Feuerlöscher - Pulver oder Schaum?

Dieses Thema im Forum "sonstige Autothemen" wurde erstellt von Onebitwonder, 06.12.2009.

  1. #1 Onebitwonder, 06.12.2009
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    Aloha,

    Feuerlöscher wurden schon ein paarmal diskutiert, aber soweit ich das überblicken kann geht es meist um den Sinn im Allgemeinen oder um Fragen zur Unterbringung. Ich finde Feuerlöscher im Auto grundsätzlich sinnvoll, bin mir aber noch etwas unschlüssig was das Löschmittel angeht (also Pulver vs. Schaum).

    Aus Platzgründen kommt eigentlich nur ein 2kg bzw. 2l-Löscher in Frage. Da die meisten Brände erst einmal klein anfangen, halte ich das dennoch für eine sehr sinnvolle Anschaffung zur Eindämmung von Entstehungsbränden.

    Pulverlöscher sind weit verbreitet, günstig und bieten (im Rahmen der Möglichkeiten eines 2kg-Löschers) eine gute Löschleistung. Allerdings haben mich die Berichte über hohe Begleitschäden durch das Löschmittel doch etwas abgeschreckt und so ziehe ich als Alternative nun einen Schaumlöscher in Erwägung.

    Nach meiner Internet-Recherche habe ich ein paar Vor- und Nachteile von Pulver- und Schaum-Feuerlöschern zusammengetragen.

    Pulverlöscher:
    + geeignet für Brandklassen A, B und C (Feststoffe, Flüssigkeiten, Gas)
    + höhere Löschleistung, insb. in Brandklasse A (typisch: 13A 89B)
    + auch mit Aufladetechnik erhältlich (Wartungsärmer)
    + relativ preiswert (ab ca. 30,- EUR)

    - extrem hoher Löschmittelschaden auch über die Brandstelle hinaus (riesige Staubwolke, korrodierende Löschsalze dringen in jede Ritze ein. Bis hin zum Motorschaden.)
    - 15 Bar Betriebsdruck -> schwierigere Handhabung für Ungeübte ("explosionsartiger" Löschmittelaustritt, Sichtbehinderung durch Staubwolke)


    Schaumlöscher:
    + geringer, räumlich begrenzter Löschmittelschaden (bei AFFF-Schaummittel)
    + geringerer Betriebsdruck, dadurch für Ungeübte leichter zu handhaben ("wie Gartenschlauch")

    - geringere Löschleistung, insb. bei den frostsicheren Ausführungen (typisch: 5A 55B)
    - nicht für Brände der Klasse C geeignet (Wegen Explosionsgefahr ist es meist ohnehin sinnvoller die Gas-Quelle abzustellen.)
    - in 2l-Größe nur mit Dauerdrucktechnik erhältlich (meines Wissens nach)
    - gut doppelt so teurer (ab ca. 60,- EUR)


    Hier mal zwei hypothetische Szenarien (jeweils Entstehungsbrand), die das Dilemma hinsichtlich der Anforderungen an das Löschmittel widerspiegeln sollen:

    Szenario 1: Etwas ausgelaufenes Motor-Öl entzündet sich auf dem heißen Krümmer.
    An sich kein Drama, wenn rechtzeitig erkannt und bekämpft. Ein Löschversuch mit Pulver hat hier sicher gute Chancen auf Erfolg. Aber wenn's wirklich Dumm läuft, fabriziert das Pulver u.U. einen Motorschaden oder ruiniert sonstwas im Motorraum. Das steht irgendwie in keinen Verhältnis.
    -> In dieser Situation hätte ich vermutlich lieber einen Schaumlöscher.

    Szenario 2: Man kommt zu einem Unfall hinzu. Insassen sind eingeklemmt, Unfallfahrzeug fängt an zu brennen.
    In diesem Fall möchte man natürlich die best mögliche Chance auf Löscherfolg ohne Rücksicht auf materielle Verluste (natürlich wieder im Rahmen der Möglichkeiten eines 2kg-Löschers).
    -> Hier hätte ich definitv lieber einen Pulverlöscher.

    Eigentlich sollte der Fall klar sein: Die Sicherheit von Personen geht vor! Das spricht klar für den Pulverlöscher.
    Aber wegen einem kleinen Entstehungsbrand möchte ich meinem Auto auch nicht gleich den potentiellen Todesstoß versetzen müssen. Das widerspricht - rein materiell gesehen - irgendwie dem Löschvorhaben an sich.

    Wie sieht das eigentlich die Versicherung? (Angenommen es bestünde keine unmittelbare Gefahr von Personen- oder weiteren Sachschäden, wie in der Nähe geparkte Fahrzeuge etc.)

    Ich habe auch hier in der Community schon ein paar - z.T. widersprüchliche - Kommentare dazu gelesen. Die einen behaupten, es muss ein Löschversuch unternommen werden, damit die Versicherung zahlt. Die anderen sagen, man soll den Wagen lieber ausbrennen lassen, weil dann eher gezahlt würde, als bei Löschmittelschäden. Das kann's ja irgendwie nicht sein?!

    Vielleicht kaufe ich mir einen 2kg Pulverlöscher und zusätzlich eine Löschdecke und/oder einen "Firekiller" für Brände am eigenen Fahrzeug.

    Was meint ihr?

    Gruß
    Onebitwonder
     
  2. AdMan

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  3. #2 Patrick B., 06.12.2009
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    Die Frage mit dem Versicherungsschutz bei Sekundärschäden wurde bei meiner Versicherung mit Ratlosigkeit aufgenommen und ganz klar mit "Wenn der Einsatz des Feuerlöschers Verhältnismäßig war wird auch der Folgeschaden in vollem Umfang reguliert".
    Sprich wenn der Feuerlöscher das einzige verfügbare Löschmittel ist um den Brand zu löschen wird gezahlt. ende.
    Die Aussage "Lass lieber brennen, ist eh nix zu retten" ist gefährlich, wenn jemand sowas schreibt und die Versicherung kommt dahinter wünsche ich ihm schonmal viel Spaß bei der Abwickelung mit der Versicherung, das Stichwort lautet Schadensminderungspflicht. ;)
    Wenn der Löschversuch dann aber erfolglos ist, Tja, man hat es wenigstens versucht. :whistling:

    Ich persönlich könnte, so oder so, nicht seelenruhig daneben stehen und zusehen wie mein Auto ausbrennt.

    Mfg Patrick
     
  4. #3 16Comfort, 06.12.2009
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    Der Betriebsdruck von so einem Löscher ist wirklich hoch, muss -20Grad im Winter und +70Grad im Sommer überstehen, hört sich nicht gut an.
    Denke, dass ein Pulverlöscher schon eine Gefahrenquelle ist.

    Wenn die Feuerwehr kommt, nehmen die auch keine Rücksicht auf Verluste, da wird mit viel Wasser Bzw. Schaum, gnadenlos draufgehalten auf dem Motorraum. Den Schaden zahlt dann deine Vollkasko.

    Einen Löscher benutzt man ja erst, wenn man Flammen sieht, bzw. davon auszugehen ist, das unter der Haube welche sind.
    Dann sprüht man den Löscher, und zwar den Ganzen durchs Kühlergrill, bis er leer ist. Mehr kann man auch nicht machen. Die Feuerwehr muss man natürlich auch informieren.
    Die öffnen dann die Haube.
     
  5. #4 John Smith, 06.12.2009
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    Damit hast du dir die Frage selbst beantwortet.

    Allerdings kann man nur, wenn überhaupt, kleine Entstehungsbrände verhindern, da die 2kg-Löscher zu schnell leer sind.
     
  6. #5 Onebitwonder, 06.12.2009
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    Daher würde ich bei Pulverlöschern immer einen Auflader bevorzugen: Bei denen steht der Löschmittelbehälter eben nicht dauerhaft unter Druck (wie bei den "Dauerdruck"-Geräten). Es ist eine zusätzliche besonders dickwandige Treibmittelflasche enthalten, die erst beim Einsatz angestochen wird und so den Betriebsdruck herstellt. Dadurch kann das Treibmittel auch nicht schleichend entweichen (= wartungsärmer).

    Das effektivere (und vom BVBF beschriebene ) Vorgehen ist meines Wissens, die Motorhaube (am besten mit Handschuhen) eine Handbreit zu öffnen und durch diesen Spalt zu löschen. Hinter dem Kühlergrill befindet sich i.d.R. - dreimal dürfen wir Raten - der Kühler und der würde dem Löschmittel ziemlich im Weg stehen.

    Gruß
    OBW
     
  7. bjmawe

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    Allerdings gibt es noch nicht allzu viele Aufladelöscher in 2kg - Variante ! PG2H sind noch nicht allzu lange auf dem Markt; kostenmäßig sind sie nur wenige Euro teurer als die einfacheren Dauerdrucklöscher. Gäbe es noch Halon Löscher ... - mit einem 2kg Halon 1211 Löscher konnte man dank der antikatalytischen Wirkung einen kompletten Motorbrand löschen bzw. ersticken ... mit einem 2kg (A)BC - Pulverlöscher ist dies nicht möglich.
     
  8. #7 Onebitwonder, 07.12.2009
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    Hallo Patrick,

    danke für die Antwort. Die Aussage deckt sich auf jeden Fall mit meinem persönlichen "Rechtsempfinden" und dem, was ich als "gesunden Menschenverstand" ansehen würde. Dann kann man nur hoffen, dass das von den Versicherungen auch in der Praxis so umgesetzt wird.

    bjmawe, verbreitet sind Auflader in der Größe wirklich nicht. Bei der Firma Bavaria-Brandschutz habe ich die Modelle Force X-P1 und X-P2 entdeckt. Das sind Pulver-Auflader mit je 1 kg bzw. 2 kg Löschmittel.

    Wenn man einen kritischen Verwendungszweck nachweisen kann, darf man auch heutzutage noch die Ozonschicht-Killer betreiben. Das geht laut Wikipedia aber eher Richtung Luftfahrt und militärische Anwendungen.

    Gruß
    Jochen
     
  9. bjmawe

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    Ja, und das ist schon seit mehr als 10 Jahren so :evil: . Mittels eines Halonlöschers wärest Du im Kfz am besten bedient gewesen; wenn wir einmal den Umweltschutz außer Acht lassen ... .
    Am besten legst Du Dir einen 2kg (A)BC - Pulverfeuerlöscher in Aufladetechnik, also einen PG2H, zu und gut ist's. Mehr kannst Du bei einem Kfz - Brad eh nicht unternehmen. Aber für eine erste Maßnahme reicht es.

    LG
    bjmawe
     
  10. #9 Onebitwonder, 07.12.2009
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    Macht Deiner Meinung nach eine weniger kollateralschaden-intensive Alternative also keinen Sinn? Irgendwie lässt mir das keine Ruhe. Würde mich sicher ziemlich wurmen, wenn ich einen Brand an meinem eigenen Fahrzeug frühzeitig bemerken sollte und dann trotz zunächst noch harmloser Flämmchen mit der Pulverkeule drauf halten müsste. Aber vielleicht kann man alles, was man mit weniger als einem 2kg-Pulverlöscher aus bekommt ebensogut auspinkeln. :huh:

    Schätze ich gucke mir trotzdem diesen "Firekiller" nochmal genauer an ...oder ich muss dafür sorgen, dass ich immer genug Getränke dabei habe.

    Andererseits: Wenn ich's mit dem Pulver zunächst nicht über's Herz bringe, kann ich ja immernoch abwarten, bis die Ausbreitung des Brandes meiner Meinung nach den Pulvereinsatz rechtfertigt :S

    Gruß
    Jochen
     
  11. #10 felicianer, 07.12.2009
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    Ohne viel von der Materie zu verstehen.... wie wäres mit nem CO2 Löscher?
     
  12. #11 Onebitwonder, 07.12.2009
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    Als Autofeuerlöscher meines Erachtens nicht so optimal: Nicht für Feststoffbrände zugelassen, im Freien verflüchtigt sich das Gas recht schnell, keine Kühlwirkung (Rückzündungen werden nicht verhindert), angeblich nicht so kompakt. Eher was für EDV-Anlagen etc.
     
  13. bjmawe

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    Ein definitives Nein. ein CO² Feuerlöscher (KS2, KS5 bzw. KS6) lohnt sich bei einem Kfz überhaupt nicht. Zum einen verflüchtigt sich das Gas zu schnell; immerhin beruht der eigentliche Löscheffekt ja auf reinem Ersticken, zum anderen eignet es sich nicht für Feststoffbrände. Du kannst damit eher Brände von Elektro, Chemikalien & Co. löschen, also die Brandklassen "B", ein wenig "C" (bei Verwendung einer Gasdüse; dies ist aber eine Ausnahme) und eben das ehemalige "E" (Elektro). Feuerwehren benutzen diese Feuerlöscher hingegen bei Lkw Unfällen, um deren Motor auszumachen (in die Luftansaugung CO² einbringen) ... .
    Am besten nimmst Du Dir einen 2kg ABC - Pulverfeuerlöscher und bist für die normalen Ereignisse mehr oder weniger gut gewappnet.

    LG
    bjmawe
     
  14. Fire

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    Habe mit interesse eure Beiträge verfolgt , also ich kann dir aus Fachlicher sicht nur soviel dazu sagen , am besten fährst du mit einem PG2H ,also einem Aufladelöscher.
    Sie sind zwar in der Anschaffung etwas teurer aber in der Wartung viel günstiger .Ein weiterer Vorteil ist das der Behälter nicht die ganze Zeit unter druck steht sondern erst wenn er Aktiviert wird ! Das gilt vor allem durch die starken Temperatur Schwankungen die ein Feuerlöscher im Auto ertragen muß !

    Über folgeschäden solltest du dir keine Gedanken machen , erfahrungsgemäß schaffen es laien nicht einen Brand der vom Motorraum ausgeht zu löschen ! Sie trauen sich einfach nicht die Motorhaube zu Öffnen ! Was in diesem Fall zwingend erforderlich wäre ! Bei einem Feuerwehr Einsatz vor wenigen Wochen Hatten die Mitarbeiter eines Großen Schwedischen Möbelhauses 8 Feuerlöscher a 6 Kg abgeblasen und es hat nichts gebracht ! Als Ich unter Atemschutz die Haube öffnete Schlugen die Flammen unvermindert aus dem Motorraum ! Das Auto war nur noch schrott !

    Ich Bin seid langem Feuerwehrmann , Beruflich wie auch Privat und Bin auch für die Prüfung und Wartung der Feuerlöscher verantwortlich ,ich kann dir nur zu einem Aufladelöscher raten ! Und am Wichtigsten , Keinen Baumarkt Löscher , es wäre schade um dein Geld !!!

    MFG
     
  15. #14 Onebitwonder, 09.12.2009
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    Hallo Fire,

    Danke für die Infos. Dass der Behälter bei Aufladelöschern nicht die ganze Zeit unter Druck steht, sah ich bisher auch immer als Vorteil. Aber wenn ich so darüber nachdenke, dass der Löschmittelraum des Aufladers erst bei Aktivierung schlagartig unter einen Druck von > 15 Bar gesetzt wird, ist mir irgendwie mulmig zumute. :S
    Wenn der Behälter vorher in irgendeiner Weise beschädigt wurde, möchte man da sicher nicht der 'Aktivierende' sein. Sind solche Bedenken gerechtfertigt?

    Kann jemand ggf. einen brauchbaren 2kg Auflader aus deutscher Produktion empfehlen? Denn ich befürchte, dass das einzige mir bekannte Gerät (mit rund 30,- EUR) eher "weiter weg" hergestellt wurde.

    Mein bisheriger Favorit, ein 2 Liter Dauerdruck-Schaumschläger wie z.B. dieser, scheidet letztendlich wohl doch aufgrund der - verglichen mit Pulver - schlechten Löschleistung aus.

    Was haltet Ihr von diesen Löschhilfen mit Bioversal in Spraydosen? Mit ist völlig klar, dass das kein Ersatz für einen ordentlichen Feuerlöscher nach DIN EN3 ist! Aber vielleicht als zusätzliche Alternative für wirklich kleine Entstehungsbrände, in denen ein Löschversuch mit Pulver mehr schaden würde, als der Brand selber? Da wäre bei mir auch sicher die Hemmschwelle für den Einsatz viel niedriger.

    Gruß
    Jochen
     
  16. AdMan

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    Wenn Du zu Hause im Wohnzimmer eine Kerze auspusten möchtest, kannst Du Dir liebend gerne einen solchen Spielzeuglöscher zulegen. Im Fahrzeug hingegen solltest Du dieses Teil nicht aufbewahren. Schon die Tatsache, dass es sich hierbei um eine Druckgas-Dose handelt, die auch bei hohen Temperaturen im Sommer (>60°C) im Fahrzeug läge, wäre für mich Grund genug, diesen gefährlich und unter hohem Druck stehenden "Schrott" nicht im Innenraum herum liegen haben zu vollen. Entweder einen vernünftigen Feuerlöscher (der, wenn es ein zugelassener Feuerlöscher ist, über eine integrierte Überdrucksicherung verfügt) oder gar nichts im Fahrzeug ... .
     
  18. #16 Onebitwonder, 09.12.2009
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    Ok, den Temperaturaspekt hatte ich bei der Spraydose dummerweise völlig außer Acht gelassen. :whistling:

    Habe mir mal das Datenblatt angeguckt. Obwohl die frostsichere Variante den Beinamen "Drive" trägt, soll man das Ding nicht über längere Zeit bei > 50° aufbewaren. Das ist natürlich witzlos. Wozu Frostsicherheit bis (für Köln i.d.R. ausreichende) -12°, wenn man die Dose im Sommer nicht im Auto lassen darf?

    Dann nehm ich mir lieber 'ne Flasche entmineralisiertes Wasser mit, die kann ich auch noch anderweitig einsetzen...
     
Thema: Feuerlöscher - Pulver oder Schaum?
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