geschwindigkeit auf tacho und mfa

Diskutiere geschwindigkeit auf tacho und mfa im Skoda Fabia I Forum Forum im Bereich Skoda Forum; hi! mich hat mal interessiert ob die geschwindigkeitsmessung in der mfa mit der tachomessung gekoppelt ist oder nicht. dazu habe ich dann bei...

klausi88

Guest
hi!

mich hat mal interessiert ob die geschwindigkeitsmessung in der mfa mit der tachomessung gekoppelt ist oder nicht. dazu habe ich dann bei einer konstanten geschwindigkeit den resetknopf gedrückt, wodurch die durchschnittsgeschwindigkeit ganz neu gemessen wurde. da ich ja unverändert gefahren bin, wird also für den anfang der momantan geschwindigkeitswert angezeigt.

dabei fällt mir auf:

180 tacho = 170 mfa
210 tach = 198 mfa

usw. die abweichung beträgt also so 10-12 km/h

meine frage jetzt: messen die beiden geräte die geschwindigkeit unterschiedlich, oder ist vielleicht die in der mfa die korrekte und die beim tacho wird einfach ein bischen höher gedreht, weils so vorgeschrieben ist?

und kann man vielleicht auch in der mfa eine einstellung vornehmen, dass man die aktuelle geschwindigkeit da angezeigt bekommt? schliesslich scheint der BC ja die korrekte und aktuelle geschwindigkeit zu "wissen", nur er zeigt sie nicht an. wäre ja praktisch...

gruß, klausi
 

octavius

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Klausi, hast Du den 1,6l?


Dir kann geholfen werden!

Zu Deinem Entsetzten kann ich Dir mitteilen, dass die MFA-Geschwindigkeit die fast korrekte ist!

Ich habe vor 1/2 Jahr mal gemessen:

mir MFA GPS Tacho und VAG-COM Diagnose.
Die MFA-Anzeige entspricht fast den den Werten die man auch über VAG-COM erhält. Theoretisch müsste die Klima im Kanal 16? (noch nie probiert) dann auch diese Werte anzeigen!

hier meine Daten

Tacho----- MFA--------GPS--------Prüfstand
030----------------------------------028,6
050--------047--------46,5--------047
060----------------------------------056,5
080--------076--------76----------075,6
100--------095--------95,6------- 095,6
120--------114--------113,8------114
140----------------------------------134
160--------152--------152,6------153,8
180----------------------------------174,5
200--------192--------194,5------194,8
210---------------------204
220---------------------209
226---------------------216

Die Prüfstandswerte habe ich aus dem Tachoeichnungsprotokoll berechnet.

D.h., die MFA zeigt ein klitze kleines Bisschen zu wenig!
 

Benni

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Die MFA ist relativ genau, ich hab das mit einem Gewissen Foto welches von mir auf der Autobahn geschossen wurde vergleichen können *g*

Ist kaum abweichung vorhanden 5 kmh glaub ich.
Und die amtliche Messung mit geeichtem gerät werd ich ned in frage stellen so gerne ich auch wollte *g*

Benni
 

klausi88

Guest
@octavius:

nein, ich habe den 1.9 tdi, wie auch in meinem profil steht *gg* :-)

dass die mfa genau ist, davon gehe ich aus, weil moderen autos die geschwindigkeit super messene können, die tachos sie einfach nur falsch anzeigen.

es geht mir jetzt darum, ob man die mfa irgendwie umprogrammieren kann bzw. ob es "geheime" zusatzfunktionen gibt, so dass ich mir in der mfa die aktuelle geschwindigkeit anzeigen lassen kann, damit ich nicht auf den tacho (der ja falsch geht) angewiesen bin.

gruß, klausi
 

octavius

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klar, wenn Du mehrere Monate nichts weiter zu tun hast, über das entsprechende know how und die entsprechende Technik verfügst, kannst Du alle Steuergeräte und sämtl. Elektronik, die einen eigene CPU nebst PROM besitzten, ändern.
:narr:

Einige haben das schon durchgezogen:

http://www.zusatzinstrumente.de/projekte-d.html

Das läuft aber nicht bei unseren neuen Wagen (da gehts über CAN), ist aber in Planung.

Prinzipiell könntest Du auch eine Hardware+Software bauen/programmieren, die den CAN-Bus befragt, um das Geschwindikeitssignal zu holen.

Du brauchst dazu ein C2-Control (MC von Conrad) und viel Wissen.

Du kannst Dir aber auch für 199€ von Inpro ein Head-Up-Display holen, dass lässt sich eichen und bringt die die Geschwindigkeit auf die Frontscheibe.

Das Thema steht hier irgendwo oder im octavia-forum.
 

Daniel

Guest
Nur mal so nebenbei der Tacho geht nicht falsch, er geht einfach nur vor.

Und das gewollt, denn der Tacho wird mit den selben Daten gefüttert wie die MFA und der KM Zähler. Aber der KM Zähler geht trotzdem nicht irgendwannmal falsch, und die MFA errechnet die Durchschnittsgeschwindigkeit auch fast exakt.

Ist halt so gewollt, und ehrlichgesagt kann ich immernochnet verstehen warum denn der Tacho richtig gehen muß??
 

octavius

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weil es einige freundliche Zeitgenossen gibt, die z.B auf einer 120/130er Strecke blitzen.
Und mit genau gehendem Tacho kann man auf einer 130er getrost 135 Tacho fahren, statt bei 145 Angst zu haben, doch drüber zu sein.

Bei meinem BMW zeigt der Tacho 120 an und ich fahre 120. Er fängt erst bei 255 an zu lügen, wo es nur 250 sind. Aber das geht noch.
 

toaster

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Und wie wäre es sich einfach mal völlig uncool an die 130 laut Tacho zu halten?

Ach ja, das kostet ja Unmengen an Zeit...

Eine Antwort wie "Perfektion" hätte ich akzeptieren können, bei sowas kann ich nur mit dem Kopfschütteln und wieder einmal sagen "pro mpu"...
 

octavius

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wenn Du am Tag zu etlichen Kunden musst und Termine halten solltst, ist es billiger die Strafzettel zu zahlen, als Kunden zu verprellen.
 

SkodFather

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und wenn das thema nicht gleich wieder die kurve bekommt, ist es geschlossen *zaunpfahlwink*
wieso stossen alle geschwindigkeitsthemen immer gleich auf?
 

toaster

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Dann bleibt nur noch die Möglichkeit eines Fahrradtachos. Wird ja im Motorradbereich sehr gerne gemacht. Lässt sich auch mehr als genau einstellen.

Montage ist zwar am Auto etwas aufwändig, aber z.B. an der Antriebswelle durchaus machbar. Bereits bei Oldtimern im Einsatz gesehen.

Gruss,
Markus - selbst ab und an im Außendienst, trotzdem keine Hektik
 

Daniel

Guest
Also in unseren Geschäftswägen haben wir alle ein Handy samt Freisprecheinrichtung. Und damit rufe ich alle Kunden an, bei denen ich mich verspäte ;-), zudem sorgt schon eine vernüftige Besuchsplanung für weniger Streß (was einige Geschäftsleute kaum hinkriegen) ... also ich krieg das so hin ;-)

Zumal dieser Tanz am Abgrund eh ziemlich scheinheilig ist, entweder man fährt richtig und kassiert keinen Strafzettel, ODER man ist sich der Geschwindigkeitsüberschreitung bewußt und nimmt den Strafzettel in kauf.

Ich persönlich fahre auch nicht immer richtig, nur wenn ich erwischt werde dann weiß ich warum.
Zudem muß man sagen, wenn ich zu schnell fahre (inkl. MwSt sozusagen) dann weiß ich das ich zu schnell bin und knapp drüber. Aber eben nur in etwa da die Abweichung nicht konstant ist.
Wenn ich das ganze aber mit einem exakten Tacho mache dann ist es ja schon richtig vorsätzlich.

Aber das Auto als Wiedergutmachung für schlechtes Zeitmanagement hernehmen, ich weiß ja net.
 

SkodFather

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bevor dieses thema "feuer fängt" und wegen unnötigen kommentaren, die nicht zum thema passen, ausartet, möchte ich bitten, entweder etwas passendes beizutragen oder einfach den mund bzw. die finger zu halten! danke!

thema ist immer noch der unterschied zwischen geschwindigkeit auf tacho und mfa und wie man eventuell eine mfa-daueranzeige hinbekommen könnte!
 

dan

Guest
Also dann wieder zum Thema.

Ich find auch das ein Tacho möglichst genau gehen sollte. In früheren Zeiten mit Tachowelle und der ganzen Mechanik war das sicher nicht so einfach.
Bei einem rein elektronischen Messinstrument sehe ich aber nicht ein warum ich mit einer Toleranz von teilweise deutlich über 5% leben soll. Und wenn andere Hersteller ,wie Octavius sagt das mit einer deutlich geringeren Toleranz hinbekommen frage ich mich was uns VW da eigentlich für einen Schrott angedreht hat.
Mein Tacho zeigt übrigens schon bei 100km/h fast 5km/h zu viel an und das finde ich schon recht fett.

CU Dan
 

rotti

Guest
Mahlzeit!

Das mit dem Zusatzinstrument für den Fabia ist eigentlich garnicht mal so schwierig. Da ich E-Technik studiert habe und mich genau mit µC und CAN-Bus auskenne, habe ich vor kurzem mal angefangen, so ein Zusatzgerät zu entwickeln.
Auf dem Notebook läuft die Sache schon ganz gut. D.h. da sehe ich schon alle Daten grafisch und numerisch angezeigt. Die Portierung auf einen µC wird allerdings noch etwas dauern.
Ich habe vor, dazu demnächst mal etwas auf meiner Homepage zu schreiben. Sobald es was Neues dazu zu berichten gibt, werde ich es aber auf jeden Fall hier ins Forum stellen.

greetz,
rotti.
 

KleineKampfsau

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So, noch mal zur Anzeige Tacho --> MFA beim Fabia Combi Tdi mit 195/50/15.

Tacho MFA

50 km/h 47 km/h
80 km/h 76 km/h
100 km/h 96 km/h
160 km/h 153 km/h
180 km/h 172 km/h
228 km/h 219 km/h (das war das höchste, was der Tacho je angezeigt hat)

Da ich vor kurzem meine Tachofolie umgebaut habe, musste ich mit dieser Methode den Tacho neu einstellen. Allerdings sind Messfehler im 1 km/h - Bereich einzukalkulieren.

Andreas :headbang:
 

saVoy

Skoda ade
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Mal ne kurze Frage am Rande. Bei den meisten Fabias geht der Tacho bis 220. Auf einigen Fotos sieht man aber auch Tachoscheiben bis 240. Hat die nur der 2.0 oder ist das etwa schon eine kleine Anspielung auf den Fabia RS??

Savoy
 

KleineKampfsau

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@savoy

bis 75 PS --> Tacho bis 200 km/h
100 PS TDi --> Tacho bis 220 km/h
100 PS 16 V + 2.0 --> 240 km/h

warum das so ist, keine Ahnung, denn beim 55 kw und Tdi sind die Skalen recht knapp bemessen, es sei denn, man(n) hilft nach :D.

Andreas :headbang:
 

?

Guest
Schein und Sein: Selbst in modernen Autos funktioniert die Tempoanzeige nie ganz genau. Warum ist es so schwierig, die exakte Geschwindigkeit zu ermitteln?

Der Selbstbetrug 'Tempo laut Tacho' ist so alt wie das Auto selbst. Doch wie kommt es eigentlich zu den Differenzen zwischen echter Geschwindigkeit und Tachoabweichung? Zum einen durch die Messmethode. Beim Käfer wurde das Tempo noch an der Radnabe gemessen. Jede Umdrehung mechanisch über eine Welle in die Tachoanzeige übersetzt. Abweichungen sind dabei naturgemäß hoch. Bei moderneren Fahrzeugen wird deshalb die Geschwindigkeit am Getriebe gemessen. Ebenfalls über eine Welle oder elektronisch per Kabel. Damit wird die Messung zwar genauer, aber auch noch nicht exakt. Das wissen Polizei und Juristen. Deshalb verbietet die Richtlinie 77/433/EWG generell nur eine Tempo-Unterschreitung. Niemals darf der Tacho weniger anzeigen, als tatsächlich gefahren wird.

Großzügiger sieht es bei der Voreilung aus, der Tempo-Übertreibung. Ist der Wagen vor dem 1.Januar 1991 zugelassen, darf der Tacho in den beiden oberen Dritteln seiner Anzeigenskala (mindestens jedoch ab 50 km/h) bis zu sieben Prozent vom Endwert abweichen. Das bedeutet: Bei einem Tacho bis 250 km/h ist eine Abweichung von 17,5 km/h erlaubt. Noch großzügiger messen Fahrzeuge, die nach dem 1.Januar 1991 erstmals zugelassen wurden: Die maximale Abweichung beträgt zehn Prozent plus 4 km/h. Bei gefahrenen 130 km/h protzt dann das Display mit 147 Kilometern.

Ist Tempomessung eine Kunst? Oder warum hat die Ungenauigkeit System? Technisch ist das Messen kein Problem, doch Präzision ist teuer. Geräte, die zur Feststellung von Beschleunigung, Elastizität und Höchstgeschwindigkeit verwendet werden, kosten rund 15.000 Mark. Aber weder Polizei noch Hersteller oder Kunden verlangen diese Genauigkeit, allen reicht ein Toleranzwert. Doch davon gibt es reichlich. Denn auch die Getriebemessung geht von Standardwerten wie der Reifengröße aus. Ein Wechsel der Marke verändert den Abrollumfang. Zwar sind die Fertigungstoleranzen bei der Reifenproduktion gering, doch die Vorschriften erlauben eine Toleranz von plus 1,5 bis minus 2,5 Prozent. Zudem gibt es Unterschiede zwischen Sommer- und Winterreifen. Mit der Zeit nutzt sich auch das Profil ab und reduziert den Abrolldurchmesser.

Falscher Luftdruck? Noch eine Fehlerquelle, die ebenso wie eine unterschiedliche Beladung verschiedene Reifenaufstandsflächen und andere Tachowerte ergibt. Selbst die Tachoproduktion unterliegt Toleranzen (max. 1,5 %). Das alles hebt sich gegenseitig auf oder summiert sich - wie schnell wir wirklich fahren, ist anhand der Tachoanzeige nur zu schätzen.

Das tun Schnellfahrer nur zu gerne und greifen frisch ertappt zur Ausrede: 'Der Tacho spinnt.' Dieser Trick zieht nur leider nicht, denn zu langsam geht ein Tacho nie. Eher zu schnell. Nur wegen möglicher Messungenauigkeiten der Polizei werden deshalb magere drei Prozent Toleranz abgezogen. Wer vorm Tritt aufs Gaspedal wissen will, wie viel sein Tacho schummelt, kann neuere Fahrzeuge per Diagnosegerät auf Toleranzen messen lassen (ADAC und Markenwerkstatt). Von Stoppuhr und Leitpfosten im Selbstversuch ist abzuraten - denn auch dabei sind Toleranzen garantiert.
 

?

Guest
Hier noch eine Info vom ADAC zum Thema Tachoabweichung:



Funktion, Anzeigegenauigkeit, gesetzliche Vorschriften
Tachometer:


Wie genau müssen die Anzeigen von Tachometer und Kilometerzähler sein? Dass sie mehr oder weniger deutlich "voreilen"- dies ist bekannt. Warum das so ist und welche Abweichungen gesetzlich zulässig sind, das erfahren Sie hier.

Die Technik
Geschwindigkeit und zurückgelegte Wegstrecke ergeben sich zunächst einmal aus der Umdrehungszahl des Autorades auf der Fahrbahn. Die weitere Umsetzung ins Instrument erfolgte bis in die 90-iger Jahre mittels biegsamer Welle ("Tachowelle"; mit Abnahme der Drehzahlinformation über den Radantrieb vom Getriebe). Weitgehend durchgesetzt haben sich mittlerweile elektronische Systeme - hier liefern Sensoren an den Laufrädern die Informationen. Die Darstellung der Werte kann sowohl über ein Zeiger-Instrument als auch digital mittels Flüssigkeitskristallen erfolgen.

Faktoren, die die Anzeigegenauigkeit beeinflussen
Die wesentliche Ursache für einen recht großen Spielraum in der Anzeigegenauigkeit ist beim Reifen zu suchen - und der liefert ja, wie erwähnt, durch seine Umdrehung das Ausgangssignal. Produktionstechnisch ist im Reifenbau beim "Abrollumfang" ein Toleranzbereich von + 1,5 % bis - 2,5 % vom sog. Nennmaß zulässig. In derselben Größenordnung liegt dann auch die Geschwindigkeitsabweichung am Instrument - je kleiner der Reifenumfang, desto schneller dessen Drehzahl, desto mehr zeigt auch der Tacho an. Der Abrollumfang verändert sich zwangsläufig auch über den Reifenverschleiß: Eine um 3 mm reduzierte Profiltiefe kann zu 1 % Abweichung führen, auch der Reifenluftdruck sowie der "Schlupf" zwischen Reifen und Fahrbahn können sich messbar auswirken.

Gesetzliche Vorschriften
Trotz der genannten Ungenauigkeitsfaktoren darf nie weniger als die tatsächlich gefahrene Geschwindigkeit angezeigt werden (wichtig für die Einhaltung von Tempolimits). Der notwendige Toleranzbereich der Anzeige muss also nach "oben" verlagert werden, d.h. angezeigt wird grundsätzlich mehr als die tatsächlich gefahrene Geschwindigkeit.

Gesetzlich zulässig ist eine Voreilung von 10 % zuzüglich 4 km/h (§57 StVZO). Bei 50 km/h darf die Voreilung also bis zu 9 km/h, bei Tempo 100 bis zu 14 km/h betragen. Diese recht großzügigen Toleranzwerte sind eine Folge der Angleichung europäischer Bauvorschriften (hier: Richtlinie ECE R-39).

Beim Wegstreckenzähler ist (§ 57 StVZO) die maximal zulässige Abweichung auf 4% beschränkt.

Ablesbarkeit niedriger Geschwindigkeitsbereiche
Mit der Einführung von "Tempo 30"-Zonen und verkehrsberuhigter Bereiche (dort gilt "Schrittgeschwindigkeit") hat der Begriff "Anzeigegenauigkeit" eine besondere Bedeutung bekommen. Wie gut sind derart niedrige Werte eigentlich ablesbar?

Im allgemeinen sind bei aktuellen Automodellen die Skalen im unteren Bereich so stark "gespreizt", dass zumindest die "30" - Markierung deutlich ablesbar ist. Zur "Schrittgeschwindigkeit" können Zeigerinstrumente, mit wenigen Ausnahmen, meist keine deutliche Angabe liefern (nur Digital-Anzeigen sind hier noch auskunftsfähig). Das ist einerseits ein Manko, andererseits müsste ein Autofahrer auch gefühlsmäßig in der Lage sein, die Geschwindigkeit eines Fußgängers einzuschätzen.

Quelle
 
Thema:

geschwindigkeit auf tacho und mfa

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