Führerschein mit 17 rückt näher

Dieses Thema im Forum "sonstige Autothemen" wurde erstellt von ?, 09.01.2002.

  1. ?

    ? Guest

    In einem Modellversuch sollen schon 17jährige den Führerschein machen können, dann ein Jahr nur in Begleitung fahren. Pro und Contra

    Sieben Bundesländer wollen diesen Vorschlag Mitte des Jahres im Bundestag einbringen. Die Neuerung soll die Unfallhäufigkeit bei Führerschein-Neulingen senken. Studien zufolge verursachen Fahranfänger rund ein Viertel aller Verkehrsunfälle in Deutschland. Auch sei hier die Unfallquote in der Gruppe der 18- bis 24-Jährigen im weltweiten Vergleich am höchsten.

    Beim dem mehrstufigen Modellversuch sollen Jugendliche die Ausbildung in der Fahrschule schon mit 16,5 Jahren beginnen. Die Fahrprüfung könne dann im Alter von 17 Jahren abgelegt werden, so die Verkehrsexperten. Danach sollen die Fahranfänger ein Jahr lang in Begleitung einer "qualifizierten Person" am Steuer sitzen dürfen, bevor sie mit 18 Jahren die endgültige Fahrerlaubnis erhalten. Diese Begleitperson muss nach den Vorstellungen der Verkehrsexperten mindestens 25 Jahre alt sein und seit sieben Jahren einen Führerschein besitzen. Es müssen aber nicht unbedingt ein Erziehungsberechtigter sein.

    Im Ausland gehört "begleitetes Fahren" seit Jahren zur Praxis. Entsprechende Regelungen gibt es etwa in den USA, Frankreich, Spanien, Österreich, Luxemburg, Norwegen oder Schweden. Für die jetzige Initiative waren die Ergebnisse eines Modellversuchs in Schweden ausschlaggebend. Dort konnte die Unfallquote bei Fahranfängern durch begleitetes Fahren um 40 Prozent verringert werden.

    Fahrlehrer halten allerdings auch dagegen und führen als Gegenargumente an, dass sich die 17jährigen zu leicht auch Unarten und fehlerhaftes Verhalten der Begleitpersonen aneignen könnten. Zudem könnten diese in einer kritischen Situation in einem normalen Pkw nicht eingreifen.

    Folgende Einschränkungen sind geplant:
    Autobahn Tempo 130
    0,0 Promille
    Nachtfahrverbot zum Wochenende
     
  2. AdMan

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  3. #2 Abductee, 09.01.2002
    Abductee

    Abductee Guest

    ein paar von meinen freunden fahren mit dem "L17" zugegeben fahren sie nicht schlecht, halte es aber trotzdem für zu früh
     
  4. Netti

    Netti Guest

    Da ich meinen Führerschein mit 16 gemacht habe und pünktlich zum 17. Geburtstag fahren durfte, kann ich nur sagen das in Sonderfällen solche Regelung nicht schlecht ist.

    Bei mir war das so, dass ich meinen Ausbildungsplatz mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht pünktlich erreichen konnt. Ich hatte besondere Arbeitszeiten da ich noch unter das Jugendschutzgesetz gefallen bin.
    Also haben meine Eltern sich bei der Führerscheinstelle erkundigt inwieweit eine Möglichkeit bestande den Lappen zu machen.
    Es wurde wohl ein gewisse Gebühr fällig um den Führerschein früher zu beantragen, weil ein Stempel zusätzlich sein musste. Dann musste ich auch zum MPU, damit die feststellen konnten, ob ich tauglich genug war.

    Naja den hab ich auch bestanden und die Führrscheinprüfung auch (obwohl blond :D ), also konnte ich mit 17 Jahren Autofahren.
    Na gut ich durfte. :P

    Allerdings hatte ich die Auflage das der Lappen bis zu 18. Lebensjahr nur vom Wohnort bis zum Arbeitsort gültig war.

    Zu dem geplanten Modell kann ich nur sagen, dass ich es nicht gut finde. Es ist mehr oder weniger nur eine Nolösung. Denn mal ehrlich wenn ich einen Führerschein habe möchte ich auch fahren wann ich will und nicht immer jemanden mitnehmen müssen. Das Alter an sich seh ich nicht so als Problem. In den USA ist es ja auch möglich den Führerschein mit 16 oder teilweise 15 zu machen. Ein Mensch kann mit 17 untauglich zum fahren sein, aber auch mit 30. Das kommt kannst auf die Persönlichkeit an.

    Netti
     
  5. Daniel

    Daniel Guest

    Die Zahlen sprechen ja eigentlich dafür... Frankreich und Schweden haben nur gute Erfahrungen damit gemacht.

    Aber, das Konzept bietet eben nicht die gleichen Vorteile für alle. Ich wage mal zu behaupten das es auf jedenfall mehr kosten wird, da ja auch der Erwachsene mitfahrer einen Kurs absolvieren muß.
    Und es steht ja auch nicht jedem 17-jährigen immer ein Erwachsener zu verfügung. So könnte es z.B. dazu kommen, das vom absolvieren der Prüfung bis zum erhalten der Fahrerlaubnis einfach zu wenig Faherfahrung ankommt und sich da fehler Einschleichen.

    Ausserdem... sind wir mal ehrlich ... ist es nicht unbedingt immer das beste Eltern auf dem Beifahrersitz zu haben, die an allem rummeckern, aber trotzdem selbst auch Fehler machen ;-)
     
  6. #5 ancient motorist, 10.01.2002
    ancient motorist

    ancient motorist Guest

    Die Frage ist doch: Wer will denn die ganzen Auflagen (Nachtfahrverbot, Tempo 130) kontrollieren ?? Wo doch heut zutage bei der Polizei mehr Überstunden vor sich hergeschoben werden, als das man die grünen Jungs da sieht, wo man sie wirklich braucht. Außerdem frage ich mich, warum jemand erst mit 18 reif genug zum Wählen ist, aber schon mit 17 reif genug zum Führen eines PKW ist. ( jaja, ich weiß, Ausnahmen bestätigen die Regel)
     
  7. zwuba

    zwuba Guest

    Ich denke es hat seine Vor- und Nachteile.
    Was ich jedoch schon als Vorteil sehe ist, dass Jugendliche im Alter von 17 noch mehr beeinflussbar sind als mit 18! (kann mich noch gut erinnern bin erst 20)

    Wenn man also einem L17ling während der Fahrschule und auch während seiner Fahrzeit immer die richtige Verhaltensweise einredet wird er sie eher akzeptieren als ein 18 jähriger!!! Dies kann sehrwohl dazu führen, dass solche Fahrer sich in weiterer Folge sicherer und weniger aggressiv im Verkehr verhalten ;)
     
  8. ?

    ? Guest

    Bundesverkehrsminister Kurt Bodewig (SPD) lehnt es ab, bereits 17jährigen einen Führerschein auszustellen

    Modelle, die im Mittleren Westen der USA oder im dünn besiedelten Schweden erfolgreich sind, können nicht einfach auf Deutschland mit seiner hohen Verkehrsdichte übertragen werden", sagte der Minister der BILD-Zeitung. Der Vorschlag von Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein, Brandenburg, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt sei daher "voreilig".

    Niedersachsen hatte am Mittwoch angekündigt, gemeinsam mit den sechs anderen Bundesländern einen Modellversuch zu starten. Die 17jährigen Fahranfänger sollen demnach im ersten Jahr beim Fahren begleitet werden, zum Beispiel von den Eltern. Mit 18 Jahren sollen die Jugendlichen die endgültige Fahrerlaubnis erhalten. Ziel des Modellversuchs ist es, die Unfallhäufigkeit bei jungen Fahrzeuglenkern zu senken.

    Der CDU-Bundestagsabgeordnete Siegfried Helias fordert sogar, die Altersgrenze für Fahranfänger auf 16 Jahre herabzusetzen. "Je früher Jugendliche an das Autofahren herangeführt werden, desto mehr Routine erwerben sie. Deshalb wäre dieses Modell grundsätzlich auch ab 16 Jahren denkbar", meint der CDU-Mann.

    Auch der verkehrspolitische Sprecher der Unions-Fraktion, Dirk Fischer, sieht im Führerschein ab 17 ein "geeignetes Modell" für Deutschland. Schließlich sei es in anderen Ländern auch möglich, in diesem Alter Auto zu fahren.
     
  9. Cordi

    Cordi
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    Hey Leutz!
    Haltet mich nicht für bekloppt,aber ich stimme Bodewig voll und ganz zu,auch wenn ich 17 bin.
    Was Helias meinte,mit 16,wegen mehr Routine und so ist doch Blödsinn.Angenommen,ich fahre bis ich 17 bin Auto,d.h. wenn ich mit 16 anfange,fahre ich ab 68 Jahren vollkommen routiniert?Klar,so krass kann mans nicht sehen,aber wodurch passieren denn die Unfälle der Jugend? Oft ist es unzureichende Fahrpraxis,was logischerweise nicht ausbleibt.
    Aber die schwerwiegenden Unfälle sind doch die Disco Unfälle.Überhöhte Geschwindigkeit,Alkohol.
    Ich denke,am wirksamsten wäre eine Leistungsbegrenzung bis 21 auf 60 PS. Ihr lacht jetzt,aber denkt drüber nach.
    Bei mir im Ort ist einer mit 160 gegen oder durch eine Betonlaterne gefahren,aus der Kurve geflogen. -er hatte 170 PS mit 18 Jahren um auf 160 zu beschleunigen.Bei 60PS wären es vielleicht 100km/h gewesen,und er hätte die Kurve gekriegt.
     
  10. #9 KleineKampfsau, 10.01.2002
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    Eine PS-Begrenzung wäre sicher zu überlegen. Nur fahren die 60 PS-Kisten auch ihre 160 km/h oder mehr. Ich bin der Meinung, dass viel mehr in die Aufklärung gesteckt werden sollte. Verbote gibt es schon genug in Deutschland. Wenn ich vernünftig fahre muss, weil schnell fahren verboten ist, finde ich das bekloppt.

    Es ist doch m.E. wesentlich besser, wenn ich vernünftig fahre, weil ich es will.

    Andreas
     
  11. Daniel

    Daniel Guest

    Da ist mir gerade eingefallen, das ich vor ein paar Monaten von einer Studie gelesen habe, die das Verhältnis der Eltern zum Straßenverkehr mit dem der Kinder verglichen hat.

    Hab gerade mal gesucht, aber im Netz nichts gefunden. Aber so Pi mal Daumen war das Ergebnis so, das Kinder von Eltern die keine Unfälle haben auch selbst weniger oder keine Unfälle verursachen, das selbe umgekehrt. Und sich auch das Verhalten im Auto bezügl. anderer Verkehrsteilnehmer und Verkehrsregeln usw. später auf das Fahrverhalten der Sprößlinge niederschlägt.
    Und das geschieht schon von klein auf über einen langen Zeitraum.

    Wenn man jetzt davon ausgeht, das es dann dieses Eltern wahrscheinlich sein würden, die dann neben dem 17 Jährigen sitzen und mit "helfen" und einfluss auf das zukünftige Fahrverhalten nehmen, dann heißt das ja auch nicht, das es viel besser ist??

    Zum Thema Leistungsbeschränkung sehe ich das so wie KKS ausdrückte... Verbote gibt es genug , und wenn man reif genug ist, dann kann man auch mit 18 ein Auto mit 90+ PS fahren ohne gleich in der ersten Kurve rauszurasen ... genauso kann man mit 24 mit nem 50 PS Wagen gegen einen Baum rasen!
     
  12. #11 Marccom, 11.01.2002
    Marccom

    Marccom Guest

    Keine Massnahme egal ob irgendwelche Verbote oder erzieherische Massnahmen, wie dieses Auto-mit-17-Modell, können die grundsätzliche Vernunft des Menschen ersetzen, daher gebe ich KKS&Co mal wieder voll und ganz Recht.

    Es ist doch so:

    Ich kann ein Auto mit 45, 60, 100 oder 200+ PS haben, die Entscheidende FRage ist doch wie ich damit umgehe, und da sind wir Menschen sehr unterschiedlich und individuell.

    Ich bin bisher (wenn auch über völlig unterschiedliche Zeiträume) Fahrzeuge mit 54 bis 230PS gefahren-und am längsten davon einen Golf III mit 60 PS.

    Ich werd im nachhinein ganz rot,wenn ich daran denke, was ich mit diesem Wagen schon alles veranstaltet habe und was dabei hätte alles passieren können.(1 Monat Fahrverbot hat er mir auch mal eingebracht, oder besser ich mir :rolleyes: ) heute fahre ich mittlerweile ganz anders, viel entspannter, hab dafür aber auch 1,5 Jahre Erfahrung gebraucht (bei ca. 25.000km/jahr). Und mein Fahrstil ist immer noch relativ launenabhängig.

    Natürlich kann das erfahrungstechnisch vorteilhaft sein mit 17 anzufangen,kommt aber sehr auf die Begleitperson an und ist aber beim besten Willen keine Garantie. Wenn die Zeit der Begleitung vorbei ist, fahren doch die meisten erst recht wie sie wollen und machen den gleichen käse wie jetzt die 18er auch.

    Sinnvoller wäre - wie KKS schon sagte - das mit intensiven Seminaren zu kombinieren, in denen jungen Autofahrern brutal veranschulicht wird, was sie mit gewissen Fahrstilen anrichten können und wie man das vermeidet. Und selbst das wäre kein Allheilmittel!!!

    Gruß

    Marc
     
  13. #12 ancient motorist, 11.01.2002
    ancient motorist

    ancient motorist Guest

    Die Leistungsbegrenzung auf eine bestimmte PS-Zahl (kw-Zahl) wird doch schon bei Motorradanfängern angewandt und hat sich m. E. dort bewährt. Erst mit 21 darf man dann die mögliche PS-Leistung voll auskosten. Also warum nicht auch bei PKW-Anfängern?
     
  14. Cordi

    Cordi
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    Wie acient schon sagte,gibt es in Deutschland ein entsrechendes Bsp. für die Leistungsbegrenzung. Klar,ihr seid sicher etwas über die 60 PS erschrocken,aber wann erreiche ich dann die 160? Mit 150PS+ jedenfalls um ein vielfaches schneller.
    So wie ich das beurteile,hat hier jeder Verbesserungsvorschläge,daher muss man mit einem anfangen.
    Egal was eingeführt wird,ein 100%iges Ergebnis wirds nie geben.
    Sicher ist auch die Aufklärung bezüglich des Fahrverhaltens sehr wichtig.Bloß wie? Habe schon Berichte gesehen,in denen Fahrschülern Bilder von den "Todesautos" gezeigt wurden(ich kenne mich sehr gut mit Autos aus,aber was es ursprünglich für Autos waren,konnte selbst ich nicht erkennen),auf einem Frontspoiler stand "Ich rase gern...",doch die Jugendlichen,denen die Bilder gezeigt wurden,haben hinterher das gleiche Fahrverhalten an den Tag gelegt. Also wie aufklären,wenn Fotos nix nützen?
     
  15. Daniel

    Daniel Guest

    Also ich muß mal was als Führerscheinbesitzer der in nicht alzu langen Abstand Autos unter und über der Marke besessen hat... mit meinem 55 PS Corsa bin ich oft viel schneller gefahren als jetzt mit dem Fabia obwohl da ein unterschied von 45 PS vorliegt.

    Und zwar ganz einfach, weil der Corsa auf Landstraße oft nicht viel schneller als 120 Lief, dann kam schon wieder ein Berg, Kurve usw. und deswegen hab ich den oft Vollgas gefahren, weil halbgas oder ähnliches sofort zum Geschwindigkeitsverlust geführt hätte.
    Ein bequemes Gleiten war nicht möglich sondern treten, damit man gut mitkommt. Dadurch fährt man oft schneller als erlaubt.
    Auch beschleunigt hab ich immer voll, um gut mitzukommen usw.

    Meine Meinung: Man kann mit jedem Auto vernatwortungslos umgehen ... ob 34 PS Panda oder - 100 PS Fabia oder 400 PS BMW M5
    Und ein Auto mit wenig PS stachelt viele an einfach alles aus der Kiste zu holen.
     
  16. ?

    ? Guest

    Im Zusammenhang mit einer Reform der Fahrausbildung begrüßt der ADAC das Modell einer zweiten Stufe der Fahrausbildung einschließlich eines Sicherheitstrainings (-> Freiwillige Fortbildung für Fahranfänger verkürzt Probezeit). Dieses von der Bundesregierung favorisierte Modell, nach dem die Probezeit dann um ein Jahr verkürzt wird, soll in acht Bundesländern angeboten werden.

    Das in die Diskussion gekommene Modell "Begleitetes Fahren" vor Erwerb des Führerscheines sieht der ADAC sehr kritisch. Die Verkehrsverhältnisse auf unseren Straßen sind nicht vergleichbar mit den Ländern, in denen "begleitetes Fahren" angeboten wird. Auf den ADAC-Verkehrsübungsplätzen ist übrigens Fahren in Begleitung eines erfahrenen Führerscheinbesitzers heute schon möglich.

    Einer Diskussion, ob die Fahrerlaubnis für Pkw mit Beschränkung - ähnlich wie beim Motorrad - schon mit 16 oder 17 Jahren erteilt werden soll, steht der ADAC offen gegenüber.
     
  17. #16 autobahn, 16.01.2002
    autobahn

    autobahn Guest

    Führerschein mit 17!!
    ja/nein?
    Hier geht es zur Umfrage:

    www.autobahn-polizei.de

    Edit: Beitrag Verschoben - Link editiert
     
  18. ?

    ? Guest

    Führerschein mit 17 rückt näher

    Eine Expertenkommission im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums legte jetzt ihr Konzept für einen Führerschein mit 17 Jahren vor. Verkehrsminister Manfred Stolpe (SPD) hatte Ende Dezember noch Berichte dementiert, er sei für ein solches Modell. Nun habe der Vertreter seines Hauses in der Projektgruppe dem Vorschlag zugestimmt, berichtet das Hamburger Nachrichtenmagazin "Der Spiegel".

    Demnach soll die praktische Prüfung schon einen Monat vor dem 17. Geburtstag möglich sein. Fahren dürfte der Neuling freilich nur mit einem Beifahrer, der mindestens 30 Jahre alt ist, einen Führerschein Klasse B, höchstens sieben Punkte in der Verkehrssünderkartei und eine 90-minütige Schulung hinter sich hat. Wissenschaftliche Untersuchungen hätten ergeben, "dass sich die begleiteten Fahranfänger mit einem Risiko weit unterhalb des normalen Fahranfänger-Risikos im Verkehr bewegen", heißt es in dem Konzept. Der ADAC, der die Pläne zunächst heftig bekämpft und sich stattdessen für ein Fahrsicherheitstraining auf den clubeigenen Übungsplätzen eingesetzt hatte, stimmte ebenfalls zu.

    Quelle
     
  19. #18 Joker1976, 13.01.2003
    Joker1976

    Joker1976

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    In meinen Augen passiert in der Altersgruppe 18 bis 25 eindeutig zuviel! Ich bezweifle, daß diese Risikogruppe durch die 17jährigen entschärft wird. Ich bin eher von dem Gegenteil überzeugt: früher den Führerschein - mehr Unfälle...
     
  20. AdMan

    Schau dir mal den passenden Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  21. #19 SkodaDuke, 14.01.2003
    SkodaDuke

    SkodaDuke Guest

    so ein quatsch, da müssten sich die 16jährigen mit dem mopeds ja 1a im str.- verkehr verhalten!

    mfg andré
     
  22. #20 SkodaDuke, 14.01.2003
    SkodaDuke

    SkodaDuke Guest

    is nur die frage wieviel jugendliche mit ihren autos, sponsored bei ellis, vernünftig fahren wollen?! aufklärung is gut, aber worüber? über gefährlichkeit des alkohols und drogen? wird im fahrschulunterricht gemacht, denke mal das das auch jeder weiss.
    usw....

    mfg andré
     
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Führerschein mit 17 rückt näher

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