Freie Fahrt nur noch mit Partikel-Plakette?

Dieses Thema im Forum "sonstige Autothemen" wurde erstellt von Stefan D., 09.08.2005.

  1. #1 Stefan D., 09.08.2005
    Stefan D.

    Stefan D. Guest

    Moin.

    Gerade habe ich bei Reuters eine interessante Meldung gefunden, die zur mehr oder weniger aktuellen Diskussion um die Russpartikelfilter bei Dieselmotoren passt, aber auch Autos mit Benzinmotoren betrifft. Demnach plant die Bundesregierung die Einführung einer "Partikel-Plakette", die man kaufen muss, um wegen Feinstaub-Belastung gesperrte Straßen zu befahren. Diese Plakettenpflicht gilt gleichermaßen für Diesel- und Benzinmotoren und soll durch eine Verordnung für die bundeseinheitlichen Plaketten bereits am Mittwoch beschlossen werden. Die konkreten Verbote zum Befahren von bestimmten Straßen ohne Plakette sollen durch die Länder erfolgen.

    Ist heute der 01. April? Ich habe heute erstmals von diesen Plänen gelesen. :umfall: Mal schauen, welchen Aufmacher die BLÖD-Zeitung morgen hat.

    Den Bericht von Reuters findet Ihr hier .

    MfG

    Stefan D.
     
  2. AdMan

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  3. #2 MrBlack19, 09.08.2005
    MrBlack19

    MrBlack19 Guest

    Es würde mich nicht wundern, wenn die Grünen sich bei so einem scheiß mal wieder durchgesetzt haben...
     
  4. dussel

    dussel

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    Tja das ist ja toll. so bekommt man auch Geld in die Kassen. das ist ja nun wirklich eine Form der Abzocke.

    Ich meine Blitzen versthee ich ja und man übertritt Vorschriften, aber dass ist ja nun lachhaft.

    Vielleicht kann ich dann ohne Russfilter einfach 5€ mehr bezahlen und kann auhc da durch fahren, haha

    Tolle Sache.

    Die sollen mir einfcah sagen welche Strassen und solange ich da nicht lang muss, kaufe ich auch nix, denke aber die sperren alles und so muss jeder blechen.

    *kopfschüttel*
     
  5. Zombie

    Zombie Guest

    Also jetzt Mittwoch? Mutig mutig...oder man hat die Wahl schon aufgegeben.

    Das ist in meinen Augen ne Unverschämtheit, und das sollen dann Vertreter meiner Interessen sein.
    Ich meine, dass Geld fehlt, ok. Und dass man nicht immer nur denken sollte "Das kostet mich schon wieder, ich will aber nur nehmen statt geben", ok. Aber bitte was soll denn das?
    Und dann fährt man nen Stück, vor einem der 25 Jahre alte Bus der genug Dreck für 50 raushaut, hinter einem der Zweitakter-Roller.... ich glaub Umweltschutz könnte man woanders ansetzen als bei PKWs.
     
  6. #5 pietsprock, 10.08.2005
    pietsprock

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    da ja parlamentarische sommerpause ist, kann eigentlich gar nichts im bundestag beschlossen werden...

    es sei denn, man macht es einfach per verordnung, die können immer erlassen werden.....
     
  7. R2D2

    R2D2 Guest

    Na ja... wohl eher mal wieder ein unausgegorener Entwurf, der an die Öffentlichkeit gekommen ist. Das einzig gute daran ist m.E. daß auch Benziner dran sind. Die werden bei der ganzen Diskussion ja immer gerne vergessen. Daß das ganze so schnell nicht über die Bühne geht (so es denn kommt) ist auch klar, denn die Verordnung ist zustimmungspflichtig im Bundesrat und das dauert einfach seine Zeit, auch wenn der BR sofort zustimmen würde...

    Grundsätzlich halte ich die Feinstaubdiskussion bei Pkw aber für total verfehlt, weil keine nachhaltige Wirkung damit erzielt werden kann! Da gibt es andere Maßnahmen, die erheblich effizienter sind nur von den Grünen nicht sonderlich geliebt werden, denn wer Staupolitik und Autofahrerschikane zu einem seiner höchsten Ziele erklärt hat mit fließenden Verkehr durch die grüne Welle ein echtes (ideologisches) Problem.
     
  8. CRIS1

    CRIS1

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    na dann kann man ja von glüclk sagen das bal neuwahlen sind.
     
  9. #8 pietsprock, 10.08.2005
    pietsprock

    pietsprock Kilometer-Millionär

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    ich kann mich r2d2 nur anschließen...

    die russ-diskussion wir vollkommen falsch geführt.... von den diesel-pkw wird gerade mal 5 % des partikelausstoßes erzeugt...

    dafür so einen aufwand zu betreiben ist wirklich nicht nachvollziehbar...

    hauptsache es wird eine große gruppe getroffen, und es hat den anschein die politik hat wunder was getan für die umwelt...


    die werden nur alle dumm schauen, wenn dann die grenzwerte trotzdem weiter locker überschritten werden...

    bin gespannt, was sich die politik dann einfallen läßt...
     
  10. #9 Dr.Evil, 10.08.2005
    Dr.Evil

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    Jeder von diesen A...lö..., die immer wieder die Diskussionen anheizen, wegens neuer Abzockereien der Autofahrer (Autofahrer = Melkkuh der Nation), fahren selbst die schlimmsten Kisten und schmeißen Geld zum Fenster raus. Oder habt ihr mal einen von denen gesehen, dass die mit einem Octi oder Fab zu irgendwelchen Versammlungen fahren?! Oder eine andere Form des Sparens entdeckt?! Selbst jedes Jahr neue Autos anzuschaffen ist doch hirnrissig... unter Kohl haben viele Oberen ihre Autos bis zum "TOD" gefahren... nur die sch...verdammten Grünen und Roten ned...

    Und bevor ich mich wieder aufreg geh ich mal in den Keller und geh ne Runde Sandsack hauen...

    Schönen Tag noch...
     
  11. mido

    mido

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    Wobei mir bei einer solchen Aktion der Nutzen für die Umwelt oder die Gesundheit der Bewohner nicht einleuchten will.

    Versteh ich das falsch oder kommt der Kauf dieser Plakette einem Ablass für meine Umweltsünden gleichen?!?

    40 von 50 Mio . Fzgs. bekommen eine Plaktete na und? Da werden zwischen 200 und 400 Mio. zwecks Stopfung irgendwelcher Löcher in die Haushaltskasse gespült, aber wo hilft es dem Problem bei zukommen?

    fragt sich
    micha
     
  12. #11 gerilja, 10.08.2005
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    Das ist ja das schlimme: es hilft gar nicht!
    Dnr einzigen Effekt, der dabei rumkommt hast Du ja schon genannt:
    Das schlimme ist m.E., das egal was der Autofahrer macht, immer zahlt. Da ist es egal, ob er ein besonders spritschonendes, abgasarmes oder ein Auto mit Russpartikelfilter fährt.
    Welchen Reiz hat dann eigentlich der Autokäufer, in so eine Technik zu investieren???
     
  13. #12 olbetec, 10.08.2005
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    Sorry, aber mußtet ihr schon mal - damals als es die gute alte Smog-Plakette gab - Euer Auto stehenlassen oder habt die Plakette nutzen können?
    Mir ist bisher kein Fall bekannt.
    Die DPF-Diskussion ist und bleibt ein Regierungs-Gedankenfurz...

    Als Beleg noch eine kleine Anekdote dazu:

    München (lby) Im Kampf gegen überhöhte Feinstaubwerte ist ein Münchner am Dienstag erneut vor Gericht gescheitert. Nach den Eilanträgen wies das
    Verwaltungsgericht München auch im Hauptsacheverfahren die Klagen des
    Grünen-Mitglieds zurück. Der Anwohner der Landshuter Allee habe keinen
    Anspruch auf einen Aktionsplan oder verkehrsbeschränkende Maßnahmen,
    entschied das Gericht. "Verkehrsbehördliche Maßnahmen aus allgemeinen,
    abstrakten Erwägungen des Umweltschutzes können nicht angeordnet werden", entschied das Gericht. (Az: M 1 K 05.1114 und M 1 K 05.1110). Die Stadt München will im Kampf gegen den Feinstaub den Lkw-Durchgangsverkehr aus dem Stadtgebiet verbannen. Wenn die Regierung von Oberbayern zustimmt, soll das Transitverbot noch heuer umgesetzt werden.

    zur info:

    Das Wunder von Mainz

    Der bisherige Gang der Dinge ist sattsam bekannt: Von Umweltverbänden, die sich als Hüter von Natur und Gesundheit begreifen, wurde die Mär in die Welt gesetzt, dass jener Feinstaub, der im Abgas von Dieselfahrzeugen enthalten ist, ganz maßgeblich an der Partikelkonzentration in unserer Atemluft beteiligt sei. Und das bedeute den frühzeitigen Tod Tausender. Mit ähnlichen Hiobsbotschaften beglücken uns umweltpolitische Panikmacher Jahr für Jahr. Sie sehen permanent irgendwelches Unheil heraufziehen. Entwarnungen passen nicht ins Konzept.

    Bestens erprobt ist hektischer Aktionismus, um nur ja im Gespräch zu
    bleiben. Das geht so: Erst schlagzeilenträchtig kräftig Alarm schlagen,
    windige Argumentationen eine Weile medienwirksam am Kochen halten, dann das strapazierte Thema allmählich wieder verlassen und zu neuer Attacke blasen. Saurer Regen? Fällt nicht mehr. Sommersmog und Fahrverbot? Hatten wir schon. Abgehakt. Dieselruß? Reicht nicht. Feinstaub macht sich besser. Womit wir - wieder mal - beim derzeit hochgepushten Thema wären.

    Für Umweltverbände steht fest, dass Fahrzeuge mit Dieselmotor ohne
    Partikelfilter Hauptverursacher registrierter Feinstaubkonzentrationen in
    der Atemluft sind - Ausgangspunkt aller Polemik, die das Auto, die individuelle Mobilität, einmal mehr verteufelt. Gerade verbreitet die Deutsche Umwelthilfe mit dem Unterton genießender Genugtuung, sie erwarte als Folge anstehender Musterklagen von Bürgern "Fahrverbote für
    Dieselfahrzeuge in 70 bis 120 deutschen Städten". Feinstaub ante portas! Das heißt: Kampf den Dieselfahrzeugen! Über Erkenntnisse ganz anderer Art, die längst gewonnen wurden, setzen sich die vermeintlichen Umwelthelfer samt ihren verschwägerten Gesinnungsgenossen einfach hinweg.

    Aufschlussreiche Tatsachen, die die Hexenjagd auf Dieselautos ad absurdum führen, vermittelte die ARD-Sendung "FAKT" vom 13. Juni. Die Sendung hätte auch diesen Titel tragen können. "Das Wunder von Mainz." Der Besuch von US-Präsident Bush - Anlass zu umfangreichen Verkehrssperrungen in der Region Mainz-Wiesbaden - hatte dem Landesumweltamt Rheinland-Pfalz willkommene Gelegenheit zu einem Feldversuch verschafft. Die spannende Frage lautete: Wie stark ist die Feinstaubbelastung, wenn außer Polizeiautos und Präsidentenlimousine nichts mehr fährt?

    Die drastische Reduzierung des Straßenverkehrs an diesem Tag habe sich "ganz klar" in Gestalt sehr geringer Stickoxidkonzentrationen niedergeschlagen, die Feinstaubbelastung hingegen sei unbeeinflusst geblieben, war die Bilanz des Tages. Das Feinstaubergebnis verblüffte. Tag für Tag befahren durchschnittlich 39.000 Autos eine Mainzer Hauptverkehrsstraße, die noch dazu etwa 1.000-mal von Bussen und 390-mal von Straßenbahnen gekreuzt wird. Die gemessene aktuelle Feinstaubbelastung an einem Alltagsmorgen: 32 Milligramm pro Kubikmeter Luft. Und das seien sogar 5 Milligramm weniger gewesen als am Tag des Bush-Besuches, "als praktisch gar nichts fuhr".
    Folgerichtiger "FAKT"-Kommentar: "Einfluss vom Verkehr? Fehlanzeige!"
    Unterstreichen kann die Feststellung eine Beobachtung am erzgebirgischen
    Schwarzenberg. Dort steigt die Feinstaubbelastung mit jedem Tag Trockenheit kontinuierlich an. Selbst auf dem Berg - ganz ohne Verkehr - ist im vergangenen Jahr der Grenzwert von 50 Milligramm zweimal, 2003 sogar zehnmal überschritten worden.

    Offenbar sind sich Wetterexperten längst einig, dass die Feinstaubbelastung häufig nicht am Verkehr, sondern schlicht am Wetter liegt. Bei Hochdruckwetterlagen und Ostwinden seien die Feinstaubkonzentrationen höher, weil die Luftpartikel nicht ausgewaschen würden und die Feinstaubkonzentration im Laufe des Transports - zum Teil über hunderte von Kilometern - immer größer werde, weiß man am Institut für Troposphärenforschung. Aus solchen Feinstaub-"Ferntransporten" bestehe beispielsweise die Feinstaubbelastung in Berlin fast zur Hälfte. Vor allem Hochdruckwetterlagen seien in der Bundeshauptstadt an der beobachteten Überschreitung der Grenzwerte in diesem Frühjahr schuld gewesen, bestätigt die Berliner Humboldt-Universität.

    Mit Rußpartikelfiltern ließe sich die Feinstaubbelastung der Luft auch aus
    Sicht des TÜV Süd nur etwa um fünf bis zehn Prozent mindern, selbst wenn
    alle Diesel-Lkws und Diesel-Pkws mit einem solchen Filter ausgerüstet
    würden. Der Partikelfilter könne die Feinstaubproblematik also keinesfalls
    bewältigen. Das Bundesumweltministerium gibt sich dennoch optimistisch.
    Schließlich seien Reduzierungsmaßnahmen - den Verkehr betreffend -
    eingeleitet. Gedacht ist, wie man weiß, vor allem an Fahrverbote und Tempo
    30. Es war Anliegen des Fraunhofer Instituts für Verkehrssysteme einmal nahe zu bringen, was es bedeutet, wenn Hauptverkehrswege wie etwa die Lützener Straße in Leipzig großflächig - also auch deren Umfeld - gesperrt würden. Dort werde mehr als 100-mal im Jahr der Grenzwert für Feinstaub überschritten. Das aber passiere meistens, wenn es drei Tage nicht geregnet habe.

    Eine Verkehrssperrung, wie sie in der Feinstaubdebatte immer wieder ins
    Gespräch gebracht wird, könne die Überschreitung lediglich um einen Tag,
    maximal um zwei Tage verschieben. Fazit: Wenn Hochdruckwetterlagen länger anhalten, wird es quasi unmöglich, die Grenzwerte einzuhalten. Genau das habe der Bush-Besuch in Mainz deutlich gemacht. Obwohl der Verkehr im Interesse der Sicherheit des Staatsgastes praktisch völlig zum Erliegen kam, wurde bereits am nächsten Tag der zulässige Grenzwert überschritten. Dem Kommentar von "FAKT" ist wohl nichts hinzuzufügen: "Ursache war wieder einmal nicht der Verkehr, sondern das Wetter."

    Quelle: FAKT? / Gremlin

    Munter mal wieder richtig den Aspuff freiblasen :engelteufel:
    OlBe
     
  14. AdMan

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  15. #13 Berggeist03, 10.08.2005
    Berggeist03

    Berggeist03 Guest

    Meine Meinung in einem Wort: Sommerlochdebatte.

    Ich fahr auf Flüssiggas (LPG). D.h. ausser wenigen hundert Metern auf Benzin beim Start zu 99 % auf Gas. Die Abgasmessung und entsprechende Einstufung Euro X wird jedoch auf Benzinbetrieb durchgeführt, obwohl der Gasbetrieb jede schärfere Richtlinie bereits erfüllt und die eigentliche Fahrerei ausmacht. Deutsche Logik.

    Vielleicht muss ich dann noch eine Partikelplakette für Benzin kaufen, obwohl ich sogar partikelfrei fahre 99 % der Zeit?! Unausgegorene Spinnereien, die ich allerdings an keine bestimmten Partei festmachen würde. Politiker reden durch die Bank viel und diskutieren Theorien, statt sich an den Tatsachen zu orientieren.

    Fakt ist aber: Diesel und Benzinabgase machen die Hauptbelastung der Luft in Innenstätten aus. Staubverursachende Industrie sitzt nicht in der Innenstadt, wo das Problem vielerorts akut ist. Jeder Uralt-Diesel weniger, jeder LKW weniger hier, ist eine Verbesserung. Oder wenigstens mit Partikelfilter.

    Tatsache ist m.E. aber auch, dass ein Partikelfilter in jeden Diesel reingehört, und zwar ein echter mit hohem Wirkungsgrad und keine Versprechung eines minderwirksamen Nachrüstsatzes, wie sie VW derzeit zusagt und wie es wohl bei Skoda auch ist. Das haben die meisten Hersteller verschlafen.
     
  16. #14 NiteCrow, 10.08.2005
    NiteCrow

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    @Berggeist. Wir lassen unsere Autos schön im Stand warmlaufen oder auf den "erlaubten" Straßen, dann dürfen wir da überall umsonst hin ;)

    Vielleichtg gibts ja dann von den Stadtwerken für ihre Erdgaser Gratisplaketten zum Tanken ;)



    Ich denke nicht dass der Kram kommt. Schließlich hatten die jahrelang nichts gegen Feinstaub gemacht. Wieso gerade jetzt? ...
    Außerdem sollte erstmal klargestellt werden, wer hier viel Feinstaub und Partikel verursacht.

    Gibts ja auch wieder verschiedene Meinungen drüber...
     
Thema:

Freie Fahrt nur noch mit Partikel-Plakette?

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