Frauen fahren voran

Dieses Thema im Forum "sonstige Autothemen" wurde erstellt von ?, 12.07.2002.

  1. ?

    ? Guest

    Meldung von www.auto.de :

    Frauen fahren voran

    Frauen sind mitbestimmend in der Automobilszene - Tendenz steigend. Eine vom Deutschen Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK), dem Verband der Importeure von Kraftfahrzeugen (VDIK), dem Automobilclub von Deutschland (AvD) und der DEKRA Automobil GmbH in Auftrag gegebene Studie fand heraus, dass Autofahrerinnen ebenso wie Autofahrer wenig Verständnis aufbringen für dauerhaft langsame Autobahn-Linksfahrer. Trotz Verbot greifen beide ebenfalls das ein oder andere Mal zum Handy.

    "492.180 Frauen haben im vergangenen Jahr ein eigenes Auto gekauft. In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres waren es bereits rund 248.000 Neuwagen", erklärte Volker Lange, Präsident des Verbandes der Importeure von Kraftfahrzeugen (VDIK). Das entspreche einem Anteil am Gesamtmarkt von 14,7 Prozent im vergangenen Jahr bzw. ebenfalls 14,7 Prozent im ersten Halbjahr 2002.

    Somit werden fast ein Drittel aller privat zugelassenen Pkw von Frauen gekauft.

    Etwa jede siebte der befragten Autofahrerinnen möchte in den nächsten ein bis zwei Jahren ein neues oder gebrauchtes Fahrzeug erwerben, 35 Prozent denken an den Kauf eines ausländischen Modells. Jeder sechste Mann äußert für den gleichen Zeitraum Kaufabsichten.

    Hohes Preisbewusstsein beim Autokauf

    Kaufkriterium Nummer eins ist, laut Aussage von Rolf Leuchtenberger, Präsident des Deutschen Kfz-Gewerbes, nach wie vor die Sicherheitsausstattung (Frauen: 95 Prozent; Männer 90 Prozent), gefolgt von Preis (Frauen: 93 Prozent; Männer: 91 Prozent) und Kraftstoffverbrauch (Frauen: 93 Prozent; Männer 87 Prozent). Das hohe Preisbewusstsein bei der Auswahl eines Neufahrzeugs sei auch in Zusammenhang mit den steigenden Benzinkosten zu sehen.

    "Entscheidende Parameter sind jedoch auch Service und Nähe sowie weitere Kundendienstleistungen des Händlers", so Leuchtenberger weiter. Hinsichtlich Optik und Design gingen die Anforderungen an ein neues Auto stärker auseinander: Lediglich die Hälfte der Frauen, jedoch 65 Prozent der Männer erachten ästhetische Eigenschaften als wichtigen Faktor.

    Beeinflussbar in Entscheidungen seien Frauen und Männer gleichermaßen: Annähernd zwei Drittel der Autofahrerinnen höre auf die Ansicht des Partners, 61 Prozent der Männer berücksichtigten die Auffassung der Partnerin.

    Von reinen Vernunftgründen ließen sich immerhin 73 Prozent der Fahrzeugkäuferinnen leiten, für mehr als ein Drittel der männlichen Autofahrer solle das neue Gefährt auch ein Lebensgefühl ausdrücken.

    Bedürfnis nach individueller Mobilität steigt

    "Das Mobilitätsbedürfnis von Frauen ist enorm gestiegen," sagte Heinz-Egon Buse, Vizepräsident des Automobilclub von Deutschland. Berufstätigkeit, finanzielle Unabhängigkeit und der Wunsch nach individueller zeitlicher und räumlicher Flexibilität bewertet Buse als wichtigstes Kriterium bei den Autofahrerinnen. Oftmals bedingt durch die Doppelbelastung "Familie" und "Beruf" fände das Auto zudem eine vielfältigere Nutzung als bei Männern.

    Der Wunsch nach individueller Mobilität habe auch ein erhöhtes Sicherheitsbedürfnis zur Folge. Daher nutzten viele Autofahrer die vom AvD angebotenen Trainings, um in fahrpraktischen Übungen einen souveränen Umgang mit dem Fahrzeug sowie in kritischen Situationen zu erlernen. Der Anteil von Frauen, so Buse, sei im letzten Jahr prozentual angestiegen.

    Gerät Mann/Frau jedoch trotzdem in eine Pannensituation, so alarmierten 77 Prozent der Männer und 70 Prozent der Frauen den Pannendienst. Mehr als die Hälfte der befragten Autofahrerinnen würde auch Freund, Freundin oder einen Bekannten verständigen; eine Alternative, die nur 35 Prozent der Männer in Betracht zögen.

    Linksfahrer sorgen für Verärgerung

    Das Thema "Sicherheit" weist noch einen weiteren Berührungspunkt auf, berichtet Klemens Große-Vehne, Mitglied des Vorstandes der DEKRA AG und Geschäftsführer der DEKRA Automobil GmbH. Riskante Fahrmanöver anderer Verkehrsteilnehmer auf Autobahnen verurteilten Frauen wie Männer gleichermaßen (Frauen: 96 Prozent; Männer: 91 Prozent).

    Bei drei viertel der Autofahrerinnen und 83 Prozent der Autofahrer stießen notorisch langsame Linksfahrer auf wenig Verständnis. Des weiteren ärgere sich der automobile Mensch über schlechten Fahrbahnbelag (Frauen: 69 Prozent; Männer: 68 Prozent).

    Kritik an männlichem Fahrverhalten

    Hinsichtlich Kritik an der Fahrweise des Fahrers bzw. der Fahrerin räumt die Umfrage mit Klischees auf: 39 Prozent der Frauen äußern sich, wenn ihr Partner am Steuer sitzt und kommentieren sein Fahrverhalten. Männer sind den Ergebnissen der Studie zufolge zurückhaltender: Lediglich 27 Prozent der männlichen Beifahrer kritisieren den Fahrstil ihrer Partnerin.

    Weniger zurückhaltend sind Männer bei der Nutzung des Handys ohne Freisprecheinrichtung: Mehr als ein Drittel (36 Prozent) setzt sich über das Handy-Verbot hinweg; 26 Prozent der Frauen ignorieren die neue Regelung.
     
  2. AdMan

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  3. MDJ

    MDJ

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    Kilometerstand:
    335000
    Hallö!

    Also wer solche Statistiken erstellt, hat (Langeweile sowieso) irgendwie die Gleichstellung von Mann und Frau nicht kapiert! Was immer diese Gegenüberstellungen sollen? :nee:
    Ich kenne Frauen, dagegen fahre ich wie ein 4jähriger auf ´nem Dreirad mit Stützrädern!
    ;-)

    Wenn wenigstens nach den Statistiken gehandelt werden würde! (z.B. notorisch-langsame Linksfahrer aus dem Verkehr ziehen!)

    Außerdem:

    "Glaube nie einer Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast!"
    :hihi:

    mfg von mdj
     
  4. ?

    ? Guest

    ... und weil's so schön ist noch eine Statistik :beifall: :

    Mehr als jede zweite Frau (54,0 Prozent) wünscht sich, dass ein Mann ihr beim Einsteigen ins Auto die Tür aufhält. Bei den Männer laufen die Frauen damit offene Türen ein: Denn zwei Drittel der männlichen Autofahrer (66,1 Prozent) sind dazu gerne bereit. Jedoch nur gut ein Drittel der befragten Frauen (37,8 Prozent) ist der Meinung, dass Männer im Straßenverkehr Frauen
    gegenüber genügend Rücksicht und Aufmerksamkeit zeigen. Dabei sind 56,2 Prozent der Männer davon überzeugt, dass sie sich im
    Straßenverkehr dem weiblichen Geschlecht gegenüber "besonders rücksichtsvoll" verhalten. Dies hat eine Umfrage von DEKRA unter 1.600 Autofahrerinnen und Autofahrern ergeben.

    Das alte (Vor-)Urteil von den Männern als den besseren Autofahrern scheint mittlerweile der Vergangenheit anzugehören: In der Befragung schätzten 38,9 Prozent der Frauen das eigene Geschlecht als die besseren Autofahrer ein, bei den Männern waren es 28,6 Prozent. Nur 7,5 Prozent der Frauen gehen davon aus, dass Männer am Steuer die bessere Besetzung sind, während gerade mal 13,9 Prozent der Männer den Frauen das Kompliment machen, besser Auto zu fahren als sie selbst. Mehr als die Hälfte der Frauen (53,5 Prozent) und der Männer (57,5 Prozent) halten Männer und Frauen für gleich gute Autofahrer.

    40,3 Prozent der Männer sagten, die fühlten sich als Beifahrer zumindest gelegentlich unsicher, wenn eine Frau fährt. Etwa jede dritte Frau (31,4 Prozent) fühlt sich immer wieder verunsichert, wenn ein Mann im Auto mitfährt.

    Die Umfrage wurde bei 1.600 Kraftfahrerinnen und Kraftfahrern durchgeführt, die mit Ihren Fahrzeugen zur Hauptuntersuchung zu DEKRA kamen.
     
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