gebrauchter Skoda, Die Qual der Wahl

Dieses Thema im Forum "Skoda allgemein" wurde erstellt von Nordisch80, 10.01.2016.

  1. #1 Nordisch80, 10.01.2016
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    Hallo,

    ich bin auf der Suche nach einem fahrbaren Untersatz.

    Ich werde in der Woche ca. 700 km (viel Landtraße) für Fahrten zur Arbeit zurücklegen
    und das 40 Wochen im Jahr für die nächsten 18 Monate.
    Es kommen also 42.000 km in den 1,5 Jahren zusammen.

    Zudem möchte ich problemlos ein Fahrrad im Innenraum transportieren.

    Mir sind niedrige Unterhaltskosten (alle Kosten eingerechnet) und eine hohe Zuverlässigkeit sehr wichtig
    Daher würde ich bis zu 9000 € ausgeben, die ich jedoch finanzieren muss.
    Neben der Durchsicht und den Treibstoffkosten kann ich mir jedoch keine teuren Reparaturen leisten.

    Aufgrund der vielen Kilometer wollte ich spontan zu einem Skoda Octavia 1,9 Diesel (2006, 100.000 km) für knapp 8000 € vom Händler mit Gebrauchtwagengarantie greifen. Der Kauf wurde jedoch kurzfristig vom Händler geblockt, da das Fahrzeug Mängel aufwies und mit der Beseitigung der Mängel, der angebotene Preis nicht zu halten war.

    Nun bin ich weiter auf der Suche.

    Inzwischen bin ich mir jedoch aufgrund diverser Erfahrungsberichte nicht mehr sicher, ob es überhaupt ein Diesel sein soll und ob er sich unter dem Strich lohnt. Zwar hat man aktuell niedrige Treibstoffkosten, die wohl die teureren Durchsichten, die Versicherung, Steuer und den Kaufpreis aufwiegen --- ABER: Defekte an den komplexen Dieselmotoren können einen trotz Gebrauchtwagengarantie (die oft nur anteilig die Materialkosten zahlt) finanziell in den Ruin stürzen (wenn man auf das Fahrzeug angewiesen ist).

    Mein Idee wäre daher, zu einem Benziner ohne Turbo zu greifen.
    Was meint ihr?

    Sind hier die 1,6 Liter Motoren mir 10X PS (um 100.000 km gelaufen) zu empfehlen?

    Zu welchem Modell ratet ihr mir?

    Fabia II Kombi, Octavia (Kombi) 1 (neueren Baujahres) oder Skoda Octavia II (Kombi)

    Welcher der beiden Octavias ist robuster? Ein Freund, der beide gut 100.000 km fuhr, hatte mit dem IIer deutlich mehr Ärger und teurere Reparaturen.

    Passt in den Octi ein Fahrrad liegend, ohne das Vorderrad zu demontieren? (umgelegte Rücksitzbank)

    Ist der Fabia genauso hochwertig verarbeitet wie der Octi oder ist der Octi in der Tendenz das langlebigere Fahrzeug?
    Bekommt man in de Fabia Kombi problemlos ein Fahrrad liegend rein? (umgelegte Rücksitzbank) Zwischen Radkästen sah er mir doch recht eng aus.

    Wie groß ist die Verbrauchsdifferenz real zwischen dem Fabia und dem Octi bei gleicher 1,6 Liter Motorisierung und überwiegender Landstraßenfahrt?
    Sind 0,5 Liter realistisch?

    Ich gehe davon aus, das beide Fahrzeuge bei mäßiger Fahrweise zwischen 6,5 und 7,5 Liter verbrauchen würden. Kommt man damit hin?
    Bekommt man sie mit streichelnden Gasfuß unter 6,5 Liter?

    Ich habe mir zwar schon viele Gedanken gemacht - jedoch unabhängig von meinen Überlegungen (die ihr auch gern zurechtrücken könnt ), welchen Skoda würdet ihr mir empfehlen, wenn er im Unterhalt möglichst günstig (alle Kosten berücksichtigt), absolut zuverlässig und sehr langlebig sein soll?
    (Ein Fahrrad sollte problemlos, zumindest mit ausgebautem Vorderrad, liegend hineinpassen. Wenn nichts ausgebaut werden muss, umso besser.)

    Viele Grüße von der Ostseeküste,
    Nordisch
     
  2. AdMan

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  3. #2 KleineKampfsau, 10.01.2016
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    Dann gibt es nur 2 Möglichkeiten: Ansprüche runterschrauben, oder sparen. Ansonsten spielst du russisch Roulette mit mehreren Patronen ....
     
  4. #3 Hans-C., 10.01.2016
    Hans-C.

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    Das einzige was ich dazu beitragen kann: in den Fabia sollte ein Fahrrad reinpassen, ich hab einen Fabia 1 Kombi, da passt mein 28" ohne Demontage rein.
     
  5. #4 Nordisch80, 10.01.2016
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    Bliebe als Alternative z.B. ein junger gebrauchter von Hyundai (i30) 1,4er mit Werksgarantie.
    Welche Alternativen fallen dir ein?
    (Neuer Hyundai i10 oder Mitsubishi Spacestar? Sind allerdings nicht so angenehm, wenn man viel fährt. )


    Sparen ist leider nicht möglich, ab Februar brauche ich das Auto.
     
  6. #5 Nordisch80, 10.01.2016
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    Vielen Dank für die Info! :)
     
  7. #6 gilga, 10.01.2016
    Zuletzt bearbeitet: 10.01.2016
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    Den wichtigtsen Schritt zum billig Auto fahren hast Du schon vollzogen... einen Gebrauchtwagen kaufen zu wollen. Merke: Um so niedriger der Preis bzw. um so höher Alter und Kilometer, um so gering ist in der Regel der Wertverlust. Zudem sinkt auch, was auch oft verkannt wird, das wirtschaftliche Gesamtrisiko (Versicherung erstattet nach dem ersten Jahr nur Zeitwert).

    Kleinere Fahrzeuge sind in der Regel billiger als größere. Das trifft sowohl auf den Verbrauch, Steuer, Versicherung aber auch auf die Kosten für Wartung und Ersatzteile zu. Zumindest insofern das Fahrzeug eine hohe Verbreitung hat.

    Mein Rat daher ganz klar: Fabia. Wenn Du die Rückbank umklappst passen da viele Fahrräder rein. Und selbst wenn der Ausbau des Vorderrades nötig ist... die Investition in Schnellspanner und 2x10s pro Tag mehr an Aufwand wiegen niemals den Aufpreis zum nächstgrößeren Fahrzeug auf. Wir haben schon 2 Fahrräder + weitere Ausrüstung für einen Triathlon (Neopren usw.) + 3 erwachsene Personen in einem Fabia Combi transportiert. Ab der mittleren Ausstattungsvariante ist die Rückbank geteilt umklappbar. Mit Ausbau des Vorderrades geht das problemlos.

    Der Octavia ist nach meiner Recherche zu teuer. Einige weitere Gegenargumente gegen ältere und günstigere Modelle des Octavia kann man aus den folgenden Tipps rund um den Fabia ableiten. Bitte aber in jedem Fall das was Du tun willst beim Fabia auch ausprobieren und nicht nur mal kurz in den Kofferraum gucken etc. Fahrrad mitnehmen und mal reinwerfen + ausgiebige Probefahrten.

    Beim Fabia, aber auch Octavia, hast Du die geniale Situation das gerade ein Modellwechsel stattgfunden hat und sogar schon Gebrauchtwagen aus diesem Modellwechsel auf dem Markt sind. Damit konkurrieren die Modelle Fabia II und Octavia II mit diesen auf dem Markt und müssen im Preis durchaus nachgeben. Meine Empfehlung wäre ein Fabia II Combi mit einem 90 PS 1.6er Diesel. Wahlweise auch ein Fabia II mit den 86 PS Benzinern als 1.4er Sauger (altbewährt) oder auch ein 1.2 TSI gleicher Leistung, wenn Du da vertrauen aufbauen kannst. Alles sind recht erprobte und (wichtig!) massenweise auf dem Gebrauchtwagenmart erhältliche Kombinationen. Auf jeden Fall als Facelift, also ab Mitte 2010. Ich würde erst ab 2011 suchen, um auch Probleme beim Start der Produktion des Facelift-Modells auszuschließen.

    Bei den Diesel-Modellen geht es da bei ca. 100.000km auf der Uhr bei 9.000€ los, wobei man da sicher noch mal 500-1000€ handeln kann.
    Die Benziner sind da etwa mit 7.500€-8.000€ etwa 1.000€ bis 1.500€ billiger und haben in der Regel auch nur 70.000-80.000km drauf, wobei man hier oftmals auch eine schlechtere Ausstattung vorfindet. Hier sind wir genau im von Dir avisierten Budget und Du hast gute Chancen an dem Fahrzeug noch lange und günstig Spass zu haben. Der Wertverlust ist durch und die 250-500€ mehr an Wartung/Reparaturen im Jahr machen das ggü. einem Fabia-Neuwagen der in den ersten 4 Jahren mal knapp 10.000€ an Wert lässt nichts aus.

    Ich würde versuchen auf die mittlere Ausstattungslinie oder eines der zahlreichen Sondermodell zu gehen. Zumindest würde ich darauf achten das Klima und ESP sowie Kopfairbags dabei sind. Das fehlt leider in manchen Ausgaben der Special und Cool-Edition Ausgaben (Sondermodelle) bzw. der Basisversionen. Beim Diesel immer einen mit Euro 5 und generell nur mit grüner Plakete. Hier geht es um den Wiederverkaufswert und darum auch langfristig in der Masse der Menschen zu sein an denen sich auch Landes- oder Bundesregierungen mit grüner Beteiligung nicht so leicht vergreifen können. Bei ESP ist hier zu beachten, dass die Kollegen das gern in die Anzeigen schreiben, die Fahrzeuge dann aber oftmals nur eine ABS+ASR (Schlupfregelung) und kein ESP haben.

    Was sich da für Dich mehr lohnt musst Du selber betrachten. Ich persönlich halte das Reparaturpotential bei den Benzinern für höher. Das betrifft weniger den Motor als solche Dinge wie Zündkerzen und Zahnriemen die aufgrund der bei den Benzinern üblichen Intervalle dort bald fällig sind. Zudem sind die TDIs meist Autobahnfahrzeuge, was die Bremsen und Fahrwerk etc. nicht so belastet wie der bei Benzinern eher typische Stadtbetrieb. Hier würde ich also noch mehr als sonst darauf achten, das bei diesen Fahrzeugen möglichst viel frisch gemacht ist oder gleich noch kostenfrei mit erledigt wird (Verhandlungsmasse; der Händler zahlt für die Leistung dann keine Steuer und hat kaum Kosten für die Arbeitsleistung).

    Wenn es günstiger sein muss, kannst Du auch auf Vorfacelift-Varianten des FII ausweichen. Der Sprung ist meiner Ansicht nach jedoch finanziell kaum lohnenswert. Hier bezahlt man einfach das bisschen Geld weniger, was die Fahrzeuge an Wertverlust im Jahr noch haben. Was eben nicht viel ist. Einen wirklich preislichen Unterschied gibt es jedoch nicht. Der kommt erst wieder beim Fabia I, den man dann so ab 5.500€ bekommt. Diesel würde ich dort aus den genannten Gründen nicht nehmen und bei den Benzinern nur die mit guter Ausstattung (alles was wirklich ESP hat; gleicher Hinweis wie oben).

    Abgesehen vom Fahrzeug wichtig für Dich ist noch die Finanzierung... es gibt da zahlreiche Angebote auch von Banken die man sich detailliert anschauen muss.

    Bei den Verhandlungen ruhig selbstbewusst auftreten. Forderungen auf den Tisch und gut. Bei Argumenten der Gegenseite immer sagen das man aufgrund der Masse an Angeboten sich sehr genau anschaut, was man nimmt und dazu bekommt. Wenn Dir wer dumm kommt wortlos aufstehen und gehen. Du bist am längeren Hebel (bis auf Deine Frist Februar => aus meiner Sicht zu knapp)!

    Noch eine Anmerkung: Es gibt eine Variante wo ein günstiger Neuwagen evtl. lohnen würde... du steigst komplett neu in die Kasko ein (steht im initialen Post nichts dazu). Da lohnt es sich manchmal die im Paket angebotenen Versicherungsangebot zu nutzen. Das kann(!) bei spartanisch ausgestatteten Kleinwagen finanziell die bessere Lösung sein. Ich kenne da die aktuellen Konditionen nicht und es ist dann ohnehin individuell durchzurechnen.

    Noch ein gut gemeinter Hinweis: Die Aussage nur die Treibstoffkosten finanzieren zu können und kein Geld für Reparaturen zu haben ist für mich ein Indikator, dass nicht sauber kalkuliert wird. Wer behauptet, dass man ein Auto langfristig unter 1.000€ Kosten im Jahr NUR für Unterhalt fahren kann rechnet NIE sauber. Allein Steuer, Versicherung, jährliche Wartung (Ölwechsel etc.) und der Ersatz von Verschleißteilen (Bremsen, Lampen, Reifen, ...) kommt MINDESTENS auf diesen Betrag. Die einzige Art das weitestgehend zu vermeiden ist Leasing in geeigneter Ausprägung. Das kommt aber mindestens für Privatleute (meist auch für Selbstständige/Unternehmer) langfristig DEUTLICH teurer. Es wird aber eben aufgrund von Unwissen und der besseren betriebswirtschaftlichen Darstellbarkeit (die meisten der Damen und Herren in diesen Abteilungen haben Angst vor der Mathematik hinter Risikobetrachtungen; haben sie schon im Studium nicht verstanden) solcher Kosten dort nur häufig gemacht.
     
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  8. #7 Nordisch80, 10.01.2016
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    @gilga

    Vielen Dank für die hilfreichen Tipps! :)

    Kurze Frage noch.

    Spricht etwas gegen die 1,6 Liter Benziner statt eines TSIs oder Diesels?

    Welche Probleme bei den Benzinern allgemein meinst du?
    Von den früheren Benzinern kenne ich maximal Probleme an den Zündkabeln (Feuchtigkeit).
    Ich selbst, habe früher nur Hyundai gefahren, wie meine Eltern auch. Die Fahrzeuge hatten im Schnitt um die 150.000 km als sie verkauft wurden.


    Zu den Kosten:

    1,5 Jahre und über 40.000 km nur mit den Kosten für Durchsicht, Öl, Versicherung, Steuer sollten möglich sein zu überbrücken.
    So jedenfalls meine Erfahrung mit 3 Pkws, die ich von 2000-2012 gefahren bin.

    Sollten doch Kleinigkeiten kommen, ist es bei PKWs des VW Konzerns erheblich günstiger. Daher meine geplante Abkehr von Hyundai.
     
  9. #8 IFA, 10.01.2016
    Zuletzt bearbeitet: 10.01.2016
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    Empfehle daher von Komfort und Laufruhe her den Fabia II 1.6 TDI (PS egal, der 75pser reicht bereits völlig für die Langstrecke)

    Wichtig für die Langstrecke: gute Sitze, Tempomat und Laufruhe = Fabia II 1.6 TDI Ambition

    Ich bekomme auch problemlos ein Fahrrad ohne zu zerlegen in den Combi. Kommt auf Ramenhöhe und Lenkerart an und etwas Übung dieses Rad über die Radhäuser zu bewegen, nach etwas Übung ist da rad in 3 Sec. drin ohne das etwas zerlegt werden muss.

    Unterhaltkosten ok, Anschaffungskosten ok, Wartungsintervalle (alle 30.000km bei mir nach Anzeige),

    daher seit über 10 Jahren und über eine halbe Million-KM Fabia Combi TDI
     
  10. #9 dieselschrauber, 10.01.2016
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    Ich rate von LPG ab, gegenüber TDI keine Vorteile, da weder volllasfest noch zuverlässig und keine Ersparnis Diesel zu LPG auf Langstrecke
     
  12. #11 digidoctor, 10.01.2016
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    Vielleicht mal nach einem Arbeitgeberdarlehen fragen. Öffentliche Verkehrsmittel sind für den Anfang keine Alternative? Bis Ablauf Probezeit?
     
  13. #12 Nordisch80, 10.01.2016
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    Fallen zwischen 100.000 und 150.000 km teure Teile der Dieselfahrzeige aus?

    Ich möchte halt kein teures Glücksspiel spielen.
     
  14. #13 Nordisch80, 10.01.2016
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    Öffis waren meine Hoffnung. Ich würde aber 5h Stunden unterwegs sein am Tag. :(
     
  15. #14 dieselschrauber, 10.01.2016
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    Stimmt bei 150.000 kann er schon mal 400 bis 700 Euro für den Zahnriemenwechsel beiseite legen ;)
     
  16. IFA

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    beim 1.6 TDI ist der teure Zahnriemenwechsel erst bei 210.000km fällig. Partikelfilter soll bei ca. 250.000km kommen, schauen wir mal.
    ich hatte keine hohen Rechnungen bis jetzt (190.000km)
     
  17. #16 gilga, 10.01.2016
    Zuletzt bearbeitet: 10.01.2016
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    Gegen die 1.6er Benziner spricht technisch aus meiner Sicht nichts. Ich habe den mal in einem der ersten Fabia II gefahren... im Vergleich zum 1.4er spürt man hier das er untenrum deutlich besser zieht. Dafür ist Verbrauch, Steuer etc. aber deutlich höher und auch beim Preis dürfte man das spüren. Zudem ist das Angebot da bei weitem nicht so groß (auch schlecht für den Preis), da eher die noch kleineren Motoren (1.2 Sauger) als der 1.6er geordert wurden. Zumindest hier in der Region ist das deutlich sichtbar. Aus meiner Sicht reicht bei den Saugbenzinern der 1.4er mit 86 PS im Fabia II im Alltag aus. Da es schon so knapp mit dem Budget wird, würde ich ab dem 1.4er suchen und die 1.6er in meine Suche explizit mit einbeziehen.

    Auch die TSI muß man nicht komplett ausschließen. Es ist halt etwas weniger klar, wie lange die ohne Probleme durchhalten und was da im Alter (besonders >150.000) so kommen kann. Potentiell ist da halt mehr Technik dran die kaputt gehen kann und die Erfahrungen in der Breite fehlen da naturgemäß auch noch. Dafür ist Steuer und Verbrauch geringer und im unteren Drehzahlbereich ist mehr Leistung da. Ich nehme aber an, dass man die preislich einfach ausschließen kann/muss.

    Die 1.6er und 1.4er ab dem Fabia II kenne ich als recht problemlose Gesellen. Mir ging es, wie beschrieben, mehr um das drumherum was erfahrungsgemäß bei den Benzinern schnell mal Wartungskosten erzeugt. Und das aufgrund der kürzeren Intervalle und der Art des typischen Einsatzes halt früher als bei den Einsatzszenarien und Wartungsintervallen bei einem Diesel. Hier sollte man sich in beiden Fällen gut informieren, um so manches Angebot der Händler besser einschätzen zu können bzw. entsprechende Rücklagen einzuplanen... wann sind Zündkerzen, Zahnriemenwechsel etc. nötig, was kostet ein Tausch der Bremsbeläge, ... das gilt aber im Grunde für beide Varianten, ob nun Diesel oder Benziner.

    Ob es hinkommt das man 1-2 Jahre mal nur mit Durchsichten hinkommt ist aus meiner Sicht reine Glückssache. Es geht halt mal was kaputt. Das kann Fahrzeuge mit 3 Jahren und 50.000 auf dem Buckel genauso treffen wie andere. Dafür fährt man ein günstiges Fahrzeug. Wenn man mit der Wartung hinterher ist, bleibt man in der Regel nicht liegen bzw. ist das alles mit wenig Aufwand zu beheben. Aber es kostet eben auch mal, im Vergleich zum Wertverlust bei neueren Fahrzeugen lächerliche, 300€ da etwas zu beheben. Ich würde in jedem Fall zusätzlich zu Steuer, Versicherung und Durchsichten mindestens einen 1.000er in Reserve halten. Dann ist man für 2-3 kleinere bis mittlere Probleme gerüstet. Wenn sonst alles gemacht ist, stehen die Chancen gut, dass man da nicht viel von braucht. Aber damit kalkulieren sollte man, insbesondere wenn man schon unfreiwilig über Kredit finanziert.

    Wenn es z.B. bedeutet das Du auf einen Fabia I ausweichen musst, dann ist das halt so. Der Vorteil bei solchen Fahrzeugen ist ja, dass man die nach einigen Jahren auch gut mit wenig Wertverlust wieder verkaufen kann, wenn man finanziell besser dasteht oder der Grund für das Fahrzeug (z.B. Zweitwagen nötig) wegfällt. Um so weniger finanzielle Mittel da gebunden und im Risiko sind, um so besser für Dich. Ich habe das Jahrelang mit einem alten Golf IV BJ 1998 gemacht, den meine Frau mit in die Ehe eingebracht hat. Es wäre problemlos etwas anderes "Schöneres" möglich gewesen. Dennoch habe ich da auch mal 600€ in eine einzelne Reparatur investiert um den Wagen weiter fahren zu können. Der hatte einfach einen unschlagbar geringen Wertverlust (6.000€ in 11 Jahren) und das gebunden Kapital entsprach in den letzten Jahren nicht mal mehr einem Monatsnetto. Das fand ich gut. :D

    Fakt ist das es mit Reparaturen bei den VW-Volumenmodellen meist günstiger geht als woanders. Das liegt m.E. nach aber nicht an der Marke per se sondern einfach daran das man sich die Werkstatt freier aussuchen kann (einen Fabia/Golf/... etc. sehen die Mechaniker wohl mindestens wöchentlich) und aufgrund der Menge an Kunden es auch alternative Lieferanten für Ersatzteile und damit auch Preisdruck bei den Originalersatzteilen etc. gibt.
     
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  18. #17 Nordisch80, 09.02.2016
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    Recht herzlichen Dank an Alle für die Tipps und Hinweise. :)

    Natürlich will ich euch nicht im Dunkel stehen lassen, was es letzendlich geworden ist.

    Vor meiner Tür steht nun ein Skoda Octavia 1 Combi Tour mit einer 1,6 Liter Maschine mit 102 PS von 2009.
    Die Farbe ist Beige/Sahara.
    Er ist gut 100.000 km gelaufen.

    Bremsen, Zahnriehmen und Wasserpumpe, Durchsicht allgemein, Winter- und Sommerreifen sind neu.
    Ein Tempomat wurde nachgerüstet.
    2 Jahre Gebrauchtwagengarantie hat er auch.

    Der Motor läuft angenehm geschmeidig und der Verbrauch hielt sich mit 6,4 Liter Super bisher auch in einem angenehm niedrigen Bereich.

    Mal schauen, wie zuverlässig er auf Dauer ist - *Klopf auf Holz*.
     
  19. #18 Octi2007, 09.02.2016
    Octi2007

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    Wo bleiben die Fotos ?
    Was hast du denn für den Wagen bezahlt ?
     
  20. AdMan

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  21. #19 Nordisch80, 10.02.2016
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    Kilometerstand:
    121000
    Photos kommen bei Gelegenheit ;)

    7500 €

    (auch inklusive neuem Tüv und Zulassung)

    Wäre sicherlich auch auf anderen Wege zu einem geringeren Preis gegangen.
    Ich wollte aber einen Händler als Ansprechpartner, der nicht so weit entfernt ist.
     
  22. #20 Octi2007, 10.02.2016
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    40700
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gebrauchter Skoda, Die Qual der Wahl

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