Kaufberatung in schlimmen Zeiten

Diskutiere Kaufberatung in schlimmen Zeiten im Skoda allgemein Forum im Bereich Skoda Forum; Moin zusammen, vielleicht hat der ein oder andere eine Idee oder Anregung, wie ich meinen aktuellen SII Combi, BJ 2011, ersetzen kann, so dass es...

even

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Moin zusammen,
vielleicht hat der ein oder andere eine Idee oder Anregung, wie ich meinen aktuellen SII Combi, BJ 2011, ersetzen kann, so dass es halbwegs zukunftsicher ist. Oder vielleicht auch nicht ersetzen und abwarten.

Ich fahre einen Leasingrückläufer TDI 170PS seit 2014 mit aktuell 225t km auf dem Tacho. Ich denke, rund 2-3k werde ich für den Wagen noch bekommen. Leider gibt es die ein oder andere Marotte am Fahrzeug. Mein Fahrprofil wird sich auch ab Februar ändern, dann sind es mindestens 70km Autobahn und 15 km StadtLandFluss täglich (bisheriges Profil ca. 25k km, zukünftig rund 30-33k km).

Am liebsten wäre mir der aktuelle S3 als L&K mit 2L-TDI mit ein paar Extras. Wäre auch finanzierbar, aber wer möchte im Grunde privat ein Auto kaufen, wo Kosten (zukünftige CO2-Steuer bis und ab 2025) und resultierender Wertverlust nicht langfristig abschätzbar sind?

Daher stellen sich für mich die Fragen, wenn ja:
- Barkauf mit dem Risiko, ab 2025 also in 4 Jahren richtig Geld verbrannt zu haben
- Finanzierung bis 2025 mit Kauf- bzw. Rückgabeoption (das Risiko wird man ja mitzahlen müssen)
- Leasing über 3 Jahre und Rückgabe (was doch erheblich teurer ist als der Barkauf, +40%, aber immerhin Flexibilität ermöglicht)

Um letzteren Punkt weiter auszuführen. Ich habe ein Angebot über 650 € monatliche Rate, bei 10 Jahre Haltedauer (hypothetisch) macht das schlappe 78k €, während ich das Wunschmodell für 45-47k € sofort schießen könnte und ggf. auch 15 Jahre fahren. Dann allerdings kann ich nicht einfach in 5 Jahren wechseln, wenn sich die Rahmenbedingungen ändern.

Damit nicht genug.
Auch der S3 IV käme in Betracht, obwohl ich auf der Arbeit vmtl. nicht laden kann.

Zudem kommt der neue Enyak als Stromer mit 510 km Reichweite, allerdings mit Geschwindigkeitsbegrenzung. Ab 120 km/h wird die Reichweite wohl deutlich einschmelzen. Vom Profil her würde es passen, wenn man langsam fährt, auch zu Sonderzielen. Problematisch sehe ich hier allerdings mein Reiseprofil von mindestens 1x jährlich um 4000 km; mit dem Boom auf E-Autos wird gerade in Stoßzeiten die Ladeinfrastruktur in den ersten Jahren zusammenbrechen. Man muss sich da nur einmal vorstellen auf dem Weg nach Italien fahren plötzlich 25 E-Fahrzeuge pro Stunde eine Raststätte an, die 10 oder 15 Ladesäulen hat. Da kann man gleich einen Zeltplatz daneben errichten.

Soviel zu meinen Gedanken. Vielleicht hat der ein oder andere Lust, seine Ansichten zu posten. Würde mich freuen!
 

dathobi

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Roomster geb. am 3.05.2007 und Citigo geb. am 22.08.2016
Und was das mit den schlimmen Zeiten aufsich?
 

even

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Und was das mit den schlimmen Zeiten aufsich?
Wie ich dargestellt habe, weiß ich (und vermutlich einige andere) nicht, wie es mit Diesel oder Benziner weitergeht. Daher kann man hier viel Geld in eine Sache versenken, weil das Fzg schlimmstenfalls wertlos wird oder die Betriebskosten exorbitant steigen. Ich hatte gehofft, das war selbsterklärend aus dem Text.
 

yellist

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Wer sagt dir denn, dass du nicht ausgerechnet mit dem Enyak in eine Geldverbrennungsfalle läufst? Ist ein komplett neues Modell und in vier, fünf Jahren ärgerst du dich schwarz, weil der Nachfolger z.B. in den von dir genannten Punkten dann schon deutlich besser ist. Und das jetzige Modell deshalb gebraucht auch wenig Erlös bringt. Wer wollte noch das seinerzeit hochgelobte erste iPhone, als das zweite rauskam?

Es ist zur Zeit in jede Richtung eine unvorhersehbare Wundertüte.

Eigentlich lese ich zwischen deinen Zeilen schon heraus, wo du emotional stehst. Also - da du es dir ja leisten kannst - warum holst du dir nicht deinen Wunsch-SIII und bist die nächsten fünf Jahre definitiv glücklich damit? Und danach muss man halt neu die Lage bewerten, wie sie dann eben ist.
 

gilga

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Einfach weiterfahren. Was spricht dagegen? 9-10 Jahre alt und gerade mal knapp über 200.000km ist mit einem Diesel doch keine Sache. Und in vier Jahren wirst du den Wagen immer noch fahren und nur ganz wenig Geld damit "verbrannt" haben. Wertverlust ist jetzt sehr gering. Allenfalls im Schnitt ca. 600€ mehr an Reparaturen pro Jahr als mit einem jungen Fahrzeug.

PS: Wenn an dem Wagen nichts ist, bekommst Du m.E. deutlich mehr als 3.000€ dafür... ca. 6.000 sollten da schon machbar sein.
 

JanNWM

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Händler: M & M Automobile Celle, Werkstatt: Autohaus Daniel Wismar
Und wie lange soll der reichweitenschwache Steckdosensucher halten ?

Nach etwa 4 Jahren wird der Akku hinüber sein und ein neuer preislich einem wirtschaftlichen Totalschaden gleichkommen.

Du hast jetzt ein bezahltes Fahrzeug mit klar überschaubaren Kosten. Warum da eine Halsabschneiderfinanzierung über einen langen Zeitraum ans Bein binden ?
Wer nicht die Lottozahlen der nächsten Woche kennt, sollte sich keine langfristige Finanzierung aufschwatzen lassen, sondern eher ein Fahrzeug auswählen, welches er auch gleich bezahlen kann.

Das ist jedenfalls meine Meinung zu Finanzierungen, Krediten und einem Leben auf pump.

Thema "Wertverlust":
Dieses leidige rein hypothetische Konstrukt, um den Menschen einzureden, dass sie ständig neues anzudrehen.

Welchen Wert hat ein funktionierendes Auto denn für einen persönlich? Genau, Mobilität, Arbeit, Einkommen...

Daher macht es doch erst dann Sinn sich ein neues Fahrzeug zu kaufen, wenn das aktuelle nicht mehr zu reparieren ist, oder aber durch familiere oder berufliche Veränderungen eine deutliche Kostenersparnis durch ein anderes Fahrzeug generiert werden kann.

Und die Panikmache gegen etablierte reichweitenstarke sparsame Verbrenunngsmotoren sollte einen nicht verunsichern.
Diese Negativberichte kommen von den gleichen Leuten, die schon das Ende der Welt in den 1970er Jahren durch sauren Regen, dann in den 1980ern durch das Ozonloch undin den 1990ern durch Treibhausgase prophezeit haben. Nun haben sie den menschengemachten Klimawandel (obwohl jeder halbwegs seriöse Wissenschaftler die Sonnenaktivität für das Klimageschehen auf der Erde als Ursache benennt) erfunden, verbreiten damit Angst und Schrecken und verdienen sich daran auch noch dumm und dämlich.

Du möchtest ein möglichst zukunftssicheres Fahrzeug ?
Ok, dann suche dir einen Wagen mit möglichst wenig Fehlerquellen. Da kommen dann aber nur noch Fahrzeuge ohne Technikspielereien in Frage, die noch keine fahrbaren Rechenzentren sind. :)
 

Badisch

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...mein Händler meinte sie bekommen in 2021 nur ein Kontingent von 2 Fahrzeugen (Enyaq), sprich hier könnte die Lieferzeit ein Problem sein, wenn ich ihn an der Stelle richtig verstanden hab? Aber das kann man ja erfragen. Momentan so m.M. kann man z.Z. noch Verbrenner kaufen je nach Fahrprofil ein Benziner oder Diesel, in fünf Jahren schaut das sicher anders aus. Aus meiner Sicht und deckt sich auch mit meiner Beobachtung :rolleyes::pinch: ist ein E Auto selten allein in einem Haushalt z.B. Zoe und Passat oder Tesla und X1. Als einziges Auto würde ich es für mich zur Zeit ausschliessen, weil bei mir die Infrastruktur bzw. mein Nutzerprofil nicht passt. Ich bin kein E-Auto Hasser hab mich nur noch nicht daran gewöhnt, daher wurde es 2021 ein Benziner wobei mir der Plug in Hybrid schon im Kopf rumging. PS. Der Strom wird auch nicht billiger ;(
 

Tuba

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Kauf Dir einen Vorführer/Jahreswagen Deiner Vorstellung mit einem aktuellen Dieseltriebwerk. Alternativ ein Tesla Model3. Beide machen in den nächsten Jahren vermutlich eine gute Figur. Den Tesla hast Du sogar in ein paar Wochen vor der Tür stehen.

Quark. Mein S² 140 PS TDI Holzklasse hat mit 215.000 km, 6 Jahren und Heckschaden (!) noch 8,5 k€ gebracht.
 

even

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Danke für die vielen Anregungen bisher.
Wer sagt dir denn, dass du nicht ausgerechnet mit dem Enyak in eine Geldverbrennungsfalle läufst?...
Eigentlich lese ich zwischen deinen Zeilen schon heraus, wo du emotional stehst. Also - da du es dir ja leisten kannst - warum holst du dir nicht deinen Wunsch-SIII und bist die nächsten fünf Jahre definitiv glücklich damit? Und danach muss man halt neu die Lage bewerten, wie sie dann eben ist.

Naja, emotional entschieden bin ich bereits. Die Vernunft sagt aber, dass Diesel bald mit Co2-Steuer fortlaufend teurer wird, dazu kommt immer weniger Bedarf an Diesel, der an den Herstellungskosten schraubt. Mit der 0,5% Regel geht der Staat ja auch direkt die Firmenflotten an, die heute noch erheblich Diesel verbrauchen.
Naja, so einen Enyak könnte ich zu Hause eben günstig laden und es gibt 9000 Euro Förderung. Das ist ja fast 20% des Neuwertes. Schon ein Anreiz.

Einfach weiterfahren. Was spricht dagegen? 9-10 Jahre alt und gerade mal knapp über 200.000km ist mit einem Diesel doch keine Sache. Und in vier Jahren wirst du den Wagen immer noch fahren und nur ganz wenig Geld damit "verbrannt" haben.

Gut ich werde wohl neue Winterreifen brauchen, die Heizung am Außenspiegel machen lassen müssen und das AGR-Ventil. Dann läuft die Karre sicher noch bis 350 oder 400k km. Ist ja ansonsten top gepflegt. Das sind rund 2000 Euro, eine Stange Geld. 5% des Neufahrzeugwertes. Daher die Überlegung.

Du hast jetzt ein bezahltes Fahrzeug mit klar überschaubaren Kosten. Warum da eine Halsabschneiderfinanzierung über einen langen Zeitraum ans Bein binden ?
Wer nicht die Lottozahlen der nächsten Woche kennt, sollte sich keine langfristige Finanzierung aufschwatzen lassen, sondern eher ein Fahrzeug auswählen, welches er auch gleich bezahlen kann....
Das ist jedenfalls meine Meinung zu Finanzierungen, Krediten und einem Leben auf pump.
Nun, ich habe sonst keine Kredite offen und ein abbezahltes Haus. Daher kam meine Idee mit der Finanzierung/ Leasing, um einerseits Kosten für Reparaturen am aktuellen Alt-Wagen zu sparen und Zeit sowie Flexibilität zu gewinnen für die Zeit ab 2025 und bis 2030. Zumal ich die Summe für den Barkauf irgendwo anlegen könnte.
Sprich: Ich drücke jetzt 600 Euro pro Monat für 36 oder 480 Euro für 48 Monate ab und sehe in 5 Jahren deutlich klarer, was E-Mobilität, Dieselpreisentwicklung und Infrastrukturausbau angeht.
Ich bin absolut kein Fan von Finanzierungen und Leben auf Pump. Das rate ich jedem ab.

Ich frage mich nur, wie man die Zeit der "Transformation" als Privatmensch bestmöglich durchsteht.
 

Octavian62

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Als einziges Auto würde ich es für mich zur Zeit ausschliessen, weil bei mir die Infrastruktur bzw. mein Nutzerprofil nicht passt.
Was passt bei der Infrastruktur nicht? Welches Nutzerprofil hast Du denn, dass dafür kein Elektroauto passen soll?
Der Strom wird auch nicht billiger ;(
Der Sprit mit Sicherheit auch nicht.
 

Badisch

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Was passt bei der Infrastruktur nicht? Welches Nutzerprofil hast Du denn, dass dafür kein Elektroauto passen soll?

Der Sprit mit Sicherheit auch nicht.

....im Gebäude ist kein Ladeanschluss machbar, funktiontioniert nicht wegen der Parksituation. Im Ort gibt es keinen Ladepunkt, bei meiner Arbeit auch nicht - wo soll ich laden - Kaufland?:D Fahrprofil naja manchmal muss man zu Verwandschaft fahren (1500km) und nein da gibt es keine Chance zu laden - wirklich nicht - glaubs mir einfach :rolleyes:, da happerts schon mit der Strasse. Okay ein bisschen ginge - also 1 phasig und das Wort WECHSELspannung ist wörtlich zu nehmen :D und ja es ist noch in Europa8|. Passt halt einfach nicht für mich, an dem ein oder anderen Punkt wird ja gearbeitet und in fünf Jahren schaut das auch anderes aus, aber zur Zeit wäre es ein Schuss ins Knie - evtl. wäre der sogar angenehmer :pinch:. Andre Länder haben schon länger hohe Spritpreise dafür niedrige Energiekosten wir haben beides :), laden ist super wenn der Strom vom Dach kommt. (Liest sich hoffentlich nicht pampig, ist schon spät:sleeping:)
 

Tuba

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Ich bin grade etwas verwirrt - wer sucht hier jetzt Anregungen zum Fahrzeugkauf???
 
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Octavian62

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....im Gebäude ist kein Ladeanschluss machbar, funktiontioniert nicht wegen der Parksituation.
Dieses Aussage suggeriert, dass Du möglicherweise in einer Tiefgarage parkst? Warum ist kein Ladeanschluss machbar? Was ist der Hinderungsgrund?
Im Ort gibt es keinen Ladepunkt,
Magst Du mir den Ort nennen und ich schaue gerne für Dich nach.
Fahrprofil naja manchmal muss man zu Verwandschaft fahren (1500km) und nein da gibt es keine Chance zu laden - wirklich nicht - glaubs mir einfach
Es gibt Lademöglichkeiten sogar am Nordkap und das Ladenetz z.B. der Supercharger von Telsa ist in Europa supergut ausgebaut. Insofern kann ich mir nicht vorstellen, dass es auf der Strecke zu den Verwandten - die Du manchmal fährst - keinerlei Lademöglichkeiten geben soll. Und den Enyaq hast Du doch sogar selber als Option ins Spiel gebracht. Mit dem könntest Du dann Zuhause laden? Und der passt mit 510 KM WLTP-Reichweite dann doch in Dein Fahrprofil? Verstehe ich irgendwie nicht.
 

Nappo1997

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Am liebsten wäre mir der aktuelle S3 als L&K mit 2L-TDI mit ein paar Extras. Wäre auch finanzierbar, aber wer möchte im Grunde privat ein Auto kaufen, wo Kosten (zukünftige CO2-Steuer bis und ab 2025) und resultierender Wertverlust nicht langfristig abschätzbar sind?
Den Wertverlust siehst Du nur, wenn Du ihn verkaufst. Da Du von 15 Jahren redest, wird das kein Problem sein.

Daher stellen sich für mich die Fragen, wenn ja:
- Barkauf mit dem Risiko, ab 2025 also in 4 Jahren richtig Geld verbrannt zu haben
- Finanzierung bis 2025 mit Kauf- bzw. Rückgabeoption (das Risiko wird man ja mitzahlen müssen)
- Leasing über 3 Jahre und Rückgabe (was doch erheblich teurer ist als der Barkauf, +40%, aber immerhin Flexibilität ermöglicht)

Um letzteren Punkt weiter auszuführen. Ich habe ein Angebot über 650 € monatliche Rate, bei 10 Jahre Haltedauer (hypothetisch) macht das schlappe 78k €, während ich das Wunschmodell für 45-47k € sofort schießen könnte und ggf. auch 15 Jahre fahren. Dann allerdings kann ich nicht einfach in 5 Jahren wechseln, wenn sich die Rahmenbedingungen ändern.

Ich kann Deiner Argumentation nicht folgen.
Bei Finanzierung und Leasingkauf gehst Du von deutlich höheren Kosten als Barkauf aus. Bei beiden begründest Du dies mit der Option der Rückgabe. Beim Privatkauf hast Du Angst vielleicht Geld zu verbrennen, weil sich die Bedindgungen ändern könnten. Deshalb willst Du jetzt schon sicher Geld verbrennen?

Wenn ich das richtig sehe, dann hast Du ein Auto, das noch fährt.
Suche nach einem günstigen jungen Gebrauchten, mit etwas Geduld findet man ein Exemplar mit wenig Kilometern, dass dann deutlich günstiger kommt. Das war bei mir auch so. Dann ist Leasing nicht 40% teurer als kaufen, sondern 60 oder 70%.

Zur CO2-Steuer. Die startet im nächsten Jahr mit 25€ pro Tonne. Beim Diesel soll das laut Medien sich mit ungefähr 11 Cent pro Liter bemerkbar machen. 2025 sind 55€ geplant, das macht dann ca. 24 Cent. Das macht 2025 im Monat 40€-50€ bei ca. 33tkm/Jahr und 6-7l/100km Verbrauch aus. Ich sehe schon die vielen Diesel, die an jeder Ecke zum Verkauf angeboten werden, weil man damit ja nicht mehr bezahlbar fahren kann ;) .
 

SuperB 2002

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Dieses Aussage suggeriert, dass Du möglicherweise in einer Tiefgarage parkst? Warum ist kein Ladeanschluss machbar? Was ist der Hinderungsgrund?

Magst Du mir den Ort nennen und ich schaue gerne für Dich nach.

Es gibt Lademöglichkeiten sogar am Nordkap und das Ladenetz z.B. der Supercharger von Telsa ist in Europa supergut ausgebaut. Insofern kann ich mir nicht vorstellen, dass es auf der Strecke zu den Verwandten - die Du manchmal fährst - keinerlei Lademöglichkeiten geben soll. Und den Enyaq hast Du doch sogar selber als Option ins Spiel gebracht. Mit dem könntest Du dann Zuhause laden? Und der passt mit 510 KM WLTP-Reichweite dann doch in Dein Fahrprofil? Verstehe ich irgendwie nicht.

Dann schau mal z.B. in MV nach. Bestes Beispiel, meine Kinder, Wohnort Berlin, fahren einen Tesla Model 3 mit Allrad und ja es macht Spaß mal kurz von 0 auf 100 in 4,5 s zu beschleunigen. Wir hatten uns an der Küste getroffen. Auf der Hinfahrt Autobahn wurde nicht geschlichen und wo es möglich war sind sie mit 190 km/h gefahren. Am Zielort zeigte der Reichweitenrechner noch ca. 140 km an, zu wenig um damit nach Herzsprung (Supercharger) zu kommen. Der nächste Supercharger war in Süderholz, was bedeutete, das sie einen Umweg über die A20 und A11 nach Berlin in Kauf nehmen mussten, ganz zu Schweigen von der halbstündigen Zwangspause in Süderholz.
Soviel zur WLTP Reichweite unter Laborbedingungen, wenn ich nicht auf Fahrspaß, Klima und Heizung verzichten möchte.
Für die Kurzstrecke ist ein E-Auto eine feine Sache, für die Langstrecke eher Rätselraten. Wie komme ich ans Ziel, ohne große Umwege und Zeitverlust.
Mit einem Diesel/Benziner habe ich diese Sorgen nicht.
 

Octavian62

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Ich wohne zufälligerweise in MV und kenne die Strecke von und nach Berlin. Und deshalb weiss ich auch, dass man z.B. auf der A24 nur 130 km/h fahren darf. Es gibt an der A20 den SuC Uckerfelde wenn man von Berlin kommend z.B. Richtung Stralsund/Usedom möchte. Auf Usedom selber gibt es den Ladepark in Trassenheide. Auf der Höhe von Greifswald den SuC Gützkow. Den SuC Süderholz bei Grimmen hast Du selber erwähnt. Bei Dummersdorf (Rostocker Ecke) gibt es Schnellader und in Wismar den nächsten V3 SuC von Tesla.
Auf dieser Strecke habe ich noch nie auf Heizung oder Klimaanlage verzichten müssen. Und für wen der Fahrspass bei 190 km/h liegt und Ladepausen als Zwangspausen betrachtet, hat sowieso die falsche Einstellung zur Elektromobilität und sollte lieber weiterhin einen Verbrenner fahren. Die Möglichkeit besteht ja und man sollte sich dann diese Elektromobilität auch nicht "antun".
Aber darum geht es in diesem Thread ja eigentlich nicht, sondern um Kaufberatung für den TE. Insofern sind unsere beiden Beiträge völlig OT.
 

SuperB 2002

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Ich finde es nicht OT. Wenn sich jemand für ein E-Auto, trotz derzeit nicht zufriedenstellender Ladeinfrastruktur entscheidet, ist das doch ok.
Ich habe bewusst den Tesla angesprochen und die z.Z. nicht optimale Versorgung mit Superchargern. Der Zielpunkt war übrigens als kürzeste Verbindung über die A10-A24-A19 zu erreichen. Da darf man auch schon mal schneller als 130 km/h fahren.
Als Zweitwagen für die Kurzstrecke ist so ein Fahrzeug doch ok. Für die Langstrecke würde ich mir den Kauf z.Z. zweimal überlegen.
 

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Gut ich werde wohl neue Winterreifen brauchen, die Heizung am Außenspiegel machen lassen müssen und das AGR-Ventil. Dann läuft die Karre sicher noch bis 350 oder 400k km. Ist ja ansonsten top gepflegt. Das sind rund 2000 Euro, eine Stange Geld. 5% des Neufahrzeugwertes. Daher die Überlegung.

:D bisschen lustig finde ich deine "Mängel"
Neue Winterreifen kosten nicht die Welt und braucht dein neues Auto wahrscheinlich dann auch, Aussenspiegel gibts günstig in der Bucht, AGR Ventil kommt bei allen Autos, auch bei dem Neuen.

Von daher sehe ich jetzt keinen Grund nen neues Auto zu kaufen, weil wohl alles teurer ist, als die 3 Sachen in Ordnung zu bringen.

Guten Rutsch. :)
 

Badisch

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Dieses Aussage suggeriert, dass Du möglicherweise in einer Tiefgarage parkst? Warum ist kein Ladeanschluss machbar? Was ist der Hinderungsgrund?

Magst Du mir den Ort nennen und ich schaue gerne für Dich nach.

Es gibt Lademöglichkeiten sogar am Nordkap und das Ladenetz z.B. der Supercharger von Telsa ist in Europa supergut ausgebaut. Insofern kann ich mir nicht vorstellen, dass es auf der Strecke zu den Verwandten - die Du manchmal fährst - keinerlei Lademöglichkeiten geben soll. Und den Enyaq hast Du doch sogar selber als Option ins Spiel gebracht. Mit dem könntest Du dann Zuhause laden? Und der passt mit 510 KM WLTP-Reichweite dann doch in Dein Fahrprofil? Verstehe ich irgendwie nicht.

...es gibt viele Situationen wo es nicht passt, ich sag mal Strassenparker in einer Grossstadt z.B Mannheim Neckerau:D, aber selbst auf dem Dorf nimmt das inzwischen kroteske Züge an. Mietshäuser mit unzureichender Parkfläche - wer zuerst kommt...., Gebäude an Gebäude die direkt an der Strasse stehen und dir nur die halbe Einfahrt gehört (Realteilung BW und so).

Der Ort 1200 EW hat einen Lader, da hängt das Gemeindeauto Tag und Nacht - wird net sooft benutzt. Der nächste SC ist stolze 28km von meinem Wohnort weg. Was bringt mir ein normaler Ladepunkt wenn er 2 Orte weiter bei der Reginalbahnhaltestelke steht ? Ja am Nordkap schon aber da trampeln sich auch die Leute tot. Fahr mal nach Osteuropa (nicht Prag) sondern immer weiter, es kann sehr sehr ländlich werden in Europa, und die Abstände zum nächsten Mittelzentrum weit.
 

Octavian62

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...es gibt viele Situationen wo es nicht passt, ich sag mal Strassenparker in einer Grossstadt z.B Mannheim Neckerau
Ich hatte explizit nach den Gründen des Threaderstellers gefragt um ihm eventuell konkret weiterhelfen zu können. Was alles sein kann oder nicht ist mir durchaus nach fast zwei Jahren Elektromobilität bekannt.
Mietshäuser mit unzureichender Parkfläche - wer zuerst kommt...., Gebäude an Gebäude die direkt an der Strasse stehen und dir nur die halbe Einfahrt gehört (Realteilung BW und so).
Und was hat das alles mit diesem Thread oder Elektromobilität zu tun? Nichts!
 
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