Kabel oxidiert

Diskutiere Kabel oxidiert im Skoda Fabia I Forum Forum im Bereich Skoda Forum; Hallo, kürzlich habe ich bei einem Blick unter die Batterieabdeckung entdeckt, dass ein Kabel am Kabelschuh oxidiert ist (zweites von links...

rjs

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Hallo,
kürzlich habe ich bei einem Blick unter die Batterieabdeckung entdeckt, dass ein Kabel am Kabelschuh oxidiert ist (zweites von links, schwarz, 110A). Besteht da Handlunsbedarf? Wofür ist das Kabel überhaupt und warum ist es schwarz isoliert, obwohl es am Pluspol hängt?

Grüße
 

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achim

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Wofür das Kabel ist, da müßte ich auch erst in den Schaltplan schauen.
Aber gegen die Korrosion hilft eine Tube Batteriefett. Damit habe ich bei meinen Skoda´s als erstes die Kontakte dick eingepackt, auf der Stromschiene und an den Kabelanschlüssen. Da passiert nichts mehr.
 
Homer J.

Homer J.

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Das ist keine Korrosion, sondern ein schlecht gepresster Kabelschuh. Das hat zur Folge das der Übergangswiderstand zwischen Kabelschuh und Kabel zu groß wird.
Einfache Rechnung: Widerstand * Strom² = Leistung = Warm Das sagt auch die Isolation des Kabels, die geschmolzen ist (siehe im Vergleich dazu die anderen Kabel).
Es besteht AUF JEDEN FALL Handlungsbedarf! Und mit Batteriefett ist es nicht getan! Außer Du willst das Dein kleiner irgendwann das Brennen anfängt.
Fahr zu Deinem :) und lass das richten!
 
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Ich würde die Batterie abklemmen, auf das Kabel Lötfett auftragen und mit Lötzinn festlöten.
Damit ist eine 100%ige Verbindung geschaffen.

Alles andere bewirkt auf Dauer nichts.
 

trubalix

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Der Kabelschuh ist gepresst und das ist definitiv Oxidation von Kupfer (Siehe grünes Pulver).
Naja, ob Handlungsbedarf von der technischer Seite besteht kann man so nicht beurteilen, muss mann messen, da die Litze unterm Kabelschu evtl i.O. sein wird, wo kein Sauerstoff und Feuchtigkeit reinkommt gibt es auch keine Oxidation. Nachschauen wird es nicht schaden. Das problem könnte sein, dass die Litze noch 1-2- cm unter der Isolierung oxidiert ist. Dann musst du die Litze säubern und wenn der Kabelschuh drauf ist, hast du das Gleiche wie jetzt. Und die Leitung soweit abzuschneiden kann dazu führen, dass sie einfach zu Kurz ist.
Zum Lötfett kann ich nur sagen, dass es für Küpfer aggressiv ist. Und nach dem Verlöten muss man die Leitung gegen Bewegung bzw. Vibration sichern, sonst ist die Bruchstelle vorprogrammiert.
 
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trubalix schrieb:
Und nach dem Verlöten muss man die Leitung gegen Bewegung bzw. Vibration sichern, sonst ist die Bruchstelle vorprogrammiert.
Keine Angst, da bricht nichts. Es wird ja lediglich der Kabelschuh verlötet. Ich kenne die Fälle und hab sie auch schon gelötet. Ich muß noch nachschieben, daß man den Anschluß = Kabelschuh vor der Verlötung abschraubt.
 
Hellacopter

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Hallo rjs.

Ich habe gerade ein bisschen in den Stromlaufplänen gewühlt und werde versuchen dir deine Fragen zu beantworten.
rjs schrieb:
warum ist es schwarz isoliert, obwohl es am Pluspol hängt?
Die Farbe spielt keine Rolle, solange sie nicht Blau oder Grün/Gelb ist, obwohl das vom technischen Sinne auch keine Rolle spielen würde. Es dürfte sogar eine blaue Leitung sein, solange deren Enden Schwarz oder Rot markiert sind. In deinem Fall ist jedoch eindeutig das Potential 30 zu erkennen.
rjs schrieb:
Wofür ist das Kabel überhaupt
Dies Leitung (ist ja eine Einzelader) ist die Verbindung zwischen der Sicherung S163 (110A) und dem Leitungsverteiler Klemme 30 (Batterie Plus) hinter der Schalttafel links. Dort gehen unter anderem Leitungen zum Zündanlasschalter (alte Rechtschreibung) und zu den elektrischen Zuheizern ab. Weiter habe ich jetzt nicht geschaut.
rjs schrieb:
Besteht da Handlunsbedarf?
???. Ich kann dir sagen was ich machen würde und was nicht. Als erstes das, was ich nicht anstellen würde. Vergiss das Batteriepolfett und das Verzinnen da, ersteres den Ü-Wiederstand erhöht und zweites für eine Sollbruchstelle im Kabel sorgt. Beides ist übrigens in der Bahnbranche nicht mehr zulässig, auch wenn bei älteren Kollegen das Fett immernoch einen hohen Stellenwert hatt, schließlich wurde es ja früher auch so gehandhabt.
Ich würde (bin Elektromonteur) den Kabelschuh abschneiden und einen neuen Rohrkabelschuh ohne Sichtloch mit einem Sechskanteinsatz verpressen, vorrausgesetzt die Leitung gibt das her. Zusätzlich dann noch den Übergang zwischen Kabelschuh und Isolierung mit Schrumpfschlauch (selbstklebenden) überziehen. Ausserdem würde ich nach einer Sichtkontrolle den Sicherungsträger wechseln, sollte dieser im Berich des Bolzen schon irgendwelche Anzeichen von Überhitzung zeigen. In jedem Fall aber würde ich eine neue, nicht korrodierte Sicherung nehmen, und die Kontaktverbindungen des Sicherungsträgers mit 6Nm nach-/anziehen.

Als Laie jedoch würde ich eine Werkstatt des Vert(G)rauens aufsuchen, z.B. den Freundlichen oder den Boschdienst.

mfg Berndtson
 

trubalix

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Soweit ich weiss Batteriepolfett (steht in der Anleitung) auch nicht zwischen den Kontaktflächen, (wegen Übergangswiederstandes), sondern nur auf die Oberfläche als Oxidationsschutz aufgetragen werden darf.
Also hier würde die Anwendungsvorschrift missachtet. Und als Schutz für die Oberfläche ist es immer noch gut.
 

rjs

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Vielen Dank für die zahlreichen Antworten! :)
hellacopter schrieb:
ne andere Sache:
die 3. Sicherrung von Rechts (mit 40A) ist dir fliegen gegangen!!! Gerissen ist sie jedefalls
Das ist mir vorher gar nicht aufgefallen, aber es stimmt. Die ist definitiv durch - obwohl noch alles korrekt zu funktionieren scheint. ?(

Berndtson schrieb:
Als Laie jedoch würde ich eine Werkstatt des Vert(G)rauens aufsuchen, z.B. den Freundlichen oder den Boschdienst.
Da ich sowieso nicht das richtige Werkzeug besitze, um da einen neuen Kabelschuh vernünftig draufzupressen, werde ich auf jeden Fall zur Werkstatt fahren. Die werden dann ja auch hoffentlich wissen, wie man das am besten wieder zusammenflickt. Von Batteriefett werde ich nach dieser Diskussion Abstand halten - vom Löten in dem Bereich sowieso.
 

trubalix

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Verwechselt nicht zwei verschiedenen Sachen: es gibt Lötfett und Batterieklemmenfett. Batterieklemmenfett ist säurefrei und greift die Kontakte nicht an. Lötfett beinhaltet aber aggressive Stoffe, welche bei bestimmten Lötverfahren notwendig sind.
 

rjs

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War heute mal in der Werkstatt... Die kaputte Sicherung wurde getauscht, ist vermutlich für die Vorglühanlage. Interessanterweise soll das Vorglühlämpchen trotz nicht vorhandener Vorglühung ganz normal funktionieren.

Das oxidierte Kabel wurde als nicht weiter schlimm abgestempelt. Etwas sauber gebürstet, Öl drüber, fertig. Nun weiß ich zwar nicht so wirklich, was ich davon halten soll, aber muss es wohl erstmal so hinnehmen.
 
Homer J.

Homer J.

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Was Du davon halten sollst? Wie wäre es mit gar nichts? Und das die Isolation geschmolzen ist hat deinen :) wohl auch nicht weiter interessiert... Such Dir eine andere Werkstatt, die bei der Du warst scheint mit nicht besonders vertrauenserweckend oder kompetent.
 

rjs

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Es war halt schon eine Skoda Vertragswerkstatt mit eigentlich gutem Ruf. Zudem haben sich sogar gleich zwei Mechaniker das Problem angesehen.
Nunja, sonderlich überzeugt bin ich von der Diagnose auch nicht. Werde mich wohl doch noch an eine freie Werkstatt wenden.
 

R2D2

Guest
Homer J. schrieb:
Was Du davon halten sollst? Wie wäre es mit gar nichts? Und das die Isolation geschmolzen ist hat deinen :) wohl auch nicht weiter interessiert... Such Dir eine andere Werkstatt, die bei der Du warst scheint mit nicht besonders vertrauenserweckend oder kompetent.
Dem ist IMHO nichts mehr hinzuzufügen, da ist es ordentlich warm geworden, deshalb auch neben der angeschmolzenen Isolation auch die Korrosion. Da muss die Ursache gecheckt werden. Statt die noch mal ran zu lassen, kannst auch ein Schwein rein gucken lassen. ;)
 
Hellacopter

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rjs schrieb:
. Etwas sauber gebürstet,

Echt, Super Spitze Mechaniker!!!
Duch das Bürsten haben die Material weggenommen d.h. die haben ne Querschnittverjüngung vorgenommen!!! Wenn das Kabel einmal anfängt zu oxidieren, bekommt man die Oxidation auch nicht mehr gestoppt. Da können die bürsten bis kein Kabel mehr da ist. Das Kabel hat angefangen zu oxidieren weil es mal mächtig heiß geworden ist (siehste auch an der geschmorten Isolierung). Hat das Auto nen Vorbesitzer gehabt, oder hattest du das schon die ganze Zeit?
 

rjs

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hellacopter schrieb:
Hat das Auto nen Vorbesitzer gehabt, oder hattest du das schon die ganze Zeit?
Ich habe den erst vor zwei Monaten gekauft (von privat), in den Inspektionsberichten ist kein entsprechender Fehler aufgeführt.
 

rjs

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Melde mich mal wieder mit meinem Problemfall zurück...

Zwei Tage nachdem die Skodawerkstatt das Problem für irrelevant erklärt hat, ging es richtig los. Morgens bei eisigen Temperaturen die Servolenkung komplett ausgefallen, das Problemkabel brennend heiß (Isolierung am schmelzen). Also ab in eine freie Werkstatt - wurde mir von Kollegen wärmstens empfohlen. Der Mechaniker hat das Kabel dann auch als dringend reperaturbedürftig erkannt und sich umgehend dran gemacht. Etwas später der Anruf, Kabel ok, aber die Ursache wurde noch nicht gefunden und auch die Servolenkung funktioniere trotz intakter Leitung nicht.
Nach einer Fehlersuche über mehrere Tage dann die Diagnose, Hydraulikeinheit (Servopumpe + Steuerung) defekt. Scheinbar Wasser in die Steuerung eingedrungen. Ersatzteil nur neu (von TRW?) zu bekommen, natürlich entsprechend teuer (550 Euro).
Inzwischen ist alles eingebaut und funktioniert auch wieder. Stromaufnahme etc. soll nun auch im grünen Bereich sein. Trotzdem habe ich gerade mal nach einer kurzen Fahrt das Kabel kontrolliert und ich meine, dass es leicht warm geworden wäre - nun gut, muss man beobachten. Die Rechung für den Spaß: 900 Euro zzgl. MwSt.

Momentan habe ich eigtl. nur eine Frage: Sind 900 Euro (noch ohne MwSt.) für diese Reparatur (Fehlersuche, Kabel geflickt, Hydraulikeinheit getauscht) in Ordnung?
 
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