mercedes. Im Osten sind wir damit der zweitstärkste Importeur hinter Renault. In den alten Bundesländern tut sich Skoda mit einem Marktanteil von rund 1,6 Prozent nicht ganz so leicht. Mittelfristig wollen wir unseren Marktanteil im gesamten Bundesdurchschnitt auf drei Prozent steigern. Das würde einen Absatz von rund 100.000 Fahrzeugen pro Jahr bedeuten, was ich nicht für utopisch halte. Grundsätzlich ist unsere Marktposition relativ gefestigt, weil die Marke diese Stellung aus eigener Kraft erreicht hat und sich Marktanteile weder durch Rabatte noch durch andere finanzielle Zugeständnisse erkaufen musste."

    ...zum Skoda-Händlernetz: "Dem Anspruch eine Familienmarke zu sein, wollen wir auch im Umgang mit unseren Händler gerecht werden. Das ist auch ein Grund für unsere hohe Händler-Loyalität, obwohl wir schon wieder umbauen müssen. Gegenwärtig gibt es bei Skoda 337 Händler und 232 Service-Center, die im Namen und auf Rechnung ihres Händlers verkaufen. Bis 2005 wollen wir in Deutschland mit 450 bis 500 Händlerbetrieben arbeiten. Unser Ziel ist es, ein stabiles, einstufiges Händlernetz aufzubauen, in dem jeder Händler ein Durchschnittsvolumen von 200 Neufahrzeugen verkauft. Durch unser rasches Wachstum in den letzten Jahren können viele Händler derzeit ihre relativ großen Marktgebiete nicht mehr ausreichend bearbeiten und das Volumen ausschöpfen. Daher haben wir - was uns jetzt auch zum Nachteil gereicht - ordentliche Kündigungen ausgesprochen, die den gekündigten Betrieben die faire Chance geben, sich zwei Jahre lang nach neuen Betätigungsfeldern umzuschauen."

    ...zur Markentrennung: "Vor dem Kunden wird es auch in Zukunft keinen gemeinsamen Ausstellungsräume von uns und einer anderen Marke - auch keiner Konzern-Marke - geben. Und wenn unter einem Dach mit einer anderen Konzern-Marke, dann klar getrennt. Ein anderes Thema ist der Verwaltungs- oder der Ersatzteilbereich. Hier macht es Sinn, gegebene Synergien zu nutzen."

    ...zur Produktpolitik von Skoda: "Nachdem sich Skoda mit dem Fabia und dem Octavia in den jeweiligen Segmenten sehr gut etabliert hat, war es für die Marke eine logische Konsequenz, in eine höhere Fahrzeugklasse einzusteigen. Eine Ausdehnung nach unten wäre nach unserer Auffassung falsch gewesen, weil auf den Skoda-Märkten in Mittel- und Osteuropa ein Zweitauto dieser Größe kaum gekauft wird und bereits das Erstauto preiswert und familiengerecht sein muss. Außerdem herrscht bei den ganz kleinen Fahrzeugen mit 27 bis 28 verschiedenen Herstellern ein enger Verdrängungswettbewerb. Für Skoda war es daher wichtiger, mit dem Superb ein hochwertiges Auto zu bauen und damit auch an unsere alte Tradition anzuknüpfen."

    ...zur Skoda-Produktpalette: "Eine Kombi-Version des Superb wird es nicht geben, weil wir die notwendigen Stückzahlen nicht sehen. Das gleiche gilt für eine Großraumlimousine, die Skoda ebenfalls nicht anbieten wird. Schließlich gibt es solche Fahrzeugtypen im Konzern bereits bei Volkswagen und bei Seat. Es macht auch keinen Sinn, einfach ein Skoda-Emblem auf einen Sharan zu kleben, Wir denken lieber über echte Alternativen - etwa einen Stadtlieferwagen. Zurzeit läuft im Konzern die Neuausrichtung aller Marken. Diesem Prozess wollen wir nicht vorgreifen."
     
  2. AdMan

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  3. #2 nick name, 29.04.2002
    nick name

    nick name Guest

    bei http://www.auto.t-online.de gibt es ein paar interessante sachen über skoda zu lesen, z. b. über das händlernetz und zukünftige modelle. da der deep-link zum artikel leider nicht funktioniert, gibt es eben hier den ganzen text: .................



    Edit:
    Hi Nick Name. Den Text habe ich , wie oben zu sehen ist, schon vor einigen Tagen gepostet. Daher habe ich die beiden Topics zusammengefügt und deinen Text gelöscht.

    Gruß
    Mic
     
  4. #3 nick name, 29.04.2002
    nick name

    nick name Guest

    jaja, es nützt die beste forumssuche nix, wenn man sich beim suchbegriff verschreibt.

    anyway. es ist jedoch verwunderlich, dass es auf den beitrag von mickey überhaupt noch keine reaktionen gibt. vor allem, nachdem in anderen threads so eifrig über neue skodamodelle (van, superb combi usw.) spekuliert wurde. leider wurde ja zu den beiden genannten autos bloss gesagt, dass es sie definitiv NICHT geben wird. was in zukunft von skoda neues zu erwarten ist wurde leider nicht gesagt.

    den einschätzungen zum händlernetz kann ich nur zustimmen. weitere absatzsteigerungen lassen sich nur durch ein dichteres netz von vertragshändlern erzielen. kein mensch fährt dutzende von kilometren, um herauszufinden, ob ihm ein skoda gefällt. dann kauft er nämlich lieber zum 20. mal einen golf, beim vw-händler um die ecke. - ich persönlich bin gespannt, ob mein händler auch die angesprochene kündigung bekommen hat. ein indiz dafür wäre, dass er immer noch keinen superb zum probefahren hat. naja, mal sehen.

    völlig neu für mich ist, dass skoda einen "Storch im Logo" hat. ich dachte immer, dass sei ein geflügelter pfeil.
     
  5. saVoy

    saVoy
    Moderator

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    Das Logo stellt einen Indianerkopf oder gepflügelten Pfeil dar, wie du schreibst.
    Vielleicht haben die das mit dem Storch durcheinandergebracht. Obwohl bei Skoda ja Ende der 20er Jahren der Hipano Suiza in Lizenz gebaut wurde. Der hatte einen Storch als Kühlerfigur und galt als absolute Nobelmarke in dieser Zeit. Die Skoda Hispano-Suizas sollte sogar besser gewesen sein als das Original.
     
  6. AdMan

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