Gestern war es fast soweit...

Dieses Thema im Forum "Community-Pinnwand" wurde erstellt von gerald1305, 09.11.2011.

  1. #1 gerald1305, 09.11.2011
    gerald1305

    gerald1305 Guest

    Gestern Abend um 18 Uhr, auf dem Weg von meiner Arbeit nachhause, sah ich da am rechten Strassenrand sich was bewegen. Gerade noch rechtzeitig habe ich in der Dunkelheit festgestellen können das es sich hier um einen Radfahrer handelte. Im letzten Moment konnte ich meinen Fabia noch in Richtung andere Strassenseite steuern! Gut das in diesem Augenblick kein Gegenverkehr daher kam, sonnst wär warscheinlich auch noch was passiert...

    Dieser Radfahrer war komplett ohne Licht unterwegs! Nicht einmal einen Reflektor hatte der am Rad montiert! Wenn er nun wenigstens eine Warnweste an hätte wärs schon besser aber der hatte ja auch noch eine schwarze Jacke an...!

    Nachdem ich einmal durchschnaufen konnte, blieb ich stehen um Ihn zur rede zu stellen. Jedoch hatte er an einen Gedankenaustausch gar kein Interesse und er meine ich solle Ihn doch... das Rektum hygienisch reinigen ;(



    Daheim angekommen erzählte ich das meiner Frau. Die meinte dann das ich Glück hatte weil wenn ich so einen Voll... über den haufen fahre, dann könnte ich auch noch zahlen für Ihn. bzw. wenn die Sache vor Gericht ginge würde ich den Prozess verlieren weil ich als Autofahrer automatisch den kürzeren ziehe!



    So, was mein Ihr! Ist dem wirklich so!? Was kann mir als "unschuldiger" Autofahrer passieren wenn ich einen Fahrradfahrer, ohne Beleuchtung am Fahrrad anfahren sollte.
     
  2. AdMan

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  3. #2 uwe werner, 09.11.2011
    uwe werner

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    So etwas hört man immer wieder. Die Radfahrer wissen gar nicht in was für eine Gefahr sie sich begeben. Und wenn Du so einen umfährst, bekommst Du meistens auch noch eine Mitschuld.
     
  4. #3 Rennweckle, 09.11.2011
    Rennweckle

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    wohl eher die hauptschuld, und der radfahrer nur eine mitschuld ! hier mal ein älterer beitrag
     
  5. #4 geronimo, 09.11.2011
    geronimo

    geronimo
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    Oft ist es ja so, dass Autofahrer über Radfahrer schimpfen, sich aber auf dem Rad plötzlich sehr gut anpassen können und genau die Fehler machen, über die sie vorher geflucht haben. Ich versuche dem entgegenzuwirken, indem ich nur mit Licht fahre, nicht gegen Einbahnstraßen radle und an roten Ampeln anhalte - wofür ich schon von einem anderen Radfahrer wüst beschimpft wurde, weil ich "plötzlich und ohne Grund" gebremst hätte 8|

    Dabei ist gerade das gesehen werden die beste Lebensversicherung. Mein Highlight war folgendes: ein Vater im dunklen Anzug hatte ein Kind im Kindersitz auf dem Gepäckträger, ein weiteres im stark verdreckten und daher dunklen Anhänger, die ganze Fuhre natürlich komplett unbeleuchtet. Dabei fuhr er einhändig mit der rechten Hand, denn in der linken hatte er seinen Aktenkoffer. Das sind so Momente, da möchte man die Polizei oder noch besser das Jugendamt rufen...
     
  6. #5 Slaigrin, 09.11.2011
    Slaigrin

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    Eine Sauerei ist sowas, aber leider nichts ungewöhnliches.
    Eigentlich schade, dass in Deutschland jeder auf einem Fahrrad am Straßenverkehr teilnehmen kann.
    Wie oft sieht man Fahrradfahrer die Vorfahrtsregeln missachten oder, egal ob auf der Straße oder auf dem Fahrradweg, als Geisterfahrer unterwegs sind... da wäre eine Fahrschule/-prüfung und regelmäßige Technikkontrollen am Fahrrad sinnvoll.
     
  7. #6 Bluewing, 09.11.2011
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    Es ist natürlich seitens des Fahrradfahrers völlig unverantwortlich, ohne Licht zu fahren. Und die Antwort auf die Zurechtweisung zeugt nicht nur von Beratungsresistenz sondern auch von großer Dummheit.

    ABER

    Es gibt auch keinen Grund sich als Autofahrer als Opfer von Gerichten zu sehen, die aus Bosheit "unschuldige" Autofahrer in Regress nehmen. Denn wenn man im Dunkeln einen unbeleuchteten Fahrradfahrer umfährt HAT man eine Teilschuld. Diese wird aus §3 StVO abgeleitet: Der Autofahrer "darf nur so schnell fahren, daß er innerhalb der übersehbaren Strecke halten kann. Auf Fahrbahnen, die so schmal sind, daß dort entgegenkommende Fahrzeuge gefährdet werden könnten, muß er jedoch so langsam fahren, daß er mindestens innerhalb der Hälfte der übersehbaren Strecke halten kann." Dieses als "Sichtfahrgebot" bekannte Prinzip wird zwar kaum beachtet, was an der Gültigkeit aber nichts ändert. Man muss bedenken, dass auf Landstraßen nicht nur (beleuchtete) Fahrzeuge unterwegs sein können, sondern auch unbeleuchtete Fussgänger. Zwar werden heute auf größeren Land- und Bundesstraßen getrennte Fuss- und Radwege angelegt, völlig auszuschließen sind Personen auf der Fahrbahn aber nie. Wenn man also eine Kolision mit einem plötzlich auftauchenden Hindernis nicht durch ein Bremsmanöver verhindern kann, hat man gegen das Sichtfahrgebot verstoßen und trägt eine Mitschuld.


    Wie gesagt, dass soll die Verantwortung des Radfahrers nicht schmälern.
     
  8. OciMan

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    Die Fahrrad fahrer sind ein großes ärgernis für uns und man kann sich noch soviel aufregen es bringt nix, wenn ich dazu komme bekommt der Radler von mir auch immer was zuhören.

    Selbst bei Nebel denken die Leute nicht daran mal das Licht anzumachen wenn sie auf die Straße fahren (hatte ich heute morgen erst).

    Im übriegen kamm grad in den NDR Nachrichten ein Bericht wo ein GTI Fahrer zwei Rentner auf Fahrrädern auf einer dunklen Bundesstraße nicht gesehn hat und über fuhr sie beide waren nicht erkennbar von weitem.
     
  9. #8 Octarius, 09.11.2011
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    Was wäre gewesen, wenn dort ein Fussgänger gelaufen wäre, der gar kein Licht besitzt?
     
  10. #9 Octi2007, 09.11.2011
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    ohje, was ich mich über sowas schon aufgeregt habe...
    Ich fahre nun seit ca. 12,5 Jahren Auto; und die Radfahrer die ich wegen (sagen wir mal diplomatisch) mangelhafter Beleuchtung fast übern Haufen gefahren hätte kann ich fast nicht mehr zählen.

    Am liebsten könnte ich denen jedesmal ein paar Takte erzählen; aber die Reaktion sind sehr oft ähnlich dessen, was der TE hier so nett geschilder hatte... (von wegen Rektum und reinigen usw.)

    Am meisten ärgert mich, dass man als Autofahrer dann meist doch immer der dumme ist wenn was passiert. Und das gleich auch noch in mehrfacher Hinsicht.
    1. Ist man ja gegenüber dem Radfahrer der Stärkere und muss demzufolge besondere Vorsicht walten lassen; was nicht selten zur Hauptschuld eines Unfalls führt; davon abgesehen müsste man dem Radfahrer seine Fahrlässigkeit anschließend erstmal nachweisen. Zum Thema gerichtliche Haftbarkeit kann ich nur sagen: Klar muss man als Autofahrer gerade im Dunkeln besonders vorsichtig und vorausschauend fahren (was von den wenigsten - zumindest in Hessen - getan wird - aber ALLE Verkehrsteilnehmer haben eine Sorgfaltspflicht. Und an die haben sich auch Fussgänger oder Radfaher zu halten.
    2. Muss man im Extremfall mit dem Gedanken leben einen Menschen überfahren und verletzt; schlimmstenfalls sogar getötet zu haben. Und diese Gewissensbisse kann einem auch kein Gericht nehmen; selbst wenn man von jeglicher Schuld in rechtlicher Sicht freigesprochen würde.

    Meine persönliche Meinung:
    Auch hier wird viel zu wenig kontrolliert; das gilt aber für alle Verkehrsteilnehmer - egal ob Rad- Auto- Motorrad- oder LKW-Fahrer. In jedem Bereich gibt es Menschen die sich vorbildlich verhalten (zähle mich da auch übrigens auch nicht immer dazu) und welche wo einem nur noch der 2. Kopf zum schütteln fehlt...

    Letztendlich ist der Hauptleidtragende dann doch derjenige der den urprünglichen Fehler gemacht hat. Denn im direkten Kampf Auto gegen Radfahrer würde ich auf Sieg Auto tippen.

    Wie wäre es, wenn man als Fussgänger eine Warnweste trägt wenn ich in der Dunkelheit auf unbeleuchteten Straßenstücken unterwegs bin. Und da unbeleuchtete Wege meist nur außerorts zu finden sind stellen sich mir gleich 2 Fragen
    1. Was hat der Fussgänger im Dunkeln dort zu suchen
    2. Warum läuft er nicht, wie vorgeschrieben, LINKS !!! Denn dadurch, dass er mir entgegenkommt kann ich ihn schon wesentlich eher und besser erkennen. Abgesehen davon nimmt er mich eher war und kann (sofern für ihn möglich) kurz stehen bleiben und ein Stück von der Straße gehen. Trägt er jetzt noch eine Warnweste kann ich ihn 20 Meilen gegen den Wind sehen...

    Gruß
    Octi
     
  11. Redfun

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    Wenn ich Radfahrer bin, hab ich Licht plus einen Helm der britischen Polizei. Als Autofahrer pass ich auf, wie Du es getan hast, was am linken Strassenrand passiert (in Deinem Falle am rechten).
     
  12. #11 Octarius, 10.11.2011
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    @Okti2007

    Es gibt genug Gelegenheiten, bei denen man unerwartet eine Strecke zu Fuss zurücklegen muss und darauf nicht vorbereitet ist. Hast Du schon jemals abends eine Warnweste mit Dir herumgetragen, um sie dann im Fall der Fälle anzulegen?

    Natürlich rede ich von Fussgängern auf Deiner Spur. In welche Richtung sie laufen ist doch egal und nur weil Dich das Gesicht anlächelt sind sie nicht unbedingt so viel besser zu sehen.

    Als Autofahrer hat man das Sichtfahrgebot und es kann immer sein, dass ein unbeleuchtetes Hindernis voraus ist, egal ob es ein fahrendes Fahrrad mit Beleuchtung ist oder ein stehendes Fahrrad ohne Strom, genau so wie es der Gesetzgeber vorschreibt. Der Radler macht natürlich einen Fehler wenn er unbeleuchtet unterwegs ist, der Autofahrer aber auch wenn er diesen über den Haufen fährt.
     
  13. #12 orso-ch, 10.11.2011
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    1. Es gilt die Kausalhaftung, d.h. die Versicherung des Autofahrers zahlt immer. Ist der Autofahrer ohne Schuld, hat dies für ihn keine negativen Auswirkungen, also keine Prämienerhöhungen. Ist der Radfahrer mitschuldig, wird die Versicherung auf ihn Regress nehmen.

    2. Auch bei den Autofahrern gibt es schwarze Schafe wie auch bei den Motofahrern. Es gibt die, welche nachts und in Tunnels ebenfalls ganz oder teilweise ohne Licht rumfahren. An Zebrastreifen nicht anhalten, um dem Fussgänger den Vortritt zu lassen. Am Kreisel und beim Rechtsabbiegen die rechte Fahrbahn für den Radfahrer sperren oder auf dem Fahrradweg bzw. -steifen parkieren. Keinen Blinker und keine Höchstgeschwindigkeit kennen, etc.

    Ein Forenmitglied, das Rad und Auto fährt.
     
  14. #13 Octi2007, 10.11.2011
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    Um ehrlich zu sein, weiß ich nicht, ob du meine Worte richtig verstanden hast.
    Es bestreitet gar keiner, dass auch ich (bzw. gerade ich) als Autofahrer eine besondere Verantwortung trage auch auf unbeleuchtete Hindernisse zu achten.
    ABER: Auch als Fussgänger und Radfahrer ist man Verkehrsteilnehmer und hat sich verflucht nochmal an die Bestimmungen der StVo zu halten. Erst recht wenns um die eigene Sicherheit; mehr noch ums eigene Leben geht.
    Dazu zählt u.a. auch das man als Fussgänger außerorts links läuft um eben herannahenden Verkehr besser erkennen zu können. Immer getreu dem Motto: Mit der Nachlässigkeit der anderen rechnen.
    Natürlich hast du recht, dass man auch unvermittelt in eine Situation kommen kann wo man nicht unbedingt geeignetes Zubehör dabei hat. Auch mir ist das schon so gegangen. Was hab ich getan. Ich bin links gelaufen und wenn ein Auto kam hab ich mich von der Straße in Richtung Graben verpisst...
    Und als Radfahrer muss ich mich (genau wie als Autofahrer auch) eben auf alle Eventualitäten vorbereiten. Und genauso wie ans und ins Auto eine funktionierende Beleuchtung (auch nicht selbstverständlich), ein SANI-Kasten, ein Warndreieck und ne Weste gehört, so gehört eben ans Fahrrad auch eine funktionierende Lampe und im Idealfall an den Radfahrer auch ne Weste. Und es KANN nicht zuviel verlangt sein, zumindest für funktionierendes Licht so sorgen. Nur so hat man als Autofahrer überhaupt ne Chance den Verkehrsteilnehmer zu sehen.

    Gruß
    Octi
     
  15. ALWAG

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    Genau das, was du gemacht hast, ist in Österreich Gesetz:
    Fußgänger haben außerhalb des Ortsgebietes den linken Fahrbahnrand zu benützen. Das gilt bei Tag oder bei Nacht.
    Es hat den Sinn, daß der Fußgänger den Autofahrer früher sieht (weil er ihm auf seiner Seite ja quasi entgegenkommt). Daher kann der Fußgänger darauf regieren, wenn der Autofahrer nicht ausweicht, indem er gegebenenfalls in den Straßengraben ausweicht. Ist halt immer noch besser als tot. ;)
     
  16. #15 Martin aus O-wieck, 10.11.2011
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    Martin aus O-wieck Guest

     
  17. #16 Corvus Corax, 10.11.2011
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    Ich habe ein sehr gutes und korrekt eingestelltes LED-Licht am Fahrrad, das auch eine Tagfahrlichtfunktion hat. Letzte Woche maulte mich ein Autofahrer an, weil das Licht zu hell sei … :wacko:
     
  18. #17 Octi2007, 11.11.2011
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    So, nun muss ich mir aus aktuellem Anlass mal Luft machen...
    Heute fuhr ich gegen 19:30 Uhr von Arbeit nach Hause. Es war stock finster. Die Strecke führte über eine 4-spurige BUNDESSTRASSE mit Standstreifen.

    In unserer Fahrtrichtung: eine deutlich kleinere, kaum befahrene Straße führt baulich getrennt direkt paralell zur Bundesstraße
    Auf der anderen Straßenseite (durch Ampeln gut zu erreichen; bin da selbst schon mit dem Fahrrad gefahren): Ein ebenfalls baulich komplett von der Bundesstraße getrennter RADWEG.

    So, und nun dürft ihr mal raten.
    Ein Fahrradfahrer(in) fährt OHNE LICHT auf dem STANDSTREIFEN der BUNDESSTRASSE.

    Soviel zum Thema Verantwortungsbewusstsein von Fahrradfahrern. Mehr Fahrlässigkeit geht meines Erachtens nicht. Ich wünsche niemanden was schlechtes; aber sowas gehört ordentlich bestraft. Auf welchem Wege auch immer. Und da brauch mir auch keiner zu kommen von wegen: Der Autofahrer muss auch auf unbeleuchtete Hindernisse achten und so´n Mist. Wenn 1. ein Radweg da ist, dann hat der Radfahrer den GEFÄLLIGST zu nutzen und 2. idealerweise auch noch mit LICHT.

    Sorry, das musste jetzt echt mal raus....

    Gruß
    Octi
     
  19. #18 Corvus Corax, 14.11.2011
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    Zu 1.: Nur wenn es zumutbar ist. Teilweise sind die sog. Radwege in einem derart schlechten Zustand, dass das unzumutbar und sogar gefährlich ist - und dann muss der Radler ihn NICHT benutzen! Dennoch würde ich mit dem Fahrrad jeden sogar dieser Wege einer 4-spurigen Bundesstraße vorziehen, denn da hat ein Fahrrad tatsächlich in keinem Fall etwas verloren.
    Zu 2.: gebe ich dir VOLL und GANZ Recht
     
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  21. #19 Octi2007, 14.11.2011
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    in diesem Falle muss ich dir recht geben; aber um das aufzuklären:
    Direkt neben der Bundesstraße geht eine deutlich kleinere und zu 95% weniger befahrene Straße, die auch als solche (ebene Teerstraße ohne Bodenwellen) ausgebaut ist. Auf der anderen Straßenseite führt ebenso gut ausgebauter Radweg entlang. Beides paralell zur Bundesstraße.

    Gruß
    Octi
     
  22. #20 Corvus Corax, 16.11.2011
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    Solche Spinner gibt es immer mehr und ich ärgere mich als Radfahrer selbst noch mehr über diese Deppen. Weil diese A…löcher unseren Ruf bestimmen und zu oft dazu führen, dass man uns alle für so irre hält.
    Ich leg mich mit solchen Radlern auch regelmäßig an - leider bisher ohne Erfolg.
    In diesem Punkt wünsche ich mir tatsächlich mehr Kontrollen für Radfahrer. Die müssten sich nur mal in der Nähe von Schulen postieren und könnten sowohl die jungen mit ihren z.T. absolut verkehrsunsicheren Rädern aus dem Verkehr ziehen und die Eltern, die ihre Kinder mit einem solchen Rad losziehen lassen gleich mit dazu. Ich beobachte das seit Jahren allmorgendlich, wie Eltern ihre Kinder aus der Garage im Dunkeln mit einem Fahrrad, das gar kein Licht besitzt, z.T. noch nicht einmal Reflektoren. Darauf freundlich angesprochen, reagierten bisher alle patzig, das würde mich gar nichts angehen. Ich spreche nicht von einer heruntergekommenen Gegend - im Gegenteil! Mir bleibt dann einfach nur noch der Satz: "Ist ja kein Problem, wenn das Kind nicht gesehen und tot gefahren wird, dann macht man halt ein neues".
     
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