Lohnt sich ein Diesel als Vielfahrer noch?

Dieses Thema im Forum "Skoda allgemein" wurde erstellt von smares, 30.04.2015.

  1. smares

    smares

    Dabei seit:
    14.10.2014
    Beiträge:
    489
    Zustimmungen:
    38
    Ort:
    Bad Herrenalb
    Fahrzeug:
    Skoda Octavia II 2.0 TDI
    Werkstatt/Händler:
    Casa Automobile GmbH
    Kilometerstand:
    179000
    Mich würde mal eure Meinung interessieren, ob sich ein Diesel heutzutage noch lohnt als Vielfahrer, der jährlich 50.000 km fährt. Mittlerweile hat man ja nicht nur die höheren Anschaffungspreise und die höhere Steuer, sondern DPF kommt noch hinzu und Harnstofffüllung für EU6. Zudem sagt man ja modernen Dieselmotoren keine sehr hohe Lebenszeit mehr nach wie früher weil alle Motoren aufgeladen sind und aus immer weniger ccm immer mehr PS gekitzelt werden.
     
  2. AdMan

    Schau mal hier: (hier klicken). Dort wird jeder fündig!

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. dirk11

    dirk11

    Dabei seit:
    20.07.2014
    Beiträge:
    1.029
    Zustimmungen:
    258
    Rechne es dir doch aus. Spritmonitor oder wie das heisst gibt genug Infos zu den Verbräuchen, auch Steuern & Versicherung lassen sich problemlos herausfinden. Daraus lassen sich einfach die Kosten pro Kilometer errechnen.
    Und zur Lebenszeit von Dieselmotoren: glaub mal nicht, daß ein Ottomotor der heutigen Zeit länger lebt. Die sind genauso aufgeladen, hochgezüchtet und "optimal-konstruiert".
    Ich jedenfalls möchte meine 50tkm/Jahr nicht mehr mit einem Benziner machen müssen.
     
  4. agneva

    agneva

    Dabei seit:
    08.10.2010
    Beiträge:
    2.659
    Zustimmungen:
    71
    Fahrzeug:
    O² RS TDI DSG / Fabia Exc. 1.9TDI
    Werkstatt/Händler:
    ich
    Kilometerstand:
    84000
    tz bei 50.000km keinen Diesel *kopfschüttel*. EU6 hat meist NOx Speicherkat, also kein Adblue. Gibt solche und solche Motoren.
    Der Octavia 3 z.B. hat kein Adblue.
    -> das gilt insbesondere für die Benziner!

    Die 2.0TDI mit Bosch EDC sind m.E. nach immer noch die zuverlässigsten Motoren.

    Wenn man vernünftig fährt hält auch der DPF locker 250.000km. Zum NOx Speicherkat kann ich nix sagen ob und wie lange der hält. Ich wollte den allerdings nicht in meinem Auto haben *g*.
     
  5. #4 digidoctor, 30.04.2015
    digidoctor

    digidoctor

    Dabei seit:
    07.06.2003
    Beiträge:
    8.150
    Zustimmungen:
    534
    Ort:
    Lübeck
    Fahrzeug:
    Skoda Superb 3T Elegance Outdoor V6 4x4 MJ15 Michelin Cross Climate Ganzjahressteifen
    Werkstatt/Händler:
    Autoservice Peters, Barth, MVP
    Kilometerstand:
    35000
    Bei 50tkm würde selbst ich Diesel fahren. Wahrscheinlich.
     
    rsbald gefällt das.
  6. #5 Peter_S, 30.04.2015
    Peter_S

    Peter_S

    Dabei seit:
    17.04.2015
    Beiträge:
    13
    Zustimmungen:
    2
    Fahrzeug:
    O3 RS Combi TSI
    Kilometerstand:
    6500
    Hallo zusammen,

    bisher habe ich hier im Forum nur mitgelesen, aber dieses Thema lässt mich nun doch auch mal zur Feder greifen...

    Ich bin nicht sicher, ob sich die Eingangsfrage so pauschal mit "ja" beantworten lässt. Hinsichtlich der Kraftstoff-kosten mag das sicherlich zutreffen. Aber die modernen TSI-Motoren lassen sich mittlerweile ja auch richtig sparsam bewegen. Und wer weiss, ob sich in Zukunft nicht auch bei uns in D der Diesel- an den Benzinpreis angleichen wird?

    Meine Jahresfahrleistung liegt derzeit bei ca. 35000 Km, zu 80% fahre ich allerdings Kurzstrecken bis 20 Km. Dafür ist ein Diesel weniger geeignet, im Winter kommt da gerade mal mein Wasser auf Temperatur. Unter anderem auch deshalb habe ich mich jetzt ganz bewusst beim Neukauf für einen Benziner entschieden.

    Da ich wissen will, wo mein Geld hingeht, habe ich alle laufenden Kosten meines derzeitigen Autos bis zur letzten Waschquittung dokumentiert. Das werde ich auch für den Neuen so halten, demnach werde ich in 10 Jahren ganz fundierte Aussagen in diesem Thread machen können. Wenn der Skoda und ich solange durchhalten...

    In einem lohnt sich der Umstieg ganz sicherlich: Meine Nachbarn bleiben künftig von meiner allmorgendlichen Qualm- und Duftwolke verschont und beim Tanken kann ich auf den Handschuh verzichten.
     
    Stollentroll gefällt das.
  7. spunk_

    spunk_

    Dabei seit:
    13.10.2013
    Beiträge:
    3.179
    Zustimmungen:
    94
    Fahrzeug:
    Rapid 1,2TSI 63kW
    hier eine Möglichkeit um Gesamtkosten abzuschätzen inkl. Steuer, Versicherung, Verbrauch und derartigem;:

    Autokosten


    und wegen der vorhandenen Dieselsubvention? pfff derzeit ist das politisch nicht im Plan daran etwas zu ändern.
     
  8. #7 Peter_S, 01.05.2015
    Peter_S

    Peter_S

    Dabei seit:
    17.04.2015
    Beiträge:
    13
    Zustimmungen:
    2
    Fahrzeug:
    O3 RS Combi TSI
    Kilometerstand:
    6500
    @ spunk_ Du sagst es, das ist nur eine Abschätzung. Beim Kauf meines jetzigen Diesels galt der noch als besonders sauber und war deshalb 2 Jahre steuerbefreit. Der Liter Markendiesel hat noch keine 90 Cent gekostet. 5 Jahre später lag die Steuer bei 406 € im Jahr und der Dieselpreis bei 1.50 €.
    Zwischen Diesel und Benzin lagen zeitweise nur 11 Cent Unterschied.

    Nicht zuletzt vor dem Hintergrund der hohen Stickoxidemmission von Euro6-Dieseln im Realbetrieb sagt mir mein Bauchgefühl, dass ich mit einem Benziner mittelfristig nicht viel teurer unterwegs sein werde. Ich kalkuliere künftig mit ca. 100€ Mehrkosten für Treibstoffe im Monat gegenüber meinem jetzigen. Wie sich die Kosten bei Wartung und Reparaturen verhalten muss ich abwarten. Da scheint mir der Benziner jedoch die Nase etwas vorn zu haben.

    Zur Wahl standen bei mir A4 2.0 TDI, BMW 320 D oder der Octavia. Der letztere gefiel mir einfach in den meisten Kriterien die mir persönlich wichtig sind besser. Klar, billiger geht´s immer irgendwie. Aber mir macht Autofahren auch nach über 2 Mio Km immer noch Spass, deswegen stecke ich das Ersparte gegenüber Audi und BMW jetzt halt in einen Benziner mit garantiertem Fahrspass. In meinen Augen lohnt sich das. Den einzigen echten Nachteil sehe ich in häufigeren Tankstops weil die Tanks halt immer kleiner werden.
     
  9. dirk11

    dirk11

    Dabei seit:
    20.07.2014
    Beiträge:
    1.029
    Zustimmungen:
    258
    Spaß? Wenn ich so fahre, daß ich nur 100€ Differenz bei den Spritkosten habe, kann wohl kaum von "Spaß" die Rede sein...
     
  10. spunk_

    spunk_

    Dabei seit:
    13.10.2013
    Beiträge:
    3.179
    Zustimmungen:
    94
    Fahrzeug:
    Rapid 1,2TSI 63kW
    na eben: je höher der Unterschied desto grösser ja der Spass.
     
  11. #10 goetzuwe, 02.05.2015
    goetzuwe

    goetzuwe

    Dabei seit:
    21.02.2014
    Beiträge:
    375
    Zustimmungen:
    161
    Ort:
    W
    Fahrzeug:
    Superb III Limo 140KW TDI DSG L&K ab 31/7/15
    Kilometerstand:
    >55.000
    Auch den bei EURO6 die NO2 Werte nicht bei Diesel und Benzinern eingehalten werden.
    Bei VW ( Skoda, Audi ...) haben die TSI Motoren arge Probleme mit Ölverbrauch und Steuerketten.

    Die TDI Motoren haben das Problem nicht.
    Daher als Vielfahrer ( 120-140.000 km in 3 Jahren) klar Diesel und kein Benziner.
     
    squirrel93 gefällt das.
  12. Keks95

    Keks95

    Dabei seit:
    29.01.2014
    Beiträge:
    3.454
    Zustimmungen:
    505
    Ort:
    Münster
    Fahrzeug:
    Audi A3 Sportback Facelift 2.0 TDI 103kW
    Kilometerstand:
    79000
    Ich denke wichtig is dabei auch das Fahrprofil, sprich wie schnell fährt man denn gerne auf der BAB. Diesel hat im ggs. zum Benziner immerhin keinen so extrem arg ansteigenden Verbrauch bei hohen Tempos. Wenn man zb aus der luft gegriffen 600 KM runterreißt und das bei durchschnittlich 160 bis 200 kmh, und das dann vom verbrauch her benzin gegen diesel vergleicht, dann spart man schon ordentlich was ein.

    Rechenbeispiel bei 600KM strecke wie oben genannt:
    Dieselpreis 1.15€/l
    Durchschnittverbrauch 13 liter/100km
    Tankkosten für Strecke: 89,70 €

    Benzinpreis: 1.40€/l
    Durchschnittsverbrauch 22 liter/100km
    Tankkosten für Strecke: 184,80 €

    Ich denke ihr versteht wie ich mein, variiert natürlich nach Fahrzeug und Fahrverhalten :)



    [Korrigiert mich jemand wenn ich falsch liegen sollte, dies sind meine Erfahrungswerte]
     
  13. #12 wiesenthaler, 02.05.2015
    wiesenthaler

    wiesenthaler

    Dabei seit:
    13.09.2010
    Beiträge:
    353
    Zustimmungen:
    3
    Fahrzeug:
    Octavia³ VRS TDI in raceblue
    Kilometerstand:
    42674
    Ich hatte den RS TSI als Werkstattersatzwagen und bin bei gleichem Fahrprofil und gleicher Fahrweise wie mit meinem nicht unter 8,2 Liter/100 km gekommen. 2 Liter mehr auf 100 km sind eben 500 Liter mehr bei 25.000 km Jahresfahrleistung. Selbst wenn also Diesel und Benzin gleich viel kosten würden, wäre das beim aktuellen Preis immer noch eine Ersparnis von ca. 750 Euro im Jahr an Kraftstoffkosten. Und wer sagt denn, dass die TSI nicht in ein paar Jahren auch einen Partikelfilter haben müssen. Die schädlichen Emmissionen sind ja bereits nachgewiesen worden.
     
  14. #13 Octarius, 03.05.2015
    Octarius

    Octarius

    Dabei seit:
    30.10.2011
    Beiträge:
    8.847
    Zustimmungen:
    860
    Ort:
    Westerwald
    Fahrzeug:
    Octavia II 2.0 TDI
    Da käme ich auf ca. 8 liter ;)
     
  15. #14 Lu-Event, 03.05.2015
    Lu-Event

    Lu-Event

    Dabei seit:
    22.04.2015
    Beiträge:
    66
    Zustimmungen:
    13
    Ort:
    Alfter
    Fahrzeug:
    Octavia 5E 2.0TDI 110kW 4x4
    Werkstatt/Händler:
    Autohaus Kempen
    Kilometerstand:
    15000
    Mit knapp 20.000 im Jahr zähle ich mich nichtmal als Vielfahrer, habe mich aber trotzdem bewusst für den Diesel entschieden.
    Bisher fahre ich noch den 1,4l 122PS O2, wollte damals eigentlich schon den Diesel kaufen, habe mich dann aber bei der Probefahrt vom geringen verbrauch überzeugen lassen und meinen 1,2t Anhänger dürfte der ja immerhin auch ziehen.
    Beim Fahren mit Tempomat waren ja so echt nette 4,5-5l/100km drin (bei einer Speed von unter 100km/h).

    Letztlich bin ich aber die letzten Jahre doch deutlich mehr Anhänger gefahren als Anfangs geplant, leider ließ sich auch feststellen das sobald der Anhänger dran ist, selbst wenn dieser Leer ist, der Verbrauch sich fast verdoppelt.

    Betrachte ich mir dagegen den 2.0TDI 160PS Q5 von einem Freund wird man echt neidisch, der fährt selbst einen vollen 2t Anhänger unter 8l/100km.

    Ich habe mich damals schnell angefangen in den Arsch zu beißen das ich Blödmann mich Umentschieden hatte und eben nur den kleinen Benziner gekauft habe. Der erste Gedanke ist halt doch meistens der bessere.

    Nun was hat ich von dem Benziner?
    Erstaunlicherweise läuft die Steuerkette nach ihren bald 70.000 noch sehr ruhig, dafür wurde mir bei der Bewertung des Fahrzeuges mitgeteilt das die Kupplung wohl nicht mehr so Prickelnd ist, sprich langsam anfängt.

    Sehe ich dagegen den Passat den mein Kumpel da vor dem Q5 hatte bestätigt mich das nur wieder das der Diesel eben doch das Haltbarere Auto ist. Der Passat wurde ebenfalls viel Anhänger gefahren, sehr oft auch überladen (3,5t Anhängerlast bei 1,8t Erlaubt).
    Der Passat war nun im November verkauft wurden nach über 200.000km (90% mit Anhänger) ohne das da etwas dran war, abgesehen von einem etwas stärkeren Bremsenverschleis.

    Ich jedenfalls mache meinen Fehler nicht nochmals, auch wenn ich nur knapp unter 20.000km/Jahr fahre bin ich Froh den 2.0l TDI 4x4 Octavia bestellt zu haben.
     
  16. spunk_

    spunk_

    Dabei seit:
    13.10.2013
    Beiträge:
    3.179
    Zustimmungen:
    94
    Fahrzeug:
    Rapid 1,2TSI 63kW
    logisch: derzeit wird Diesel ja noch subventioniert (also direkt geringere Steuer - irgendwas knapp über 20ct Subvention pro Liter)
     
  17. #16 Octarius, 03.05.2015
    Octarius

    Octarius

    Dabei seit:
    30.10.2011
    Beiträge:
    8.847
    Zustimmungen:
    860
    Ort:
    Westerwald
    Fahrzeug:
    Octavia II 2.0 TDI
    Muss sich denn ein Diesel unbedingt lohnen? Gibt es keine anderen Gründe einen Diesel zu fahren?
     
  18. #17 dieselschrauber, 03.05.2015
    dieselschrauber

    dieselschrauber

    Dabei seit:
    20.10.2012
    Beiträge:
    828
    Zustimmungen:
    45
    Ort:
    31535
    Fahrzeug:
    yeti
    Es ist denke ich auch eine klare Frage des Autotyps. Ein Kleinwagen rechnet sich teilweise erst ab 40.000 KM im Jahr. Ein SUV oder Großraumkombi schon ab 5.000 KM.

    Bei Reparaturen hat der Benziner klar die Nase vorn. Und das obwohl er meist nur kurze Strecken absolviert.

    Alle Benziner in meinen Dunstkreis haben so gut wie keine Probleme. Die Diesel fallen immer wieder mal auf. So ab 150.000 fängt es i.d.R. an. Nicht alle, dennoch steht der ein oder andere auf der Matte.

    Wasserpumpen bei den CR werden gerne mal undicht, dazu AGR Kühler. Ein AGR Kühler macht in der Kompaktklasse schon locker 3 Jahre Spritverbrauch wett.

    Günstiger wird ein umdenken, einfach mal nach Alternativen schauen Uber oder MFG Zentrale. Den KM den das Fahrzeug nicht zurück legen muss ist der preiswerteste ;)

    Und wer nicht lenkt, kann sich mit anderen Dingen beschäftigen :)
     
  19. #18 Octarius, 03.05.2015
    Octarius

    Octarius

    Dabei seit:
    30.10.2011
    Beiträge:
    8.847
    Zustimmungen:
    860
    Ort:
    Westerwald
    Fahrzeug:
    Octavia II 2.0 TDI
    Wenn man so abwägt wann welcher Motorentyp günstiger ist und dem Geld den ausschlaggebenden Faktor gibt, warum fahren dann nicht alle Leute einen Fabia oder Citigo?

    Es gibt Leute die fahren bei wenig Kilometern lieber einen Diesel, andere Vielfahrer trotz Kilometerfresserei lieber einen Benziner.

    "Lohnt sich ein Diesel" klingt so als würde man ihn nur dann kaufen wenn er sich wirtschaftlich rechnet.

    Die Welt besteht aber nicht nur aus Verbrauch und Spritkosten. Es sind noch viele andere Dinge die unsere Auswahl beeinflussen. Ab und zu sind das einfach auch nur ganz persönliche Vorlieben.
     
    Peter_S gefällt das.
  20. AdMan

    Schau dir mal den passenden Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  21. #19 Rana arboreum, 03.05.2015
    Rana arboreum

    Rana arboreum

    Dabei seit:
    09.09.2014
    Beiträge:
    251
    Zustimmungen:
    44
    Ort:
    The Middle of Nowhere
    Fahrzeug:
    Fabia Combi Ambition Sport 1.6 TDI & Citigo G-Tec Elegance (CNG)
    Kilometerstand:
    laufen und laufen und laufen
    Als Vielfahrer lohnt sich auf alle Fälle Erdgas.
    Gibt es als Citigo G-Tec, als Octavia G-Tec direkt ab Werk.
    Ein kg Erdgas gibt es für ca. 1,00 -1,15,- und da steckt mehr Energie darin als in einem Liter Diesel. Der Octavia benötigt ca. 3,5 kg CNG auf 100 km …
     
    Stollentroll gefällt das.
  22. #20 urquell, 03.05.2015
    urquell

    urquell

    Dabei seit:
    30.12.2012
    Beiträge:
    40
    Zustimmungen:
    0
    Fahrzeug:
    Octa
    Kilometerstand:
    170000
    Ich find die Diskussion sehr interessant. Viele Pros und Contras.

    Eine Frage habe ich: warum werden die Motoren aufgeladen? Kleine Hubräume, viel Leistung. Wer will das? Die Kundschaft!

    Ich würde einen größeren Motor, dann aber OHNE Aufladung bevorzugen. Damals hatte ich ernsthaft über so einen Lada 4x4 nachgedacht, dann aber die Finger davon gelassen (trotz aller Einfachheit - Reparaturen) aus verschiedenen Gründen.

    Es ist ja nicht so, daß ein größerer Motor automatisch weniger wirtschaftlich sein muß. Und: ein aufgeladener Motor muß nicht unbedingt wirtschaftlicher sein (Blick auch auf die Kosten eines neuen Laders!). Gäbe es den OCtavia / Superb OHNE Auflasung, ich würde ihn kaufen. Meine alten 200D und 220D waren sparsam, wobei ich sagen muß, daß ich mit den Dingern auch nicht gebrettert bin (wie auch) (200D liefen alle weit über 300.000 km, der 220D lief über 500.000 km). Aber mal ehrlich: macht das Brettern noch viel Spaß (Radar, Steuern, schlechte Straßen ...)? Wenn es dann "Brettern" sein muß, gibt es wahrlich andere Autos.

    Ich brauche mit meinem Octa knapp über 5 ltr/100 km (gemischte Fahrten). Der Lader kommt selten zum Einsatz. Ich muß gestehen, daß ich an dem Diesel-Prinzip Spaß habe.

    @smares Nun sind die Materialien, die Bearbeitungsmethoden und die Betriebsstoffe - insbesodnere Öl - schon sehr gut geworden, sodaß größere Laufleistungen möglich werden, trotz Aufladung. Wenn Du bei Deiner jährlichen Fahrstrecke einen Diesel kaufst und vernünftig fährst, wird das Fzg auch halten (Montagsautos gibts immer, keiner steckt drin) und Du wirst Spaß dran haben, vorausgesetzt, Du kannst Dich mit dem Dieselverfahren anfreunden.

    Gruß
     
Thema: Lohnt sich ein Diesel als Vielfahrer noch?
Besucher kamen mit folgenden Suchen
  1. lohnt sich ein diesel noch

    ,
  2. vielfahrer aber keinen diesel

    ,
  3. wann rechnet fabia iii diesel

    ,
  4. Vielfahrer benziner,
  5. lohnt sich diesel mit 165000,
  6. skoda superb III lohnt sich lederer,
  7. lohnt sich ein jahres wagen für vielfahrer,
  8. forum für vielfahrer,
  9. oktavia lohne händler,
  10. Rost am Erdgastank Multipla,
  11. skoda dieselstutzen nachrüsten ?
Die Seite wird geladen...

Lohnt sich ein Diesel als Vielfahrer noch? - Ähnliche Themen

  1. Pfeifen beim Start ( Diesel )

    Pfeifen beim Start ( Diesel ): seit neuestem hab ich ein pfeifen kurz bevor der Motor startet , kennt das noch jemand bzw. ist das noch jemanden aufgefallen? Oder ist das normal...
  2. Kodiaq als 180 PS TSI oder 190 PS Diesel

    Kodiaq als 180 PS TSI oder 190 PS Diesel: Bin gerade in der finalen Entscheidung zum Kodiaqkauf. Bin mir aber noch nicht sicher,ob es der 180 PS TSI oder der 190 PS TDI jeweils als Style...
  3. Octavia Diesel nagelt nur beim Start -> Motor startet nicht

    Octavia Diesel nagelt nur beim Start -> Motor startet nicht: Hallo zusammen, habe ein Problem: Mein Octavia 2009er Diesel, macht seit einiger Zeit Zicken beim Starten. Nach dem Vorglühen springt er...
  4. Neuen Wagen "Einfahren"? (Diesel/DSG/140kw)

    Neuen Wagen "Einfahren"? (Diesel/DSG/140kw): Hallo, ist es eigentlich immer noch so, das man neue Autos die ersten 1000km behutsam einfahren sollte, oder betraf das nur die älteren Neuwagen?...
  5. Schnelles Beheizen des Innenraumes im Diesel

    Schnelles Beheizen des Innenraumes im Diesel: Wie bekomme ich den Innenraum des Diesel nach Kaltstart relativ schnell warm, da ja bekantliich Dieselfahrzeuge dazu etwas länger brauchen als...