Geschwindigkeit auf Autobahnen

Dieses Thema im Forum "sonstige Autothemen" wurde erstellt von FavoritLX, 10.07.2004.

  1. #1 FavoritLX, 10.07.2004
    FavoritLX

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    Wie siehts eigentlich aus, auf deutschen Autobahnen gibt es doch keine Geschwindigkeitsbegrenzung oder? Naja ausgenommen mal von den geschwindigkeitsbeschränkten Strecken... Die Richtgeschwindigkeit von 130km/h ist ja allgegenwärtig aber man kann doch tortzdem so schnell fahren wie man möchte, oder?
    :frage:
    mfg favoritlx
     
  2. AdMan

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  3. skomo

    skomo

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    Theoretisch schon, außer eben da, wo begrenzt wurde (130, 120, 100 km/h).
    Praktisch dreht Dir mittlerweile fast jede Versicherung einen Strick daraus, wenn Du bei Richtgeschwindigkeit 130 schneller fährst und dabei einen Unfall bzw. daran beteiligt bist.

    skomo
     
  4. #3 dark-marc, 10.07.2004
    dark-marc

    dark-marc Guest

    Wenn ich mich richtig erinnere, dann bist du ab 150 km/h mit einer Schadensbeteiligung von 50% dabei, wenn Du in einen Unfall verwickelt wirst, Du aber unschuldig bist.
     
  5. #4 FavoritLX, 10.07.2004
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    Um die Versicherung geht es mir hier ja gar nicht. Mein Kumpel miente nur das auf Autobahn 130 ist weil das ja die Richtgeschwindigkeit ist! Aber meiner Meinung nach kann man ja so schnell fahren wie man will außer bei Beschilderung...
     
  6. saVoy

    saVoy
    Moderator

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    Hast Recht, wenn man das Risiko eingehen will vmax zu fahren,ist das ungestraft möglich. Mit nem Favi ist man ja sowieso nicht weit von der Richtgeschwindigkeit entfernt, wie ich mich noch gut erinnern kann. :D
    ....Ich habe noch nie davon gehört, dass jemand auf einer freigegebenen Strecke wegen zu hoher Geschwindigkeit geblitzt wurde. Versicherungstechnisch wurde ja schon einiges dazu gesagt.

    Savoy
     
  7. Benni

    Benni

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    jop richtgeschwindigkeit ist einfach nur ne empfehlung.

    an bergen und so wird diese auch gern mal auf 110 herabgesetzt oder so.

    Wäre die 130 pflicht machen für mich die runden rot eingerahmten 130 nicht wirklich sinn.

    Benni

    P.S. wenn die pozilei nach nem unfall fragt wie schnell man war sollte man tunlichst vermeiden 250 zu sagen oder so... aber das bekommt man dann meisst auch vom beamten zu hören das es klüger wär 130 zu sagen ;)
     
  8. #7 sgtm.rubin, 11.07.2004
    sgtm.rubin

    sgtm.rubin Guest

    @benni

    Heute wird mit Bremsspuren, Einschlagpunkten und Fahrgestellverschiebungen mit ziemlich genauer Sicherheit (zu 70%, anerkannt vor Gericht) deine "Unfallgeschwindigkeit" ermittelt. Klar ist es besser zu sagen, ich bin 130 km/h gefahren. Wenn wir dir aber anschliessend beweisen können, dass du effektif mit 180 km/h gefahren bist, kann die Polizei gegen dich ein Verfahren wegen "Irreführung der Rechtspflege" einleiten. Bei uns in der Schweiz ist es jedenfalls mal so. Könnte mir denken, dass die Deutschen das genau so sehen.
    :deal:

    Schöne Grüsse aus der Schweiz :gruenwink:
     
  9. #8 Marccom, 11.07.2004
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    Das hängt vom Einzelfall ab....das kann man pauschal nicht so verallgemeinern. Es kommt immer darauf an, in wie weit die allgemeine Verkehrssituation zum Unfallzeitpunkt sich rekunstruieren lässt und in wie weit man dem/den Verkehrsbeteiligten eine "unangemessene Fahrweise" nachweisen kann.

    Wer auf der AB mit 250 km/h einen Unfall verursacht, wird sich diesen Vorwurf wohl gefallen lassen müssen und auch dementsprechende Konsequenzen tragen. Aber generell ab 150 km/h 50%?....nein...soweit sind wir dann doch noch nicht!


    Gruß

    Marc
     
  10. #9 KalleChaos, 11.07.2004
    KalleChaos

    KalleChaos Guest

    @marccom: wer mit 250km/h einen unfall verursacht, wird sich wohl nichts mehr gefallen lassen müssen außer das er im zinksarg abtransportiert wird.


    eine generelle 50%ige teilschuld ab 150km/h ist meines wissens nicht im gesetzestext verankert. es wäre auch vollkommen sinnfrei.

    zum ausgangsthema: solange die höchstgeschwindigkeit nicht durch entsprechende schilder beschränkt wird gilt keine beschränkung. die 130km/h ist die sog. richtgeschwindigkeit, die ursprünglich als verkehrsberuhigende "richtschnur" gedacht war.


    kalle
     
  11. #10 Marccom, 11.07.2004
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    Um einen Unfall zu verursachen muss ich nicht unbedingt selbst zu Schaden kommen.
    Siehe MB Testfahrer = KIA-Schubser vor einigen Monaten

    Gruß

    Marc
     
  12. Lucky

    Lucky

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    @Marccom

    Wer mit 250 km/h einen Unfall verursacht, braucht sich in der Regel keine Sorgen mehr,
    um die Versicherung, die Schuldfrage etc. zu machen, der ist nämlich in der Regel :tot:
    :zwinker: :unschuldig:

    Michael
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  13. #12 Marccom, 12.07.2004
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    Ihr wollt mich jetzt wohl vereppeln...oder? :elk::rofl:
     
  14. #13 turbo-bastl, 12.07.2004
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    In Deutschland ist es nicht so, da man sich nicht selbst belasten braucht. Man kann ungestraft Lügen oder die Aussage verweigern, wenn es um einen selbst oder um einen Verwandten/Verschwägerten geht.


    @Marc:
    Es ist ja alles andere als klar, ob dieser Turbo-Rolf, MB-Testingeneur, überhaupt den Unfall versuchacht hat. Wenn im Kia das Kind geschrien hat, die Mutter sich rüberbeugte und dabei die Kontrolle über den Wagen verlor... Nur hätte man dann halt niemanden mehr wegen seines beruflichen und familiären Erfolgs und seines großen Autos aus Neid ruinieren können. Der ganze Prozess war doch reine Inszenierung für BILD & Co. Der Ausverkauf des Rechtsstaats. Das ist Deutschland.

    Aber es zeigt auch: Wer deutlich jenseits der Richtgeschwindigkeit fährt ist in unserer Neidgesellschaft quasi vogelfrei (um zum Thema zurückzukehren).
     
  15. Vito

    Vito

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    Es ging ja auch nur um das Verursachen eines Unfalls im Tiefflug, ohne selber zu schaden zu kommen. Das mit dem Benzfahrer war eben nen Beispiel dafür, wie das möglich ist/wäre.
    :schleimer:
     
  16. #15 sgtm.rubin, 12.07.2004
    sgtm.rubin

    sgtm.rubin Guest

    Hallo Turbo-bastl

    Mit dem bin ich mit dir einverstanden, dass du dich selber nicht belasten musst (Aussageverweigerungsrecht). Aber zu lügen? Dies kann ich nicht von einem europäischen Rechtsstaat glauben. Auch wenn man in Deutschland die Polizei anlügt, um sich einen Vorteil bei einer Strafsache zu beziehen, glaube ich doch schon, dass ein Verfahren eingeleitet wird.(Offizialsdelikt)

    :frage:

    Schön wäre es, wenn einer meiner deutschen Kollegen dazu seine Stellungnahme schreiben könnte!

    Gruss aus der Schweiz :gruenwink:
     
  17. #16 Theresias, 12.07.2004
    Theresias

    Theresias Guest

    Das Problem in unserem armen Deutschland sind nicht zwingend immer die die schnell fahren, sondern i.d.R. die anderen, die sich z.B. beim überholen verschätzen, oder nicht wissen wo der Blinker ist.

    Wer schonmal von Tempo 200 auf 60 runtergebremst hat, inkl. ABS Zündung, der weiß wovon ich rede...

    Richtig gut kommen auch die Brummi Fahrer... obwohl die eben auch nur ihren Job machen, wobei es ein gewisses Maß an Betriebsblindheit auch nach einiger Zeit gibt...

    Sicherlich ist schnell fahren ein Risiko, aber im großteil der Fälle sind es nicht zwingend die "Schnell Fahrer". Am Beispiel des KIA Schubser's lässt sich das ganze nur bedingt erklären, Fakt ist, er hätte nicht abhauen dürfen, aber es ist davon auszugehen, das die Fahrerin des KIA ggf. auch nicht ganz schuldlos ist...

    Es gibt immer 2 Seiten der Medallie.
     
  18. #17 KalleChaos, 12.07.2004
    KalleChaos

    KalleChaos Guest

    @vito: schlechtes und leider konstruiertes beispiel!!! wenn ich, nur weil ich schneller als andere fahre, ein potentieller unfallverursacher bin, dann sollte man das autofahren generell verbieten. denn jeder sonntagsfahrer, der mit 80km/h über die landstrasse fährt und dem sich von hinten ein anderer mit 100km/h nähert, müßte ja zwangsläufig einen unfall bauen.

    zum thema turbo-rolf: auch ein richter macht fehler!!! ich kann niemanden verurteilen, der keinen fehler begangen hat!! aber ich kann jemanden verurteilen, der einen unfall gebaut hat, weil er seinen wagen nicht in jeder situation unter kontrolle hat!!! und wenn sich mir einer mit geschwindigkeitsüberschuss auf der linken spur nähert, dann fahre ich eine spur nach rechts. vor allem, wenn sich auf dieser spur weit und breit keiner befindet. sowas habe ich schon in der fahrschule gelernt!! und schubsen ist eine tätigkeit, die etwas mit heftiger krafteinwirkung und demnach mit berührung zu tun hat. es fand aber keine berührung statt!!!

    sorry, aber ich kann diese künstliche meinungsmache gegen drängler einfach nicht mehr hören!!!!



    kalle
     
  19. R2D2

    R2D2 Guest

    Ziemlich seltsame Meinung ;) Ob Berührung ja oder nein spielt keine Rolle, wenn a) genötigt wird und b) das Verhalten nachweislich zu einer (wenn auch falschen) Reaktion geführt hat; daß es so war, daß die Frau aus Schreck das Lenkrad verrissen hat, ist wohl halbwegs unstrittig. Das größere Thema ist die saubere Beweisführung wer`s war.
     
  20. AdMan

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  21. #19 Marccom, 12.07.2004
    Marccom

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    Hi,

    kleiner Nachtrag zum Turbo-Rolf:

    Der Vito hat da vollkommen Recht. Ich will mich hier in keiner Weise dazu festlegen, ob der o.g. nun einen Unfall verursacht hat oder nicht. Finde die Aufbauschung und den Verlauf der Verhandlungen auch mehr als Fragwürdig und finde, dass man schon dabei gewesen sein müsste, um das abschliessend zu beurteilen.

    Finde dass permanente Trotz-Linksfahren mancher Leute schlimmer und gefährlicher als manche Drängler, wobei zweiteres auch nicht sein muss...vor allem wenn manche bei 200 permanent bis in den Kofferraum kriechen.

    Es sollte nur ein Beispiel dafür sein, dass man mit überhöhter Geschwindigkeit einen Unfall verursachen kann, ohne selbst zu Schaden zu kommen. Ob der Fall "Turbo-Rolf" sicht jetzt tatsächlich so abgespielt hat, soll aus meiner Sicht dabei unerheblich sein. Der Ausdruck "KIA-Schubsen" diente nur als lapidare, lockere kurze Tätigkeitsbeschreibung ( :D)


    Gruß

    Marc
     
  22. #20 dsrazor, 12.07.2004
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    Wenn man aus Schreck das Lenkrad verreisst dann sollte man wohl nicht einmal für die Stadt den Führerschein ausgestellt bekommen. Der Fall sollte selbstverständlich nicht heruntergespielt werden aber wenn ich jedesmal auf der BAB die Böschung suchen würde wenn von hinten 7er, A8 oder S-Klassen anrücken und aufblinken dann könnte ich schon lange keine Tastatur mehr bedienen. Wenn die schon rechtzeitig aufblinken hab ich da auch vollstes Verständnis für, mich würds auch stören wenn ich 250 fahren könnte und son 1,6er Octi mit 190 vor mir "schleicht" :grrr:

    Ob es richtig ist dass ab Geschwindigkeiten von >130 eine Teilschuld angerechnet wird ist meiner Meinung nach ebenfalls fraglich. Musste schon häufiger aus Vmax Vollbremsungen hinlegen nur weil welche net richtig in den Rückspiegel guckn und bei sowas versteh ich nicht, warum ich dann noch dafür aufkommen soll, wenn der Verursacher schiefe Augen hat :nudelholz:
     
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