Jetzt reicht es Künast, Beck, Gabriel & Co.!!!

Dieses Thema im Forum "sonstige Autothemen" wurde erstellt von PimpMyHeart, 22.02.2007.

  1. #1 PimpMyHeart, 22.02.2007
    PimpMyHeart

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    Guten Abend Community!

    Es ist nicht nur einfach eine Meinung. Es ist Tatsache!
    Unsere Politiker sind das Allerletzte!!!

    In gepanzerten Limousinen der Oberklasse werden sie herumchauffiert und die Luftwaffe fliegt sie quer durch die Republik.

    Das war bisher jedem klar. Ich habe es bis dato, insbesondere da es die Sicherheit unserer Volksvertreter garantiert, auch immer toleriert!

    DOCH NUN IST SCHLUSS!!!


    So fragt unser Minister Kurt Beck einem RTL-Reporter doch tatsächlich, ob er es sich denn vorstellen könnte, in einem "Golf", jährlich 150.000km zurück zu legen. Das wäre unzumutbar!!!

    Wir, das autofahrende Volk, werden in diesen Zeiten schwerer gebeutelt denn je. Und gelten gleichzeitig als die Umweltsünder Nummer 1!
    Es wird Flexibilität erwartet. Für eine Anstellung werden lange Arbeitswege gefordert.

    Es ist eine bodenlose Frechheit, eine Sauerei!!!
    Eine dermaßen dummdreiste Antwort erwarte ich von einem sternhagelvollem Ehemann, der spät des Nachts reumütig nach Hause kommt.
    Für einen studierten Bundesminister ist es einfach eine Schande, die Bürger für die er einsteht, dermaßen vor den Kopf zu stoßen!


    Dann wäre da ja noch Frau Künast, die offen dazu aufruft doch Toyota Prius statt eines deutschen Fahrzeuges zu kaufen.
    Sie scheint dabei allerdings zu vergessen, dass die CO2 Bilanz in ihrer Gesamtheit, der bei uns angebotenen Toyota-Flotte, mehr schlecht als recht ausschaut.



    Hier einige Beispiele von ungepanzerten Dienstwagen unserer Politiker:
    (Ach, es geht auch ungepanzert??? Warum dann nicht A4 & Co.???)

    Sigmar Gabriel
    Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
    Audi A8 4,2 TDI
    326 PS
    Verbrauch innerstädtisch: 13,3 Liter/100 km
    CO2-Ausstoß: 249 g/km​

    Ulla Schmidt
    Bundesministerium für Gesundheit
    Mercedes-Benz S500
    388 PS
    Verbrauch innerstädtisch: 17,7 Liter/100 km
    CO2-Ausstoß: 286 g/km ​

    Michael Glos
    Bundesministerium für Wirtschaft und. Technologie
    BMW 750i Benzin
    367 PS
    Verbrauch innerstädtisch: 16,9 Liter/100 km
    CO2-Ausstoß: 271 g/km​

    Beispiel-Rechnung auf 100.000km:
    Ulla Schmidt´s Mercedes-Benz
    Ausstoß: 28,6 TONNEN CO2!!!
    Verbrauch: 17700 Liter SuperPlus x 1,229€ = 21.753,30€!!!

    Meine Alternative: C-Klasse 200 CDI
    Ausstoß: 16,0 Tonnen CO2!
    Verbrauch: 8300 Liter Diesel x 1,049€ = 8.706,70€!

    Ersparnis:
    12,6 TONNEN CO2 AUF 100.000km!!!
    13.046,60€!!!



    Nun frage ich euch...
    WIE LANGE MÜSSEN WIR UNS DAS NOCH BIETEN LASSEN???
     
  2. AdMan

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  3. #2 OctiFFM, 22.02.2007
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    Hi,

    dass die Ministeer solche Schluckspechte fahren ist ja nicht das schlimmste. Die ganzen Staatssekretäre kommen da auch nich mal mit diversen Karossen dazu. Man kann pro Ministerium zwischen 3 und 6 Staatssekretäre rechnen. So weit ich weiss, hat jeder von denen einen Dienstwagen. (Die sollen nicht so viel durch die Gegend kurven, sondern eine gescheite Politik machen) und wenn die schon unterwegs sei müssen, dann doch bitte mit einer gescheiten Marke. Ihr wisst schon, welche Marke ich meine.
     
  4. Kay

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    Wozu haben denn unsere Politiker dann Freifahrt auf allen Strecken der Bahn und in den meisten Netzen des ÖPNV????

    Da bräuchten die keine 150 000km pro Jahr mit dem Auto fahren!
     
  5. #4 pietsprock, 22.02.2007
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    In dem Bericht im Radio darüber, den ich auch gehört habe, wurde besonders angeprangert, dass die liebe Ullala als Gesundheitsministerin mit ihrem S 500 den höchsten Schadstoffausstoß der gesamten Regierungsriege hat...

    Aber das war mit den Dienstwagen schon immer so und wird auch so bleiben... Da geb ich mich keiner Illusion hin...

    Und als Entschuldigung anbringen, dass die Automobilhersteller ja nichts besseres anbieten, ist sehr schwach... Eine weitere Begründung, dass es ja die Spitzenmodelle sein müssen, ist, dass auf Grund der Panzerung ja die größten Motoren drin sein müssen um überhaupt vom Fleck zu kommen...

    Alles sehr schwache Begründungen....


    Interessanterweise fahren ja nicht nur Minister und Staatssekretäre mit den dicken Schiffen durch die Gegend... Die Begleitwagen, die immer mit dabei sind, sind meistens das gleiche Modell wie das vom Minister im anderen Wagen... Soll wohl ablenken...
     
  6. #5 Geoldoc, 22.02.2007
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    Man kann sich sicherlich streiten, ob unsere Politiker wirklich die großen Autos brauchen, aber sie gehören nunmal zu den wichtigsten Menschen im Staat und (meiner Meinung nach) auch in ordentliche und gepanzerte Autos. Ob das jetzt ein A6 oder A8 oder was auch immer ist, mein Gott, da haben wir echt andere Probleme.

    Ein ideales Vorbild sind sie so wohl nicht, aber im Verhältnis zu tausenden Leuten im unteren und mittleren Management, die auch schon mit A6 und A8 unterwegs sind, ist es nur ein Tropfen auf den heissen Stein.

    Und ja, Minister brauchen Dienstwagen, um Ihre Zeit effektiv einsetzen zu können. Es hat keiner was davon, wenn Ulla S. an der Straßenbahnhaltestelle steht, statt die Gesundheitsreform zu planen.

    Man muss doch nicht immer gleich mit Volldampf der Klatschpresse hinterherlaufen. Geht doch in die Politik und ändert was.
     
  7. #6 Plattnase, 22.02.2007
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    Das nenne ich mal einen vernünftigen Beitrag. :hoch: :hoch:
     
  8. Kay

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    Warum haben dann unsrere Politiker Freifahrt bei Bus & Bahn??? Das muß auch bezahlt werden, nämlich von Steuergeldern!
    Entweder sie nutzen diese Freifahrten und sparen entsprechend die Dienstwagen ganz oder teilweise ein oder diese Freifahrten gehören abgeschafft!

    Außerdem wäre es wahrscheinlich weniger schädlich für das Volk gewesen wenn Ulla S. an der Strassenbahnhaltestelle gewartet hätte, anstatt die sogenannte Gesundheits"reform" zu "planen"
     
  9. #8 PimpMyHeart, 22.02.2007
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    Im Gegensatz zu den Fahrzeugflotten der freien Wirtschaft, werden die der Politiker aus Steuergeldern finanziert.
    Das Verhalten von Beamten steht im öffentlichen Interesse.
    Und wie ich bereits gesagt habe, kann man nicht Wein trinken und Wasser predigen.

    Was denkt ihr denn warum die Klimakatastrophe immer dem CO2 Ausstoß zugeschrieben wird? Eine Steuer in Planung ist, die sich nach dieser Menge an Schadstoffen richtet.
    Aber wenn es darum geht Umweltzonen im Stadtverkehr einzurichten ist nicht mehr direkt von CO2, sondern von der EURO-Einstufung der Fahrzeuge die Rede.
    Natürlich deshalb, damit derartige Fahrzeuge auch weiterhin unbehelligt mit einer grünen Plakette fahren dürfen.
    Mein Octavia hat den geringsten CO2 Ausstoß der gesamten Ier und IIer Baureihe. Obwohl er nur nach EURO3 eingestuft ist und ich daher die gelbe Plakette erhalte werde.

    Wer Gucci & Co. kauft darf nunmal nicht aus den Innenstädten verbannt werden. Verluste bei H&M wird man verschmerzen können.



    Man muss mir ja nicht gleich das Wort im Halse umdrehen. Erkläre mir mal warum für Fahrten innerhalb Berlins kein Fahrzeug der Mittelklasse ausreicht?
    Ich habe mit keinem Wort davon geredet alle Fahrzeuge abzuschaffen.
    Übrigens ist selbst bei einem VW Golf schon eine ausreichende Panzerung möglich.
     
  10. Limpi

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    Au man so ein Blödsinn!!!!!!!!!!

    Die Leute arbeiten im Auto !!!!!!!!! Jetzt mal unabhängig was dabei herauskommt aber heutzutage muss man in so einer Position im Auto arbeiten, sonst bekommt man seinen Terminkalender überhaupt nicht mehr geschafft. Kein Mensch kann es sich mittlerweile mehr leissten ohne was zu tun nur im Auto umherzugurken und sich die Landschaft anzusehen.

    Und diese Kommentare auf BLÖD Niveau sind das allerletzte.
    Wenn die Wähler nicht so bescheuert gewählt hätten hätten wir keine grosse Koalition die nur Kompromisse machen muss. Wir bekommen genau das was wir verdient haben.

    Und wenn sich mal die Bürger in unserem Staat klarwerden würden, das nicht alles ein Selbstbedienungsladen ist und sich an Ihren Hintern mal selber aus der Lethargie reissen würden, ginge es uns allen viel besser.

    Aber alles frei nach dem Motto:
    Wenn jeder an sich selber denkt kann man wenigstens keinen vergessen und zahlen soll nur der andere.

    DAS ist das Problem nicht unsere Politiker oder Ihre Autos !!
     
  11. #10 Geoldoc, 22.02.2007
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    Nagel mich jetzt nicht an der Ulla S. fest, das war nur ein plastisches Beispiel. Soll ja keine Grundsatzdiskussion zur Politik der großen Koaltion werden, oder?

    Zu den Freifahrtkarten:
    Ich habe auf Anhieb nicht gefunden, wer jetzt wirklich wann und wie mit welchen Verkehrsmitteln gratis fahren darf, aber da die Bahn ja sowieso zu 100% im Besitz des Bundes ist und unsere Parlamentarier nur einen geringen Teil der pro Jahr beförderten 1,785 Millarden Personen ausmachen, man also kaum einen erhöten Aufwand im Bahnbetrieb betrieben dürfte, halte ich die finanziellen Verluste des Bundes (egal aus welchem Topf) für überschaubar.

    Allerdings könnte man das als geldwerten Vorteil ansehen, wenn sie das auch privat nutzen können und sie müssten es eigentlich versteuern, aber wie gesagt, genaues hab ich erstmal nicht gefunden, halte es aber auch für nicht wesentlich.

    Außerdem wird (außer vielleicht auf Ministerebene) auch oft eine Fahrbereitschaft eingesetzt, die dann je nach Bedarf für viele unterwegs ist und nicht für jeden steht ein privates Auto und Fahrer die ganze Zeit parat.

    EDIT: @Limpi :loben:

    EDIT 2:

    @Octiknuddel
    Wenn ich höre, dass ein Prius als Firmenwagen über Abschreibungen mit 13.000 Euro Steuergeldern subventioniert und eine S-Klasse mit 70.000 Euro, bleibe ich dabei, dass die paar Minister-Limos nicht das Problem sind. Wobei sie gerne ihre Vorbildfunktion wahrnehmen können und etwas zurückschrauben, aber ich halte es einfach nicht für wirklich bedeutend.
     
  12. andi62

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    Sorry, aber warum müssen einige Anmerkungen, sobald es um Politik und das Verhalten von "den Politikern" geht, immer gleich auf Stammtischniveau abgleiten - oder sogar unter die Tischkante rutschen?

    Die Eindimensionalität, mit der hier "argumentiert" wird, ist von der Qualität von "Volkesstimme", die uns bestimmte Medien vermitteln - only bad news are good news!
    Es geht weniger um Fakten als um die einseitig effektheischende Darstellung von Sachverhalten im Sinne von "da seht ihr wieder, wie Eure Steuergelder veruntreut werden".

    Das immer gleiche Gejammer über "die Politik" ist so was von sinnfrei, denn "die Politik" bestimmt jeder selbst dadurch, dass er zur Wahl geht oder auch nicht. Und außer dem aktiven Wahlrecht gibt es ja auch ein passives Wahlrecht: Wer meint es besser machen zu können - oder auch nur, dass es ihm/ihr in "der Politik" besser gehe - der kann diesen Weg einschlagen.

    Kein Missverständnisse: Ich bin weder Politiker, noch begeistert über das, was derzeit entschieden wird (entschieden werden muss?). Aber diese Haltung, einfach immer nur alles Sch... zu finden, was Politiker entscheiden, ist bequem - mehr nicht!

    Viele Grüße
    Andreas
     
  13. #12 Octi2007, 22.02.2007
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    Also wenn ich sowas lese platzt mir gleich der Kragen !!!! :stinkig:
    Wenn ich mir überlege, wir die Autofahrer in Deutschland, völlig egal, ob Benzin oder Diesel regelrecht gemolken werden; trotzdem unsereins immer noch massig an Einkommenssteuer, MwSt. und weiß der Teufel was sonst noch alles bezahlt. Von der Ökosteuer will ja gar nicht erst anfangen.

    Wenn ich dann sehe, wie die lieben Bundesminister alles und jedes regelrecht in den Allerwertesten geschoben bekommen, koch ich vor Wut über, wenn dem Volk vorgeworfen wird, wir würden alles als Selbstbedienungsladen sehen.
    Fangen wir nur mal an:
    Die "normalen" Beamtendiäten, Reisezuschläge, Staatskarossen mit Chauffeur, kostenfreie Bahntickets, Pensionen uvm. So könnte man die Bezüge unserer Deutschen Politiker sowohl auf Bundes, als auch auf Landesebene wohl endlos aufzählen.

    Ich sehe das Problem woanders: Es ist in Deutschland genügend Geld da, um die staatlichen Ausgaben finanzieren zu können. Und dazu zählt natürlich auch der Klimaschutz. Ich denke, unsere lieben Politiker sind nur nicht in der Lage mit dem Geld auch vernünftig umzugehen.
    Die Ökosteuer (die ja dem Namen nach für den Klimaschutz gedacht ist) wird doch in Wirklichkeit nur dazu verwendet Staatsdefizite zu stopfen, die auf ganz anderen Seiten aufgerissen wurden. Man lese nur mal den Jahresbereicht des Bundes der Steuerzahler, in der diverse Steuerverschwendungen in nicht unerheblichem Maaße dargelegt werden. Und das ist jedes Jahr das Gleiche !!!
    Und vor allem: Würden auch die Herren und Damen Politiker Ihre Einkommen so versteuern und Sozialversicherungen zahlen, wie es jeder "Normalbürger" tut, hätte Deutschland mit Sicherheit noch weniger finanzielle Probleme und das Volk hätte einige Steuerbelastungen weniger zu tragen.

    Der Vorteil dabei: Es wäre wieder mehr Geld zum ausgeben da, was auch der Deutschen Wirtschaft, den Arbeitsplätzen, den Rentenkassen und nicht zuletzt auch wieder dem Klimaschutz gut tun würde.

    Das ist meine Meinung zu diesem Thema.

    Octi2007
     
  14. Santa

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    Nein, die wird vor allem dazu verwendet, deinen Rentenbeitragssatz zu verringern.
    Und auch der Rest ... da fällt mir ein wunderbares Zitat von Volker Pispers ein:
    "Haben sie das dumme Schwein schonmal gesehen, für das sie die Steuern zahlen? Nein? Dann schauen sie doch morgens mal in den Spiegel [...] Die Steuern frisst der Eichel nicht persönlich auf."
    (nur um's zu klären, das ist ein Zitat, ich will dich hier sicher nicht beleidigen; des weiteren ist das Zitat so aus dem Kopf wiedergegeben, inhaltlich passt's jedenfalls)
    Am Ende bezahlst du Steuern, damit du auf deutschen Autobahnen fahren kannst, damit deine Kinder eine Schulbildung genießen können usw.
    Dass da eine Menge Misswirtschaft betrieben wird - keine Frage. Nur a) ist irren menschlich und auch Politiker tun das nicht aus Jux, schließlich hängt ihr Wahlergebnis dran und b) ist ein Autoforum vlt. nicht der geeignete Ort, um das zu diskutieren.
    Der Anteil der Umweltverschmutzung durch die Luxuskarossen von Politikern sind doch vernachlässigbar, solange wir Kohlekraftwerke haben, die jährlich fast 10Mio. Tonnen CO2 in die Luft pusten für ein theoretisches GW Kapazität.
    Am Ende bleibt natürlich zu sagen, das die Vorbildfunktion auch eine Rolle spielt und eine Klasse niedriger beim Auto Fahren sicher nicht schaden würde. Aber auch dort liegt es nicht nur an den Politikern, unser Herr Gloß weigert sich ja vehement dagegen, das auch dt. Autobauer gezwungen werden, in Zukunft sparsame Autos zu produzieren.
    Wenn das Kabinett nun Lexus-Fahrzeuge mit Hybrid-Motor fährt, dann steht morgen in der BILD, dass die Volksvertreter nichtmal ihre eigene Wirtschaft durch deutsche Autos unterstützen...
     
  15. #14 tdi-power, 22.02.2007
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    tdi-power Guest

    Nachdem ich mir eure Beiträge mal durchgelesen habe muss ich auch mal meinen Senf dazugeben ;-)

    Also bei weiteren Strecken: >20km und zu Representations-Zwecken finde ich die gehobene Mittelklasse: E-Klasse, 5er, A6 etc. schon angemessen.

    Aber so ein Staatssekretär braucht im Alltag auf keinen Fall etwas höheres als ein A4, C-Klasse oder 3er.

    Da kann man ohne Probleme mit m Lappi arbeiten.

    Und für ne E-Klasse bekommt man schon gepanzerte Octavias

    Wenn mir jetzt einer mit "das ist kein dt. Auto" kommt, dem sei gesagt:

    in Mainz stehen am Hauptbahnhof immer ne Menge Ford-Focus' , C6 etc. mit "RP - ####" rum.
    Für mich ist Ford halt auch keine dt. Marke - trotz Werk in Köln ;-) Citroen erst recht nicht.
     
  16. #15 tdi-power, 22.02.2007
    tdi-power

    tdi-power Guest

    @Santa:

    Kohle-Kraftwerke hin oder her: die Braunkohle-Kraftwerke sind höchst-rentabel und macht uns vom Ausland unabhängiger!!

    Wenn die Atom-Meiler abgeschaltet werden, wo soll dann bitte der Energiebedarf gedeckt werden?
    Wind, Sonne, Wasser? Ich lach mich tooooooooot.

    Windkraft ist am effektivsten off-shore und das wollen die Ökos ja auch net.

    Sonnen-Kraft: leider zu wenig Sonnenstunden für Photovoltaik und zu geringer Wirkungsgrad der Solarzellen.

    Wasserkraft: tja, wir sind halt nicht die Schweiz die so gut geeignete Stellen hat und wir haben mehr Einwohner ;-)

    Ich wohne an der Mosel und da haben wir schon ne Menge Staustufen. Mehr gehen einfach nicht ;-)
     
  17. andi62

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    Bei soviel volkswirtschaftlichem Sachverstand wie er aus einzelnen Beiträgen geradezu herausbricht, bedaure ich es ungemein, dass diejenigen uns nicht schon lange regieren, wo es uns da doch gleich viel besser ginge.

    Es ist immer wieder schön, Volkes Stimme zu lesen und froh darüber zu sein, dass so ein Unsinn nicht zur politischen Tat führt.

    Ob es nun richtig ist oder falsch, das mag dahingestellt bleiben. Aber Politiker genießen nicht mehr Privliegien als jeder Unternehmenschef. Mit einem Unterschied - Führungsleute in der Wirtschaft sind besser bezahlt.

    Auch wenn ich das Ergebnis von Politik bisweilen eher bescheiden finde - machen möchte ich den Job nicht!

    Deshalb gilt für mich das alte Motto: Selber besser machen - oder sich nicht darüber aufregen.

    Grüße
    Andreas
     
  18. #17 Marccom, 22.02.2007
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    Hallo,

    also ich bin auch der Meinung, dass rein wirtschaftlich es keine besondere Rolle spielt, ob ein Minister nun eine S-Klasse oder eine E-Klasse fährt.

    Der Herr Beck ist zwar für seine unglücklichen Kommentare bekannt und für mich was Volksrepräsentation angeht ein absoluter Negativ-Politiker, aber mit manchen Sachen hat er dann eben doch Recht.

    Wer 150.000km im Jahr fährt und im Auto arbeitet, kommt mit einem Golf nicht klar...auch mit einem BMW 3er nicht. Die Fahrzeuge sind für solche Zwecke einfach zu eng geschnitten.
    Hinzu kommt, dass es nun mal Fakt ist, dass Politiker eben in erster Linie einen herausragenden Repräsentationsauftrag haben mit Außenwirkung. Für solche Zwecke kommt eben ein Fahrzeug unterhalb der gehobenen Mittelklasse nicht in Frage.

    Genauso bin ich aber schon der Meinung, dass das bezüglich der Unterhaltskosten kein S500 sein muss. Das Auto muss kein 400PS-Benziner sein. Ich denke, dass kein Politiker einen Klagegrund hätte, wenn stattdessen S320CDI beschafft würden oder statt Audi A8 4.2 FSI oder 4.2 TDI es einfach der 3.0 TDI wäre. Letzteren bin selbst gefahren...der fährt sich hervorragend und lässt es an nichts fehlen.
    Unterhalt, Verbauch und Schadstoffausstoss wären schon wesentlich geringer und natürlich auch die Anschaffungskosten, auch wenn die Fahrzeugrabatte der Hersteller für Behördenfahrzeuge eklatant hoch sind.


    Die Probleme, die ich mit unseren Politikern habe, liegen ganz woanders. Es zwängt sich mir immer mehr das Gefühl auf, dass der kleine Bürger in der großen Politik keine Bedeuting mehr hat...keinen Platz.

    Außerdem ist mir der Einfluss der Bürger auf die aktive Politik viel zu gering. Meiner Meinung nach sollte die Politik viel mehr auf Volksentscheide und ähnliche Systemen aufbauen. Bei diversen Landes-Nachbarn kann man sich das wunderbar anschauen...z.B. im skandinavischen Bereich.
    Das würde "echte" Demokratie bedeuten.

    Von unserem jetzigen System der Demokratie und wenn ich mir das Verhalten einzelner Politiker so anschaue und was so alles falsch läuft (siehe Bund der Steuerzahler), fühle ich mich zunehmend verschaukelt.

    Der Einfluss der Bürger auf die Politik scheint nur vorgegaukelt. Der normale Bürger ist doch viel zu dumm. Da müssen studierte Rechtsanwälte, Finanzexperten und Naturwissenschaftler das Ruder im Lot halten.

    Meiner Meinung nach muss das demokratische System der Bundesrepublik Deutschland einmal generalüberholt und einige Politiker aus dem Land geworfen werden, um da mal wieder Struktur und eine wirkliche Demokratie reinzubekommen.

    Hinter dem Vorhang der Volkverblödung ist ein Herr Hartz garantiert kein Einzelfall.


    Gruß

    Marc
     
  19. Santa

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    Unser bestes Kraftwerk hieße Effizienz.
    Damit ließen sich alle deutschen AKWs problemlos von heute aauf Morgen abstellen, wenn der sinnlose Verbrauch von STrom drastisch reduziert werden würde.
    Für die Übergangszeit werden auch noch Gas-Kraftwerke (am besten mit KWK) herhalten. Die sind in der CO2-Bilanz sogar umweltfreundlicher als Atomkraftwerke!
    Und es wird auf eienn Energiemix aus regenerativen Energien hinauslaufen: Wind (Windenergie alleine ist in der Lage, den weltweiten Strombedarf zu decken), Biomasse/Biogas, Solar (an Solarzellen muss allerdings noch weiter geforscht werden, heutzutage sind sie nicht gerade das Gelbe vom Ei), ... und eventuell Kernfusionskraftwerke. Wobei man die erstmal außen vor lassen sollte, da es sie einfach noch nicht gibt und wir außerdem dann wieder ein größeres Atommüllproblem hätten (verstrahlte Reaktorwände). Und für Atommüll gibt's ja weltweit kein einziges geeignetes Endlager.
    Der Übergang wird wohl noch mindestens 1 Jahrhundert dauern, bis dahin werden andere Kraftwerke nach und nach abgeschalten. Dabei sollten Braunkohlekraftwerke aber nicht zu spät an der Reihe sein, sie sind ziemlich ungeeignet zur Stromgewinnung durch ihren niedrigen Heizwert und den vergleichsweise sehr hohen Schadstoffausstoß.

    Und vom Thema kommen wir auch noch ab. :unschuldig:
     
  20. AdMan

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  21. #19 Geoldoc, 22.02.2007
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    Man kann den "Nörglern" nur empfehlen in die Politik zu gehen, denn dann wird ja alles besser.

    Der große Vorteil am Beruf des Politkers ist, dass man dafür nichts gelernt haben muss, während die anderen Berufgruppen, die unberechtigterweise alles in den Allerwertesten geschoben bekommen (z.B. Lehrer, Manager oder Ärzte) ja meist eine langjährige Ausbildung vorraussetzen.

    Und noch was:
    wenn man Politiker nicht gut genug bezahlt, bekommt man Flachschippen. Dass da jetzt schon so einige sind, könnte ja auch daran liegen, oder?

    Eine Demokratie ist ein teurer Luxus. Städte-, Länder- und Bundesparlamente zu unterhalten, lustige Wahlen stattfinden zu lassen kostet ein Heidengeld. Vielleicht solle man, wenn das System wirklich so schlecht ist, doch besser gleich über eine radikalere Lösung nachdenken... (Munter den Stammtischtroll gefüttert)
     
  22. #20 Marccom, 22.02.2007
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    @ Geoldoc

    Deine Einstellung kann aber auch nicht der Wahrheit letzter Schluss sein.

    "Ich will den Job nicht machen...lieber andere...dafür verspreche ich mit Kritik zu sparen"

    Warum bekommen Lehrer und Ärzte alles in den Hintern geschoben? Kannst das mal erklären...oder auch Manager (dass die vielerlei überbezahlt sind, ist klar)

    Das ist nun wirklich der größte kappes, den ich hier bisher gelesen habe. Dann wär die Welt ja einfach...dann zahle ich einfach jedem ne Million und schon hab ich nur noch Spitzkräfte...au weia.

    Natürlich kostet das Geld und ist an vielen Stellen auch der Auwand nötig.

    Humbug hoch drei und unqualifizierter Müll

    a. ist die Redensart geklaut
    b. gehört Dein Stammtischtroll mal auf Diät
     
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