Handy am Steuer wird teurer und es gibt Punkte!

Dieses Thema im Forum "sonstige Autothemen" wurde erstellt von ?, 17.05.2003.

  1. ?

    ? Guest

    Wer demnächst ohne FSE mit dem Handy am Steuer erwischt wird, zahlt zukünfitg 40.- Euro und bekommt einen Punkt in Flensburg, darauf einigten sich die Verkehrsminister der Länder und des Bundes.

    Was vielen nicht klar ist, der Versicherungsschutz wird durch das Telefonieren ohne FSE gefährdet.

    "Dem Fahrzeugführer ist die Benutzung eines Mobil- oder Autotelefons untersagt, wenn er hierfür das Mobiltelefon oder den Hörer des Autotelefons aufnimmt oder hält. Dies gilt nicht, wenn das Fahrzeug steht und bei Kraftfahrzeugen der Motor ausgeschaltet ist."

    Telefonieren während der Fahrt und Ansprüche aus Versicherungsverhältnis

    Wer während der Fahrt telefoniert, läuft nicht nur Gefahr, ein Verwarnungs- oder Bußgeld bezahlen zu müssen, sondern er muß auch damit rechnen, bei der Regulierung eines Versicherungsfalls Nachteile zu erfahren. Welche konkreten Folgen sich im Rahmen eines Versicherungsverhältnisses aus einem Telefonat während der Fahrt oder aus dem Vorhandensein eines Telefons im Fahrzeug ergeben können, hängt zunächst davon ab, um was für ein Versicherungsverhältnis es sich handelt. Insbesondere ist danach zu unterscheiden, ob es sich um Ansprüche aus einer Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung oder aus einer Fahrzeugversicherung (Kaskoversicherung) handelt. Weiterhin ist zu unterscheiden, ob es sich um Ansprüche gegenüber der eigenen Versicherung oder um Ansprüche gegenüber der Versicherung des Unfallgegners handelt.

    Telefonieren während der Fahrt und eigene Haftpflichtversicherung

    Sofern es wegen eines während der Fahrt geführten Telefonats zu einem Verkehrsunfall kommt und dabei Dritte zu Schaden kommen, gibt es grundsätzlich keine Besonderheiten bei der Erfüllung der begründeten Schadensersatz- oder Schmerzensgeldansprüche durch die eintrittspflichtige Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers. Die begründeten Ansprüche der Geschädigten werden in vollem Umfang durch die Haftpflichtversicherung erfüllt. Derjenige, der durch das Telefonieren während der Fahrt den Unfall verursacht hat, muß bislang auch nicht damit rechnen, dass die eigene Haftpflichtversicherung eine Schadensregulierung ganz oder teilweise ablehnt mit dem Argument, wegen des während der Fahrt geführten Telefonats müsse die Versicherung nicht für den Ersatz der Schäden aufkommen. Anders als in Fällen von Obliegenheitsverletzungen, z.B. beim Fahren unter Alkoholeinfluß, kann die Haftpflichtversicherung den Versicherungsnehmer nicht in Regreß nehmen, wenn dieser einen Verkehrsunfall durch ein während der Fahrt geführtes Telefonat verursacht hat. Die bislang verwendeten Versicherungsbedingungen und die unverbindliche Empfehlung des Verbandes der Schadenversicherer e.V. im GdV zu den Allgemeinen Bedingungen für die Kraftfahrzeugversicherung in der Fassung vom 18.10.1996 enthalten keine Bestimmung, wonach das Telefonieren während der Fahrt eine Obliegenheitsverletzung darstellt.

    Ansprüche gegenüber der gegnerischen Haftpflichtversicherung wegen Beschädigung des fest installierten Telefons

    Wenn ein Geschädigter nach einem Verkehrsunfall Schadensersatzansprüche gegenüber der gegnerischen Haftpflichtversicherung geltend macht, erfüllt diese die geltend gemachten Ansprüche nur, wenn und soweit eine rechtliche Verpflichtung zum Schadensersatz besteht. Ob und in welchem Umfang Schadensersatzansprüche eines Geschädigten begründet sind, wenn durch einen von ihm nicht zu vertretenden Unfall ein Schaden an seinem mit einem fest installierten Telefon ausgestatteten Fahrzeug entsteht, wird in der Rechtsprechung unterschiedlich und je nach Art der Schadensposition differenziert beurteilt.

    Regelmäßig billigt die Rechtsprechung dem Geschädigten nur dann einen Schadensersatzanspruch auf Anmietung eines mit einem Telefon ausgestatteten Unfallersatzwagens zu, wenn im einzelnen dargelegt wird, warum auch in dem Unfallersatzfahrzeug eine Notwendigkeit für die Ausstattung mit einem Telefon besteht. Der Geschädigte muß den Schaden im Rahmen seiner Schadensminderungspflicht so gering wie möglich halten.

    Unterschiedlich wird von den Gerichten die Frage beurteilt, ob wegen der während der Reparaturdauer nicht möglichen Nutzung eines fest im Fahrzeug installierten Telefons ein Anspruch auf Nutzungsausfall mit Erfolg geltend gemacht werden kann. Die vorherrschende Ansicht in der Rechtsprechung spricht einen Anspruch wegen Nutzungsausfall des fest installierten Telefons nicht zu, mit dem Argument, es handele sich um einen nicht ersatzfähigen, immateriellen Schaden. Ebensowenig kann ein Anspruch auf entgangenen Gewinn mit Erfolg geltend gemacht werden mit der Behauptung, durch die nicht gegebene Erreichbarkeit über das fest installierte Telefon seien dem Geschädigten Aufträge entgangen.

    Telefon im Fahrzeug und Ansprüche aus der Fahrzeug-Teilversicherung (Teilkaskoversicherung)

    Die Fahrzeug-Teilversicherung (Teilkaskoversicherung) umfaßt die Beschädigung, die Zerstörung und den Verlust des Fahrzeugs sowie seiner unter Verschluß verwahrten oder an ihm befestigten Teile einschließlich bestimmter Fahrzeug- und Zubehörteile. Welche Fahrzeug- und Zubehörteile im Rahmen der Teilkaskoversicherung mitversichert sind, ergibt sich regelmäßig aus entsprechenden Listen, in denen die mitversicherten Teile aufgeführt sind, und die Bestandteil des Versicherungsvertrags sind. Es kommen dabei unterschiedliche vertragliche Ausgestaltungen in Betracht: In älteren Versicherungsverträgen sind fest eingebaute oder unter Verschluß im Fahrzeug verwahrte Telefone teilweise ohne Prämienzuschlag mitversichert. Teilweise erstreckt sich der Versicherungsschutz auch auf im Fahrzeug befindliche Mobiltelefone (Handys). In anderen Vertragsgestaltungen sind fest installierte Telefone teils ohne Prämienzuschlag (bei Neuwert unter 1.000,00 DM bzw. 2.000,00 DM), teils mit Prämienzuschlag (bei Neuwert über 1.000,00 DM bzw. 2.000,00 DM) mitversichert.

    Ob ein Telefon in der Teilkaskoversicherung mitversichert ist, richtet sich nach dem jeweiligen, konkreten Inhalt des abgeschlossenen Versicherungsvertrags, einschließlich der Liste der mitversicherten Teile. Wer sich fragt, ob in seinem konkreten Fall ein Telefon von der Teilkaskoversicherung umfaßt ist, kann seine Versicherungsunterlagen hervorholen und prüfen, was konkret vereinbart ist.

    Telefonieren während der Fahrt und Ansprüche gegenüber der eigenen Fahrzeugversicherung (Vollkaskoversicherung)

    Die Vollkaskoversicherung versichert zusätzlich zu dem in der Fahrzeug-Teilversicherung (Teilkaskoversicherung) versicherten Risiko auch das Risiko, dass bei einem Verkehrsunfall am eigenen Fahrzeug einen Schaden entsteht. Grundsätzlich kann also vom Vollkaskoversicherer nach einem Unfall auch der Ersatz des an dem eigenen Fahrzeug entstandenen Schadens verlangt werden. Jedoch ist der Versicherer gemäß § 61 des Gesetzes über den Versicherungsvertrag (VVG) von der Verpflichtung zur Leistung frei, "wenn der Versicherungsnehmer den Versicherungsfall vorsätzlich oder durch grobe Fahrlässigkeit herbeiführt".

    In der Praxis beruft sich der Versicherer oftmals auf § 61 VVG und lehnt die Schadensregulierung ab, mit der Behauptung, der Versicherungsfall sei durch grobe Fahrlässigkeit herbeigeführt worden. Grobe Fahrlässigkeit liegt vor, wenn die im Verkehr erforderliche Sorgfalt in besonders schwerem Maß verletzt wurde. Es muß zunächst in objektiver Hinsicht eine grobe Pflichtverletzung vorliegen. Daneben ist in subjektiver Hinsicht erforderlich, dass die herbeigeführte Gefahr vorhersehbar war und der Eintritt des Schadens vermeidbar war, und somit unentschuldbares Verhalten vorliegt. Grundsätzlich kann das Telefonieren während der Fahrt ein grob fahrlässiges Verhalten im Sinne des § 61 VVG darstellen, mit der Folge, dass eine Leistungspflicht des Vollkaskoversicherers nicht besteht.

    Handy-Verbot und Freisprecheinrichtung
    Rechtsprechung zur groben Fahrlässigkeit bei Telefonieren während der Fahrt
    Arbeitsrechtliche Gesichtspunkte
     
  2. AdMan

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  3. Benni

    Benni

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    Finds nach wie vor affig.

    Seniele Rentner und rauchende Fahrer gefährden nach wie vor genauso den Verkehr, wenn nicht sind sie sogar schlimmer.

    Na ja sollen sie machen, es stört sich dennoch keiner dran. Ich wüsste auch noch keinen Fall wo mal jemand von der Polizei deswegen angehalten wurde.

    Ausserdem sind die meissten handys so kleinen das man eh ned erkennen kann ob sich jemand am ohr kratzt oder telefoniert. Und SMS tippen kann man auch unauffällig unterhalb der sichtlinie der anderen...

    Na sollen sie machen wird wie gesagt keinen stören.

    Ich werd mich deswegen auch keine freisprechanlage für mindestens €250 einbauen.

    Aso ja hab ich vergessen, mein handy hat ne integrierte freisprechanlage, also fummel ich mir das erst so hin und telefoniere dann legal oder wie?

    ach egal, manche gesetze sind halt ned sinnig

    EDIT: Wann tritt der verteuerte quatsch denn in kraft??

    Benni
     
  4. Draco

    Draco

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    "so hinfummeln" darfste das laut gesetz dann aber auch nur, wenn der Wagen steht und der Motor ausgeschaltet ist.
    Besonders den ausgeschalteten Motor find ich quatsch.
    Man stelle sich mal vor, man fährt auf der Landstrasse und wird angerufen :

    90% fahren mit einer Hand weiter und telefonieren einfach
    10% halten das Auto an und telefonieren dann.
    Wenn nun eine Polizeistreifen vorbeifährt, könnten sie den Mann / die Frau drankriegen, weil er / sie vergessen hat, den Motor auszuschalten, WIE LÄCHERLICH !!!

    Für alle diejenigen, die sich dennoch demnächst eine FSA holen, kann ich nur empfehlen, guckt bei ebay rein !
    Nicht das erst beste Angebot nehmen, sondern erst beobachten. Meine Komplettausrüstung für 50 Euro war ein Schnäppchen mit viel Glück. Dennoch gibts auch im Moment noch FSE´s für unter 100 Euro. Bin grad für mein Dad was am suchen (notfalls HAMA komplettanlage mit handyspezifischem Halter für 20 Euro - besser als 40 euro plus 1 Punkt)
     
  5. Paul

    Paul

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    Hallo zusammen,

    - 40 Euro und 1 Punkt?:
    finde ich persönlich gut, da man somit verkehrrechtlich "vorbestraft" ist und beim nächsten Verstoß deutlicher zur Kasse oder schneller zum Fahrverbot gebeten werden kann. Dann wird das auch im Verkehrregister recherchierbar, was besser für die Beweisführung zukünftiger Unfall-Opfer der "Rowdies" ist, genau wie bei (erwischten) Rasern.

    - keine Handykontrollen?
    in Berlin "ohne Ende". Wenn man an nem Funkwagen (uniformiert oder zivil - egal) vorbeifährt oder ihm entgegenkommt, dann gibt es mindestens den Hinweis, dass "Handy am Ohr" nicht erlaubt ist. Mit Freundlichkeit und nem aufgesetzten Hundeblick kommt man meist davon, aber es gibt genug Knöllchen deswegen.

    - Freisprecheinrichtung im Handy?
    im Handy integriert zählt eigentlich auch, so lange man das Handy nicht in der Hand hält, also ne billige Halterung hat. Die Hände sind zum Lenken, Blinken, Schalten ... (Radio bedienen) ... da.

    - Rauchen im Auto?
    gehört für mich auch verboten. Tja, Nichtraucher ;-).

    Gruß Paul.
     
  6. #5 Joker1976, 18.05.2003
    Joker1976

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    Also ich finde es auch nicht gut mit dem Handy am Ohr zu fahren, aber ich finde es unverhältnismäßig dafür Punkte und 40€ zu verlangen! Man kann ja auch alles übertreiben!!!

    Wenn das so weiter geht bezahlt man auch bald für den Senderwechsel am Radio...
     
  7. #6 Paramedic030, 23.05.2003
    Paramedic030

    Paramedic030 Guest

    @Paul:

    Da haste mal voll Recht! Bin beruflich sehr viel unterwegs gesesen, im letzten Jahr, und wie oft hat man dann nicht den Schreck, weil die Polis via Aussenbeschallung jemanden bitten, das Telefon wegzulegen ("Telefonsex is zu teuer für am Steuer!" Zitat Polizei Ku'Damm 04:30 morgens)

    Also vorsicht inner Hauptstadt!!!

    Paramedic030
     
  8. Kletti

    Kletti

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    Endlich mal ein Schritt in die richtige Richtung. :] Vor allem der Punkt ist die Revolution. Welchen Geschäftsreisenden haben schon 30 Euro gestört wenn er durch diesen Anruf 30000 Euro verdient hat. Die Punkte summieren sich und dann sind sie schnell ihre Grundlage des Geschäftes los (Fleppe). Und das tut dann wirklich weh. Die Gefährdung im Verkehr durch telefonierende Fahrer ist nicht wegzureden. Hatte selber schon genug mit solchen Leuten zu tun, die mit Handy am Ohr immer weiter rüberrutschen auf die andere Fahrbahn. Und alle die sich drüber aufregen sollten ihr Verhalten überdenken, dazulernen und nicht einen auf Anarchie machen. :pirat:
    Und die :polizei: sollte viel präsenter sein - vor allem die Zivilstreifen. Bei Grün-Weiß werden unsere lieben Anarchisten schnell zu den bravsten Bürgern, sobald die weg sind gehts wieder rund, gelle Benni :D. Aber eine Zivilstreife holt dich raus und fertig - ohne Vorwarnung und dann gehts rund :streit:
     
  9. fenris

    fenris Guest

    Grundsätzlich finde ich es richtig das die Strafen erhöht wurden. Ich habe selbst schon oft genug erlebt wie sehr einem telefonieren ablenken kann. Sowohl bei anderen als auch bei mir.

    Als ich vorhin nach Hause gefahren bin, fing das vor mir fahrende Auto plötzlich an halb auf der entgegenkommenden Fahrbahn zu fahren. Als ich etwas genauer hingeschaut habe konnte ich sehen warum. Der Fahrer mußte erstmal was trinken. Die Landstraße ist extrem kurvig und unübersichtlich und beim ersten Gegenverkehr hätte es auch schon fast gekracht. Er mußte es aber noch ein paar mal versuchen. Ich hoffe er hat sich die ganze Brühe auf seinen Anzug gekippt.

    Deshalb ist es eigentlich ziemlich ungerecht nur Handytelefonierer bestraft werden. Das ganze sollte für alle Ablenkungen gelten oder für gar nichts. Aber wir sind hier ja in Deutschland. Nach gerechten Gesetzen kann man hier ja lange suchen.
     
  10. #9 Geoldoc, 23.05.2003
    Geoldoc

    Geoldoc

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    Ich glaube, das was Telefonieren ohne Halter und Freisprecheinrichtung so gefährlich macht, ist bestimmt nicht das Halten des Hörers, sonder eher das Suchen desselben.
    Wie oft ist vor mir auf der dritten Spur einer völlig unvermittelt in die Eisen gegangen, dann ist kurz Bewegung in der Teilnehmer gekommen oder gar der Kopf verschwunden (handy von der Rückbank, aus der Jacke, vom Beifahrersitz aus der Tasche etc.) und danach wurde mit unterschiedlicher Beeinträchtigung aber nicht Gefährdung des Verkehrs telefoniert.
    Und mal ehrlich, wer hat nicht schon mal eine Schlangenmenschnummer im Auto aufgeführt, weil es irgendwo heftig klingelte?
    Aber man kann nun mal schlecht das Suchen bestrafen, also wird den Leuten "nahegelegt" ihr Telefon an einem bestimmten Platz zu verwahren und die Gesprächsannahme verläuft deutlich flüssiger.
    Das reine Verwarnungen nichts bringen sieht man ja zB an Nebelscheinwerfern bei Bombenwetter. Die paar Euro ist das doch den meisten wert.
     
  11. #10 sad1318, 23.05.2003
    sad1318

    sad1318 Guest

    Sorry, aber gerade von Dir als Mod hätte ich mehr erwartet. Bin auch ein bischen erstaunt, daß die Reaktion der anderen Mods bis jetzt ausbleibt. In anderen Dingen wurde hier rigoroser vorgegangen.
    40€ und ein Punkt sind noch viel zu wenig, da es anscheinend wirklich immer noch keinen interessiert. Wenn ich richtig informiert bin kostet der Spass in der Schweiz (Shmu, korrigier mich, wenn ich falsch liege) 150€. Da wirst Du dann nach Deiner Rechnung zweimal erwischt und schon lohnt sich eine FSE:hihi:
    Bei den heutigen Strassenverkehrsverhältnissen gehört die ganze Konzentration dem Strassenverkehr. Das Auto ist kein Platz zum Telefonieren, Rauchen, Saufen, Pimpern oder was weiss ich.
    Spätestens, wenn Du mal von einem telefonierenden Autofahrer auf Deinem Moped fast in parkende Autos gedrückt wurdest, weil der A**** so mit dem telefonieren beschäftigt war, daß er nichts gehört hat (Hupen, Brüllen, erst der beherzte Tritt gegen die Tür hat Ihn wachgerüttelt), denkst Du vielleicht anders darüber.
    Und hier geht es auch nicht um Meinungsäusserung, Du forderst die Leute hier indirekt auf bzw. ermunterst Du dazu, dieses Gesetz zu missachten.
    Jedes Gesetz, daß dazu dient, die Sicherheit für alle zu erhöhen, ist sinnvoll.
    So, und jetzt her mit den Steinen :nieder:

    P.S.: Bitte nicht als Angriff auf einen Mod verstehen, aber gerade Ihr habt in meinen Augen eine besondere Verantwortung hier.
     
  12. #11 Superb02, 23.05.2003
    Superb02

    Superb02 Guest

    Telefonieren im Auto ohne FSE ist äußerst gefährlich (weiß ich aus eigener Erfahrung - wenn der andere nicht freundlicherweise schwarze Zierstreifen auf die Autobahn gemalt hätte, hätts sauber gekracht). Ab da hab ich immer das Handy in der Mittelkonsole und zumindest kleinen Mann im Ohr :kitty:

    Außerdem fällt mir das auch immer wieder auf, dass auf der Überholspur einer, der mich grad sauschnell überholt hat, plötzlich mit 85 weitereiert - wennst überholst, hat er Telekling am Ohr...

    Also von mir aus auch 3 und mehr Punkte fürs Telefonieren am Steuer !!! :wall: :foto:
     
  13. ?

    ? Guest

    @sad1318

    Meine persönliche Meinung ist, das der Spaß noch deutlich teurer sein sollte, den das Telefonat am Steuer schränkt das Sichtfeld durch mangelnde Konzentration ähnlich ein, wie Alkohol am Steuer (steht auch irgendwo im Forum). Ich denke meine Meinung kam auch schon durch das "Daumen nach oben " symbol im Betreff klar rüber.

    Vielleicht mal ein Beispiel aus meinem Job:
    Ich fahr Schulkinder (5 oder 6 Schuljahr) zu ihrer Gesamtschule, es geht ein ganzes Stück bergab und die Straße ist recht eng, im Gegenverkehr parken häufig Autos am Fahrbahnrand. Eigentlich ist das kein Prob, weil der bergauf fahrende Verkehr warten sollte, nun kommt mir eine junge Frau mit einem Suzuki Jeep entgegen, Handy am Ohr, Kleinkind im Kindersitz und die gute geht einfach nicht vom Gas an einer engen Stelle wo auf ihrer Fahrbahnseite ein PKW parkt. Obwohl ich die Ecke gut kenne und mehr als langsam fahre, muß ich voll in die Eisen gehen. Die junge Mama hat mich erst wahrgenommen als es fast kracht, ich lächel sie an und mache mit der rechten Hand, als ich endlich mit dem Bus stehe, das Handzeichen fürs Telefon am rechten Ohr, daraufhin lächelt mich die Maus an und zeigt mir den Mittelfinger. Die Kids in meinem Bus die hingefallen sind oder sich gerade noch festhalten konntenempfanden das sicher nicht als lustig.
    Glücklicherweise ist im Bus kein Kind zu Schaden gekommen, auf die Schnelle hätte ich mir auch das Kennzeichen nicht einprägen können.

    Das ist sicher nur ein Beispiel von vielen, aber derartiges passiert jeden Tag und verantwortungslose Menschen sollten zur Rechenschaft gezogen werden.
     
  14. #13 Štefan, 24.05.2003
    Štefan

    Štefan

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    In der aktuellen Autobild sieht man in der Rubrik "auch das noch", was passiert wenn man am Steuer sms tippt (Auto im U-Bahnschacht).
    Von mir aus könnte Telefonieren am Steuer auch 100€ und 3 Punkte kosten, wer telefonieren will kann ja anhalten. Auf die 2 Minuten wirds ja wohl nicht ankommen.
    Ich sehe fast jeden Tag wie die Leute mit Handy am Ohr fahren....

    @mickey: wahrscheinlich wird dann noch über den bösen bösen Busfahrer geschimpft, der so heftig gebremst hat?

    Gruß Stefan :wink:
     
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  16. Draco

    Draco

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    Übrigens, dass Freisprecheinrichtungen nicht teuer sein müssen, beweist mein Fabia mehr als zur Genüge.
    etwas über 50 Euro und um die 2 Stunden Arbeit hat mich das ganze gekostet.
    Außerdem - selbst mit FSE muss man aufpassen, während eines Gespräches sich noch ausreichend um die Straße zu konzentrieren...
     
  17. #15 toaster, 24.05.2003
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    kurz vor dem Sauerland
    Naja es gibt hier wie so oft immer zwei Seiten.

    Das alte Gesetz hat keinen Interessiert. Der Nachweis war zu schwierig und die Strafe lächerlich.

    Jetzt wird der Nachweis immer noch schwierig (ist rasieren während der Fahrt verboten? unterscheiden kann man dies schwierig...).

    Dennoch, ob nun rauchen, trinken, cd-wechseln, radiosender-wechseln oder was auch immer, es lenkt vom Fahren ab. Daher finde ich das Gesetz schon ok, einzig und alleine brauchbare FSEs fehlen mir noch.
    Vernünftige Werkslösungen müssen her, möglichst als Standard!
     
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