Gefahrenbremsung durch FrontAssist

Dieses Thema im Forum "Skoda Octavia III Forum" wurde erstellt von TomEdl, 08.08.2016.

  1. TomEdl

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    Folgender Vorfall ereignete sich heute:
    Zweispuriger Tunnel mit 100 km/h beschränkt, ich mit meinem O3 auf der rechten Fahrspur. Der Tunnel liegt im Gefälle weshalb ich ohne Gang und mit deshalb abgeschalteten ACC dahinrolle (Fahrzeug im Beharrungszustand, Tachonadel auf 105 festgenagelt).

    Als ich zum Überholen eines LKWs ansetzen wollte verlor dieser einen Reifen (von der Felge gerutscht oder abgewickelt) und bremst stark. Ich hab die ganze Zeit den herumspringenden Reifen beobachtet (der kam mir gefährlich nahe) und gar nicht mitbekommen, dass ich nicht ausreichend bremste. Plötzlich zieht sich das Pedal nach unten, ABS-rütteln setzt ein und die bekannte rote Aufprallwarnung erscheint mit dem Signalton am Display. Ich bilde mir ein, sogar das proaktive Insassenschutzsystem gespürt zu haben wie es die Gurte anzieht (nicht das normale Einrasten, sondern ein kontinuierliches, aber festes anziehen).

    Ich wusste gar nicht, dass der FrontAssist auch bei so hohen Geschwindigkeiten bei abgeschalteten ACC helfen kann.

    Fazit: Gute Investition und das nächste Mal fester und bestimmter auf die Bremse treten.
     
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  3. #2 NightLight, 08.08.2016
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    das geht bis 130 meine ich
     
  4. #3 OctiIIIELEGANCE, 08.08.2016
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    Front-Assist arbeitet bis zu einer Geschwindigkeit von 210 km/h.

    Die City-Notbremsfunktion arbeitet lediglich bis ca. 35 km/h.

    Und das ACC bis 160 km/h.
     
  5. #4 Fireheart, 08.08.2016
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    Da hat es dir wahrscheinlich echt den Arsch gerettet. Hut ab.

    Ich muss aber ehrlich sagen, das ich ein Verfechter dieser ganzen Assistenzsysteme bin. Immerhin fahre ich ja noch das Auto und nicht umgedreht. Manch einer sieht das anders und schaltet das Hirn beim fahren dann komplett ab bezüglich dieser Systeme.
    Schon oft die letzten Tage erlebt das viele Autos ohne Licht im Regen entgegengekommen sind und so Scherze....

    Meine größte Angst die ich da haben würde, das diese Bremsfunktion auf einmal ohne Grund eintritt und damit nen Unfall auslöst, nur weil man nicht mehr richtig eingreifen kann....

    Vielleicht bin ich aber auch nur die Fahrzeuge gewöhnt, die ich bisher hatte. Nur das nötigste, kein Extra was man nicht wirklich braucht. :/
     
  6. fips4u

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    Irgendwie macht dein Post keinen Sinn.
    Du bist wohl eher ein Gegner dieser ganzen Assistenzsystem, oder? Ein Verfechter tritt für etwas ein, befürwortet etwas.

    Sobald du eine gegenteilige Aktion setzt (beim FA also nur kurz das Gas antippen) wird die Assistenzfunktion deaktiviert.
    In der Praxis schaut das so aus, dass wenn man normal fährt und der FA mal einen kurzen "Fehlalarm" auslöst, zwar das Gepiepse und die Anzeige losgeht, aber mehr schon nicht. Wenn du allerdings eh schon am Bremsen bist, dann kann und wird er dich auch wenn notwendig unterstützen.
     
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  7. #6 Fireheart, 08.08.2016
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    Huch...ich meinte Gegner, ja :D Aber keiner der überzeugt werden könnte.....ich mag halt nicht direkt alles neues :) Sry für die Verwirrung :D

    Mit dem antippen und so, das wusste ich zum Beispiel jetzt nicht. Ich kenn die halt nicht und sträube mich halt immer bei neuen Sachen....gerade wenn die noch so unausgereift sind,

    Hatte vor kurzem auch nen Artikel gelesen, wie einem das Fahrzeug aus keinerlei ersichtlichen Grund auf der BAB der Mittelspur ne Vollbremsung hingelegt hat....das waren bei normalen 120 km/h. Weiß jetzt nicht welche Marke, aber da soll wohl irgendwas über das Erkennungsgerät gekrabbelt oder gelaufen sein, was das ausgelöst hatte. Das da nix weiteres passiert ist, finde ich nen Wunder :(

    Leider liest man aber auch von so Sachen wie von Tom wenig bis gar nichts....kommen immer nur die negativen Sachen zur Sprache :/
     
  8. #7 fips4u, 08.08.2016
    Zuletzt bearbeitet: 08.08.2016
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    Is ja nichts schlimmes passiert ;-)

    Es ist auch für mich mein erstes Auto mit sehr vielen "modernen" Assisstenten. Bin aber sehr positiv überrascht.
    Dass der FrontAssisst fehl-alarmiert ist echt selten (ich glaube 2 - 3 bisher passiert). Evtl. mal, wenn man enger bei einem LKW vorbeifährt (also so, dass dann schon der Spiegel anklappt ;-) )
     
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  9. #8 Fireheart, 08.08.2016
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    Ich müsste mir glaube erstmal nen Wagen vorher 1-2 Wochen Probe fahren, bevor ich mir so einen antun kann....sonst würd ich unterwegs nur noch schreien, Lenkrad loslassen und die Hände vors Gesicht schlagen :D
     
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  10. tehr

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    Kannst Du machen: Lane Assist hält die Spur und bringt den Wagen sicher zum Stehen und schaltet die Warnblinkanlage ein.
     
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  11. #10 Fireheart, 08.08.2016
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    1:0.....ach lasst mich doch :P
     
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  12. TomEdl

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    Ich bin es berufsbedingt gewöhnt, den Status von Fahrzeugfunktionen zu überwachen. So schaue ich nach Einsetzen des Wischers auf den Lichtschschalter, ob die Kontrollleuchte für das Abblendlicht da ist - auch wenn sie sich automatisch einschaltet.

    Das hatte ich tatsächlich einmal, aber nicht in Form einer Gefahrenbremsung sondern in Form eines sehr stark bremsenden ACCs. Da ist mein Vordermann sehr langsam mit Warnblinkanlage auf die Pannenspur gezogen und hat dort dann stark gebremst (hatte wohl einen defekt). Mein ACC hat ihn anscheinend weiter verfolgt und ebenfalls stark in die Eisen gehauen, das habe ich dann aber intuitiv durch Gas geben überstimmt.

    Man muss sich aber schon bewusst mit den Systemen auseinandersetzen.
     
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  13. Foo

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    Das sind dann aber meist Fahrzeuge die über keine automatische Lichtregelung verfügen, oder deren Fahrer (so wie du) sich gegen die Elektronik sträuben und den Lichtschalter statt ihn auf "Auto" zu lassen lieber aus stellen.
    Die Lichtautomatik schaltet spätestens nach ein paar Wischvorgängen das Licht an, wenn es vorher nicht schon durch den Helligkeitssensor ausgelöst wurde.

    Und dann gibt es noch die Gruppe der Fahrer die der Meinung sind das Licht würde zu viel Strom/Benzin/Diesel/Gas/was-auch-immer Verbrauchen und es sei ja noch hell genug.

    OT: Das Phänomen der Fortschritts/Elektronik-/Assistenzverweigerer ist mir durchaus bekannt. Ich kenne z.B. Leute die trotz einer elektr. Heckklappe versuchen diese manuell zu öffnen/schliessen. Gegen den Widerstand des E-Motors!

    Zum Thema FrontAssist: Wie @TomEdl ja nun auch selber geprüft hat (und nur das hattest du vor oder? :D ), bleibt der FrontAssist auch bei deaktiviertem ACC aktiv. Das ist ja auch nur logisch. Man kann ja den FrontAssist auch ohne ACC bestellen und beim ACC handelt es sich um eine Komfortfunktion die mal genutzt wir und mal nicht. FrontAssist ist eine Sicherheitsfunktion, wie z.B. ABS oder ESP, und sollte daher dauerhaft aktiv sein. Wie man hier sieht auch nicht ohne Grund :).

    Eskaliert die FrontAssist-Auslösung bis zum Bremseingriff wird auch immer der Proaktive Insassenschutz aktiv. Sprich die Gurte werden (reversibel) gestrafft und evtl. geöffnete Fenster geschlossen. Ich bin mir nicht sicher ob derart ausgestattete Fahrzeuge zusätzlich auch noch irreversible Gurtstraffer haben, die im Falle einer Airbag-Auslösung aktiv würden, oder ob das durch den reversiblen Gurtstraffer mit abgebildet wird. (@TomEdl Ich empfehle das nicht zu testen :P)
     
  14. TomEdl

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    Sofern auch der entsprechende Menüpunkt im Infotainment "Automatisches Fahrlicht bei Regen" eingeschaltet ist. Daher empfiehlt es sich, bei Beginn des Regens einmal kurz auf den Lichtschalter zu blicken ob die grüne Leuchte eingeschaltet ist - vor allem wenn man nicht alleine mit dem Fahrzeug fährt. Man ist natürlich selbst dafür verantwortlich, dass das Licht bei Regen leuchtet - wer oder was es einschaltet ist egal.

    @Foo
    Ich teste gar nix mehr aus. ;)
     
  15. #14 RPGamer, 08.08.2016
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    Ich habe mittlerweile über 20.000km mit dem Auto abgespult, davon ein Großteil mit aktivem ACC (ich nutze es auch in der Stadt, auf Land, praktisch überall und auch bis zum Stillstand). Um die Längsbeschleunigung meines Fahrzeugs kümmere ich mich praktisch gar nicht mehr (zum Leidwesen meines anderen Autos, welches auf Grund des fehlenden ACC praktisch kaum noch bewegt wird).
    Die beschriebene Situation das er bremst, weil das vorne weg fahrende Fahrzeug die Spur verlassen hat und zügig langsamer wird, kenne ich. Man gewöhnt sich an, die Situation durch ganz leichtes "Gas geben" zu übersteuern; dann bremst nichts. Aber die ersten Male hat mich das schon erschreckt.

    Die Vorwarnung vom Front Assist (= 1. Stufe) hat man tatsächlich häufiger, mal mit Berechtigung, mal ohne, mal komplett ohne Hindernis. Aber da passiert ja nicht mehr, als das es "piept" und die Meldung im Display erscheint. Eine "Anbremsung" vom Front Assist (= 2. Stufe) hatte ich bisher nur zwei Mal. Einmal auf der Autobahn als hinter einer leichten Kurve plötzlich ein Stau auftauchte und mein Vordermann kräftig abbremste. Bevor ich die Situation optisch erfasst hatte, hatte das Auto dies bereits sensorisch getan. Es wäre vermutlich auch ohne Front Assist gut gegangen, aber ich fühlte mich sicher. Beim zweiten Mal war es auf die Auffahrt auf eine Autobahn, als sich mein Vordermann überlegte lieber einen U-Turn zu machen (und ich mit meiner Aufmerksamkeit irgendwo im Gegenverkehr war). Hier wäre es vermutlich ohne Front Assist zumindest eng geworden (gefährliches, unüberlegtes Ausweichmanöver in den Gegenverkehr oder Auffahrunfall).
    Die automatische Notbremsung (= 3. Stufe) hatte ich demzufolge noch nie, wird man vermutlich auch nur sehr sehr selten erleben.

    Dennoch: Ein solches System muss einfach serienmäßig in jedem Fahrzeug verbaut sein! Ich rechne es Mercedes hoch an, das sie dies schon seit Jahren serienmäßig in jedem Modell verbauen! Leider zieht hier bisher noch kein anderer Hersteller mit...
     
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  16. dirk11

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    Ich sehe es als problematisch an, wenn es bei jedem Hersteller unterschiedlich arbeitet. Wenn so ein System herstellerübergreifend einheitlich wirkt, dann ist die Funktion erlernbar, sogar schon in der Fahrschule. Wenn man aber bei einem Hersteller für den "override" mehr Gas geben muß als beim anderen, oder gar auf die Kupplung tippen muß oder das Lenkrad bewegen muß, dann sehe ich das sehr skeptisch und halte es für kontraproduktiv.

    Überhaupt ist die Bedienbarkeit der Assistenzsysteme eher nervig: ich bin meinen Passat B6 (ohne ACC) gewöhnt, kenne aber auch welche mit. Setze ich mich in einen Opel-Zafira, bekomme ich die Krätze, weil man erstmal fast die Anleitung braucht, um den ganzen Mist zu deaktivieren, weil das Gebimmel mehr nervt als unterstützt. Ich beziehe das ausdrücklich auch schon auf eher einfache Systeme wie den Tempomat: Hyundai, Opel und VW sind unterschiedlich zu bedienen, selbst die Anzeigen sind unterschiedlich; wirklich ergonomisch-intuitiv ist das nicht. Es wäre wünschenswert, wenn die Hersteller da mal über ihren Schatten springen und sich einfach mal zusammensetzen würden.
     
  17. #16 silberfux, 09.08.2016
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    Richtig ist, dass die Bedienung von Assistenzsystemen eigentlich ein Training voraussetzt und dass eine Harmonisierung der Bedienung vorteilhaft und wünschenswert wäre. Da andererseits die Assistenzsysteme als Alleinstellungsmerkmale im Wettbewerb benutzt werden, werden die Hersteller sich voraussichtlich niemals über eine Harmonisierung einigen. Für den technischen Fortschritt wäre es außerdem nicht förderlich, weil man dann immer auf den technologisch Langsamsten Rücksicht nehmen müsste. Es bleibt ein Appell an die Nutzer von Autos, die mit Assistenzsystemen ausgestattet sind, sich Funktionen und Bedienung mit Hilfe der Gebrauchsanweisung sorgfältig anzuschauen und falls möglich die Funktionen auch mal in einer stressfreien, ungefährlichen Situation auszuprobieren. So würde man z.B. doch nicht die Einparkautomatik im dichten Verkehr benutzen, wenn man sie vorher nicht in einer ruhigeren Situation ausprobiert hat, oder?
     
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  18. #17 fireball, 09.08.2016
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    Der Apell gilt eigentlich für alle. Aber so ein Handbuch ist ja völlig überbewertet, sieht man hier ja auch oft genug ;)
     
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  19. dirk11

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    Netter Appell. Nutzt nur nicht viel, wenn z.B. das übliche Fahrzeug gerade nicht verfügbar und der Chef einen anweist "dann nimm' halt den XY". Du würdest dann vermutlich antworten "Moment Chef, ich muß erst noch die Anleitung studieren, inner Stunde kann's losgehen..."
     
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  21. #19 fireball, 09.08.2016
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    Im Dienstwagenumfeld sieht das in der Tat leider etwas anders aus, da hast Du natürlich recht.
     
  22. #20 RPGamer, 12.08.2016
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    Man sollte übrigens noch erwähnen dass das ACC auch oberhalb des Regelbereichs von 160 km/h arbeitet. Beschleunigt man beispielsweise bei aktivem ACC selbst auf 220km/h und nimmt den Fuß vom Gas, oder aktiviert ACC oberhalb von 160 km/h ist die Regelung aktiv, das Auto rollt bis 160 km/h und ab da übernimmt ACC wieder (=ACC bremst also nicht hart auf 160 km/h runter). Und der wichtige Teil: Erscheint bei >160 km/h und aktivem ACC ein anderes Fahrzeug in der Reichweite des Sensors wird entsprechend abgebremst um den eingestellten Abstand einzuhalten. Bei normalen Autobahngeschwindigkeiten ist die Differenzgeschwindigkeit auch gering genug (<160 km/h) das er gefahrlos runterbremsen kann um den Abstand zu wahren.

    Ob der Front Assist bei Geschwindigkeiten von >210 km/h funktioniert oder sich komplett abschaltet weiß ich nicht, vermute aber das er ebenfalls funktioniert - er kann nur bei den Geschwindigkeiten natürlich nicht mehr viel ausrichten.
    Der Unterschied zwischen City-Notbremsfunktion und Front Assist ist ja lediglich, das die CNF das Auto mit einer Vollbremsung bis zum Stillstand bremst und der FA 2-Stufig warnt (1. Optisch und Akustisch 2. durch Bremsruck), die Bremsen vorbereitet und bei Betätigung eine ausreichende Bremskraftdosierung vornimmt. Ob der FA im Octavia auch darüberhinaus eine Vollbremsung hinlegt, ist mir nicht bekannt, möchte es auch nicht rausfinden :whistling:
     
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Gefahrenbremsung durch FrontAssist

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