Gewinnspanne: Wie viel die deutschen Autobauer pro Auto verdienen

Diskutiere Gewinnspanne: Wie viel die deutschen Autobauer pro Auto verdienen im sonstige Autothemen Forum im Bereich Skoda Forum; In dem Artikel kann man mal sehen, wieviel an den Autos verdient wird. Die Unterschiede sind schon ganz schön hoch. Wobei man Porsche ja nicht mit...
uwe werner

uwe werner

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Ivan

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Die Zahlen sehen niedrig aus - solange mann`s nicht wirklich begreifft. Jedem ist klar, dass der Produzent nicht den Verkaufpreiss bekommt - denn da ist natuerlich auch der Mehrwertsteuer, Haendleranteil, Transportkosten etc. drinne.
Nun man muss auch weiter bedenken, dass man hier ueber Endgewinn unterm Strich spricht. Uberm Strich sind die Kosten als Minus - und dazu gehoeren z.B alle Loehne. Es werden erst alle Leute bezahlt (die muessen sich nicht die 683 Euro bei VW teilen). Also kriegt sein Geld jeder Arbeiter und jeder Manager. Dem Manager, den man los wird, bezahlt man 50 Millionen Abfindung, dem neuem gibt man entsprechend hoeheren Lohn fuer die Muehe. Auch die Rennfahrer und z.B Einsatz beim Dakar etc. sind doch betraechtige Kosten.
Von dem Geld bezahlt man natuerlich auch die ganze Entwicklung sammt Misserfolgen. Man baut ne neue Fabrik in China, eroffnet neues Firmenmuseum, man gibt ein Paar Millionen fuer die Werbung aus, man sponsort etwas und im Grunde tut man was man kann, damit man das Geld ausgibt oder weiterinvestiert.
Erst wenn alle satt und zufrieden sind, dann schaut man was hier noch ueberig geblieben ist und dies versteuert man. Dies stellt man dann den Akzionaeren vor und wenn es jemand durch die Anzahl der Autos teilt - ergibt es eben die in dem Artikel genannte Quote.
Bedenkt man das ganze, sieht man, dass es nicht unbedingt heissen muss dass Porsche unheimlich ueberteuert verkauft und VW im Grunde fuer Mindestlohn arbeitet. Es heisst, dass sie andere Strategien verfolgen und dementscprechend anders mit dem Geld umgehen.
 

R2D2

Guest
An den Zahlen sieht man es deutlich... das wirkliche Geschäft wird nach der Produktion des Autos gemacht, Finanzierung, Service, Zubehör, Reparaturen, etc. bringen den wahren Gewinn.
 

wusel666

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Ivan schrieb:
Bedenkt man das ganze, sieht man, dass es nicht unbedingt heissen muss dass Porsche unheimlich ueberteuert verkauft und VW im Grunde fuer Mindestlohn arbeitet. Es heisst, dass sie andere Strategien verfolgen und dementscprechend anders mit dem Geld umgehen.
Es könnte z. B. auch bedeuten, dass bei VW ein dermaßen aufgeblähter Wasserkopf mit ineffektiven Prozessen etc. bezahlt werden muss, dass am Ende weniger als 1000€ pro Auto übrig bleiben... :D
 
pietsprock

pietsprock

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wusel666 schrieb:
Ivan schrieb:
Bedenkt man das ganze, sieht man, dass es nicht unbedingt heissen muss dass Porsche unheimlich ueberteuert verkauft und VW im Grunde fuer Mindestlohn arbeitet. Es heisst, dass sie andere Strategien verfolgen und dementscprechend anders mit dem Geld umgehen.
Es könnte z. B. auch bedeuten, dass bei VW ein dermaßen aufgeblähter Wasserkopf mit ineffektiven Prozessen etc. bezahlt werden muss, dass am Ende weniger als 1000€ pro Auto übrig bleiben... :D


Sehe ich vollkommen anders...

Es ist doch klar, dass ein Hersteller, der seine Autos im Durchschnitt für 92.000 Euro pro Stück verkauft, ein so hoher Anteil an Gewinn übrig bleibt... Hersteller, die einen hohen Anteil an Kleinwagen im Programm haben, können ja nur einen kleineren Gewinnanteil haben. Das hat nichts mit Effizienz oder gar Wasserkopf zu tun. Und natürlich ist ein Unternehmen wie Porsche straffer organisiert als ein Großkonzern... auch wenn sie nun zu einem Großkonzern zugehörig sind...

Gruß
Peter
 
geronimo

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Sehr interessant finde ich übrigens die Aussage, dass bei VW der durchschnittliche Verkaufspreis bei 14.000€ liegt. Wenn man sich mal ansieht, was man bei deutschen VW-Händlern für 14.000€ bekommt, dann ist die Auswahl ganz schön klein (der günstigste Polo kostet immerhin schon 12.275€). Demnach muss man im Rest der Welt dem Begriff Volkswagen doch deutlich näher kommen als hierzulande :wacko:
 

Ivan

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Was sich in bei jedem Produzentem auch dahinter verbirgt - mir gings darum zu zeigen worum es bei dem "Gewinn" geht. Schreibt man "Man sieht was jeder Hersteller an dem Auto verdiennt" sieht es so aus als ob ein armer Unternehmer 10 000 Euro und viel Schweiss sowie 300 Arbeitstunden investieren muesste um fuer den produkt 10 689 zu bekommen. Also arbeitet er fuer 689 Euro.
Real verkauft er das Ding jedoch fuer 25 000 Euro - vowon er jede einzelne Arbeitstunde bezahlt bekommt, jegliche Investitionen macht und danach dan noch den Gewinn von 689 aufweisst.
Wenn ich ein kleiner Baecker bin und mir einen neuen Ofen und Superb Combi "fuer Transport" kaufe, fuer die eigentliche Arbeit einen Baeckermeisster und eine Verkaeufferin einstelle, meinen Bruder zum Vorstandsdirektor mit entsprechendem Lohn ernenne - werde ich dieses Jahr trotz einem Million verkaufter Broetchen aufweissen koennen, dass ich an einem Broetchen nichmal einen Cent verdiene.
Ein anderer, der alleine am Ofen ab 4 Uhr morgens steht und nur die Haelfte von meinem Volumen verkauft, jedoch nicht solche Kosten macht wird bei der gleicher Rechnung 8 Cent pro Broetchen verdienen. 8 mal so grosserer Gewinn und trotzdem ist er im Vergleich zu mir ein armes Schwein.
So haben auch die Zahlen aus dem Link keine wirkliche Aussage - nichtmal fuer den Aktionaer.
 
rabbit

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wusel666 schrieb:
Es könnte z. B. auch bedeuten, dass bei VW ein dermaßen aufgeblähter Wasserkopf mit ineffektiven Prozessen etc. bezahlt werden muss, dass am Ende weniger als 1000€ pro Auto übrig bleiben... :D
.... :thumbdown:
 
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