grünes Licht für digitale Tachografen

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Abductee

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EU gibt "grünes Licht" für digitale Tachografen

Wie die Medien berichten, hat sich die EU-Kommission dafür ausgesprochen, ab dem Frühjahr 2004 alle neu zugelassenen Nutzfahrzeuge über 3,5 Tonnen mit einem digitalen Tachografen ausrüsten zu lassen.
Altfahrzeuge müssen nicht umgerüstet werden, es sei denn, der bisherige Fahrtenschreiber weist einen Defekt auf.
Die Behörden versprechen sich durch die elektronische Dokumentation eine bessere Kontrolle über den Güterverkehr.
Der digitale Tachograf muss zwei genormte Speicherkarten besitzen, die fast einen Monat Fahrt dokumentieren können. Ein separates Gerät speichert die Daten von zirka einem Jahr. Zusätzlich soll es möglich sein, die Daten per Laptop abzurufen.

Quelle

mfg
Abductee
 

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Guest
Das ist eine prima Sache, denn so wird das manipulieren der Fahrtenschreiber, so wie es bisher möglich war deutlich erschwert. Weiterhin ist es nicht mehr möglich bei Lenkzeitüberschreitungen oder massiven Geschwindigkeitsüberschreitungen die Tachoscheibe einfach verschwinden zu lassen und so mit einer geringeren Geldstrafe davon zu kommen, wie sie ein überführter Fahrer zahlen muß.
Es bleibt nur zu hoffen, das auch die Leute die im Transportgewerbe das Fahrpersonal unter Druck setzen und zu den Verstößen veranlassen nun ein Einsehen haben, bzw. besser belangt werden können, damit sich die Arbeitsbedingungen für Brummi und Busfahrer deutlich verbessern.
 

LordMcRae

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Ich kann dazu nur sagen das es ne gute idee ist. Das Problem ist nur, die Unternehmer werden den Druck sicherlich nicht weniger werden lassen.
Und als Fahrer ist man immer der Arsch. Hält man seine gesetzlichen Pausen ein bekommt man ärger mit dem Chef weil der Auftrag flöten geht. Hält man sich nicht dran bekommt man ärger mit BAG und Polizei.
Normalerweise müssten die Unternehmer auch zur rechenschaft gezogen werden wenn der Fahrer zu lange hinterm steuer ist.
In meiner Firma hält es sich in grenzen mit dem Druck da wir nur Wechselbrückenverkehr fahren.
Aber richtiger Fernverkehr ist echt der graus wenn man nen scheiss Chef hat.

MFG LordMcRae
 

?

Guest
Der Disponent oder der Chef wird zur Rechenschaft gezogen, allerdings leider nur dann wenn nachgewiesen werden kann das der Fahrer massiv unter Druck gesetzt wurde. Die meisten Kraftfahrer halten leider aber die Klappe, weil oftmals die Angst da ist den Job zu verlieren. Diese Angst ist eigentlich unbegründet, weil eine Kündigung die aufgrund der Weigerung die Lenkzeit zu überschreiten niemals bestand hätte, allerdings können sich die Unternehmer auf der sicheren Seite wiegen, weil gerade in diesem Bereich nur sehr wenige Fahrer gewerkschaftlich organisiert sind und sich durch ihren Chef regelrecht erpressen lassen..........
 

LordMcRae

Guest
@Mickey
Du hast zwar von der seite Recht das man nicht gefeuert werden kann wegen sowas, allerdings wenn dich der Chef wegen sowas los werden will findet der nen Grund. Mach dir da mal keine Sorgen.
Das Transportgewerbe ist hart, das bekomm ich jeden Tag zu spühren.

MFG LordMcRae
 
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