Ford verkauft Volvo an die Chinesen

Dieses Thema im Forum "sonstige Autothemen" wurde erstellt von felicianer, 23.12.2009.

  1. #1 felicianer, 23.12.2009
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  3. andi62

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    Das sehe ich auch so.

    Ein chinesischer Volvo? Man kann sich wunderbar vorstellen, wie die Chinesen es schaffen, werden, traditionelle skandinavische Werte und das damit einhergehende Image zu "erhalten".

    Aus "Sicherheit aus Schwedenstahl" wird "Sichelheit aus Chinablech". Der Markt wird es "danken"...
     
  4. #3 geronimo, 23.12.2009
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    Das ist für Schweden bestimmt kein schönes Weihnachtsfest, wenn mit Saab und Volvo innerhalb von nicht mal vier Wochen die komplette einheimische Autoindustrie abgewickelt wird. Allerdings sind bei beiden Marken die Probleme hausgemacht bzw. durch die unflexible Konzernmutter verursacht. Bei Saab hat man über ein Jahrzehnt nicht in die Modellerneuerung investiert, bei Volvo hat man versucht, gehobenen Standard zu Premiumpreisen zu verkaufen. Und in den Brot-und-Butter-Klassen sind beide Hersteller gar nicht oder nur unzureichend vertreten, was sogar im traditionellen Heimatmarkt auffällt. Hierzu eine Beobachtung eines Freundes aus seinem letzten Skandinavien-Urlaubs: "In großen Klassen sind besonders mittelalte Volvos und Saabs in Überzahl anzutreffen, aber selbst einen Volvo C30 sieht man kaum auf dortigen Straßen. Die Masse wird dominiert von japanischen, koreanischen und französischen Autos".

    Traurig, traurig, aber auf Grund der verfehlten Modellpolitik und dem derzeitigen Nischendasein wird die Autowelt den Verlust nach kurzem Innehalten ohne Probleme verkraften. Und egoistisch auf den Punkt gebracht: Besser in Schweden als hier :whistling:

    Gruß
    geronimo 8)
     
  5. #4 felicianer, 23.12.2009
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    Ach so ein XC70 wäre schon ne gute Alternative zum Octi 4x4 oder Scout gewesen.
     
  6. andi62

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    Grundsätzlich war Volvo immer eine gute Alternative.

    Und so habe ich bei den letzten Käufen auch immer bei Volvo geschaut. Aber 50.000 Euro Liste für einen V70 - und dazu magere Rabatte?! Nein, danke, da passten Preis und Leistung einfach nicht mehr zusammen.
     
  7. #6 turbo-bastl, 24.12.2009
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    Ich bin gespannt, ob Volvo es schaffen wird. Der Kaufpreis von bis zu 2 Milliarden EUR ist jedenfalls mehr als stolz und deutet daraufhin, dass die Chinesen richtig Geld in die Hand nehmen und bei der Marke erhebliches Gewinnpotential sehen. Auf jeden Fall ist das deren erster "richtiger" Einstieg auf den europäischen Markt.

    Die Modellpolitik von Volvo war in den letzten Jahren jedoch recht fragwürdig. Der C30 war viel zu avantgardistisch für diese Marke, die beiden SUV XC60 und XC90 passten nicht zum Image eines "politisch und ökologisch korrekten" Schweden und konnten beim Image ohnehin nicht mit BMW und Audi mithalten.
    Der Abkehr von der Gleichpreis-Strategie für Limos und Kombis Ende der 90er vernichtete ein imagewirksames ("Familienfreundlichkeit") Alleinstellungsmerkmal. Viele frühere Volvo-Eigenschaften wurden von anderen besetzt: als "sicher" stellen sich auch Mercedes und Renault dar, "praktisch und familienfreundlich" sind heute Vans statt Schweden-Kombis, "ökologisch" sind ohnehin alle, "Understatement ohne Verzicht" bieten auch VW, Skoda, Toyota und viele andere. Der Versuch von Ford, Volvo als Premiummarke zu positionieren, war von Anfang an zum Scheitern verurteilt: Premium-Preise ohne Premium-Markenimage kann nicht gutgehen.
     
  8. andi62

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    Bis auf den letzten Punkt stimme ich Dir zu: Das Image von Volvo war ausgesprochen gut. Aber in der Tat hat das markenspezifische Image immer weiter verwässert. Objektiv sind dabei modernere Fahrzeuge herausgekommen, aber die Qualität einiger Modelle hat auch beträchtlich nachgelassen.

    War der 940 noch ein Auto, das man bei 300.000 km noch gut verkaufen konnte, hat sich das inzwischen mit Elektronik-Anfälligkeiten und anderen Defekten erledigt. Die Autos zeigen schon deutlich früher Ausfallerscheinungen.

    Dann hat Volvo in den vergangenen Jahren auch erstaunlich lange gebraucht, bis bestimmte technische Dinge verfügbar waren. So gab es beim letzten V70/S60 bis zum Schluss u.a. keine Einparkhilfe vorne. Noch dazu hatten die Autos Wendekreise wie ein Kleinbus usw.

    Mit alledem hätte man noch einigermaßen umgehen können, wenn denn nicht die mittlerweile völlig abgehobenen Preise (bei hohem Wertverlust) da wären.

    Übrigens: Der XC60 verkauft sich blendend, die anderen Modellle haben gewaltig nachgelassen. Und den S6ß kann man in diesem Jahr zählen. Ein tolles Auto - aber der Preis stimmt überhaupt nicht mehr.
     
  9. a

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    Ist eigentlich Volvo als Ganzes betroffen, oder nur die PKW-Sparte?

    Falls alles: Was passiert dann wohl mit den deutschen Standorten (z. B. das Werk der Volvo Nutzfahrzeugsparte in Hameln), ob es da wohl Änderungen geben wird?
     
  10. Redfun

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    Ich glaube, das ist über die nächsten 10 Jahre zu erwarten, dass da noch ganz andere Hersteller nach China gehen. Und Indien. Und die Designer, Entwickler und sonstige Fachkräfte, die an der Entwicklung beteiligt sind, gehen mit. Ist doch schliesslich wurscht, woher der Scheck kommt. Profit geht auch hoch, da ja die Produktionskosten günstiger sind. Ich hab schon den China MG TF gesehen und genau unter die Lupe genommen, da findet sich kein Makel und für 15k incl. Hardtop ist der Preis auch ok. Die Servicenetze im westlichen Europa können auch aufrechterhalten werden - so dumm ist die Idee gar nicht.
     
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  12. #10 turbo-bastl, 26.12.2009
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    Davon ist auszugehen. Wir sehen ja den Trend schon in anderen Sparten: Die Markenrechte von Grundig und Telefunken liegen bei türkischen Unternehmen, AGFA (Photo) lizensiert Produkte anderer Hersteller - überwiegend wohl aus Asien.
     
  13. atecki

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    HI,

    nur die PKW Sparte wird verkauft, die LKW Sparte ist komplett unabhängig von Volvo PKW...

    Grüße

    atecki
     
Thema:

Ford verkauft Volvo an die Chinesen

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