Irak-Krieg verwirrt Navisysteme

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Guest
Im Fall eines Irak-Kriegs muss mancher deutsche Autofahrer unter Umständen auf die Hilfe seines Navigationssystems verzichten. Die deutschen Automobilclubs gehen davon aus, dass die US-amerikanische Armee vor Beginn eines Krieges die für die Navigation notwendigen GPS-Signale (Global Positioning System) wieder codiert.

Die Genauigkeit der Satellitensignale von rund fünf Metern würde dann auf mehr als 100 Meter verringert. Betroffen seien davon dann vor allem Besitzer preisgünstiger Navigationssysteme, die auf Pocket-PC's und Laptops basieren. Diese kostengünstigeren Lösungen navigieren lediglich über die satellitengesteuerten GPS-Daten und verfügen über keine Kontrollmechanismen. Werden die Positionssatelliten aus strategischen Gründen vom US-Militär "unscharf" gemacht, muss bei diesen mobilen Gerätearten häufig mit Navigationsfehlern gerechnet werden. Ganz ohne GPS wäre mit PDA oder Laptop das Navigieren nicht möglich.

Die meisten Lotsen navigieren weiter

Auf die meisten Lotsendienste per GPS-Navigation kann man sich allerdings auch im Kriegsfall verlassen. Selbst wenn die von den US-Militärs kontrollierten Satelliten ungenaue Positionsdaten abgeben, ist das für festeingebaute Geräte kein Problem, denn höherwertige Systeme arbeiten zusätzlich mit dem so genannten Map Matching. Bei dieser Technologie wird die gefahrene Wegstrecke regelmäßig mit einer gespeicherten Karte abgeglichen. Selbst bei einem totalen Ausfall des GPS können die festeingebauten Geräte noch mehrere hundert Kilometer zuverlässig weiternavigieren.

Die Automobilclubs raten Autofahrern mit einem Navigationssystem, sich beim jeweiligen Hersteller über die Funktionsweise ihrer Geräte und über eine eventuelle Anfälligkeit zu informieren.

Quelle
 

mike_moldo

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und ich dachte schon, mein Navi hat den Geist aufgegeben!
 

oci.fm

Guest
Hallo,
ich werde am WE mal meine GPS-Empfaenger anwerfen und schauen, was die SA (Selective Availability) sagt, daran erkennt man, wie gross die Abweichung geworden ist.

Normalerweise wird die USA die Genauigkeit nur fuer die entsprechenden Kriegsgebiete herabsetzen (Jamming), denn in Europa und in den USA (natuerlich auch im Rest der Welt) sind schon zuviele zivile Dienste auf das GPS angewiesen.

Aber eigentlich sollten Navigationssysteme im Auto davon nicht betroffen sein, denn idR empfangen die DGPS (Differential-GPS). Da wird das Korrektursignal der Abweichung von bestimmten Radiosendern geliefert und somit ist eine genaue Positionsbestimmung moeglich.

just my 2 cents,
oci.fm
 

octavius

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eigentlich ist bei mir in beiden Autos bei den Navis alles OK. Ich habe auchmal einen GPS-Empfänger am Notebook angeschlossen, da war alles i.O.
Auch die Geschwindigkeitsmessung mit GPS zeigte die üblichen -10km/h bei Tachoanschlag.
 

Benni

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Habs vorhin irgendwo aufm WDR gesehen, ich glaub Computerclub oder so, da wurde diese meldung als falschmeldung abgetan.

Benni
 
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Octavianer

Guest
Habi ch auch am Sonntag oder so gesehen.
Die GPS Signale werden kodiert und der Empfänger kann somit die nicht mehr die genaue Position ermitteln. Die Abweichung aknn bis 100m betragen.
Die ist aber wie schon gesagt nicht so schlimm bei in Fahrzeugen eingebauten NAVIS neuerer Generatrion.

Nur bei nachträglich eingebauten Geräten wo nur das GPS benutzt wird können falsche Infos auftauchen.
 
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